Ich muss mich da der Meinung von Zeitenzauberer anschliessen. Auch mir gefällt das Album sehr gut,
gerade wegen der Keyboard-Sounds. Ich war damals sehr überrascht, wie gut es ohne Steve Hackett
klang.
TotW [16.11.-22.11.2009]: GENESIS - Deep In The Motherlode
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Da schließe ich mich an, zeitenzauberer hat das Charakteristische des Albums meiner Ansicht nach sehr schön dargestellt.
Bei mir bleibt allerdings die Frage, wie er den Zusammenhang mit "zählt nicht zu meinen Anspieltipps...kräftig, bassig und mitreißend" meint: Wenn DITM diese Eigenschaften hat, dann hört sich das doch sehr nach Anspieltipp an...?! Oder hat der Song dieses Attribute im Gegensatz zu den anderen Songs des Albums gerade nicht - oder nur eingeschränkt?
Auf jeden Fall finde ich es immer schön zu wissen, dass es Hörer gibt, die dem Album so viele Vorzüge zusprechen mögen. Wie auch bei "Abacab" habe ich hier immer den Wunsch, den verhältnismäßig bescheidenen Ruf von ATTWT aufbessern zu wollen. -
für mich eines der besten stücke auf dem schwachmatischen album. ich finde das album mist, und so kann ich nur für dieses stück, im vergleich zu anderen alben, nur eine 3 geben.
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10 Pkt.
Neben Many too many + Down and out mein Lieblingssong non ATTWT.
Aber mir hat Hackett schon sehr gefehlt auf dem Album, vielleicht sogar mehr als PG nach TLDOB -
Meine tiefe Abneigung gegen geschufflete Schlepprhythmik und Parolenrefrains verhindert hier eine unvoreingenommene Bewertung. Auch finde ich,dass die einzelnen Teile nicht zusammenpassen oder wie heterogen zusammengezwängt wirken. Wäre nicht der lyrischere Mittelteil,müsste ich hier zur Null greifen.
So werden`s6 P
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"Deep in the Motherlode" ist in seiner Form so etwas wie der Vorläufer von "Man of Our Times",
was ja auch aus Rutherford's Feder stammt. Ein sehr sperriger, stampfender Song, welcher beim
erstmaligem Hören wahrscheilich schwer zu verdauen ist. Die Sounds sind ebenfalls nicht einfach zu verdauen, was maßgeblich an Tony's Keyboardsounds aus dieser Zeit (also diese Polysynthesizer ARP 2600 und Polymoog) liegen mag. Sie sind teilweise sehr dominant und klingen ziemlich quitschig. Collins Schlagzeugspiel ist dagegen recht passabel.
Und Mike, ja wo ist er denn? Den kann ich momentan noch nicht wirklich heraushören.
Der Mittelteil ist ganz gefällig, zum Ende wird der Song wieder wuchtiger und stampfender. Das hat bei "Man of Our Times" irgendwie besser geklappt. Dieser ging zum Ende hin förmlich auf. Aber das war ja auch 2 Jahre später auf "Duke".Zurück zu "Deep in the Motherlode" - ich gebe mal 10 Punkte für einen nicht schlechten, aber auch nicht wirklich guten Song.
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Kürzlich hatte ich ja bereits das halbe Forum in Aufregung versetzt, als ich schonungslos offenlegte, wie sich Noel Gallagher für den Song "Ballad Of The Mighty I" nachweislich beim Genesis-Highlight "Anything Now" bedient hatte. Nun kann ich den geneigten Quellen-Forschern einen weiteren Plagiats-Fall präsentieren, der sich gewaschen hat, allerdings in umgekehrter Richtung.
Auf Anregung des Kollegen chandelier hatte ich vor ein paar Tagen mal wieder die 70er Scheibe "Fotheringay" aufliegen, das zu Zeiten ihrer Existenz einzige Album der gleichnamigen Folk-Truppe um Sandy Denny. Und siehe da, beim Anhören des hübschen Liedes "The Pond And The Stream" entdeckte ich dort die selbe Gitarren-Passage, die auch "Deep In The Motherlode" ziert.
