Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Startseite
    1. Fanclub
  2. it-Newsletter
  3. Dashboard
  4. Forum
    1. Forum-Regeln
    2. Unerledigte Themen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
  1. Deutscher Genesis Fanclub it - FORUM
  2. Forum
  3. VERSCHIEDENES
  4. UMFRAGEN (Genesis & Solo)
  5. Polls zu GENESIS

Welches ist das beste "Firth of Fifth"-Solo?

  • Mad Man Marcus
  • 11. April 2007 um 00:55
  • Prophet
    Moderator
    Trophäen
    1
    Beiträge
    3.956
    Facebook
    amyristom
    • 25. Dezember 2009 um 23:13
    • Offizieller Beitrag
    • #51

    Das witzige ist, dass ich Daryl's TWWW-Version von Firth of Fifth zuerst gehört hatte. Dies war die allererste Version dieses Songs und dieses Solos, welches ich kennengelernt hatte. Daher war dieses Solo für mich jahrelang DIE Version dieses Songs. Bis ich dann zu Steve's Original auf Selling England kam. Und damals dachte ich ernsthaft "oh mein Gott, der arme Steve versucht hier wie Daryl zu spielen und kriegts nicht hin" (weil ich eben dachte, die vielen Tonläufe gehören zum Solo). :D

    Erst so nach und nach lernte ich beide Versionen zu schätzen.

    Now our end has come so near
    But you’re still reminded
    On the way to loose our fear
    We walk – still we’re blinded

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Royale
    Banjo Man
    Beiträge
    1.931
    • 25. Dezember 2009 um 23:22
    • #52

    @ Prophet:

    Jep, war bei mir genauso.

    Ich denke, dass was man zuerst gehört hat, ist auch oft der Maßstab. Mir gefällt zum Beispiel auch die GU-Live-Version von Red Rain wesentlich besser als die Studioversion, die ja viele hier schätzen. Das liegt wohl auch daran, dass ich das Lied von der DVD her kenne. Die Studioversion ist mir einfach zu schnell...

    Saw that look of recognition

    When they know just who you are

  • Eric
    Squonk
    Beiträge
    4.755
    • 25. Dezember 2009 um 23:45
    • #53
    Zitat von sussudio



    Rick Wakeman, seines Zeichens Keyboarder von Yes, hat mal in einem Interview die Frage, warum Yes so viele Counterparts, ungerade Metren, frickelige Soli etc. in ihren Songs/bei Live Gigs haben, so beantwortet: "Ganz einfach. Weil wir solche Sachen spielen KÖNNEN, warum sollten wir es also nicht machen? Autoren wie Heinrich Böll oder Hermann Hesse haben auch nicht einfach Schundromane geschrieben, nur damit sie niemand als Angeber bezeichnet."



    Das Zitat ist witzig und charamant und das Argument klingt auch irgendwie gut (ein Schelm, wer nach diesem Satz ein "Aber" erwartet.)

    Aber :D dennoch ist das Blödsinn. Hermann Hesse ist einer meiner deutschen Lieblingsautoren. Aber nicht, weil er so viele schriftstellerische Raffinessen drauf hat, sondern vielmehr, weil er auch ganz genau weiß, wann und wie er sie einsetzen kann und wann er besser darauf verzichtet! Günter Grass ist für mich da z.B. ein krasses Gegenteil. Klar kann der Mann schreiben (den Literaturnobelpreis bekommt man ja nicht einfach so). Das Problem ist nur, dass er es seinen Lesern auch in jedem einzelnen Satz beweisen will. Metaphern, Wortspiele, Bandwurmsätze und und und noch und nöcher. Das macht über ein paar Seiten hinweg ja auch Spaß, aber insgesamt empfinde ich seine Werke als unlesbar. Auch hier wäre weniger mehr.

    Bei Musikern ist das doch ähnlich. Wir erfreuen uns alle mal an einem frickeligen Solo und dem einen oder anderen Rhythmuswechsel und anderen Spielereien. Aber wenn mir jemand ständig beweisen muss, was für ein toller Musiker er doch ist, anstatt das Musikstück einfach so zu spielen, wie es am Besten rüberkommt, dann langweilt mich das sehr schnell. Ein schlechtes Musikstück wird leider auch nicht dadurch besser, dass man es auf fast 20 Minuten ausdehnt (siehe An Island In The Dark :p ) und dabei dauernd versucht, so viele Noten wie möglich pro Takt unterzubringen. Andersrum wird ein guter Song ebenfalls nicht unbedingt besser, wenn man ihn komplizierter macht. Nein, manchmal wird er auch schlechter. Hätten Genesis z.B. Carpet Crawl in einer 12-Minuten Version mit langen Instrumentalparts und vielen Soli aufgenommen, wäre der Song vermutlich immer noch klasse, hätte aber wohl doch ein gutes Stück seiner Magie verloren.

