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  4. Song der Woche / Track Of The Week

SdW [21.-27.06.10]: STEVE HACKETT - Clocks

  • Christian
  • 19. Juni 2010 um 15:29
  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 23. Juni 2010 um 09:03
    • #11

    Stückwerk! Die Grundidee ist gut, aber der Song klingt wie zusammengeklebt. Steve Hackett überholt sich selbst. Davon hätte er zwei, drei verschiedene Lieder machen können.

    Moogbasspedale und Mellotron klingen gut und harmonisch, das Schlagzeugsolo ist nur peinlich, weil er da zeigt, wie schön er von Phil Collins abgekupfert hat.

    Die Youtube-Liveversion kommt bei mir besser an, das klingt pointierter und akzentuierter als die Studioversion.

    Daher
    acht Punke

    We can help You

  • pealmu
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.977
    • 24. Juni 2010 um 12:05
    • #12

    Au weia, hab' ich das lange nicht mehr gehört. Von den frühen Hackett-Bombastikern gefielen mir "The Steppes" oder "Please, don't touch!" deutlich besser. Eigentlich ist "Clocks" kein Song, sondern ein Stimmungsbild bzw. Soundtrack. Was konnte man doch in den 70ern aus Moog-Taurus-Pedal und Mellotron für einen Breitwandsound herausholen. Live macht es vielleicht immer noch mehr Eindruck als auf CD, wobei der oben gepostete YouTube-Schnipsel für Steve-"ich-spiele-Rockstar" heute peinlich sein dürfte.

    Auch weil ich Steve mag und er mit seinen vielen vielseitigen Ideen immer wieder überraschen kann, habe ich 8 Punkte gegeben.

    Mir fällt gerade ein, dass ich noch nie 15 Punkte vergeben habe. "Hands Of Priestess" wären bei mir ein Kandidat. Ich warte mal ab, wann das als SdW kommt, ... Christian:huhu:.

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 24. Juni 2010 um 22:19
    • #13

    Bei diesem Song überzeugt mich Steve ausnahmsweise mal mit einem schlüssigen Spannungsaufbau: Den mystischen Anfang finde ich klasse, die Atmosphäre ist wirklich fesselnd und originell. Die dann leiser werdenden Uhren stehen dann schön im Kontrast zur Power-Melodie, die Steve hier gottseidank nicht 7 Minuten lang spielt. Auch richtig gemacht.
    Und nach einer Wiederholung der beiden kurzen Teile mündet das Ganze in einem Höhepunkt, bei dem die Gitarre über ausdrucksstarken Akkorden und Becken-Tremolo noch langgezogene bedeutungsvolle Töne spielt - was kann da noch kommen? Natürlich ein Drum-Solo als urwüchsige Entladung der aufgebauten Spannung - gute Idee, Steve!
    Aber ach, - Steve konnte leider keinen guten Drummer bezahlen...das Solo verkommt zum hohlen Arschgekloppe... rhythmisch mit deutlichen Ungenauigkeiten (3:13-3:20 / 3:35-3:40)...und die Schießbude klingt wie Mamas alte Waschpulvertrommeln aus Pappe... - hätte ein richtig guter Song werden können (Carl Palmer hätte das Solo bestimmt gelegen).
    Trotzdem: 10 Punkte sind da für mich noch immer drin - immerhin hat mich Steve hier als Songschreiber auch mal überzeugt.


