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  4. QUEEN

Queen und Solo

  • Frankle
  • 20. November 2003 um 20:00
  • Blaze
    Lurker
    Beiträge
    676
    • 20. September 2008 um 16:06
    • #341
    Zitat von mutzelkönig

    Ich kenne kein Queen-Album, das noch schlechter ist!

    Ich schon, es heißt "Hot Space". ;)

    Wobei ich so das Gefühl habe, dass du dein Problem mit dem Album hiermit am besten zusammengefaßt hast:

    Zitat von mutzelkönig


    Aber ich kann und muss dieses Album an anderen Queen-Alben messen

    Muss das Album wirklich an anderen Queen-Alben gemessen werden ? Ich tue das nicht und scheine damit ganz zu fahren. Ich mag das Album nämlich, mit zwei Ausnahmen. "Voodoo" und "Through The Night", die mir beide ein wenig zu höhepunktlos, vor sich hin plätschern. Wie man jedoch einen Song wie "Cosmos Rockin'" als "langweilig" betrachten kann, werde ich wohl auch nie verstehen. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich mich mit Status Quo nie sonderlich beschäftigt habe. Scheine ich also auch in diesem Fall ohne Vergleiche besser dran zu sein. Für mich jedenfalls ein sehr gelungener Opener, den ich auch unbedingt live hören möchte.

  • E.M.
    Slipperman
    Beiträge
    2.036
    • 20. September 2008 um 17:13
    • #342

    Wobei ich mich sowieso frage: warum wird STATUS QUO immer mit "schlecht" gleichgesetzt? Ich mag anspruchsvolle, vielschichtige Musik genauso gerne wie eingängige Sachen. Daher finde ich STATUS QUO auf ihre Art einfach klasse: einfach, aber es macht verdammt viel Laune! Und COSMOS ROCK fällt auch in diese Sparte!

  • mutzelkönig
    Giant Hogweed
    Beiträge
    10.601
    • 20. September 2008 um 20:24
    • #343
    Zitat von Blaze

    Ich schon, es heißt "Hot Space". ;)

    Wobei ich so das Gefühl habe, dass du dein Problem mit dem Album hiermit am besten zusammengefaßt hast:


    Muss das Album wirklich an anderen Queen-Alben gemessen werden ? Ich tue das nicht und scheine damit ganz zu fahren. Ich mag das Album nämlich, mit zwei Ausnahmen. "Voodoo" und "Through The Night", die mir beide ein wenig zu höhepunktlos, vor sich hin plätschern. Wie man jedoch einen Song wie "Cosmos Rockin'" als "langweilig" betrachten kann, werde ich wohl auch nie verstehen. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich mich mit Status Quo nie sonderlich beschäftigt habe. Scheine ich also auch in diesem Fall ohne Vergleiche besser dran zu sein. Für mich jedenfalls ein sehr gelungener Opener, den ich auch unbedingt live hören möchte.

    1. "Hot Space" ist sicherlich für Rockfans teilweise schwer verdaulich. Aber "Under Pressure", "Life is real", "Staying Power" (geile Bläsersätze) oder "Las Palabras de Amor" sind großartige Songs.

    2. Warum ich das Album an anderen Queen-Alben messe? Weil Queen drauf steht, weil zwei Viertel von Queen mitspielen, weil jede Menge musikalische Zitate aus dem Werk von Queen auftauchen, weil es Freddie Mercury gewidmet ist. Wenn ich das Album losgelöst von Queen betrachte, mag es besser abschneiden. Aber das wäre so, als würde man sagen, CAS sei kein Genesis-Album.

    But we never leave the past behind, we just accumulate...

    "Von jedem Tag will ich was haben

    Was ich nicht vergesse

    Ein Lachen, ein Sieg, eine Träne

    Ein Schlag in die Fresse"

  • Scrat007
    Lurker
    Beiträge
    194
    • 21. September 2008 um 00:15
    • #344

    Zu "Hot Space": Es ist ein sehr experimentelles Album, das sicherlich nicht Queen-typisch, aber davon losgelöst wirklich sehr gut ist.

    Zu "The Cosmos Rocks": Jaaaaaa, so richtig dolle ist das nicht. Ich messe es nicht an Queen-Alben, aber zumindest an den Solo-Alben von Taylor und May, und selbst da kommt das gute Stück nicht mit. Auch mir gefällt das blueslastige an dem Album nicht und IMHO hat das ganze nichts mehr mit Queen zu tun, obwohl 50% von Queen noch dabei sind. "Happiness" von Taylor, "Back To The Light" von May und die beiden letzten "The Cross"-Alben waren dem ganzen mehr als eine Nasenlänge voraus. Sehr, sehr schade...

  • Blaze
    Lurker
    Beiträge
    676
    • 21. September 2008 um 12:16
    • #345

    Nu ja, das Ganze nennt sich allerdings auch "Queen + Paul Rodgers" und eben nicht nur "Queen". Für mich ist das daher, auch kein Problem das voneinander zu trennen. Bei so einer Namensgebung ist halt zu erwarten, dass auch Rodgerstypische Blues Songs dabei sind. Das ist für mich dann immer noch der kleine, feine Unterschied zur CAS-Schreibe von Genesis mutzelkönig. Wenigstens hast du das unsägliche "Body Language" nicht als Highlight aufgezählt. ;) Es sind sicher auch gute Lieder auf "Hot Space" drauf, die "experimentellen" darauf, gehören jedoch nicht für mich dazu.

