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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW [20.06.-26.06.2011]: GENESIS - Say It's Alright Joe

  • martinus
  • 20. Juni 2011 um 06:15
  • Monti
    Banjo Man
    Beiträge
    1.080
    • 11. Juli 2011 um 23:02
    • #41
    Zitat von chinwildchicken

    Der einzige Sinn den es hat ist den Gemütszustand eines betrunkenen Mann klarzustellen der voll benebelt ist und rein garnichts mehr erkennen kann in seinem Leben das Sinn ergibt.

    Der Ort der Handlung ist eine Bar um 4 Uhr morgens, Welche Bar das ist, hat sich Phil je nach Konzert spontan entschieden, ab und zu London, mal Sydney oder New York und so weiter

    Ich mag wie schon gesagt gerade das Klimperoutro. Ich habe vor paar tagen versucht Say its Alright Joe nachzuahmen und es aufgenommen. Daran merkt man wie schwer es sein kann, das nachzumachen, wie das Phil auf der Bühne verkauft ist durchaus einmalig :topp:

    Habe den genialen Liveauftritt gesehen! Dennoch komme ich nicht ganz hinter den Sinn des Liedes. Was er sagen will verstehe ich, aber nicht wie er darauf kommt.

    It requires that you leave behind everything of human ways, human behaviour, human ignorance, human disinformation.

    Last Chance to evacuate Planet Earth before it is recycled

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.744
    • 23. Januar 2013 um 23:37
    • #42

    Der letzte Genesis-sdW, der mir noch fehlt. Warum gerade dieser als letzter?
    Vielleicht,weil ich SiaJ für eines der ungewöhnlichsten Genesis-Stücke halte. Diese lose Struktur, das instrumentelle Spiel ohne Drums,welches die Gesangslinie umschmeichelt, die Freiheit, in der live die Phrasen nach Belieben gestreckt und genüsslich ausgemalt wurden.
    Aber so ungewöhnlich auch wieder nicht. Harold the Barrel,Horizons und in too Deep sind ja von der gleichen Band.

    Ich wollte mich schon auf 9 P festlegen, als mir einfiel,dass es eigentlich gerade diese enorme Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten,Stimmungen,Spielarten und Herangehensweisen an das Medium Musik sind,die ich an Genesis so besonders schätze.
    Und gerade hier haben die drei noch einmal gezeigt, wie einnehmend aussergewöhnlich sie sind!

    12 P

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

  • Fripp
    Slipperman
    Beiträge
    2.069
    • 27. Januar 2013 um 12:57
    • #43

    Die Musik des Songs ist nicht sonderlich dicht komponiert, Hut ab vor Phil, der mit seinem Gesang das Lied zusammenhält. Der Text, bzw. die grundsätzliche Idee gefällt mir sehr gut, ein paar wunderbare Bilder hat Rutherford sich da einfallen lassen.

    Dafür gebe ich 9 Punkte

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 27. Januar 2013 um 20:12
    • #44

    "Say It’s Alright Joe" ist ein zugegebenermaßen netter Song aus dem Hause Mike Rutherfords (er kann ja auch mal anders als bei "Your own special Way" oder "Open Door" :)). Es ist neben "Undertow", "Many to many" und "Down and Out" auch das beste auf "...And then there were three...". Mal davon abgesehen, finde ich das Album auch gar nicht mal so schlecht wie es alle immer sagen. Hier gibt es durchaus interessante Sachen zu entdecken ("Follow you, follow me" da jetzt mal ausgeschlossen).

    Zur Livedarstellung: Wieder durchaus interessant, das hat was. Phil als betrunkener oller Sack der sich erstmal ausheult, und dann noch eine kleine Tischlampe auf Tonys CP70, warum nicht? :mrgreen: Die Studioversion entwickelt aber eine viel bessere Dynamik. Man muss manchmal (je nach Uhrzeit) aufpassen, dass man während der Live-Version nicht einschläft.

    Trotzdem, gut gemacht - 11 Punkte sind drin.

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
    ___
    Mein Iona-Thread: Iona

    Meine Musiksammlung: Discogs

    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

  • Seller of England
    Slipperman
    Beiträge
    2.197
    • 12. Februar 2024 um 18:03
    • #45

    Am besten gefällt mir die Live-Version, die auch in der BBC-Box enthalten ist. Schon allein deswegen hat sich die BBC-Box gelohnt. Phantastische Atmosphäre. Diese einfach gespielten Akkorde auf der Gitarre haben es in sich. Minimaler Einsatz, maximale Wirkung! Das Ausklingen und die Stille (immer wieder) in der Live-Version sind doch einfach einmalig!

