sebastian und eric: ist doch in ordnung. ich habe meine meinung zu dylans gesanglichen qualitäten und ihr habt eure. falls ihr mal urlaub in rio macht, schickt mir vorher eine pn, dann können wir zusammen einen heben, über genesis und andere sachen plaudern. aber nicht über dylan, denn dann überzeugt ihr mich noch, dass er einer der besten sänger ist - nach dem 17. bier.
Bob Dylan
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Dead Flower -
14. März 2008 um 18:20
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sebastian und eric: ist doch in ordnung. ich habe meine meinung zu dylans gesanglichen qualitäten und ihr habt eure. falls ihr mal urlaub in rio macht, schickt mir vorher eine pn, dann können wir zusammen einen heben, über genesis und andere sachen plaudern. aber nicht über dylan, denn dann überzeugt ihr mich noch, dass er einer der besten sänger ist - nach dem 17. bier.
Lad uns doch mal ein, wir kommen sofort!

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Ich finde das auch einen Skandal, dass der gut Bob auf Platz 7 ist - der gehört auf Platz 2, gleich hinter PG

PC kommt dann etwas später, so kurz nach Bernd Clüver
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Ich möchte die alte Diskussion über Dylans gesangliche Fähigkeiten nicht wieder neu anreissen, sondern mir nur eine kleine Randbemerkung erlauben.
Es hat mich echt erstaunt, wie genial Dylan auf seinem neuen Album den Song "my wive's home town" singt. Damit hat er mich echt überrascht. Überhaupt finde ich das neue Album sehr gelungen.
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Ich finde das auch einen Skandal, dass der gut Bob auf Platz 7 ist - der gehört auf Platz 2, gleich hinter PG

Na immerhin in die deutschen Album-Charts ist er ja jetzt auf Platz 2 eingestiegen (in UK und den Staaten übrigens erstmals gleichzeitig auf 1, mit 68!!!), an U2 kam er leider nicht vorbei, obwohl ich "Together Through Life" um Längen besser finde als "No Line on the Horizon", aber mich fragt ja keiner... -
Ziemlich krass, aber gut gemacht,
das Video zu beyond here lies nothing: -
Bob Dylan plant ein Weihnachtsalbum (Link). -
Richtig ist allerdings, daß er kein Wort mit dem Publikum wechselt und überhaupt nicht gerade sehr sympathisch rüberkommt, aber ich lasse ihm das durchgehen, als eines der vielleicht zwei oder drei Genies, die die Rockmusik jemals hervorgebracht hat.
Für mich gehört zu einem guten Konzert auch dazu, dass sich die Sänger/innen auch an das Publikum wenden. Ich mag es jedenfalls nicht, wenn Künstler auf der Bühne völlig entrückt in anderen Regionen schweben und dem Publikum kaum ein „Hello“ gönnen, egal wie sehr ich die Musik mag.
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Für mich gehört zu einem guten Konzert auch dazu, dass sich die Sänger/innen auch an das Publikum wenden. Ich mag es jedenfalls nicht, wenn Künstler auf der Bühne völlig entrückt in anderen Regionen schweben und dem Publikum kaum ein „Hello“ gönnen, egal wie sehr ich die Musik mag.
"Völlig entrückt" passt zu Dylan eher weniger
... es gab auch Zeiten, in denen er mit dem Publikum gesprochen hat, besonders in seiner "christlichen Phase" 1979/80, aber in den letzten 20 Jahren hat er einfach seine Musik gemacht.Wenn man die Biographie von Martin Scorsese anschaut ("No Direction Home" - sehr sehenswert für jeden, der sich für die Geschichte der Rockmusik interessiert), kann man durchaus nachvollziehen, warum Dylan so "komisch" wurde - die Art und Weise, wie er damals in den 60ern beschimpft wurde, die völlig bescheuerten Fragen der Journalisten, die Fans, die ihn wie einen Gott angebetet haben ... darauf hatte er einfach keine Lust.
Mich nervt es manchmal mehr, wenn ich nach einem Konzert denke, wie viele Songs nicht gespielt wurden, weil der Sänger fünfzehn Minuten mit dem Publikum gequatscht hat oder den Dominoeffekt probt :o
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Die klassischen Dylan-Alben wie "Blonde on Blonde" usw. enthalten ja allesamt geniale Stücke, aber mit der ewigen Mundharmonika und dem teilweise sehr anstrengenden Gesang sind sie recht anstrengend. Den guten Bob Dylan, dachte ich, kann ich nicht ein ganzes Album lang ertragen. Einzelne Stücke, sehr schön (allen voran "Ballad of A Thin Man", dann "Like a Rolling Stone" und "It's Alright Ma") - aber bitte nicht 70 Minuten lang.
Dank Simfy habe ich jetzt mal die "Basement Tapes" angehört, vornehmlich die Stücke, die ich von den Byrds, Manfred Mann und Brian Auger/Julie Driscoll kenne.
Erste Auffälligkeit: wie kann jemand so seine Stimme verändern? Überhaupt nicht mehr nervtötend, nur ein klein bisschen weniger markant als vorher - und herrliche Musik ohnehin.
Als der Progressive Rock entsteht, geht Dylan schon 'back to the roots'. Ein interessanter und mutiger Schritt: die ganze psychedelische/jazzige Rockmusik der 70er finde ich natürlich klasse, Genesis gehören ja auch dazu, aber dennoch beeindruckt mich diese Entscheidung. Anscheinend ist ja auch das Americana-Genre aus dieser Musik entstanden."This Wheel's on Fire" und "You Ain't Going Nowhere" sind erstklassige Songs, die - das erste Mal bei Bob Dylan - in der Dylan-Version angenehmer zu hören sind als in den vielen Coverversionen. ;):p
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