Diesen Artikel habe ich bei MySpace gefunden.
Habt ihr auch schon was davon gehört? Stimmt das? Wenn das stimmt werden Konzerte wohl bald unerschwinglich werden.
ERHÖHUNG DER GEMAGEBÜHREN um 600%!!!
Die Umsätze und Gewinne aus dem Verkauf von Tonträgern sind seit einigen Jahren massiv eingebrochen. Die GEMA bekommt das auch zu spüren und setzt nun auf den einzigen Musiksektor, in dem überhaupt noch Geld zu verdienen ist, nämlich die Live- Musik.
Die GEMA beabsichtigt ihre Gebühren um 600% zu erhöhen (KEIN WITZ – nachzulesen unter http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,604491,00.html ).
Deshalb wurde eine Petition beim deutschen Bundestag eingereicht, auf dass dieser die Abrechnungsmethode der GEMA überprüfe. Das Thema wird nur auf die Tagesordnung unseres Parlaments kommen, wenn bis 17. Juli 2009 - 50.000 Unterschriften zusammen kommen.
Am 14. Juni 2009 waren es knapp 3.500 Unterschriften. Sollte es nicht geschafft werden die 600% Erhöhung der GEMA Gebühren für Konzerte zu stoppen, werden weniger Clubs weniger Konzerte veranstalten wollen.
Hier der Link zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/index.php?acti…s;petition=4517
Man muss sich registrieren, aber das geht schnell! Bitte opfert diese 3 Minuten für diese Sache.
Erhöhung der Gema Gebühren
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Ich hab da auch bereits mitgezeichnet.
Selbst wenn es eine plausible Erklärung für dieses Vorhaben geben sollte, das Ganze ist imo Wahnsinn.
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Wenn das stimmt werden Konzerte wohl bald unerschwinglich werden.
Wieso werden?Auch heute kann ich schon längst nicht mehr all die Konzerte besuchen, die ich gerne sehen würde.
In den 90er Jahren war ich nahezu jeden Monat auf mindestens einem Konzert, aber mittlerweile muss man für 2 größere Konzerte inkl. Fahrtkosten und gegebenfalls auch noch Übernachtungen ja schon fast ein halbes Monatsgehalt hinblättern.
Sogar Clubkonzerte von eher unbekannten Bands kosten nicht selten 15,- bis 20,- Euro, früher habe ich dagegen z.B. für The Cure 38,- DM, für die Simple Minds 35,- DM und sogar für ein Tages-Festival mit Pearl Jam und den Sisters Of Mercy als Headliner gerade einmal 39,- DM bezahlen müssen.
Damals habe ich mich sogar noch darüber aufgeregt, dass ich für das Zooropa Open Air von U2 in Bremen doch tatsächlich 53,- DM für einen Stehplatz hinblättern musste... Im Vergleich zu heute ein wahres Schnäppchen.
Irgendwann wird es wohl wirklich so kommen, dass richtig bekannte Bands nur noch vor einem Kaviar und Champagner konsumierenden Publikum in kleinen Läden als Hintergrundmusik spielen... Aber bloß nicht zu laut, denn nebenbei muss man sich ja auch noch über den neuen Jaguar und die letzte Botoxbehandlung unterhalten.
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Den Punkt, daß Konzerte ständig teurer werden, kann ich voll bestätigen. Seitdem Veranstalter und Künstler entdeckt haben, daß mit Konzerten richtig Geld verdient werden kann, wird teilweise schamlos zugegriffen. CD- und Konzert-Einkünfte haben sozusagen die Plätze getauscht.
Klar, ich erwarte nicht, daß ich ein Konzert - wie z.B. Asia in der Großen Freiheit 1990 mit 3/4 Originalbesetzung für 15DM, also 7,50€ - heute noch für das Geld besuchen kann. Aber nicht mal bei 15€ oder 30€ ist bei solchen "Mittelklasse"-Konzerten Schluß.
