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SACD , na toll

  • Gabor
  • 13. Oktober 2008 um 00:48
  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 16. Oktober 2008 um 22:44
    • Offizieller Beitrag
    • #31
    Zitat von brecher

    Was ist von Subsonicfiltern zu halten? Eliminieren sie das Bassfeedback etwas? Gerade bei hohen Lautstärken kann das nerven.

    Würd ich eher von abraten, weil diese Filter meist nicht steilflankig genug sind und so zu viel vom Nutzsignal dämpfen. Besser ist es, den Plattenspieler möglichst komplett vom Fußboden abzukoppeln. Ich hatte meinen früher immer mit Winkeln an die Wand geschraubt. Da schwebte er dann etwa 5 mm über dem darunter stehenden Regalgerät.

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

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  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 16. Oktober 2008 um 22:56
    • #32

    OK, Dankeschön. Wieder Geld gespart. Da muß ich mal meinen Werkzeugkasten rekrutieren....

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

  • BRAIN
    Lurker
    Beiträge
    324
    • 16. Oktober 2008 um 23:15
    • #33

    Also ich finde das man den unterschied CD - SACD schon hört allerdings nicht im groben sondern im feinen.
    Vor allem bei leisen Passagen reicht die Auflösung der Cd einfach nicht aus um die Signale z.B. bei Streichern naturgetreu abzubilden, die hochauflösende Sacd verfügt da über die notwendigen Reserven.
    Bei einem Saxophon oder einer Violine ist das Klangbild bei CD zu wenig differenziert und zu mittenbezogen. Gerade der bei einem Streichinstrument fein auflösende Hochtonbereich kommt nicht annähernd in Originalqualität herüber. Fein gestuft und auch in kleinen Details präzise kommt der Klang der Instrumente bei SACD zum Zuhörer, mit stets einwandfreier Ortbarkeit und einem nicht wie bei CD zu verschwommenen und unpräzisen Klangbild welches Nuancen gerne untergehen lässt.

    Natürlich braucht man um deratige Feinheiten zu hören eine sehr neutral klingende Wiedergabekette.

    Keep Your Mind Open!

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 16. Oktober 2008 um 23:49
    • #34
    Zitat von BRAIN


    Natürlich braucht man um deratige Feinheiten zu hören eine sehr neutral klingende Wiedergabekette.

    Da braucht man noch viel mehr. Ich habe ein Innenohrimplantat aus Keramik. Im ersten halben Jahr hörte ich auf diesem Ohr nur unangenehm blechern. Zudem hatte ich den Eindruck es sei leiser als auf dem anderen Ohr. Mittlerweile höre ich prima. Mein Ohrenarzt meint dass ich in Wirklichkeit immer noch so "schlecht" höre, aber mein Gehirn rechnet mir das zurecht. Die Balance muß ich auch nicht mehr verdrehen-das Signal ist mittig.
    Anderes Beispiel. Ich habe ein paar gute Streichersamples. Wenn ich allerdings eine Sologeige brauche mische ich die guten Samples mit Kratzgräuschen aus nem alten Roland Synthi. Selbst ein befreundeter Geigenspieler bestätigte mir das dies echter klinge. Absurd.
    Was ich sagen möchte: Hören ist individuell und findet im Hirn statt.....

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

  • eclipse
    Slipperman
    Beiträge
    2.594
    • 17. Oktober 2008 um 00:00
    • #35

    @ brecher

    Du meinst Mittelohrimplantat :huhu:.

    Ansonsten liegst du richtig mit der Behauptung, dass das Gehirn im auditorischen System bis zu einem gewissen, individuell natürlich differierenden Punkt zu Fehlerkorrekturen in der Lage ist. Wir sind schon ein technisches Wunderwerk ;).

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 17. Oktober 2008 um 13:21
    • Offizieller Beitrag
    • #36
    Zitat von eclipse

    Ansonsten liegst du richtig mit der Behauptung, dass das Gehirn im auditorischen System bis zu einem gewissen, individuell natürlich differierenden Punkt zu Fehlerkorrekturen in der Lage ist. Wir sind schon ein technisches Wunderwerk ;).


