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  3. STEVE HACKETT
  4. STEVE HACKETT - Aktuelles und Allgemeines

Steve´s Einsteiger Alben

  • Chester Thompson
  • 27. September 2011 um 15:57
1. offizieller Beitrag
  • Chester Thompson
    Lurker
    Beiträge
    631
    • 27. September 2011 um 15:57
    • #1

    Welche Alben würden Hackett Kenner denn einem Hackett Einsteiger empfehlen?

    Nachdem überaus positiven Fazit von „Beyond The Shrouded Horizon“ möchte ich tiefer in die Welt von Steve Hackett einsteigen und mir dafür das ein oder andere Album bald im Original zulegen.

    Ich selber habe mir damals die „Tribute“ als Original geholt und sie nach dem ersten reinhören mehr oder weniger geschockt im Schrank verschwinden lassen.
    Später habe ich mich dann dazu durchgerungen die „Out Of The Tunnel´s Mouth“ zu kaufen und war durchaus positiv überrascht über „Live Rails“ und jetzt „Beyond The Shrouded Horizon“ komme ich jetzt auf vier Hackett Alben.

    Einigen Threads hier entnehme ich das die ersten vier Alben von Steve sehr gut sein sollen oder irre ich mich da? Welche Alben sind für Einsteiger zu empfehlen?

  • Eric
    Squonk
    Beiträge
    4.755
    • 27. September 2011 um 16:29
    • #2

    Die ersten 4 Alben auf jeden Fall, die erinnern noch besonders stark an alte Genesis-Zeiten. Auf dem Debut Voyage of the Acolyte haben ja auch Phil und Mike mitgespielt.

    Der Nachfolger Please Don't Touch ist für Steves Verhältnisse recht songlastig und kann mit Richie Havens, Randy Crawford und Steve Walsh erstklassige Gastsänger aufwarten.

    Die beiden Nachfolgeralben Spectral Mornings und Defector sind ebenfalls noch sehr gut und bieten einige All Time Klassiker wie z.B. The Steppes oder Everyday, haben aber zwischendrin auch ein paar Durststrecken.

    Die Alben aus den 80er sind eher etwas mau, bieten vereinzelt zwar auch gute Stücke, aber auch reichlich durchwachsenes Material.

    Stark wird es dann wieder ab Guitar Noir. Die "Rock-Alben" Guitar Noir, Darktown, To Watch the Storms, Wild Orchids kann ich allesamt empfehlen.

    Die Klassik-Alben sind Geschmacksache (mir gefallen sie recht gut), von dem Blues Album Blues With A Feeling und von Feedback '86 würde ich zunächst die Finger lassen.

    Eine gute Mischung zum Einstieg wäre wohl:
    Voyage of the Acolyte
    Please Don't Touch
    Guitar Noir oder Darktown
    To Watch The Storms

    “THE NIGHT WE TRACKED DOWN PHIL COLLINS, BECAME BEST FRIENDS WITH HIM, AND TALKED HIM INTO REUNITING WITH PETER GABRIEL, AND THEN WE GOT TO SING BACKUP ON THE NEW GENESIS ALBUM AND IT WAS AWESOME!”

    — Barney Stinson, How I Met Your Mother, Season 7, Episode 21 ‘Now We’re Even’

  • little nick
    Squonk
    Trophäen
    1
    Beiträge
    4.292
    • 27. September 2011 um 16:31
    • #3

    Für Anhänger der "alten Genesis" ist unbedingt "voyage of the acolyte" zu empfehlen. Kommt nicht zuletzt wegen des Mitwirkens von Mike und Phil den "alten Genesis" am nähsten und wirkt nicht so zerrissen, wie die Folgealben. Bei diesen sind zwar viele Highlights zu finden, aber auch viel...naja..."Verzichtbares". Vor allem die verschiedenen Sänger, welche ich zudem alle nicht mag, verhindern, dass die Alben als "Ganzes" funktionieren.

  • Eric
    Squonk
    Beiträge
    4.755
    • 27. September 2011 um 17:04
    • #4
    Zitat von little nick

    Für Anhänger der "alten Genesis" ist unbedingt "voyage of the acolyte" zu empfehlen. Kommt nicht zuletzt wegen des Mitwirkens von Mike und Phil den "alten Genesis" am nähsten und wirkt nicht so zerrissen, wie die Folgealben. Bei diesen sind zwar viele Highlights zu finden, aber auch viel...naja..."Verzichtbares". Vor allem die verschiedenen Sänger, welche ich zudem alle nicht mag, verhindern, dass die Alben als "Ganzes" funktionieren.



    Die Einschätzung teile ich nicht :D
    Please Don't Touch wirkt trotz der verschiedenen Sänger und Stilrichtungen auf mich wie aus einem Guss - wie kein zweites Hackett-Album.

    “THE NIGHT WE TRACKED DOWN PHIL COLLINS, BECAME BEST FRIENDS WITH HIM, AND TALKED HIM INTO REUNITING WITH PETER GABRIEL, AND THEN WE GOT TO SING BACKUP ON THE NEW GENESIS ALBUM AND IT WAS AWESOME!”

    — Barney Stinson, How I Met Your Mother, Season 7, Episode 21 ‘Now We’re Even’

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 27. September 2011 um 17:30
    • Offizieller Beitrag
    • #5
    Zitat von Chester Thompson

    Einigen Threads hier entnehme ich das die ersten vier Alben von Steve sehr gut sein sollen oder irre ich mich da? Welche Alben sind für Einsteiger zu empfehlen?