Ich erinnere mich noch, wie Ende der 80er/ Anfang der 90er mal die Preise für die Stones unter die Lupe genommen wurden: eine Exponentialkurve wie das Bevölkerungswachtum- (oder auch Staatsverschuldung ;)) - steil nach oben. Damals lag der Preis irgendwo bei 70-80DM (?). Was wäre das heute für ein Schnäppchen!
Jedoch lässt es der Konzertbesucher auch offensichtlich mit sich machen. Viele überteuerte Konzerte sind nach wie vor gut besucht, nur selten müssen Kartenkontigente verschenkt werden oder Arenen künstlich verkleinert werden (wie bei den Stones 2007 in HH).
Eine echt trauriger Trend. -
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Habt ihr auch schon was davon gehört? Stimmt das? Wenn das stimmt werden Konzerte wohl bald unerschwinglich werden.
Immer diese Panikmache!
Rechne doch mal die Zahlen nach, die in der Meldung genannt sind. Selbst wenn der Konzertveranstalter die Erhöhung vollständig auf die Zuschauer umlegt (was nicht unbedingt sein muss), ergeben sich dadurch Preiserhöhungen von ca. 7% (pro Karte beim Beispiel mit 1.200 Zuschauern 1,65 EUR, beim Konzert mit 5000 Zuschauern von 2,93 EUR).
Das ist auch Geld, klar! Aber du solltest auch bedenken, wer das Geld letztlich bekommt: Die Urheber der Musik, die gespielt wird. Da ich slebst auch Urheber bin (leider nicht im musikalischen Bereich), sehe ich höhere Gebühren auch mit einem lachenden Auge, da sie letztlich auch mir zugute kommen.

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So ganz hab ich das noch nicht verstanden. Die eingenommenen GEMA-Gebühren werden doch (jedenfalls größtenteils) an den Rechteinhaber weitergeleitet.
Solange ein Liveact seine eigenen Songs spielt, wird er dann wohl weniger Gage, dafür aber mehr GEMA Royalties bekommen. Problematisch wird es dann aber wohl für Coverbands oder Acts mit einem hohen Anteil von Coversongs (z.B. Ray Wilson). Seh ich das richtig oder mach ich hier einen Fehler? -
Durchatmen!
Die GEMA hat mit Sicherheit kein Interesse daran, Konzerte derart zu verteuern, dass wesentlich weniger Menschen diese besuchen können. Wenn es nämlich weniger Konzerte bzw. Konzertgänger gibt, verdient auch die GEMA weniger - und damit die ihr angeschlossenen Künstler!
Und wenn die Künstler das Gefühl haben, dass ihnen die Arbeit der GEMA nichts nützt, werden sie nicht mehr GEMA-Mitglied. Die GEMA wird ihre Forderungen deshalb meines Erachtens realistisch kalkuliert haben!
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Die GEMA ist der letzte Scheißladen, der mir in den letzten Jahren untergekommen ist.
Das ist unfassbar....
Wir als Schülervertretung unserer Schule veranstalten jedes Jahr ein Benefizkonzert, um unsere Partnerschule in Tansania zu unterstützen (Wir haben vor ein paar Jahren dort ein neues Schulgebäude bauen lassen und zahlen den Kindern das Schulgeld). Die Einnahmen gehen zu 100% nach Afrika und wir suchen immer das ganze Jahr lang Sponsoren, um die Flyer und Plakate finanzieren zu können.
Wir benutzen Anlage und Räumlichkeiten der Schule und die (meist Schüler-) Bands spielen auch ohne Gage, damit möglichst viel Geld nach Tansania gehen kann.
Wir hatten letztes Jahr nur Metallbands da, die auschließlich eigens, urheberrechtlich ungeschützes Material gespielt haben, haben das vorher bei der GEMA gemeldet und auch sonst alle Kriterien in Rücksprache mit der GEMA erfüllt (Größe der Räumlichkeiten, Höhe des Eintrittpreises etc) und dann schicken die uns doch tatsächlich in den Herbstferien eine Abmahnung.
