Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Seiten
  • Forum
  • Erweiterte Suche
  1. Startseite
    1. Fanclub
  2. it-Newsletter
  3. Dashboard
  4. Forum
    1. Forum-Regeln
    2. Unerledigte Themen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
  1. Deutscher Genesis Fanclub it - FORUM
  2. Forum
  3. GENESIS
  4. GENESIS - Aktuelles und Allgemeines
  5. GENESIS - Reunion-Diskussionen

Das letzte richtige Prog-Stück von Genesis?

  • little nick
  • 14. Oktober 2007 um 21:38
  • kaden09
    Lurker
    Beiträge
    631
    • 14. Oktober 2010 um 23:08
    • #81

    @teemeister,

    interessant deine Wahl der post 78er Stücke: Its gonna get better? Ich liebe den song, hätte aber nicht erwartet dass du den magst, Do the neurotic ist echt genial und dabei keine nummer die sich an die 70er jahre anbiedert (ok, Ähnlichkeiten sind vorhanden) Bei neurotic gefällt mir vor allem das finale...geht echt unter die Haut!!!

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 14. Oktober 2010 um 23:09
    • #82

    Stimmt, Little Nick fragte in seinem Ausgangsposting nach dem letzten "klassischen" Progstück. Das legt entweder nahe, einen Titel zu nennen, der den Kriterien von Prog nahezu vollständig entspricht (und das impliziert dann doch das Wissen um eine klare Definition des Begriffs), oder ich verstehe darunter einen Titel, der vor allem von der Güte her ein "vorbildliches" Progstück ist.
    In diesem letzten Sinne nenne ich dann auch die "Duke-Suite".


  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.834
    • 14. Oktober 2010 um 23:10
    • Offizieller Beitrag
    • #83

    Viele Hintergründe und Einblicke, wie Genesis funktionier(t)en, sind im Buch Chapter & Verse sowie auf den Bonus-DVDs der SACD-Reissues in Form Interviews / Statements festgehalten. Man kann natürlich sagen, dass das alles Käse ist, was Genesis da erzählen, aber ich glaube, dass Genesis lange nicht wussten, wie sie selbst funktionieren.
    Das Trio Banks/Collins/Rutherford ist zweifelsohne ein Kreativwerkstatt für Pop und Rocksongs gewesen - "Songsmith" nannte das Gallo einmal. Das gleiche Trio ist dann aber auch für so etwas wie den Instrumentalteil von Cinema Show verantwortlich oder Apocalypse in 9/8. Es wirdh sicher keiner bestreiten, dass Genesis nach 19xx kommerzieller wurden. Aber das Gerede, dass so etwas wie Mama per Definition schlechter ist als Stagnation, kann ich nicht mehr hören. Das ist einfach völlig sinnfrei. ALLE Genesis-Mitglieder haben gesagt, dass sie in frühen Jahren immer unbedingt eine Hit-Single schreiben wollen, es aber einfach nicht hinbekommen haben. Sie waren dafür einfach nicht gut genug. Es gibt grandiose Stücke der Spätphase, die Genesis in ihrer Frühphase völlig kaputtproduziert hätten. Dreaming While You Sleep is so ein Stück.
    Gleichzeitig gibt es längere Stücke aus der Frühphase (Cinema Show etc), deren Level sie nie wieder erreichen konnten - was auch gut war, denn dann wären sie zu einer alten ausgeleierten Prognummer verkommen, die irgendwann keiner mehr hören will.

    Das Interessante ist ja, das durch die späteren Alben massenweise Fans angezogen wurden, die sich dann das alte Material erschlossen haben.

    Ich selbst bin noch relativ jung, wurde vor We Can't Dance zum "Fan" - Ich hatte zuerst "Live" (1973) und mir dann blind "Abacab" gekauft. Und genau das hat mich überzeugt - wie unglaublich verschieden diese Band klingt, das fand ich spannend. Sie waren bereit, sich zu verändern, sie mussten es aber auch.

    ich finde es immer sehr ermüdend, wenn gesagt wird "früher waren Genesis genial, später haben sie platten Hitparadenpop gemacht". Das ist eine Sichtweise, die jegliche Realität ausblendet. Und es ist eine Verallgemeinerung, die schon ziemlich peinlich ist. Es ist sicher legitim zu sagen "mir gefallen die frühen Genesis besser als die späteren Genesis", aber ich halte es für unmöglich, das Gesamtwerk mit plumpen Phrasen zu klassifizieren. Da sind so viele Nuancen, so viele Veränderungen und immer noch gibt es so viel zu entdecken... in allen Phasen gibt es Schrott, in allen Phasen grandiose Momente. Das wird niemals irgendwer "beweisen", was am besten, was am schlechtesten war. Und das ist eben der Hauptgrund, warum ich Genesis Fan bin. Es ist spannend - weit über die Bandgrenzen hinaus.