  • Helge
    Gast
    • 25. Juni 2010 um 20:24
    • #14

    Tja, der gute Steve...
    Hatte mal letztes Jahr einen Teil seiner Alben durchgehört, SPECTRAL MORNING etwas öfter.
    So richtig begeistern kann ich mich einfach nicht.
    CLOCKS blieb so'n bissel in meinem Gedächtnis haften.
    Und auch nach erneutem Youtube-Ins-Gedächtnis-Rufen die altbekannten Probleme...
    Einige schöne Riffs, die an GENESIS erinnern, aber ich finde jedesmal wenn es anfängt geil zu werden wird abrupt abgebrochen.
    Mir persönlich ist auch zuviel Bass-Pedal im Lied zu hören. Düstere Stimmung: Ja, aber das Ganze wirkt doch etwas zugekleistert.
    So ein bisschen erinnert mich Steve an Phil Collins, immer wenn Phil im "Kollektiv" gearbeitet hatte, kamen seine Stärken schön zur Geltung, alleine dagegen fehlt mir der Pep. Bei Steve insbesondere.
    Dennoch, geniale Momente sind schon dabei. Ich sage einfach mal 9 Punkte

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 18. Januar 2014 um 19:31
    • #15

    Ach den Song hab ich ja noch gar nicht bewertet. „Clocks - the Angel of Mons“ ist ein saustarkes Instrumental. Schön aggressiv, eine düstere Atmosphäre und mit sehr viel Mellotron-Einsatz. Da freut sich doch der ProgRock-Fan. Der einzige und entscheidende Nachteil dieses tollen Instrumentals ist das Hackett-Syndrom: Eine gute Idee, die dann aber bis zum geht nicht mehr wiederholt wird, das es fast schon nicht mehr so gut ist. Ähnliches gilt auch für „The Steppes“ oder „Shadow Of The Hierophant“. Egal, 12 Punkte sind es mir immer noch wert. Live ist der Song natürlich auch geil! :rolleyes:

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
    ___
    Mein Iona-Thread: Iona

    Meine Musiksammlung: Discogs

    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

  • RiverOfChange65
    Lurker
    Beiträge
    719
    • 18. Januar 2014 um 22:09
    • #16

    Klare 12 Points hierfür: Steve Hackett...Clocks "Live" HD - YouTube

    "...A mother sreams and a baby cries, the memory gone before the blood has dried... - ...The options are ever viewer on the ground these days... - ...Credo, it don't mean nothin' to me!". FISH/ Credo

    Nordlichter Stargast ´2012 + 2013 !

  • kaden09
    Lurker
    Beiträge
    631
    • 19. Januar 2014 um 12:32
    • #17

    Mensch, noch gar nichts zu diesem Instrumental geschrieben...Habe damals 13 Punkte gegeben als Spectral Mornings für mich quasi das nonplusultra war. Mittlerweile ist es nicht mehr so krass, aber das Album bleibt genial und Angel of Mons kriegt immerhin noch 12 Punkte. Ich mag einfach die Stimmung des Songs, die tickenden Uhren am Anfang, das Düstere, und dann die tolle Synth-Melodie. Sehr simpel, aber ungeheuer effektiv, vor allem direkt nach The Flower of Tachai...Hat irgendwie was urbritisches, muss bei dem Song immer an ein dunkles alter Zimmer, natürlich mit lauter Uhren, denken. Tigermoth, Every Day, der Titeltrack sowie Cordoba sind als stärkter einzustufen, aber dieser Track zeigt, dass Steve sehr gut mit Stimmung spielen konnte, ohne es, wie später, allzu sehr zu übertreiben.

  • chandelier
    Giant Hogweed
    Trophäen
    1
    Beiträge
    5.963
    • 19. März 2014 um 16:43
    • #18

    kaden09
    Kann ich mitgehen. Ich würde den Song auch immer in Zusammenhang mit "The Red Flower....." sehen. Spectral Mornings ist für mich Steves "rundestes" Album. Alle Lieder passen wie aus einem Guss zusammen. Gesang, Instrumentierung, Stimmung sind unglaublich gut. Ich kann die Platte nur als Ganzes sehen und natürlich hören. O Pardon Steve, aber "Clocks" als Single auszukoppeln war völlig daneben.... Clocks als allein stehenden Song zu bewerten fällt mir schwer, aber weil das Album 15P bekommen würde, für "Clocks" noch 12P.

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