    Wenn ein Musikstück bereits perfekt ist, dann ist jede weitere Note überflüssig bzw. sie würde das Stück etwas weniger perfekt machen. Für genau solche Fälle existiert der Spruch "weniger ist manchmal mehr!". In einigen Fällen ist mehr aber auch tatsächlich mehr ;) . Zu welcher Kategorie die FoF-Version von Daryl gehört, ist aber auch Geschmacksache :cool:.

    “THE NIGHT WE TRACKED DOWN PHIL COLLINS, BECAME BEST FRIENDS WITH HIM, AND TALKED HIM INTO REUNITING WITH PETER GABRIEL, AND THEN WE GOT TO SING BACKUP ON THE NEW GENESIS ALBUM AND IT WAS AWESOME!”

    — Barney Stinson, How I Met Your Mother, Season 7, Episode 21 ‘Now We’re Even’

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 26. Dezember 2009 um 00:54
    • #54

    Total guter Beitrag, Eric.
    Solche Fragen können sinnvoll immer nur konkret an einem Stück Musik und niemals allgemein und abstrakt beantwortet werden, sonst wird das eine abgehobene, dogmatisch geprägte Grundsatzdiskussion.
    Bei FOF höre ich es so, dass Hackett einfach verinnerlichter spielt und dadurch dem Stück, das ja eher etwas Kontemplativeres hat, mehr gerecht wird als Daryl. Das hört sich zwar bei Letzterem vordergründig auch sehr gut an, wirkt aber im Gesamtkontext des Stückes doch eher befremdlich. 2007, als das Stück zum amputierten Nostalgiehäppchen degradiert wurde (und auf den Tourneen zuvor ja auch), passte Daryls Solo dann wieder besser - der Tiefgang des Songs konnte sich ja eh nicht entwickeln, es hatte mehr was von Zirkus.
    Mein Lieblingssolo ist auch das auf SO. Begründung siehe Prophet von 17:27.


  • chinwildchicken
    Slipperman
    Beiträge
    2.392
    • 26. Dezember 2009 um 02:22
    • #55

    naja dabei muss man ja auch unterscheiden zwischen Leuten die das Solo selbst erfunden haben und Leuten die das Nachspielen, also Cover Versionen.
    Ich persönlich mag eigentlich alle Versionen,aber eigentllich ist es so wie vorher erwähnt

    Zitat

    Sowohl die Hackett-, als auch die Stuermer-Versionen haben was. Rein technisch gesehen sind natürlich die Versionen von Stuermer besser, dafür ist Hackett wieder sphärischer/verträumter unterwegs, was auch Charme hat und gut zum Mittelteil von FoF passt.

    Ich kann beide Arten etwas abgewinnen, genauso wie bei Ray Wilsons Intepretation von Mama zB.
    Klar ist das ein Phillischer Song, allerdings heißt es nicht das Rays schlechter ist.
    So ist es auch bei Daryl und Steve...
    oder Phil vs Peter...
    oder bei Themen wie
    Chester vs Bill bessere Technik...

    Beide Musiker sind immer auf ihre Art die besten ihrer Zunft, und das hat nichts mit schlechter oder besser zu tun. Ich finde Daryl als sehr talentiert genauso wie Steve, daher eigentlich bei unentschieden, aber die 2007 Version hat mich echt zum heulen gebracht :heul:

    townman das FOF degradiert wurde, würde ich jetzt nicht so mal behaupten. Ganz ehrlich , ich finde den Songtext schlechter als Who Dunnit, mir hat der Gesang nicht gefehlt und verbunden mit I know What I Like hat es wunderbar zusammengepasst. Also ich finde es aufjedenfall besser als '92 oder auf früheren Touren :)

    <!---

    The rain auditions at my window
    Its symphony echoes in my womb
    My gaze scans the walls of this apartment
    To rectify the confines of my tomb


