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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW [19.12.-25.12.2016]: GENESIS - Eleventh Earl Of Mar

  • martinus
  • 10. Dezember 2016 um 11:03
1. offizieller Beitrag
  • martinus
    Giant Hogweed
    Beiträge
    5.753
    • 10. Dezember 2016 um 11:03
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Bewertung des Tracks "Eleventh Earl Of Mar" nach Schulnoten 97

    1. 15 Punkte - überragend (1+) (14) 14%
    2. 14 Punkte - sehr gut (1) (31) 32%
    3. 13 Punkte - sehr gut (1-) (22) 23%
    4. 12 Punkte - gut (2+) (8) 8%
    5. 11 Punkte - gut (2) (8) 8%
    6. 10 Punkte - gut (2-) (8) 8%
    7. 9 Punkte - befriedigend (3+) (4) 4%
    8. 8 Punkte - befriedigend (3) (2) 2%
    9. 7 Punkte - befriedigend (3-) (0) 0%
    10. 6 Punkte - ausreichend (4+) (0) 0%
    11. 5 Punkte - ausreichend (4) (0) 0%
    12. 4 Punkte - ausreichend (4-) (0) 0%
    13. 3 Punkte - mangelhaft (5+) (0) 0%
    14. 2 Punkte - mangelhaft (5) (0) 0%
    15. 1 Punkt - mangelhaft (5-) (0) 0%
    16. 0 Punkte - ungenügend (6) (0) 0%

    GENESIS - Eleventh Earl Of Mar

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    Jahr: 1976
    Album: Wind & Wuthering [Rezension]
    Arbeitstitel: Scottish*
    Credits: Tony Banks, Steve Hackett, Mike Rutherford
    Länge: 7:43 (Boxset)
    live gespielt: 1977, 1978, in Medleys: 1983, 1984
    bekannte Coverversionen: Guddal & Matte (Genesis for two grand pianos vol. 2)

    Bemerkungen: Eine knackigere, weniger verspielte Komposition als auf früheren Alben findet Robert Krauskopf in Eleventh Earl Of Mar. Erzählt wird von der schottischen Jakobiterrevolution 1715. Die Geschichte wird gekonnt vertont und so ein fantastisches Theater für die Ohren geschaffen. So - in aller Kürze - der Befund aus der Rezension von Wind & Wuthering.
    Mit dem Eröffnungsstück wollen wir euch in dieser Woche nicht nur in die Weihnachtsfeiertage begleiten, sondern vor allem auch ein rundes Jubiläum feiern: Vor nunmehr 40 Jahren ist Wind & Wuthering erschienen, das letzte Album des "klassischen Vierer-Lineups". Herzlichen Glückwunsch! But, boy! that wasn't all - jetzt fangt ihr ja erst richtig an mit Lob, Kritik und Kommentaren.

    *) Diesen Arbeitstitel gibt Scott McMahan in seiner Genesis Discography an, ohne nähere Quellen zu nennen.

    ... cried a voice in the crowd.

    Förderer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

    7 Mal editiert, zuletzt von UK76 (7. September 2025 um 21:08) aus folgendem Grund: TotW Remastered

    • Nächster offizieller Beitrag
  • UK76
    Moderator
    Beiträge
    5.945
    • 18. Dezember 2016 um 21:26
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Wir wünschen euch schon jetzt von dieser Stelle frohe Feiertage. An anderer werden wir das sicher auch noch tun.

    Den nächsten TotW gibt es wie gewohnt kommenden Montag, 2. Weihnachtsfeiertag. Daran ändert sich trotz Feiertagen nichts!

