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Wieviel verdient ihr pro Monat?

  • Christian
  • 30. März 2012 um 13:29
  • RiverOfChange65
    Lurker
    Beiträge
    719
    • 30. März 2012 um 17:04
    • #21
    Zitat von brecher

    Dazu fällt mir nun dieses hier wieder ein:
    Als arm gilt nach einer EU-Definition, wer als Alleinlebender weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient – derzeit 781 Euro netto im Monat. Als reich gilt, wer als Alleinlebender monatlich netto mehr als 3418 Euro oder als Familie mit zwei Kindern mehr als 7178 Euro netto zur Verfügung hat.
    Stand: 2008



    Ja, ja, dieser (statistische) "Rechenschieber", welcher dabei wohl angelegt wurde, scheint offensichtlich alle Vorstands-Bosse und vergleichbare "Kaliber" aussen vor zu lassen.

    Demnach (das habe ich mit tief-sarkastischem Gelächter :teufelgrins: damals, als mir dieses zutiefst zynische "Rechenbeispiel" erstmalig zu Ohren kam, kommentiert), befinde ich mich nämlich auch bereits auf der Seite der "Besserverdiener". :confused::gruebel:

    Aufgrund der Tatsache, in welcher "Branche" ich tätig bin (daraus habe ich in den vergangenen Tagen hier ja nun keinen Hehl gemacht), darf sich jeder dazu seine eigenen Gedanken machen.... :teufelgrins: :(

    Als nächstes steht uns dann ja auch schon die programmatische Rentenkürzung, in Form von "Rente-ab-67" ins Haus....

    "...A mother sreams and a baby cries, the memory gone before the blood has dried... - ...The options are ever viewer on the ground these days... - ...Credo, it don't mean nothin' to me!". FISH/ Credo

    Nordlichter Stargast ´2012 + 2013 !

  • Der Teemeister
    Gast
    • 30. März 2012 um 17:34
    • #22

    genesis:

    Zitat

    Wie lange sollst du denn noch zahlen?

    ach, ist bald vorbei: ungefähr noch 200 Jahre . :mad:

    wie ich oben schon schrieb:

    Zitat

    da gibt es juristische Einschränkungen, und der Gläubiger muß
    immer zustimmen. Tut er es nicht - siehe bzw. höre "Down and Out".
    Wir werden jetzt aber zu off-topic...

    Was viele nicht wissen:
    ganz so einfach, wie in den Medien dargestellt, ist das nicht immer.
    Jedenfalls nicht bei einem Firmen-Kredit, der in Frage steht. In meinem
    Falle: vergiss es! Ich habe mir schon einen Anwalt genommen, mich kundig
    gemacht. Ich müsste erstmal die Verfahrenskosten + die 6jährige Begleitung
    vorfinanzieren, damit das Verfahren überhaupt angenommen wird.
    Dann konsultiert ein Insolvenzanwalt den Gläubiger, und dann sagt
    jener (er darf das nämlich): April April! (bzw.: Zustimmung verweigert).
    Weg wäre auch diese Kohle. Für nichts, für ein uneröffnetes Verfahren!
    Es hat keinen Sinn, leider.

    9 Mal editiert, zuletzt von Der Teemeister (30. März 2012 um 18:16)

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 30. März 2012 um 18:23
    • #23
    Zitat von Felix

    Cool, dann bin ich ja reich.

    Ist mir noch gar nicht aufgefallen.

    Wer denkt sich nur immer solche Zahlen aus...

    Voila, gern geschehen. Mal abgesehen von der Absurdität solcher Zahlen ist doch festzustellen dass wir in einem "reichen" Land leben, oder?

