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Das letzte richtige Prog-Stück von Genesis?

  • little nick
  • 14. Oktober 2007 um 21:38
  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 15. Oktober 2007 um 15:25
    • #21

    Sie hatten auch einige Intrumentale b-Sides aus der CAS Zeit
    Prog or not ?

  • Detlev Jäschke
    Gast
    • 15. Oktober 2007 um 15:32
    • #22
    Zitat von doctordiper

    Sie hatten auch einige Intrumentale b-Sides aus der CAS Zeit
    Prog or not ?



    that´s the question ...

    tja, wo fängt Prog an und wo hört Prog auf und überhaupt, gilt nicht sowieso OK ist was gefällt ?

  • Dr. Elch
    Lurker
    Beiträge
    191
    • 15. Oktober 2007 um 15:49
    • #23

    Wieso hat noch keiner die Domino-Parts erwähnt?

    Bei mir als Gabriel-Ära-Fan kommt bei Domino der größte Wehmut nach der guten alten Zeit auf.

    So long.

  • little nick
    Squonk
    Trophäen
    1
    Beiträge
    4.292
    • 15. Oktober 2007 um 16:58
    • #24
    Zitat von Eric

    Was genau sind denn die eindeutigen Merkmale von Prog?

    Zitat von Eric

    @ Little Nick: Vielleicht kannst du deine Fragestellung ein wenig konkretisieren, etwa indem du in ein paar Worten beschreibst, was Du unter progressiv verstehst.

    Ich meinte damit nicht, dass sich ein Stück anhand objektiver Merkmale eindeutig als Prog-Stück identifizieren lässt. Dann wäre dieser Thread ja auch überflüssig. Mit "eindeutig" meinte ich, dass es bestimmte Merkmale gibt, die charakteristisch für Prog sind und die jeder hier im Forum "eindeutig" mit den Genesis der 70 verbindet.

    Zitat von Eric


    Die von dir angesprochenen Genesis-Klone kopieren meiner Meinung nach lediglich den Stil von Genesis (und zwar im Regelfall nach meiner Ansicht schlecht). Was aber sind jetzt die typischen Merkmale von Progressive Rock? Reicht es aus, wenn man ähnlich wie Genesis klingt? Also einfach ein paar Mellotronsounds, 12-Saiten-Gitarren und Keyboardsoli?

    Ja, Mellotronsounds, Hammondsounds, 12-Saiter und Keyboardsoli gehören ganz klar zu den Erkennungsmerkmalen der von mir gemeinten Musikrichtung. Genau so wie 7/8 Takte oder 9/8 Takte. Damit allein ist es natürlich nicht getan. Viele Genesis-Klone kleben oftmals die Zutaten ziemlich unmotiviert und lieblos zusammen. Dass man mit diesen Zutaten z.B einen derartig gigantischen Spannungsaufbau erzeugen kann, wie es Genesis bei der Apocalypse tun ist wiederum eine Kunst für sich.

    Zitat von Eric


    Du bezeichnest SHMBTS oder Fading Lights als weniger progressiv mit der Begründung, dass die Soli nicht so schnell/schwierig zu spielen sind. Ist das jetzt entscheidend? Dann widerspricht das aber deiner Aussage, dass es nicht darum geht, ob es sich um anspruchsvolle Musik handelt (wenn ich dich da richtig verstanden habe).

    Ich wollte damit lediglich sagen, dass ich keine Grundsatzdiskussion bezwecke, ob jetzt ein 7/8 ansich anspruchsvoller ist als ein 4/4 oder ob ein Stück anspruchsvoller ist, weil der Keyboarder einen Mellotronsound anstelle eines M1-Sounds verwendet oder ob der Anspruch mit der Länge des Stücks steigt. Tatsache ist es aber, dass die Keyboardsoli der 70er deutlich komplexer waren als in den 80ern/90ern.

    Jedem hier im Forum ist bewusst, dass Genesis ihren Stil verändert haben. Und jeder weiß, welche musikalischen Merkmale den Genesis-Stil der 70er geprägt haben.
    Einige Merkmale kommen bei Stücken wie SHBTS, Fading Lights oder Dividing Line zum Vorschein.
    Mir ging es in diesem Thread darum, welches Stück eurer Meinung nach noch so viele der Merkmale aufweist, dass ihr es noch als Genesis-Prog bezeichnen würdet.

    Generell fehlen mir bei den neueren Stücken die typischen Hackett-Gitarren. Und wer TMB live gesehen hat, der wird mit Sicherheit sehr beeindruckt gewesen sein, was Mike Rutherford damals so gespielt hat.
    Bei SHBTS ist es vor allem der stampfende, monotone Rhytmus, der das Stück weniger progressiv klingen lässt. Man vergleiche das Schlagzeugspiel mit Phils Stil der 70er...

    Bezüglich der Keyboardparts muss ich sagen, dass mich Tony in den 70ern sehr beeindruckt hat und dass ich die Soli der 80er/90er aus rein technischer Sicht extrem langweilig finde. Auch das Solo von Fading Lights ist wenig virtuos. Deshalb ist das Stück natürlich nicht schlecht. Die Keyboardlinie von Mama z.B. ist ja auch absolut passend und songdienlich, wenn auch spieltechnisch primitiv. Ein gewisses Maß an Kniffligkeit ist aber eben auch ein typisches Merkmal des 70er Genesis-Prog...

    Zitat von doctordiper

    Sie hatten auch einige Intrumentale b-Sides aus der CAS Zeit
    Prog or not ?