    -->

  • Colonyslipperman
    Gast
    • 26. Dezember 2009 um 11:37
    • #56

    seltsamer Thread! Da werden nur offizielle Tonträger gelistet, aber auch welche vergessen, zB von der 2007er Tour.
    Da schleichen Live-versionen von Daryl Stuermer - Live 1982 und Anthony Drennan - Live 1998 (CAS Tour) ein, von denen es garkeine offzielle Dokumente auf Tonträgern gibt. woher soll ich denn diese ausgerechnet kennen, wenn ich nicht selbst damals in Hamburg (82) oder Dortmund gewesen wäre? Und wenn schon in-offizielle Liveversionen, wo sind denn alle Soli von 1973/74 /SEBTP Tour), dann ab 1976 an oder die, die Steve Hackett selbst ab 1978 solo live gespielt hat.
    Hat evtl. Ray Wilson auch schon mal eine Version irgendwann/wo live dargeboten?

    2 Mal editiert, zuletzt von Colonyslipperman (26. Dezember 2009 um 11:41)

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 26. Dezember 2009 um 11:39
    • #57
    Zitat von Colonyslipperman

    seltsamer Thread! Da werden nur offizielle Tonträger gelistet, aber auch welche vergessen, zB von der 2007er Tour

    Die Umfrage wurde bereits im April 2007 eröffnet, 2 Monate vor dem TIOA-Tourstart.;)

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
    15.06.2012 ROACHFORD (Kiel)
    24.06.2012 MIKE & THE MECHANICS (Kiel)
    18.05.2014 STEVE HACKETT (Hamburg)

  • Colonyslipperman
    Gast
    • 26. Dezember 2009 um 11:42
    • #58
    Zitat von sussudio

    Die Umfrage wurde bereits im April 2007 eröffnet, 2 Monate vor dem TIOA-Tourstart.;)


    okok, wer lesen kann ist klar im Vorteil, habe es als aktuellen Thread beachtet.

    :schock2:

  • Sebastian
    Squonk
    Beiträge
    3.846
    • 11. April 2010 um 12:43
    • #59

    Falls jemand die Version von Anthony Drennan nicht kennt - bittesehr: YouTube - Genesis - 10 - Firth Of Fifth (Katowice, Poland 1998)

    Ich finde sie gar nicht so schlecht, wie sie immer gemacht wird.

    1. Vorsitzender des Deutschen Mike Rutherford Fanclubs

    Pure Vernunft darf niemals siegen!

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 26. April 2010 um 16:11
    • #60
    Zitat von Sebastian

    Falls jemand die Version von Anthony Drennan nicht kennt - bittesehr: YouTube - Genesis - 10 - Firth Of Fifth (Katowice, Poland 1998)

    Ich finde sie gar nicht so schlecht, wie sie immer gemacht wird.

    Joa, ganz nett, aber irgendwie kommen mir da nicht so die Hochgefühle wie bei den versionen zwischen 77 und 81 auf. Bei späteren Konzerten hat es Drennan allerdings etwas besser gespielt. Der Gig in Polen war ja noch relativ am Anfang der Tour und die Herrschaften waren vermutlich noch nicht richtig eingespielt.

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
    15.06.2012 ROACHFORD (Kiel)
    24.06.2012 MIKE & THE MECHANICS (Kiel)
    18.05.2014 STEVE HACKETT (Hamburg)

Unterstützt uns!

Wir betreiben diese Website privat und auf eigene Rechnung. Ihr könnt unsere Arbeit aktiv unterstützen, in dem ihr bei einem unserer Partner online einkauft / bestellt. Alternativ könnt ihr uns auch Geld via PayPal spenden.

JPC

Amazon
JPC


Aktuelle Artikel und Tourdaten

Peter Gabriel A Hard Lesson

Peter Gabriel Won't Stand Down

Anthony Phillips - Gemini: Pieces For Piano - Rezension

Peter Gabriel - Till Your Mind Is Shining

Tony Banks - Man Of Spells Buch

Tony Banks Buch - Warnung

Vera Osina plays Anthony Phillips - Konzertbericht

Peter Gabriel - What Lies Ahead

First Final Los Endos Event 2026

Djabe & Steve Hackett live in Wien

Peter Gabriel Put The Bucket Down

Ray Wilson live 2026

Steve Hackett Tour 2026

The Music Of Genesis live

STILL COLLINS plays Genesis and Phil Collins

Giant Hogweed - Konzerte 2026

  1. Datenschutzerklärung
  2. Kontakt
  3. Impressum
  4. English website
Community-Software: WoltLab Suite™