    Definitiv, sehe ich ganz genau so. Diese "Auto-EQ-Fähigkeiten" des Gehörs haben selbst Profis schon so manche Abmischung versaut.:o

    Das ist ja auch genau der Grund, warum man es so schwer hat, SACD-Stereo und CD-Layer oder SACD-Multichannel und DTS-Multichannel miteinander zu vergleichen - sind die Umschaltzeiten nicht in der Größenordnung von Sekundenbruchteilen, stellt sich das Ohr ruckzuck auf die andere Qualität ein, so dass der vorangegangene Höreindruck nicht mehr erinnert werden kann.

    Ähnlich gehts auch mit schlechten Lautsprechern. Sind keine Tiefbässe da, denkt das Gehör sich welche und dass sie gefehlt haben, merkt man bestenfalls erst, wenn man plötzlich auf bessere Boxen umschaltet.

    Eigentlich bedeutet das aber auch, dass das Equipment überhaupt gar nicht die große Rolle spielt, die ihm von verschiedenen Seiten zugesprochen wird. Ein Grund mehr, vorsichtig zu sein, wenn wieder mal jemand behauptet, nur mit sündhaft teurem High-End-Kram sei Musik genießbar. ;)

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • kaizersosse
    Banjo Man
    Beiträge
    1.023
    • 17. Oktober 2008 um 14:42
    • #37
    Zitat von brecher

    OK, Dankeschön. Wieder Geld gespart. Da muß ich mal meinen Werkzeugkasten rekrutieren....

    Mach das aber anständig! Nicht wie ich, mit 14 Jahren. Zwei billige OBI Winkel und eine dünne Spanplatte, reichen nicht, sonst hängt die ganze Stellage jämmerlich nach vorne ;)

    Früher hatte ich mal eine ganz spektakuläre Installation. Zwischen Rack und Holzplatte (worauf der Plattespieler stand) wahr ein Fahradschlauch. Jedesmal wenn ich Platte hören wollte, wurde der Schlauch mittels eines Kompressors wie von Geisterhand aufgepumpt. Sah ziemlich cool aus, und entkoppelt war das Ganze auch ganz gut. Leider etwas zu Störungsanfällig und labil :D

    Ok genug OT, aber es passte gerade...

    EVERYTHING YOU KNOW IS WRONG

  • BRAIN
    Lurker
    Beiträge
    324
    • 17. Oktober 2008 um 22:51
    • #38
    Zitat von brecher


    Was ich sagen möchte: Hören ist individuell und findet im Hirn statt.....

    Ich würde dem Memory Effekt nicht so eine große Bedeutung beimessen den wir hören ja eigentlich Musik und nicht „nur“ die Zuordnung von Tonhöhen im Frequenzspektrum.
    Bei einer musikalischen Darbietung ist in erster Linie das erfassen von Klangfarben, Lautstärkegraden, Tonhöhen sowie melodischen, harmonischen und rhythmischen Strukturen von zentraler Bedeutung.
    Das hauptsächliche Verbesserungsmerkmal der Sacd gegenüber der Cd ist für mich die räumliche Proportionierung und Ortbarkeit des Klanggeschehens. Es liegt wohl an der wesentlich höheren Auflösung der Sacd das Feinheiten wesentlich klarer konturiert und feinnerviger abgebildet werden können, die Musik hat einfach platz zum atmen und wirkt nicht verwaschen. In dieser Disziplin hat für mich auch die Vinyl Lp die Nase vorne.
    Klangqualität beurteile ich nach emotionalen Gesichtspunkten beim hören und nicht nach dem unterschied im Direktvergleich zweier Medien. Hat schon mal jemand probiert die Sitzordnung eines großen Orchesters rauszuhören ? - das funktioniert wirklich!

    Keep Your Mind Open!

  • Terreon
    Intruder
    Beiträge
    33
    • 29. November 2008 um 17:25
    • #39

    Nur so aus Interesse

    weiß jemand wieviel die Herstellung einer dieser Dual-Layer SACD´s kostet.
    Ich meine hier die reinen Material-und Verarbeitungskosten.
    Ungefähr in der Größenordnung wie Genesis das betrieben hat. (Die Anzahl wird ja da auch ein bedeutender Faktor sein.

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