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Chris De Burgh

  • Back 07
  • 28. November 2008 um 20:48
  • Max
    Banjo Man
    Beiträge
    1.904
    • 30. November 2008 um 08:52
    • #21
    Zitat von brecher

    Ja, ich liebe auch diese Stilblüten. :p Ich wollte übrigens niemand persönlich beleidigen, sondern nur erklären was ich bei Herrn deBurgh empfinde. Außerdem war ich über die Kombination Progressive Rock/de Burgh gestolpert. Padauz! Nachdem ich wieder auf meinen Beinen war schaute ich mich um und sah: da war gar nix! CdB hat einen Song in Überlänge der aber eigentlich nix mit Prog zu tun hat (hier bitte keine Definitionen!).

    Nene, nicht der Song - sondern der Mittelteil.
    Der Rest ist ggf. Art Pop/Rock mit Klassikanleihen ... :topp:

    So, let's drink some wine
    And have a good time.
    But if you really want to come through
    Let the good time, good time have you.
    It's what you've got to do.

  • BBQ.Master
    Banjo Man
    Beiträge
    970
    • 30. November 2008 um 13:04
    • #22

    Und da wären wieder die Definitionen...

    "Da hab ich mich gefragt, was dieses Hotel wohl vorher gewesen ist. Es muss etwas ziemlich unglaubliches gewesen sein. Wahrscheinlich Peter Gabriels Haus. Das ist fantastisch..." - Rick Wakeman, Keyboarder von Yes, über den Ort dieses Interviews

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 30. November 2008 um 14:13
    • #23
    Zitat von BBQ.Master

    Was soll das denn heißen? Chris De Würg hört doch heute kein Schwein mehr.

    Und ob. Seine Konzerte sind immer noch ausverkauft und die Zielgruppe in seinem Publikum liegt so zwischen 15 und 65 Jahren, daher kann ich dies nicht unterschreiben.

    Ach ja, vielleicht sollte man diesen Thread verschieben.

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
    15.06.2012 ROACHFORD (Kiel)
    24.06.2012 MIKE & THE MECHANICS (Kiel)
    18.05.2014 STEVE HACKETT (Hamburg)

  • ChristianB.
    Lurker
    Beiträge
    633
    • 30. November 2008 um 15:10
    • #24

    Ich habe fast alle Platten von CdB, habe ihn schon zweimal persönlich getroffen und etliche Konzerte besucht. Es stimmt, dass in den letzten... naja, vielleicht 10 Jahren seine Musik etwas "normal" geworden ist. Aber bis Anfang der 90er waren seine Lieder wirklich genial. Ich höre sie heute noch sehr gerne, da sie von Sehnsucht und sehr viel Gefühl erzählen. :topp:

    .

    https://www.genesis-fanclub.de/www.Baltrusch-Photo.de

    Ray Wilson Gallerie 2007 - 2015
    _________________________

  • BBQ.Master
    Banjo Man
    Beiträge
    970
    • 30. November 2008 um 15:53
    • #25
    Zitat von sussudio

    Und ob. Seine Konzerte sind immer noch ausverkauft und die Zielgruppe in seinem Publikum liegt so zwischen 15 und 65 Jahren, daher kann ich dies nicht unterschreiben.

    Ach ja, vielleicht sollte man diesen Thread verschieben.

    Er füllt jedenfalls keine Stadien, eher den ZDF-Fernsehgarten.

    "Da hab ich mich gefragt, was dieses Hotel wohl vorher gewesen ist. Es muss etwas ziemlich unglaubliches gewesen sein. Wahrscheinlich Peter Gabriels Haus. Das ist fantastisch..." - Rick Wakeman, Keyboarder von Yes, über den Ort dieses Interviews

  • Spiritchaser
    Banjo Man
    Beiträge
    1.244
    • 30. November 2008 um 16:56
    • #26

    Auch ich habe fast alle Alben und sogar einige DVDs von Chris de Burgh. :huhu:

    Sicherlich hat sich seine Musik seit ca. Mitte der 80er in eine sehr kommerzielle Richtung entwickelt, aber nichtsdestotrotz gibt es auf fast jedem seiner Alben mindestens einen Song, der mich dann doch wieder staunen lässt.

    Besonders die letzten beiden Studioalben "The Road To Freedom" und "The Storyman" knüpften stellenweise auch recht deutlich an seine Frühwerke der 70er an und gehören (bis auf jeweils ein paar kleine Ausrutscher) sicherlich zum Besten, was er in den letzten ca. 20 Jahren veröffentlicht hat.

    Mit dem neuen Coveralbum "Footsteps" hat er sich meiner Meinung nach allerdings nicht wirklich einen Gefallen getan.

    Es mag ja gut sein, dass ihn die darauf enthaltenen Songs als Musiker sehr inspiriert haben, aber seine Versionen bewegen sich oftmals einfach viel zu nahe am Original und werden dadurch nutzlos, denn da kann ich mir besser gleich das Original anhören.

    Die Songauswahl ist mit Songs von den Byrds, den Beatles, Bob Dylan oder Pete Seeger zwar nicht gänzlich uninteressant, aber eine weitere Version von "American Pie" hätte es nun ja wohl wirklich nicht mehr gebraucht. :mad:

    Den eher negativen Eindruck des Albums können leider auch die beiden die Coversongs einrahmenden Eigenkompostionen nicht mehr schmälern.

    Live lohnt sich Chris de Burgh allerdings immer wieder, sowohl solo akustisch als auch mit seiner Band.

