ich muss bis freitag warten ![]()
steve hackett WILD ORCHIDS
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Guten Morgen!
Gestern hatte ich die Premiere, das neue Album komplett zu hören. Habs zwar erst wirklich nur einmal gehört und möchte damit keine Kritik/Rezension starten, sondern eher meine Eindrücke schildern, damit ihr euch schon mal vorbereiten könnt.
Das neue Album ist kein zweites Darktown, kein Abklatsch der ersten 4 Platten, oh nein. Leute die schwelgerische Gitarrensoli und runde Rocksongs mögen, werden sich mit WO vielleicht schwer tun. Leute, denen selbst Bands wie Can oder King Crimson in ihrem Freiheitsdenken zu eng sind, denen wird das Album aber gefallen! Wer denkt Peter Gabriel wäre ein Querdenker, der wird sich wundern. Steve verzichtet auf das übliche Songwriting, verzichet auf die übliche Instrumentierung und musiziert völlig losgelöst jeglicher Kompromisse drauf los und durchfährt so ziemlich jeden erdenklichen Musikstil! To watch the storms war ja manchmal schon etwas wüst in seiner Vielfalt, aber TWTS ist dagegen Kinderkram!
Was die Titel kompositorisch hergeben, vermag ich nach einmaligem Hören nicht zu sagen, ich fand die erste Hälfte ungewöhnlich und untypisch, wenig blieb hängen.
Gelacht habe ich beim Titel Why...sowas kann sich auch nur Steve einfallen lassen! Ihr werdet auch euren Spaß haben.
Die letzten Stücke der Platte liessen dann aufhorchen, gerade die letzten beiden. Sie sind ein bisschen so düster wie Darktown, rockiger als der Rest der CD und eher das was sich viele von Steve unter einem Rockalbum vorstellen, wenn auch nicht so melodisch, eher atmosphärisch. Das Orchester ist nicht immer dabei, es gibt aber auch ein Stück wo man es alleine hört.
Steves Stimme hat sich leicht geändert, härter, kantiger, älter, singt er aber auch wieder mit Toter Stimme oder mit Bluesröhre.Musikstile? Oh ha...Blues, Bluegrass, Rock, Klassik, Vaudeville, Leierkastenmusik, 30er Jahre...Jazz, Dance(Beats), franz. Folklore, Latin...da gibts noch viel mehr, das alles zu einer einheit kulminiert.
So, das erst mal zum neuen Album.
Zur Info:
Ich hab die Promo mit 13 Songs.
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- Offizieller Beitrag
Unsere (bzw Steffens) Kritik ist nun auch online (basierend auf der SPecial Edition)
ihr müsst nur oben links im Forum auf die Grafik klicken.
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- Offizieller Beitrag
Gerade zufällig gesehen: Wild Orchids wird am kommenden Sonntag, 10.9. 20.05 bi 0.00 Uhr in den WDR2-"Soundfiles" vorgestellt. Gibt wohl auch ein Interview zu hören.
http://www.wdr.de/radio/wdr2/soundfiles/347255.phtml
tom
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In der aktuellen stereoplay ist eine Kritik zu lesen (Musste ich einfach abtippen, Ihr werdet gleich merken, warum

Bis 1976 spannte er mit seiner Gitarre weite Melodiebögen durch die Arrangements von Pink Floyd - und so ganz mag er vom Kunstrock, den er einst mit auf den Weg brachte, nicht lassen. Zusammen mit Rock-Begleitern und dem befreundeten Underworld Orchestra (zwei Streicher, zwei Bläser, ein gezupfter Kontrabass) rührt er seinen Sound aus NewAge, Pomp-Rock und Weltmusik an - was nur selten so spannend gelingt wie im Stück "Down Street".
H. StrielowBewertung Musik: 5/10
Bewertung Klang: 6-8/10Gruss
Norbert -
na-türlich Pink Floyd
... H. Strielow ? na, da kann man nix mehr zu sagen. Das ist weder eine Kritik noch irgendein ernstzunehmendes Statement. Stereoplay sollte mal nach kundigen Kritikern suchen, da wird wohl jeder einzelne hier eine interessantere und korrektere Kritik schreiben können !! ..... und das kostenlos *lach* -
Man merkt gleich, dass H. Strielow vermutlich nur die ersten 4 Titel gehört hat.
Aber eines stimmt schon: Down Street ist schon ein irrer Titel. Er fängt absurd an und schafft es, sich immer weiter ins Absurde zu steigern. Fast wie zu alten Pink Floyd Zeiten

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So, nach dem ich mich hier offiziell angemeldet habe, möchte ich mich mal zur Sache äußern:
Gleich vorneweg will ich nicht verhehlen, dass ich es natürlich gerne gehört hätte, wenn Mr. Hackett sich mal wieder – zumindest ansatzweise - auf seine frühen Tage besonnen hätte. „Please don’t touch“ ist und bleibt leider auch das für mich – kompositorisch gesehen - schlüssigste Album seiner Karriere. Böse Zungen könnten ja nun behaupten, Steve’s neuerliches Konzept sei, gar keines zu haben. Ebenso scheint hier die Regel zu greifen, das man, wenn man alles macht, eigentlich nichts richtig macht. Ich habe Steve’s neues Album natürlich schon ein paar Male durchgehört und kann mich der zuvor beschriebenen Eindrücke nicht ganz entziehen. Als Hobbymusiker stehe ich auf dem Standpunkt, dass eine gute Komposition auch auf einem billigen Plastikklavier noch gut klingen muss. Und genau da liegt für mich der Haken. Würde man mal alle technischen Metzchen und Soundspielereien weglassen, bliebe da recht wenig an Substanz übrig. Von den 17 Songs der Special Edition bleiben für meinen Geschmack gerade mal 4 Stücke übrig, die eine halbwegs hörbare Struktur aufweisen. Das ist mir eindeutig zu wenig. Schade! Wenn ich auch mit „Darktown“ schon meine Probleme hatte, so erscheint mir dieses Album von 1998 im Vergleich ein wenig konzeptioneller. Man muss natürlich im Gegenzug respektieren, dass Steve nicht unbedingt bis in alle Ewigkeit Genesis ähnlichen Kram produzieren mag. Aber das war „Please don’t touch“ auch nicht. Vielmehr eine beeindruckende Sammlung wunderbarer Songs, gespielt von hervorragenden Musikern. Man denke nur an die wunderschöne Ballade mit Randy Crawford. Aber gut – ich schweife ab . . . Beeindruckend bleibt für mich zumindest, dass Steve Hackett sich um derlei Kritiken wie die meinige einen Dreck scheert. Deswegen werde ich wohl weiterhin seine Alben kaufen – in der Hoffnung, eines Tages mal wieder in alten Zeiten schwelgen zu dürfen . . .
Mein Fazit: Jungs – tut Euch wieder zusammen! In der Gemeinschaft ward Ihr eindeutig besser!
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- Offizieller Beitrag
...hier ein neues video-interview mit einem gut gelaunten steve...
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