    • Vorheriger offizieller Beitrag
    • Nächster offizieller Beitrag
  • Zy
    Giant Hogweed
    Beiträge
    4.902
    • 18. Dezember 2016 um 21:50
    • #3

    EEOM ist als Opener des Albums für mich auch ein guter Übergang vom vorhergehenden TOTT. Hier finden sich noch so manche Ähnlichkeiten zum Vorgängeralbum und im einführenden Instrumentalteil finde ich sogar eine 'Erinnerung' zu LLDoB (speziell bei etwa 0:40).
    Die Instrumentierung ist nicht so keyboardlastig wie bei One for the Vine und der Song gewinnt dadurch eindeutig. Zwischendurch ein paar schöne Wechsel von druckvoll zu feingliedrig - für mich vielleicht der genialste Teil des Stücks, vor allem wenn der Song dann wieder Fahrt aufnimmt.
    Hier ist noch alles schön komplex, mehrlagig, Phil fügt, wo es geht noch einen Fill rein und trommelt über alle Felle und Becken. Steve zeigt sein volles Repertoire von schräg bis fein und Tony präsentiert sich auch von seiner besten Seite.
    Sicher der beste Progsong vom Album.

    Ach ja: 13 Punkte.

    Zy
    ------
    "The music is the true currency. It's more valuable than the accolades or the money. The relationship is with the invisible muse and you know if she's pleased or if she ain't." - Steve Hackett

    2 Mal editiert, zuletzt von Zy (9. Juli 2025 um 09:19)

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 18. Dezember 2016 um 22:11
    • #4

    Auf diesen TotW hab ich lange gewartet, die Feierlichkeiten zum 40. Jubiläum sind allerdings eine sehr gute Gelegenheit, diesen Song zu thematisieren. Dafür schon mal vielen Dank! Ja, „Wind and Wuthering“ ist schon ein schönes Album. „Eleventh Earl Of Mar“ ist dazu passend ein schönes Eröffnungsstück. Sehr bombastisch, pompös und trotzdem kompakt. Jedes Mal wenn ich das Album bzw. das Lied höre, läuft es mir zu Beginn kalt den Rücken runter. Der Song setzt die vom Albumcover ausgehende herbstliche Stimmung sehr gut um. Sofort wird man in einen stürmischen Oktober- oder Novembertag versetzt.

    Das Gitarren/Mellotron-Intro sorgt für Gänsehaut. „Eleventh Earl Of Mar“ ist einerseits unbequem, zuweilen nervig und kühl. Auf der anderen Seite gibt es aber auch wunderbare Stellen, wie der akustische Teil in der Mitte oder die sanften Mellotron-Flächen. Allgemein gibt es noch nicht allzuviele aufdringliche Keyboadpassagen zu hören, wie später auf der ATTWT. Tony spielt hier songgediegen. Der eigentliche Song ist furios, Phils Schalgzeugspiel ist genial wie immer und der Text über die schottische Jakobinerrevolution auf einer speziellen Art und Weise spannend. Man fühlt sich irgendwie in die Rolle des Jungen versetzt, der seinen Vater bittet, die Geschichte fortzusetzen. Hier gefällt mir vor allem der Mittelteil sehr. Dieser Akustik-Gitarren-Part ist sehr schöner Kontrast zum ansonsten bombastischen Rest. „Time to go to bed now…“ – herrlich. Diese verschiedenen Stimmungen sind grandios. Steve sagte doch mal, dass er sich zu jener Zeit in die Nylon-Gitarre verliebte. Allgemein hat man den Eindruck, dass Steve auf „Wind and Wuthering“ präsenter als jemals zu vor ist.

    „Eleventh Earl Of Mar“ geht jedenfalls gut ab, rock gut und ist wohl eine Blaupause für den später aufkeimenden Neo-Prog. Ich kenne das eine oder andere Neo-Prog-Liedchen, welches „Wind an Wuthering“ und im Speziellen eben „Eleventh Earl Of Mar“ als Vorbild gehabt haben muss. Nichtsdestotrotz bekommt der Earl von mir verdiente 14 Punkte. :)

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
    ___
    Mein Iona-Thread: Iona

    Meine Musiksammlung: Discogs

    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 18. Dezember 2016 um 22:27
    • #5
    Zitat von Synclavier

    ... „Time to go to bed now…“ – herrlich. Diese verschiedenen Stimmungen sind grandios. Steve sagte doch mal, dass er sich zu jener Zeit in die Nylon-Gitarre verliebte. Allgemein hat man den Eindruck, dass Steve auf „Wind and Wuthering“ präsenter als jemals zu vor ist.