    "Genesis haben abgebaut" ist so eine Aussage, die wenig mit einer realistschen Einschätzung zu tun hat, sondern vielmehr mit einer persönlichen Enttäuschung, dass die Band sich anmaßte, einfach mal was anderes zu machen anstatt immer den gleichen Prog-Kram.

    Diese Jam-Sessions, die ab 1981 das Bild prägten, hatten eine Ventilfunktion. Genesis hatten Zeit. Sie konnte so lange jammen, wie sie wollten. Und so ganz anders arbeiten als zuvor. Es ist schon ein Unterschied, mit einer quasi fertigen Duke-Suite ins Studio zu gehen, als ohne alles da zu sitzen und dann rutscht einem so twas wie Who Dunnit raus und man denkt sich "hey, das ist doch witzig, lass uns das mal eben machen" - weil sie ja die Zeit haben...

    Das letzte Prog-Stück? Nun, Abacab war vermutlich das progressivste Album der Band überhaupt. Aber auf Calling All Stations befinden sich einige Stücke, die der Definition "Prog", so wie sie von vielen hier defininiert wird, sicher gerecht werden. Insofern wird darauf auch "das letzte Prog-Stück" zu finden sein...

    Christian
    it-Redaktion

    -------------

    Partnerprogramme: Amazon (DE) | JPC | Qobuz

    it im Social Media: Facebook | Instagram | Twitter | Mastodon | WhatsApp | YouTube

    2 Mal editiert, zuletzt von Christian (14. Oktober 2010 um 23:13)

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Der Teemeister
    Gast
    • 14. Oktober 2010 um 23:41
    • #84

    Christian:

    Zitat

    ALLE Genesis-Mitglieder haben gesagt, dass sie in frühen Jahren immer unbedingt eine Hit-Single schreiben wollen, es aber einfach nicht hinbekommen haben. Sie waren dafür einfach nicht gut genug.

    Au! contraire: sie waren dazu noch nicht SCHLECHT genug, sorum wird
    ein Schuh draus. Sonst hätten sie "Fox on the Run gemacht" - statt The Sweet.

    Zitat

    Gleichzeitig gibt es längere Stücke aus der Frühphase (Cinema Show etc), deren Level sie nie wieder erreichen konnten - was auch gut war, denn dann wären sie zu einer alten ausgeleierten Prognummer verkommen, die irgendwann keiner mehr hören will.

    Und das Gerede kann ich nicht mehr hören. Wer sagt denn das?!
    Ich - und viele andere - hätten sehr wohl noch diese Art von
    anspruchsvoller Musik hören wollen.
    Ausgelaugt hingegen sind die dünnen Skelette ehemaligen Anspruchs
    auf We Can't Dance und Calling All Sations.

    2 Mal editiert, zuletzt von Der Teemeister (14. Oktober 2010 um 23:46)

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 14. Oktober 2010 um 23:52
    • #85
    Zitat von Christian

    (...) ich finde es immer sehr ermüdend, wenn gesagt wird "früher waren Genesis genial, später haben sie platten Hitparadenpop gemacht". Das ist eine Sichtweise, die jegliche Realität ausblendet. Und es ist eine Verallgemeinerung, die schon ziemlich peinlich ist. Es ist sicher legitim zu sagen "mir gefallen die frühen Genesis besser als die späteren Genesis", aber ich halte es für unmöglich, das Gesamtwerk mit plumpen Phrasen zu klassifizieren.

    Na, wie gut, dass das in diesem Thread anders ist. Da wird argumentiert statt derlei Phrasendrescherei zu betreiben, da werden Hintergründe beleuchtet und Tendenzen der Bandentwicklung benannt, die z.T. faktisch nachprüfbar sind. Und was mich besonders freut: Da ergänzt einer den anderen, entstehen gemeinsame Überlegungen, die sich eben nicht nur darin erschöpfen, subjektive Glaubensbekenntnisse auszutauschen - nein, es entsteht ein differenzierteres Gedankengebäude (z.B. in Bezug auf Sebastians heutigen Impuls), an welchem alle aktiven Poster mitgezimmert haben.
    Das Forum ist echt gut, viel besser als mancher sich einreden möchte.


