Habe mich gerade mal durch dieses Unterforum gewühlt und dabei erstaunt festgestellt, dass es noch gar keinen Diskussionsthread zu Phil's 5. Soloalbum gibt und da ja Christian sich schon für "Dance Into The Light" stark gemacht hat, wollte ich einen ähnlichen Thread für dessen Vorgängeralbum starten.
Das soweit zu diesem Thread, nun meine persönliche Meinung zu "Both Sides":
Auf jeden Fall ist es wohl sein intimstes, persönlichstes Album. Außerdem war es für mich auch immer ein sehr mutiges Experiment für Phil (ähnlich wie "Abacab" bei Genesis), dass er längst ausgetretene Pfade verließ und mal was anderes ausprobierte. Er hätte sich's auch ganz einfach machen können und musikalisch an "No Jacket" und "But Seriously" anknüpfen können, der Erfolg wäre ihm gewiss gewesen. Aber da ist er schon ein ganz großes Risiko eingegangen, alles allein zu machen. Teilweise krankt es natürlich darunter auch hie und da und sicher sind nicht alle Instrumente echt (Gitarren), aber da kann man drüber hinweghören.
Irgendwo las ich hier auch mal, dass viele der Songs auf dem Album sich nicht gut für Livekonzerte eignen. Ich aber sage: Gerade live gewinnen die Songs noch um Einiges dazu. So habe ich mir vor 'ner guten Zeit wieder mal die Liveaufnahme von "Survivors" (Hannover, 1994) bei youtube angehört und da hat die Nummer noch mal so einen richtigen Pepp bekommen, gerade wahrscheinlich auch, weil der Song von Phil's kompletter Liveband interpretiert wird. Diese Nummer, "Can't Find My Way" und "We Fly So Close" sind wohl meine Lieblingssongs auf der CD. Von den letzteren Songs habe ich allerdings noch keine Liveversionen gehört (gut, WFSC wurde ja auch nie live gespielt).
And now, it's up to you! ![]()