    ...furchtbar langweilig. Eins davon war sogar ein 7/8...noch nie so einen straight klingenden 7/8 gehört. Ich würds nicht als Prog bezeichnen.

  • Detlev Jäschke
    Gast
    • 15. Oktober 2007 um 17:10
    • #25

    :topp: nun, ich möchte deinen post hier nicht zitieren, aber so ähnlich sehe ich das auch. Es ist halt so das dieses "verspielte" in meinen Ohren fehlt, was speziell Hackett (aber eben auch Tony, der aber später zuviel Freiraum bekam) zuzuschreiben ist.
    Ich sehe das halt das, für mich, ein Prog-Song das "unberechenbare" ausmacht. Einen Exkurs (solo) beinhaltet und irgendwie vielschichtig sein muß. Das geht aber auch mit kürzeren Stücken (siehe Steve Hackett aktuell) ...

    Was mir hier nur aufgefallen ist, ist eben das man CAS komplett ausgrenzt, obwohl diese Scheibe sehr viel mehr Prog ist als die letzte mit Phil (so gut WCD auch sein mag).

    Im übrigen habe ich homh tatsächlich wieder mögen gelern :)

  • Ops
    Lurker
    Beiträge
    109
    • 15. Oktober 2007 um 17:42
    • #26

    so mal meine meinung dazu in kurz:

    letztes richtiges prog-stück von genesis: duke's travels/duke's end bzw auch die dukesuite als ganzes! :genesis:
    wobei da auch schon die keyboards sehr nach 80er klingen, was aber an der qualität nichts mindert.
    wenns um das letzte progressive stück im stil der bekannten 70er geht, so kann ich nicht vom letzten sprechen... man höre sich mal W&W, dort wird neben dem kunstwerk one for the vine noch mehr von dieser genialen musik zu hören sein :)

    die longtracks der alben nach duke sind wirklich toll (HBTS / domino / fading lights etc.) aber irgendwie hat es nicht mehr soviel von dem, was in den 70ern als prog bezeichnet worden ist, und nur noch wenig von dem was wir vielleicht unter 'genesis-prog' verstehen würden (denn andere progbands hat es ja auch gegeben und deren stücke waren wieder ganz anders...)

    CAS ist auf jeden fall weit weniger softer pop als WCD und auch als IT, aber auch kein prog aus meiner sicht.. es sind einige nette lieder drauf (CAS, dividing line, alien afternoon,...) aber ich kann nicht verstehen, wie leute meinen können, dass genesis mit ray und mit diesen neuen songs wieder so wie in den 70ern klingen... die stimme ist vielleicht rauher, manche mögen sie auch verständlicherweise 'besser' als phils finden oder sagen er klingt mehr wie peter gabriel damals... aber die musik ist meilenweit von jeglichem genesissound aus den 70ern entfernt, genau wie auch die WCD und die IT... ;) was für mich definitiv kein prog ist (aber trotzdem alles tolle musik, bevor mir jmd meckert^^)

  • schraxx
    Lurker
    Beiträge
    668
    • 15. Oktober 2007 um 18:32
    • #27

    Also das schöne an den alten Sachen ist das man beim hundersten reinhören immer noch Elemente entdeckt die man vorher garnicht gehört hatte. Daran sieht man schon das die alten Produktionen viel aufwendiger waren. Klar ist Home by the Sea gut (vorallem live) aber es hat nicht diese einmalige Atmosphäre der richtig guten alten Sachen aus den 70er Produktionen. Genauso wie Domino.. live unbestritten gut aber es lebt auch von der 'Story' die auf der Leinwand abgeht. Bei der DVD in Wembley ohne Animationen etc. wirkt der Song dann nicht mehr so aufwändig. Wenn man sich dagegen mal Cinema Show anhört braucht man nicht wirklich irgendwelche Animationen wenn es live gespielt wird. Man hört einfach und stellt sich selber was vor .. ich glaube das kann man unter Prog verstehen. Man wird einfach in eine andere Welt befördert und hört sich das Stück mehr als 3x an. Wie ich schon mal geschrieben hab kann ich mir z.b. Duke nicht mehr anhören. Live sind die Sachen okay aber die Albumversion klingt nicht gut und ist es auch nicht so wirklich.

    The ice-cold Knife has come to decorate the dead ... somehow

  • carpet crawler
    Lurker
    Beiträge
    220
    • 15. Oktober 2007 um 20:11
    • #28

    Ich finde, das letzte waschechte Progstück ist In that quiet earth. Duke's travels ist zwar kein Mainstream, aber auch kein Prog in dem Sinne. Gleiches gilt auch für die anderen Neo-Prog Stücke.

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.744
    • 15. Oktober 2007 um 21:17
    • #29

    Das letzte Stück,das noch so klingt,wie Genesis klangen,als sie von den meisten noch als Progressive Rock Band bezeichnet wurden ist ganz klar und eindeutig "The Lady Lies". Danach klangen Sie immer `mal wider besonders oder interressant, aber eben anders als vorher,oder?

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

  • duke77
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.166
    • 16. Oktober 2007 um 00:10
    • #30
    Zitat von Detlev Jäschke

    Aber wieso wird CAS ständig komplett ausgeschlossen ?????

    Vor Deinem Posting zwei Nennungen für Dividing Line, eine für Anything Now. Also gut vertreten hier.

    ____________________

    This is love, girl, call it what you will. This is love. (Tony)

    1986’s “Invisible Touch” was an updated prog manifesto camouflaged as pop artifact. (LA Times)

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