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

  • E.M.
    Slipperman
    Beiträge
    2.036
    • 30. März 2012 um 18:24
    • #24
    Zitat von Der Teemeister

    genesis: ach, ist bald vorbei: ungefähr noch 200 Jahre . :mad:



    Jetzt wird mir klar, warum du schon voller Vorfreude den Weltuntergang verplanst... ;)

  • 2021
    Lurker
    Beiträge
    332
    • 30. März 2012 um 18:39
    • #25
    Zitat von brecher

    Voila, gern geschehen. Mal abgesehen von der Absurdität solcher Zahlen ist doch festzustellen dass wir in einem "reichen" Land leben, oder?

    Das stimmt schon mit dem reichsten Land. Ich meine mal gelesen zu haben, das Deutschland das begehrteste Land ist um in ihm zu wohnen. Also weltweit gesehen.

    In dieser Beziehung habe ich ein wenig Mitleid mit unseren Politikern. Hier faire Zahlen zu nennen ist sehr, sehr schwer. Was vielleicht im tiefsten Osten zum guten Leben reicht würde z.B. in München bei weitem nicht genügen. Würde man hier nun "regionalisieren" würde bestimmt die merkwürdigsten Konstrukte entstehen. Da kann der Deutsche ja immer sehr gut improvisieren.

    Wie aber in einem anderen thread schon geschrieben ist es in den meisten Berufen ja vorher absehbar, wie viel hinterher netto dabei rauskommt.

    Da stellt sich bei vielen sicherlich die Frage zwischen der Notwendigkeit des geldverdienens und der sozialen Komponente. So darf sich kein Atomphysiker beschweren, dass sein Beruf zu unsozial sei. Allerdings darf ein Krankenpfleger sich hinterher auch nicht beschweren, dass er nicht absehen konnte, dass sein Gehalt so gering ist. Nicht falsch verstehen: ich bin auch der Meinung, dass in sozialen Beruf viel zu wenig bezahlt wird, aber dieser Umstand ist ja weitestgehend bekannt.

    Warum die technisierten Berufe in der Regel mehr verdienen als die sozialen verstehe ich schon, auch wenn ich es nicht richtig finde.

    Die sehr unterschiedlichen Lohngefüge in verschiedenen Branchen, die mehr oder minder guter Gewerkschaftsarbeit geschuldet ist, ist aus meiner Sicht auch stark verbesserungswürdig.

    Aber wo anfangen und wo aufhören? Ich befürchte, ein Kampf gegen die Windmühlen.

  • Eric
    Squonk
    Beiträge
    4.755
    • 30. März 2012 um 18:58
    • #26
    Zitat von RiverOfChange65

    Ja, ja, dieser (statistische) "Rechenschieber", welcher dabei wohl angelegt wurde, scheint offensichtlich alle Vorstands-Bosse und vergleichbare "Kaliber" aussen vor zu lassen.

    Demnach (das habe ich mit tief-sarkastischem Gelächter :teufelgrins: damals, als mir dieses zutiefst zynische "Rechenbeispiel" erstmalig zu Ohren kam, kommentiert), befinde ich mich nämlich auch bereits auf der Seite der "Besserverdiener". :confused::gruebel:

    Aufgrund der Tatsache, in welcher "Branche" ich tätig bin (daraus habe ich in den vergangenen Tagen hier ja nun keinen Hehl gemacht), darf sich jeder dazu seine eigenen Gedanken machen.... :teufelgrins: :(

    Als nächstes steht uns dann ja auch schon die programmatische Rentenkürzung, in Form von "Rente-ab-67" ins Haus....

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    Ich weiß nicht, was an diesem Beispiel absurd bzw "zynisch" oder "sarkastisch" sein soll. Ein Nettogehalt von über 3.400 € ist nunmal sehr deutlich über dem Durchschnitt. Klar ist man damit kein Multimillionär, man kann sich damit aber einen Lebensstandard leisten, der für die meisten Menschen unerschwinglich ist. Dass es andere Menschen gibt, die noch viel reicher sind, ist doch kein Argument. Deutschland ist in der Tat ein sehr reiches Land und der Reichtum ist keinesfalls nur bei den "Vorstands-Bossen" zu finden.