    Bestes Stück, das Rutherford für Genesis jemals allein komponiert hat, finde ich. 15 Punkte von mir. Und das, obwohl ich überhaupt kein Rutherford-Fan bin.

    "I am a great believer in chance. It`s when you make mistakes that interesting things happen." (Anthony George Banks)

  • Back 07
    Slipperman
    Beiträge
    2.984
    • 12. Februar 2024 um 18:17
    • #46

    Wieder eine Perle.

  • charles bukowski
    Giant Hogweed
    Beiträge
    5.634
    • 26. Dezember 2025 um 13:40
    • #47

    Na sowas, habe noch gar nicht abgestimmt, und das bei einer Kneipengeschichte :mrgreen::prost:. Die langsamen Parts sind mir zu langweilig, die schnelleren Teile dann in Ordnung, macht 7 Punkte.

    Das Leben ist eine Illusion, hervorgerufen durch Alkoholmangel

    Charles Bukowski

  • Seller of England
    Slipperman
    Beiträge
    2.197
    • 26. Dezember 2025 um 13:47
    • #48
    Zitat von charles bukowski

    Na sowas, habe noch gar nicht abgestimmt, und das bei einer Kneipengeschichte :mrgreen::prost:. Die langsamen Parts sind mir zu langweilig, die schnelleren Teile dann in Ordnung, macht 7 Punkte.

    Deine schlappen 7 Punkte wundern mich doch sehr! :/:ka:

    Die ruhigen Passagen sind doch für die Toilettenpausen ^^

    oder zum Schlummern zwischendurch

    "I am a great believer in chance. It`s when you make mistakes that interesting things happen." (Anthony George Banks)

  • Slubberdegullion
    Banjo Man
    Beiträge
    1.290
    • 26. Dezember 2025 um 14:22
    • #49

    Hm, ich glaube, der Song ist ein wenig subtiler als rührseliges Kneipengängertum. Es geht, denke ich, um ein im Mut des Alkohols an Joe unausgesprochenes, auf einmalige Vereinigung reduziertes, homosexuelles Begehren. Schaun wir mal nach den Indizien:


    Der Protagonist gesteht eingangs, dass er sich selbst in eine Art Elfenbeinturm begeben hat, wo man ihn zwar ab und zu besuchen könne, aber ... Sonst ist da nichts. Keine Liebe, keine Frau.

    Ja, und der Joe, der möge ihm doch sagen dass "das in Ordnung wäre", also klargeht, denn schließlich brauche er doch eine Art Rückversicherung. Man weiß ja nie, was man in der Nacht so findet. Und tagsüber, ja, da sei er eine fleißige Biene (so bezeichnen sich doch eigentlich nur Frauen?). Na, jedenfalls suche er noch nach "einer anderen Welt", um seine Träume auszuträumen. Man versteht?

    Und überhaupt wäre die Nacht doch schon bald vorüber, und nichts und niemand würden es je erfahren. Und schließlich hätte er dasselbe Gesicht auch nie zweimal gesehen, und der Weg würde ihn bestimmt nicht wieder hierher führen. Und um Liebe ginge es hierbei schon gar nicht - die behalte er sowieso für sich. Klar; da war mal ein Feuer, aber das ist ihm im Bett eingeschlafen, er musste es verglühen lassen. Greif zu oder lass es, er würde sowieso nicht mehr lange bleiben. Klar, früh zurückkommen, ja; oder überhaupt nicht.


    Gut, meine Interpretation mag zutreffen, oder auch nicht. Auf der Bühne jedenfalls, soviel gebe ich zu, mimt Collins den ganz normalen, englischen Gewohnheitstrinker. Aber wie auch immer - ich mag den Song musikalisch nur wenig, und 7 Punkte sind genug.

    Einmal editiert, zuletzt von Slubberdegullion (26. Dezember 2025 um 14:32)

  • Online
    townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 26. Dezember 2025 um 15:22
    • #50

    TMOG sei Dank, durfte ich den Song anderthalb mal live erleben - und es war jeweils ein großer Genuss. Sehr schöne Komposition mit großem Live-Potential. 12 Punkte.


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