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  5. The Lamb Lies Down On Broadway

TotW [17.10.-23.10.2011]: GENESIS - Riding The Scree

  • Christian
  • 16. Oktober 2011 um 22:59
  • YoungKingCole
    Slipperman
    Beiträge
    2.555
    • 17. Oktober 2011 um 19:07
    • #11
    Zitat von Christian


    Bemerkungen: Eigentlich wäre Riding The Scree ein prima Instrumental, wenn Gabriel nicht doch noch anfangen würde zu singen. .

    Vergl. BDA Technics AV-Receiver: -> Centerspeaker deaktivieren :D

    Riding gefällt mir nach all den Jahren :rolleyes: immer noch sehr gut. Richtig gut, die Schießbude vom Phil und das Key-Solo von Tony... 13 Punkte.

    GENESIS

    1978 Saarbrücken Ludwigsparkstadion 1981 Frankfurt/M Festhalle

    1987 Mannheim Maimarktgelände

    1992 Hockenheim Motodrom - 2007 Stuttgart Gottlieb-Daimler-Stadion

    2022 Hannover Expo

  • RiverOfChange65
    Lurker
    Beiträge
    719
    • 17. Oktober 2011 um 20:45
    • #12

    Habe den Titel des Stück zuerst nicht zuordnen können (...irgendwas auf "The Lamb"-CD2..?) und beim wiedererkennen erst mal genauer hinhören müssen.
    Genaues hinhören erscheint mir hier aber auch sehr wichtig, denn erst dann erschliesst sich die ungemeine Komplexität v.a. des Zusammenspiels der Herren Banks und Collins:
    Phils "ungerades/frickeliges" Drumming (erinnert irgendwie an beste Brand-X-Zeiten) und Tonys fantasievolle und ausdruckstarke Synthie-Appregios (Sound-mässig seiner Zeit wohl meilenweit voraus! Da müssten die Herren von TG/ Kraftwerk ect. eigendlich feuchte Augen bekommen haben...).
    Auch wenn ich bisher beim "The Lamb"-hören wohl eher ein bisschen über dieses Stück "hinweggehört" habe und z.B. "It" als Schluss-Highlight, dass sich durch die sirenenartige "Synthie-Fanfare" über alles vorherige hinaushebt, bilsang immer mehr Beachtung geschenkt habe: "Proggiger" geht´s ja kaum noch, als bei "The Scree"... :topp:

    Deshalb auch von mir die Note: 13.

    "...A mother sreams and a baby cries, the memory gone before the blood has dried... - ...The options are ever viewer on the ground these days... - ...Credo, it don't mean nothin' to me!". FISH/ Credo

    Nordlichter Stargast ´2012 + 2013 !

    Einmal editiert, zuletzt von RiverOfChange65 (17. Oktober 2011 um 20:47)

  • brecher
    Slipperman
    Beiträge
    2.556
    • 17. Oktober 2011 um 21:19
    • #13

    Nick d ´Virgilio hat Riding the scree gewürdigt. Selbst wenn es im Original etwas untergegangen ist, so macht doch Rewiring Genesis deutlich welches Schmankerl Rts ist.
    Ich finde übrigens die Auflösung durch Peters Gesang sehr stimmig. Also, mal sehen...wie bewerte ich die Kiste?
    1.Die Spielfreude und die Komplexität rücken Rts in die Nähe von 70er Fusion Mucke. Das gefällt mir sehr gut. Hier ist etwas sehr energisches, kraftvolles entstanden. Die Eigensinnigkeit mit der sich das Stück gegen jegliche Anbiederung wehrt ist respektabel. Dieser Aspekt verdient 14 Punkte.
    2. Die Komposition ist nun kein Meisterwerk. Es fehlen kompositorische Ausdrucksmittel die Rts zu einem universal funktionierenden Werk oder Song machen. Das wird jedoch durch die oben erwähnte Spielfreude kompensiert. Nun gibt es aber Stücke die beides schaffen: kompositorische Vollendung gepaart mit Spielfreude. Unter diesem Gesichtspunkt mindert sich die Gesamtwertung. Für die Komposition gibts ne 9, denn die am Ende auftretende Gesangslinie und der Weg dorthin retten Rts.
    3. Der Kontext zum Gesamtwerk. Sollte man so etwas bewerten wenn es um den Song der Woche geht? Ich meine schon, denn es ist ebenfalls eine Kunst ein eigenständiges Stück so zu gestalten dass allein durch die verwendeten Stilmittel der Kontext zum Gesamtwerk deutlich wird. Rts gehört zur Lamb. Das hört man. Für die gekonnte dramatische Gestaltung gibts gerne 12 Punkte.
    12+9+14 = 35
    35:3= ca.11,65 aufgerundet 12 Punkte