    Soll ja aus einer Demo von Steve stammen die ursprünglich The House Of Four Winds hiess.

  • kabuki
    Lurker
    Beiträge
    453
    • 19. Dezember 2016 um 07:01
    • #6

    Super Song, sehe ich auch als NeoProg-Blaupause.
    Hier kann man deutlich hören, was Hackett vom Sound und von der Komposition her ausgemacht hat. :topp:

    Danach wurde es ... anders. :rolleyes:

    Tolle Stimmung, tolle Musik!!

    14 P

    prog on

    Kabuki

    :pete:

  • pealmu
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.977
    • 19. Dezember 2016 um 07:30
    • #7

    "Eine knackigere, weniger verspielte Komposition als auf früheren Alben ..." triff es ganz gut: Stimmungswechsel ohne bemerkenswerte Rythmuswechsel führen den Hörer geradeaus statt kreuz-und-quer. Bass und Schlagzeug nageln satte Viertel, ohne dass es stumpf wirkt.

    Was man so zusammenlesen konnte, hat Banks den Großteil der Musik beigetragen, Hackett das ruhige Zwischenstück und Rutherford den Text. Der Text ist eine klassische Geschichte, ohne Liebeszeugs und so und sie hat durchaus Humor: "... those conquering heroes with blisters on their feet" (erobernde Helden mit Blasen an den Füßen).

    An anderer Stelle habe ich es schon geschrieben, aber hier passt es ja auch. Eleventh Earl Of Mar wäre für mich ein Track, den ich jemandem vorspielen würde der Genesis noch nicht kennt. Er ist verspielt genug, um Genesis aus den 70er anzudeuten und gerade genug, um Normalhörer nicht zu überfordern.

    Für mich sind es 12 Punkte.

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

  • Online
    sunrise
    Banjo Man
    Beiträge
    1.366
    • 19. Dezember 2016 um 09:30
    • #8

    Da ich nach den "Pop-Platten" von Genesis die Diskografie rückwärts entdeckt habe,
    war WaW für mich das erste progressive Album meiner Lieblingsband.
    Der Opener hat mich quasi in die Welt des Prog-Rock eingeführt
    und somit natürlich eine ganz besondere Bedeutung für mich.
    Wie kann ich da anders bewerten als mit voller Punktzahl?!


    Than the sun reflecting off my pillow bringing the warmth of new life

  • chandelier
    Giant Hogweed
    Trophäen
    1
    Beiträge
    5.963
    • 19. Dezember 2016 um 09:43
    • #9

    Meine Vorredner haben haben alles zu dieser wunderbaren Rockoper gesagt. Der "Earl" baut eine sehr schöne Brücke von den gabrielesken Genesis über die verträumten Märchenerzähler der Quartett - Phase zu dem was noch kommen sollte. Mir persönlich zeigt dieses Stück wie herbe der Verlust von Steve Hackett war... Seine Harmonie - Bögen, instrumentalen Ideen, sein Wechselspiel mit Tony fehlen mir bei den Nachfolgealben sehr. Für mich neben "Blood On The Rooftops" der stärkste Titel des "Emily Bronte" - Albums, so dass es (vielleicht vorweihnachtlich beeinflusst, vielleicht auch meiner Schottland - Affinität geschuldet) nur die volle Punktzahl geben kann. Heute Abend dann Wind And Wuthering hören, etwas aus "Wuthering Heights" lesen und einen Single Malt trinken und dann in wohlige Stimmung versetzt, ist es "time, to go to bed, now!"

  • charles bukowski
    Giant Hogweed
    Beiträge
    5.634
    • 19. Dezember 2016 um 12:51
    • #10

    Satte 14 Punkte für diesen tollen Opener.

    Das Leben ist eine Illusion, hervorgerufen durch Alkoholmangel

    Charles Bukowski

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