  • Helge
    Gast
    • 15. Oktober 2010 um 00:45
    • #86
    Zitat von townman

    Und was mich besonders freut: Da ergänzt einer den anderen, entstehen gemeinsame Überlegungen, die sich eben nicht nur darin erschöpfen, subjektive Glaubensbekenntnisse auszutauschen - nein, es entsteht ein differenzierteres Gedankengebäude (z.B. in Bezug auf Sebastians heutigen Impuls), an welchem alle aktiven Poster mitgezimmert haben.
    Das Forum ist echt gut, viel besser als mancher sich einreden möchte.

    Hmmm, leider nicht Townman... Oder sage ich mal besser, leider nicht oft genug.
    Es gibt leider zu viele User, denen hier ein "Schwanzvergleich" viel wichtiger ist als SACHLICHE, OBJEKTIVE Meinungsäußerung.
    Zu viele malen hier schwarz und weiß. Es ist genau das was Christian sagen will. Und ich kann das ehrlich gesagt verstehen.
    Was noch viel schlimmer ist, dass diese User zumeist ihre Aussagen nicht nur einmal kundtun.
    Und das nervt.
    Aber mal back to topic: Das letzte Prog-Stück ist für mich FADING LIGHTS.
    Warum? Weil GENESIS m.M.n. auf CAS zwar dunkler wirken wollten, aber von proggiger war nie die Rede.
    Bei FADING LIGHTS empfinde ich jeden Ton, jede Silbe, jeden Takt wohl durchdacht und strukturiert.
    Bei CAS kann ich oftmal keine Linie sehen, selbst wenn sie proggig sein sollte.
    Das heißt nicht, dass ich CAS nicht mag, sondern einfach nur, dass ich CAS nicht in die Prog-Ecke drücken würde....

    Einmal editiert, zuletzt von Helge (15. Oktober 2010 um 00:47)

  • Sebastian
    Squonk
    Beiträge
    3.846
    • 15. Oktober 2010 um 00:57
    • #87

    Ich finde die Diskussion hier sehr differenziert und fair. "Schwanzvergleiche" kann ich keine erkennen. Also kein Grund sich unnötig aufzuregen.

    1. Vorsitzender des Deutschen Mike Rutherford Fanclubs

    Pure Vernunft darf niemals siegen!

  • chinwildchicken
    Slipperman
    Beiträge
    2.392
    • 15. Oktober 2010 um 07:14
    • #88

    Hm wie mans nimmt. Letztendlich findet man auf jedem Album Elemente, das von der früheren Genesis Zeit mit Peter typischen Sounds hat. Wenns auch nur auf einer B-Seite ist.

    Mich würde vorallem interessieren, wie etwa Songs des Shapes Album als Work In Progress geklungen haben könnten, jetzt mal abgesehen von Mama :)

    Vielleicht entdecken sich da ja mal noch interessante Dinge.
    B-Seitig war Genesis schon immer sehr interessant : Twilight Alehouse, Inside and Out, Open Door, Naminanu, Submarine, DO the Neurotic, Feeding the Fire, On the Shoreline, 7/8, Sign your Live away...

    Jedes dieser Songs hätten die Alben so aufgewertet, und der "Prog" Anteil würde steigen.
    Und wieeder mal das leidige Problem wie man das definiert :(

    Ich definiere Progressiv mit Weiterentwickelt, wenn Musik abwechslungsreich sind, Nicht durch sowas wie Takte oder Benutzung eines Bestimmten Instruments.

    So ist etwa I Know What I Like nicht progressiv, aber dennoch gefällt es mir. Wenn man sich die Chartsongs von Heute Anhört, wo ein 08/15 Computer Drumbeat blubbert und dann irgendwelche KEyboard Sounds und gut ist, dann wunder ich mich wirklich ob ich das Progressiv Nennen Darf.

    Es ist zwar eine Weiterentwicklung, aber die gefällt mir überhautp garnicht. Und wenn ich Progressiv mit Abwechslungsreich ersetze, dann trifft das auf keinen Song in den Charts gerade zu.

    Schlimm vorallem diese Leute von Popstars, oder andere Möchterngern Bands wie Jonas Brothers :eek:

    <!---

    The rain auditions at my window
    Its symphony echoes in my womb
    My gaze scans the walls of this apartment
    To rectify the confines of my tomb


    -->

  • Detlev Jäschke
    Gast
    • 15. Oktober 2010 um 09:20
    • #89

    nunja. Jedem sei seine Sichtweise und Meinung zugestanden. Es ist doch so oder so subjektiv wenn man etwas betrachtet das man mit Emotionen in Verbindung bringt, wie es bei Musik nunmal ist.

    Aber das Thema ansich betrifft ja nicht "nur" Genesis.

    Schaut man sich die Stones an, so muss ich persönlich sagen; 0 - kaum Weiterentwicklung. Und dennoch kann sowohl die Band wie auch die Fans damit leben. OK der Sound hat sich im Laufe der Jahre und aufgrund der Technik verändert, aber die Grundprinzipien sind immer gleich.