    Und was die Solo-Alben angebelangt: Auch mal wieder Geschmackssache. "Happiness?" fängt ganz nett an, wird aber nach hinten immer schwächer und vor allem seichter. So ein wenig mehr Abwechlsung, hätte das Album sicher vertragen können. Das Album ist vor allem aber auch so der Grund, warum ich mich lange Zeit nicht an andere Solo - Sachen von Taylor rangetraut haben. Die Cross-Alben hab ich mir jetzt allerdings doch mal nachgekauft und von den letzten beiden, würde ich nur "Blue Rock" einen Tick vor "The Cosmos Rocks" sehen. Bei "Back To The Light" gehe ich mit.

  • Simon
    Banjo Man
    Beiträge
    814
    • 21. September 2008 um 13:28
    • #346

    Ich verzichte hier mal (bis auf's Weitere) auf eine SChelte gegen die Nörgler.
    Vielmehr würde mich interessieren, wie die Paul Rodgers-Fans dieses Album bewerten!

    Keep 'em mowing blades sharp!

  • mutzelkönig
    Giant Hogweed
    Beiträge
    10.601
    • 21. September 2008 um 15:20
    • #347
    Zitat von Blaze

    mutzelkönig. Wenigstens hast du das unsägliche "Body Language" nicht als Highlight aufgezählt. ;) .

    "Body Language" ist für mich das Queen-Pendant zu "Who dunit?". Minimalistisch, ganz witzig, musikalisch nicht zu ernst zu nehmen.

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  • Scrat007
    Lurker
    Beiträge
    194
    • 21. September 2008 um 16:51
    • #348
    Zitat von Blaze

    Nu ja, das Ganze nennt sich allerdings auch "Queen + Paul Rodgers" und eben nicht nur "Queen".

    Leider klingt das Album eindeutig zu stark nach Paul Rodgers ohne die klassischen Queen-Elemente. Der Bandname sollte da eher "Free feat. Roger Taylor and Brian May" sein.

    Es ist eine geschmacksfrage, ganz sicher, aber das Album ist von Queen so weit entfernt wie eine Kuh vom Eierlegen. Das einzige Lied, was richtige Queen-Elemente mitbringt, ist "Say It's Not True", und ausgerechnet das ist derart überproduziert, dass man es kaum ertragen kann.

    Zu "Happiness" kann ich nur sagen, dass es sicherlich seine Tiefpunbkte, gerade in der zweiten Hälfte, hat, aber mit "Nazis 1994", "Freedom Train", "Touch The Sky", "Happiness", "Old Friends" und "Foreign Sand" hat das Album die guten 50%, die "The Cosmos Rocks" fehlen.

    "Mad, Bad, And Dangerous To Know" sowie "Blue Rock" von The Cross sind darüber hinaus zwar sehr unterschiedliche Alben, aber eben musikalisch und in sich viel stimmiger als das neue Queen-Album.

    Ich verurteile "The Cosmos Rocks" sicherlich nicht, ich habe schon weitaus schlechteres gehört, aber qualitativ ist es bestenfalls irgendwo zwischen "A Kind of Magic" und "The Miracle" anzusiedeln, die zwar beide kommerziell gute Songs boten, aber meilenweit von dem entfernt waren, was Queen zu einer einmaligen Glamrock-band gemacht haben.

    Was waren das noch Zeiten, als die Single (!) "Innuendo" Anfang der 90er im Radio lief ... und dann perfekt arrangierter Mainstream-Poprock a la "The Show Must Go On"...

    Ich habe bewusst abgewartet, bevor ich mir Tickets für die nächste Queen-Tour gekauft habe, und ich fühle mich darin bestätigt, es nicht getan zu haben.

  • we dance again
    Lurker
    Beiträge
    169
    • 21. September 2008 um 17:21
    • #349

    ich habe mir das album nun auch ein paar mal angehört, um mir unvoreingenommen ein eigenes bild davon zu machen. queen sind mit freddie mercury gestorben, es leben queen & paul rodgers. und so sehe ich das album auch. es ist eine art "back to the roots", sicher würde die platte mit freddie und john anders klingen. aber als das, was es nunmal ist, ist es auf seine weise sicher berechtigt und nicht schlecht.

    es gibt die klaren queen-elemente ("time to shine" kann ich mir wunderbar mit freddie am micro vorstellen) und einiges, was darüber hinausgeht oder, wenn man will, diese nicht erreicht.

    wir schreiben das jahr 2008, 3 herren, die sich nichts mehr beweisen müssen, haben aus spass an der freude ein album aufgenommen. so sehe ich das . paul rodgers versucht nie wirklich den unvergessenen freddie zu imitieren, so klappt das project auch. dass freddie in den herzen von may, taylor und sicher auch rodgers einen ehrenplatz hat, dürfte klar sein. meine verbeugung gilt freddie, meine anerkennung dem project "queen & paul rodgers".

    sicher gibt es bessere songs im backkatalog von queen, aber eine berechtigung hat der großteil des neuen material allemal.

    viele grüsse

    mike

  • Simon
    Banjo Man
    Beiträge
    814
    • 21. September 2008 um 17:23
    • #350

    Wer bei Cosmos Rocks keine oder nur kaum Queen-Elemente entdecken kann, kennt sich im Queen-Universum nicht aus.

    Keep 'em mowing blades sharp!

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