    Mit den ersten vier Alben kann man eigentlich nichts falsch machen. "Acolyte" ist ein glänzendes Debut mit einigen Längen, "Please Don't Touch" ist sehr gut, aber auch mich nerven die Gastsänger, "Spectral Mornings" ist vielleicht DER Klassiker und "Defector "seinem Vorläufer sehr ähnlich, hat außerdem mit The Steppes meinen absoluten Hackett-Favoriten.

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 27. September 2011 um 17:35
    • #6
    Zitat von Eric

    Please Don't Touch wirkt trotz der verschiedenen Sänger und Stilrichtungen auf mich wie aus einem Guss

    Geht mir auch so. Es ist extrem bunt, aber es hat einen solch eigentümlichen Albumzauber als Ganzes... bin davon immer wieder hingerissen und höre auch dieses Album extrem gerne von A-Z. "Icarus ascending" z.B. wirkt auf mich nochmals intensiver, wenn es als Abschluss dieser ganzen Reise gehört wird.

    Zitat von little nick

    Für Anhänger der "alten Genesis" ist unbedingt "voyage of the acolyte" zu empfehlen.

    Witzigerweise würde ich "Voyage" auch eher als Einsteigeralbum empfehlen, obwohl es bei mir nicht den allergrößten Rang hat - aber da ist irgendwie der typische frühe Hackett drauf. Wer das mag, kann ja dann bei "Please don't touch" gucken, ob er in Hacketts bunte und zuweilen abgedrehte Welt noch weiter eintauchen will.


  • Sredni
    Lurker
    Beiträge
    414
    • 27. September 2011 um 17:36
    • #7

    Voyage of the Acolyte
    Spectral Mornings
    To Watch the Storms

    sind für mich die besten Einsteigeralben.

  • pealmu
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.977
    • 27. September 2011 um 17:48
    • #8
    Zitat von TM Productions

    Mit den ersten vier Alben kann man eigentlich nichts falsch machen. "Acolyte" ist ein glänzendes Debut mit einigen Längen, "Please Don't Touch" ist sehr gut, aber auch mich nerven die Gastsänger, "Spectral Mornings" ist vielleicht DER Klassiker und "Defector "seinem Vorläufer sehr ähnlich, hat außerdem mit The Steppes meinen absoluten Hackett-Favoriten.

    ... dessen Beginn auf dem gleichen Album als Sologitarrenstück "Two Vamps As A Guest" wieder aufgegriffen wird.

    Ich finde die Vielfalt - auch der Sänger auf "Please Don't Touch" großartig und hier werden viele Appetithäppchen angeboten. Auf "Voyage..." findet man die größte Genesis-Nähe, abgesehen von "Genesis Revisited", wo er alte Genesis Song covert. "Spectral Mornings" ist insgesamt am entspanntesten seiner vier ersten Alben und auf "Defector" merkt man, dass eine Band spielt. Einige große Sachen wie "Steppes" sind drauf, aber auch Eigenartiges wie das 20er-Jahre-ähnliche "Sentimental Institution".

    Neben den ersten vier Alben finde ich auch "Darktown" für den Einstieg geeignet. Und auch ich würde die 80er Jahre erst später empfehlen, wenn man schon ordentlich mehr hackett-abhängig ist.

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

  • kaden09
    Lurker
    Beiträge
    631
    • 28. September 2011 um 15:49
    • #9

    Voyage of the Acolyte ist definitiv ein schoenes album, war auch mein Einstieg, mit 'Ace of Wands' ist auch einer der absoluten klassiker vertreten. Mein zweites album war Spectral Mornings, was soll ich sagen, obwohl ich nun einige schwaechen ausmache, die bei hackett generell vorhanden sind (hier und da leichter kitsch, zu haeufige wiederholungen) ist dieses album weiterhin mein absoluter favorit und hat mich damals aus den socken gehauen. Eine wunderschoene Athmosphere, v.a. bei lost time in cordoba sowie tigermoth, und die melodien von Everyday und allen voran dem Titeltrack sind einfach atemberaubend. Einziger nachteil: Danach hat mich jedes andere album enttaeuscht, defector find ich schon recht schwach, fuer mich wirkt das album, als ob man es im Eiltempo am Wochenende geschrieben und aufgenommen haette...Guitar noir ist interessant aber ab da hab ich echt probleme mit steve hackett weil die oben genannten probleme nun wirklich voll durchschlagen (diese experimente mit der vampirstimme verzeihe ich nie). Ab da gibt es nur noch vereinzelt schoenes wie Twice around the sun auf Darktown...Generall gilt, die ersten drei alben geben einen alles was steve hackett, gut oder schlecht, ausmacht.

  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
    Beiträge
    6.235
    • 28. September 2011 um 19:49
    • #10

    Richtig, die vier ersten Alben sind allesamt als Einstieg zu empfehlen. Wenn man sich von BTSH zurück arbeiten will, kann man das zunächst chronologisch tun. Out of the Tunnel's Mouth ist fast so was wie BTSH, Part 1. Wild Orchids und To Watch the Storms sind besonders vielseitig, Darktown dann schwermütig, aber schön. Wie meine "Vorredner" rate auch ich erst mal von den 80er Alben ab. Also, entweder ... oder.
    Entweder mit den frühen oder mit den späten Alben anfangen.
    Dabei handelt es sich natürlich um meine subjektive Meinung.

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