Wir (ein paar Schüler, die sich dafür echt den Arsch aufreissen) waren natürlich in den Ferien nicht in der Schule und haben somit den Brief erst nach der Ferien bekommen; da lag prompt schon die Mahnung dabei, dass wir ja nicht geantwortet hätten und nicht wie erfordert den Fragebogen zur Musiknutzung ausgefüllt hätten...
Also hab ich der Dame ne Mail geschickt und unsere Situation erklärt und um eine Verlängerung der Frist gebeten. Die gabs auch und auch sonst war die Dame ganz freundlich.
Drei Tage später hatten wir die zweite Mahnung... Ich hab mich wieder mit der Frau (die es nicht auf die Reihe gebracht hat, auf meine E-Mail in vollständigen, grammatikalisch richtigen, deutschen Sätzen zu antworten...) in Verbindung gesetzt und sie wusste natürlich nichts von der zweiten Mahnung...
Das ging dann noch ewig so weiter bis die GEMA dann doch irgendwann festgestellt hat, dass wir alles richtig gemeldet hatten und sie gar keinen Anspruch auf Gebühren (schon mal gar nicht auf eine Strafzahlung, die sie gefordert hatten ---> Einen Betrag für selbige konnte man uns auch zu keinem Zeitpunkt nennen....) gehabt hatten...
Das ging zwei Monate so.
Da vergeht einem richtig der Spaß dabei.
Es ist echt zum Kotzen, wenn man neben seinem ohnehin schon beschissen komplizierten Schulalltag sowas versucht auf die Beine zu stellen und dann so völlig ohne Grund ans Bein gepisst bekommt.
Mit dem Verein bin ich echt durch, die können mich mal so richtig.
Am 3. Juli haben wir wieder unser Festival und diesmal lassen wir uns alles schriftlich doppelt und dreifach bestätigen, damit uns bloß keiner mehr damit kommt...Tut mir Leid, wenn der ein oder andere Leser hier der Meinung ist, dass dieser Beitrag Off Topic und überflüssig ist - Es musste halt mal raus...
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Aber du solltest auch bedenken, wer das Geld letztlich bekommt: Die Urheber der Musik, die gespielt wird.
Das klang irgendwie schon zu gut, um wahr zu sein.
Ganz so einfach, ist es aber scheinbar auch nicht:ZitatEs gibt viele Hinweise, dass die über 50.000 angeschlossenen Mitglieder nur anschaffen und wenige profitieren. Mehr Geld nämlich erhalten die 3.000 sogenannten ordentlichen Mitglieder. Ordentliches Mitglied wird aber nur, wer über mehrere Jahre hinweg bestimmte Umsätze bei der Gema erzielt hat und gewisse Bürokratismen hinter sich brachte.
Und weiter:
ZitatHeißt wohl ganz allgemein, die Veranstalter laden Geld über Geld in die Gema-Kasse, wohlgemerkt in die Kasse, die für die Rechte der Komponisten und Texter gefüllt werden soll, und der Künstler, Komponist und Texter bekommt aus dieser Kasse das, was die Gema für richtig befindet - Ansprüche hat er nicht.
Und da soll man das Vertrauen haben, dass die sich mit den Gebührenerhöungen nicht übernehmen ? Ich weiß ja nicht ...
Auf jeden Fall entsinne mich, von einer Petition gelesen zu haben, die die Offenlegung dieses Verrechnungsschlüssels, für alle nachvollziehbar, fordert. Würde ich persönlich auch gut finden.
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Auf jeden Fall entsinne mich, von einer Petition gelesen zu haben, die die Offenlegung dieses Verrechnungsschlüssels, für alle nachvollziehbar, fordert. Würde ich persönlich auch gut finden.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?acti…s;petition=4517 -