    Ich selber bin Mitte der 80´er durch IT (aber auch SO & no jacket ...) auf Genesis, Collins, Gabriel & Co. gestoßen. Also eben durch die eher popmäßigen Nummern, die aber allesamt ihre Berechtigung haben, da sie zeitgemäß und zu großen Teil aber auch zeitlos sind (speziell "So").
    Was das eigentlich interessante war und ist, sind die Zusammenhänge und eben die Entwicklungen. Die Vielfallt innerhalb der Band und im Solobereich. Schaut man sich das nämlich genau an, haben sowohl Peter, wie auch Phil Solo eine ähnliche Entwicklung durchgemacht.

    Was mich betrifft, so muss (kann/darf) ich für mich sagen, das mir Phil bis "both sides" durchaus "Spass" gemacht hat mit seinen Alben und der Zusammenarbeit mit den den Kollegen. Aber irgendwas ist "passiert" nach "we can´t dance". Wie sie ja schon immer sagten, "wenn es nicht mehr "klick" macht sobald man sich im Studio trifft, ist es wohl vorbei". Das war nach 1993 dann irgendwie auch zu spüren.
    Leider hat man´s doch noch wissen wollen. Zwar ist CAS kein schlechtes Album aber irgendwie bei mir unter gewollt und nicht gekonnt gelandet. Sowas kommt wohl dabei raus, wenn man zwanghaft an alte Zeiten anknüpfen will.

    In meinen Augen zieht sich der eigentliche Prog, wie auch der Pop durch alle Alben von Genesis. Ob es nun Ikwil ist oder LoC, the cinema show oder home by the sea ...
    Vielleicht sollte man es so sehen; Genesis bedienen beide Lager. Beim Prog hat man sich technisch weiterentwickelt und perfektioniert und der Pop ist mit der Zeit pragmatisch genutzt worden um neue Interessenten zu werben.

    Ich kann mit beiden Stilrichtungen leben.

    Letztlich bleibt einem noch, wenn es unbedingt Prog sein muss, Steve Hackett! Der einzige der konsequent seinen Soloweg in den Spuren des Progs gegangen ist und weitergeht.
    Ich kann nur für mich sprechen/schreiben und darf es hoffentlich auch frei äußern, aber für mich ist Phil seit Jahren (bis auf 2007) solo nicht zu ertragen, Peter zu komplex und detailliert. Bei Steve weiß man (oder ahnt zumindest) was kommen wird (wenn´s manchmal auch ermüdend ist).

    Aber kämen alle nochmal zusammen ... hmmmmm ... *seufz* ... unwahrscheinlich :)

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 15. Oktober 2010 um 09:40
    • #90

    Wahrscheinlich läuft es wieder auf die Definition von Progressive heraus. Ich habe hier eine angefangene Coverversion von Invisible Touch rumliegen, die ich nur mit Mellotron, Orgel und Hackettmässigen Sologitarren aufgenommen hatte. Gut, ich hatte teilweise das instrumentale Arrangement in den Strophen verändert, aber die Songstruktur und die Melodielinien sind geblieben. Das ganze klingt bis jetzt schon genretypisch nach Prog....
    Das letzte Progstück ist vielleicht One mans fool, aber ganz sicher bin ich da auch nicht. :p Fading lights finde ich durchaus progressiv.

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

Unterstützt uns!

Wir betreiben diese Website privat und auf eigene Rechnung. Ihr könnt unsere Arbeit aktiv unterstützen, in dem ihr bei einem unserer Partner online einkauft / bestellt. Alternativ könnt ihr uns auch Geld via PayPal spenden.

JPC

Amazon
JPC


Aktuelle Artikel und Tourdaten

Peter Gabriel A Hard Lesson

Peter Gabriel Won't Stand Down

Anthony Phillips - Gemini: Pieces For Piano - Rezension

Peter Gabriel - Till Your Mind Is Shining

Tony Banks - Man Of Spells Buch

Tony Banks Buch - Warnung

Vera Osina plays Anthony Phillips - Konzertbericht

Peter Gabriel - What Lies Ahead

First Final Los Endos Event 2026

Djabe & Steve Hackett live in Wien

Peter Gabriel Put The Bucket Down

Ray Wilson live 2026

Steve Hackett Tour 2026

The Music Of Genesis live

STILL COLLINS plays Genesis and Phil Collins

Giant Hogweed - Konzerte 2026

  1. Datenschutzerklärung
  2. Kontakt
  3. Impressum
  4. English website
Community-Software: WoltLab Suite™