    “THE NIGHT WE TRACKED DOWN PHIL COLLINS, BECAME BEST FRIENDS WITH HIM, AND TALKED HIM INTO REUNITING WITH PETER GABRIEL, AND THEN WE GOT TO SING BACKUP ON THE NEW GENESIS ALBUM AND IT WAS AWESOME!”

    — Barney Stinson, How I Met Your Mother, Season 7, Episode 21 ‘Now We’re Even’

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 30. März 2012 um 19:07
    • #27

    Naja. Wir werden in Deutschland nicht nach Leistung bezahlt. Wieso verdient ein Lufthansapilot dass 7 fache eines Lokomotivführers? Verantwortung? Die Bahn ist gefährlicher und befördert in einem Schwung meist mehr Personen. Belastungen? Lokführer arbeiten im Schichtdienst und erleben nicht selten Menschen die ihren Arbeitsplatz zum Selbstmord mißbrauchen. Nein, es ist ein gesellschaftliches Konstrukt welches sich ähnlich darstellt wie in einer Ständegesellschaft. Ganz unten stehen halt Frauenberufe und soziale Berufe-ohne ersichtlichen Grund, lässt man einmal die geschichtlichen Hintergründe außer Acht.
    Und ich finde schon dass man mit einem Einkommen über 3500 Euro netto als Alleinstehender das Bewußtsein haben sollte dass es einem finanziell sehr gut geht.

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

  • charles bukowski
    Gast
    • 30. März 2012 um 19:31
    • #28
    Zitat von Back 07

    ich handel nicht mit dem chef, ich bin es.:huhu:


    Das finde ich:cool:. Bezahlst du deine Angestellten denn auch anständig, wenn ich mal so indiskret fragen darf;). Klar, ich weiss schon: Wer was gegen Phil oder die Bayern sagt, bekommt nur 50% ausgezahlt:D. Würde ich für dich arbeiten, müsste ich es in diesem Sinne fast für umsonst machen.:rotfl::huhu:.

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.747
    • 30. März 2012 um 21:01
    • #29
    Zitat von townman

    Du machst auf mich den Eindruck, dass du im Leben ganz prima Prioritäten setzen kannst, das finde ich bei solchen Gehaltsdiskussionen immer sehr wichtig.
    !

    Das mit der Prioritätensetzung hat jedenfalls den Vorteil,dass ich mir morgens keine Gedanken machen muss, welche Jeans ich anziehe. Es ist höchstwahrscheinlich die von gestern.


    Mein Gerechtigkeitsprinzip: Wir werden alle mit gleichen Rechten geboren. Jede/r bringt sich mit seinen Ressourcen in die Gesellschaft ein. Menschen sind unterschiedlich belastbar und begabt.
    Alle Menschen verdienen die gleiche gesellschaftliche Teilhabe.

    Ich finde den Gedanken absurd, daß ein Mensch am Reichtum der Welt mehr Teilhabe hat, als ein anderer.

    Ich habe mir meinen Beruf nicht nach Einkommenskriterien ausgesucht.Ich habe die Gesellschaftliche Bewertung meines Berufes nicht zu verantworten.Es ist die Aufgabe der Gesellschaft eine gerechtere Bewertung vorzunehmen. Das Bedeutet für viele Menschen Verzicht und eine differenziertere Bewertung des eigenen Verständnisses von Wohlstand.

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

  • Droned
    Lurker
    Beiträge
    544
    • 30. März 2012 um 23:22
    • #30

    Interessante Umfrage.

    Ich liege hierbei auf dem vorletzten Platz also im hiiiintersten Mittelfeld.
    Auch wenn am Gehalt wenigstens in den letzten Jahren ein bischen was passiert ist darf man nicht allzu viel erwarten. Bin ganz zufrieden damit, gerecht isses sicher nicht aber es reicht zum Leben, auch wenn man immer mal wieder Abstriche machen muß. Dafür macht die Arbeit oft genug einfach noch zuviel Spass.

    Only you know and i know...

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