    Mittlerweile habe ich ihn schon einige Male gesehen, und seine Konzerte dauern nicht selten über 3 Stunden, wobei gerade die rein akustischen Konzerte (nur Piano und 12-String Gitarre) wirklich alles andere als langweilig sind und erst die eigentliche Stärke vieler seiner Songs zeigen.

    Wer Chris de Burgh pauschal als Schmusesänger abtut, der sollte sich einfach mal etwas näher mit seinen Texten beschäftigen, denn nicht selten geht es in seinen Songs um historische Themen, Kriege, Religionen und die Abgründe der menschlichen Seele... So manche augenscheinlich schmalztriefende Ballade entpuppt sich da plötzlich als bitterböse Tragödie.

    Es gibt durchaus Songs von ihm, die ich rein musikalisch wirklich ganz schrecklich und belanglos finde, textlich dafür jedoch richtig gut.

    Wer sich nicht gleich von dem seltenblöden Cover abschrecken lässt, kann ja einfach mal in das Livealbum "The River Sessions" reinhören, welches ein Konzert aus dem Jahr 1981 enthält.

    Das Teil hat in meinem Bekanntenkreis jedenfalls schon zu einigen erstaunten Gesichtern geführt... "Was, das ist DER?" :cool:

    ~ MEIN BLOG ~

  • amarok
    Banjo Man
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.702
    • 30. November 2008 um 17:29
    • #27

    Angeregt durch die Diskussion hier habe ich mir jetzt mal das Album "Crusader" bestellt....
    Bin mal auf dieses frühe Album gespannt.

    Da dieser Thread ja schon auf den "Umgangs-Thread" überschwappt:
    Locker bleiben, ein Fläschchen Rotwein dekantieren, etwas Schmelzkäse und Cracker parat stellen und hier ein wenig die Seele baumeln lassen: YouTube - Lady In Red/Chris de Burg :love: Läuft da nicht auch die gute Roland Drum Machine? Da freut sich das Proggie-Herz. Das Lied als Instrumental könnte fast der Bonus Track auf Anthony Phillips "1984" sein...

    Music is the best

    Einmal editiert, zuletzt von amarok (30. November 2008 um 17:38)

  • Matze 13
    Slipperman
    Beiträge
    2.022
    • 2. Dezember 2008 um 15:34
    • #28

    Der kommt übrigens hier nach Aurich 2009!^^
    Meine Eltern gehen hin!

    Eric Clapton: Hamburg Phil Collins: Köln (5x) , Hannover (2x) , Köln (2x) Genesis:15.06.2007 - Hamburg (AOL Arena) Peter Gabriel:18.10.2013 - Hamburg; 03.05.2014 - Hannover Steve Hackett:11.09.2015 - Hamburg, 23.04.2019 - Hamburg The Musical Box: 31.10.2014 - Bremen, 23.11.2018 Bremen Australian Pink Floyd Show: 5x (seit 2015) Roger Waters:14.05.2018 - Hamburg Nick Mason's A Saucerful of Secrets:13.09.2018 - Hamburg Queen+ Adam Lambert: 20.06.2018 - Hamburg Robbie Williams:11.07.2017 - Hannover

  • sussudio
    Squonk
    Beiträge
    4.625
    • 19. Dezember 2008 um 19:25
    • #29
    Zitat von E.M.

    Man MUSS nicht zwingend Fan von ihm und seiner Musik sein, aber die Respektlosigkeit, die einige immer wieder an den Tag legen wenn es nicht um Genesis geht, ist schon beachtlich... nein, eher fast schon erschreckend!

    Kann ich nur zustimmen. Es gab ja mal ein Interview mit Chester Thompson wo er (sinngemäß) sagte: "Wenn man Fan von einer Band wie Genesis ist, hat man automatisch ein offenes Ohr für alles mögliche." Trifft wohl leider nicht immer zu, aber meine Meinung dazu hab ich ja schon im Thread "Umgang miteinander" deutlich gemacht.

    Bin übrigens von "The Revolution" sehr begeistert. Thank you so much for this song, Mr DeBurgh!:verneigen:

    31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
    11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
    15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
    15.06.2012 ROACHFORD (Kiel)
    24.06.2012 MIKE & THE MECHANICS (Kiel)
    18.05.2014 STEVE HACKETT (Hamburg)

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 20. Dezember 2008 um 00:44
    • Offizieller Beitrag
    • #30

    Chris deBurgh hat einen großes Problem (von seiner furchtbaren Stimme mal abgesehen), das er leider selbst nicht erkannt hat: The Lady in red wurde ein Riesenhit. Damit hat er sich für den Rest seines Musikerlebens auf uncoolen Hausfrauenpop festgelegt. Wahrscheinlich brauchte er das Geld. Spätestens mit diesem Song ist er für jeden ernsthaften Fan von anspruchsvoller Musik gestorben, behaupte ich hier mal.
    Ich bedauere das nicht wirklich, denn die einzige seiner LPs, die ich zum Zeitpunkt seines Durchbruchs 1984 gekauft habe (The Getaway), entpuppte sich schon wenige Monate später als total nervig und unanhörbar - und das, obwohl ich z.B. Don't pay the ferryman und Where peaceful waters flow ursprünglich richtig gut fand. Sein von Insidern noch heute vielgelobtes Album Crusader hatte Anfang der 80er meine damalige Freundin, das war wenigstens nur langweilig (wie übrigens auch die Freundin, aber das ist eine andere Geschichte... ;)).

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

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