Bei Fotheringay findet das Thema bei 01:36 und 02:38 statt, wie man hier hören kann:
Hörbeispiel #1 – Original
Genesis bauen das zwar nur einmal ein, nämlich bei 02:13, wiederholen und variieren es dann aber gleich, weil es so schön ist, so daß insgesamt eine längere Sequenz daraus wird, der gut ein-minütige Mittelteil:
Hörbeispiel #2 – Hommage
Ganz abwegig ist die Verbindung nicht. Seit Welkers 2014 weiß ich, daß zumindest Anthony Phillips, der ja wohl ständig mit Rutherford zusammenhing, Fan von Fairport Convention, Sandy Denys erster Band, war. Namentlich erwähnte er den Song "Fotheringay" von 1969, der ein Jahr später besagtem Projekt den Titel gab. Man darf also annehmen, daß dem Autoren Rutherford die fragliche Scheibe bekannt war und er das Zitat bewußt gesetzt hat, vielleicht ja als kleine Verbeugung.
Gut geklaut ist es auf alle Fälle, diese plingernde Gitarre schafft Aufmerksamkeit und sorgt für spannende Atmosphäre. Und dieses "All Along The Wagons..." schmeichelt und prägt sich ein. Der Song ist aber auch darüber hinaus nicht schlecht. Er hat einen starken Aufbau mit schönem Spannungsbogen, und Collins nimmt uns sehr ansprechend mit durch die Nummer, beherzt in den Strophen, zart in der bereits erwähnten Sequenz.
"Motherlode" hat wie "Burning Rope" den Hang zum Bonsai-Epos, wirft mit großer Geste ein Stück Geschichte wie in Cinemascope auf die Leinwand, und wenn ich es mir recht überlege, wirkt die mächtige Einleitung des Liedes von der Klangfarbe her wie ein Motto des ganzen Albums.
Mein erster Bootleg "Revelatory 80:78", auf den ich damals stolz wie Bolle war, begann mit dem Stück, und diese kraftvolle Version schubste den Song nochmal eine Stufe höher. Gute Konzert-Eröffnung, aber dafür hatten sie ja schon immer ein Händchen.
12P.Edit:
Mir wurde mitgeteilt, daß der Fotheringay-Link nicht funktioniert. Also, bei mir tut er's, aber hier ist noch ein anderer:
Das ganze Album
"The Pond And The Stream" ab 24:40; die fragliche Passage ab 26:15 bzw. 27:17. -
14 Punkte, sehr gut.
Grundgütiger. Was soll man sagen. F#cking awesome halt.
Großartige musikalische Entwicklung, voller Klang und das Ende ist einfach nur ... unerwartet und wow! Da bekommt man ja´n Knoten ins Ohrläppchen. 
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Ein eher mittelmässiger Song auf einem für mich schwachen Album. Mir gefällt der Mittelteil, all along the wagons, doch ich finde, da hätte man mehr draus machen können. Vielleicht mal so ein kleines Gitarrensolo, hallo Mike:).
Die Zeile Go west young man like your family said war in der Ex-DDR bestimmt verboten:D. Macht zusammen 5 Punkte. -
Ach ja, wir feiern das 40jährige von ATTWT und noch nix zum nach Westen ziehenden Mann geschrieben. Da muss ich es mal schnell nachholen.. Muss? Ja, weil dies m. E. einer der besten Genesis - Songs Rutherfordscher Prägung ist und die Essenz des ganzen Albums gut darstellt: Der Weg weg vom Prog - und Artrock der Vorgängeralben hin zu poppigeren Stücken. Hier sind sie noch, diese merkwürdigen Geschichten über Schneemänner, Betrunkene, verträumte Pennäler und verzweifelnd Suchende. Man spürt diese (menschliche, und meteorologische) Kälte, diese Einsamkeit, dieses Muss zur Veränderung und Suche - eine Allegorie auf den Abgang zweier wichtiger Komponisten, eines Musikers, eines Sängers der Band? Trotz des schönen "Plinker" - Solos von Mike bei ca. Minute 3:40 (hallo Charlie hier hörst Du ihn doch!) fehlt Steve Hackett sehr. Den Raum, den er hinterlassen hat, füllt Tony mit seinen Keyboards bis über die Schmerzgrenze. Bei Deep In The Motherlode kann Mike ein bisschen dagegenhalten und schon wächst die Spannung. Phil lasse ich hier mal raus. Er spielt und singt solide. Seine Zeit der Omnipräsenz sollte noch kommen...Wo wollte ich jetzt hin? Zu einer umständlichen Erklärung, warum mir das Lied und auch das Album gefallen? Ich lasse es einfach und gebe eine schwache 2
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