    Wie dem auch sei, bei mir ist´s 5 vor 3

    http://www.myspace.com/progtronaut

    Einmal editiert, zuletzt von brecher (17. Oktober 2011 um 21:21)

  • musik80
    Lurker
    Beiträge
    249
    • 17. Oktober 2011 um 22:10
    • #14

    Kann mir mal jemand verraten wie viele Themen (wie bei einer Wagner Oper) aus anderen Titeln von "The Lamb" da drin stecken.

    Also ich habe da deutlich Slippermen vernommen...

    Aber es gibt da ja noch einige andere Zitate.

    Das Slippermen Ding haben sie doch dann im In the Cage Medley eingebaut.

    Also wieviel ist davon ein eigenständiger Song, für mich sind das eher Zitate aus anderen Lambsongs in einem Übergang.

    ach ja: 15 punkte für die komplexe musikstruktur und den emphatischen schluß.

    [INDENT]A nod is as good as a wink to a blind horse
    [/INDENT]

  • Country Man
    Banjo Man
    Beiträge
    1.092
    • 17. Oktober 2011 um 22:40
    • #15

    GENIALER Song, der einzigartig das Schweben zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Weitermachen und Aufgeben einfängt. Dieses Gefühl hatte ich damals als Teenie. Dieser Song traf den Nerv derjenigen(wie das gesamte Album), die ein dumpfes, böses Ahnen gegenüber dem Establishment hatten.
    14 P.
    CM

    "Ich glaube, dass sich mein Standpunkt, nachdem ich die Band verlassen habe, nicht dramatisch geändert hat.(...).

    Aber ich bin immer stolz darauf, was ich tat und was sie taten"

    Peter Gabriel

  • mwgenesisfan
    Lurker
    Beiträge
    129
    • 17. Oktober 2011 um 23:31
    • #16

    Toni Banks hatte da aber ordentlich zu tun ;)

    Die 2. LLDOB Scheibe fand bei mir immer
    sehr wenig Aufmerksamkeit, find ich immer
    noch anstrengend am Stück zu hören

    10 Punkte für eine verrücktes Stück

    Meine Internetseite
    http://www.mw73-online.de
    ;)

  • olli
    Lurker
    Beiträge
    232
    • 18. Oktober 2011 um 10:36
    • #17
    Zitat von mwgenesisfan


    Die 2. LLDOB Scheibe fand bei mir immer
    sehr wenig Aufmerksamkeit, find ich immer
    noch anstrengend am Stück zu hören

    Ging mir in "jungen Jahren" genauso.
    Aber seit vielen Monden liegt die zweite Scheiben wesentlich
    öfters im Player als Side 1.
    Genial und immer wieder überraschend neu für mich.

    Und "Riding the Scree" ist der perfekte Abschluss von 9 aussergewöhnlichen
    Kompositionen auf dieser Side. Hier spürt man die Lust am Musizieren. 13 Punkte

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 18. Oktober 2011 um 12:09
    • Offizieller Beitrag
    • #18

    Eigentlich nur ein einziges langes Keyboard-Solo. Aber es stimmt, der Rhythmus ist hübsch vertrackt und das, was Tony da spielt, gehört zu seinen besten Soli überhaupt. Zudem stimmen auch die verwendeten Sounds.

    Dennoch ist das Finale des Albums, das mit diesem Stück eingeleitet wird, irgendwie vermurkst. The light dies down on Broadway ist ein vorgezogener Höhepunkt, gut gemacht, indem zwei bereits bekannte Melodien aufgegriffen und zu einem neuen Song verarbeitet wurden, so dass hier ein Zirkelschluss zum Titeltrack erfolgt. Die nachfolgenden drei Schlusstracks Riding The Scree/In The Rapids/it klingen jedoch wie ein unmotivierter Nachklapp, so als wären sie in Eile aufgenommen und abgemischt ohne vollständig durchdacht gewesen zu sein. Dies lässt sich erahnen am Remix von it auf der zweiten Archive #1-Disk, der wesentlich besser gelungen ist als das Original.

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

    • Vorheriger offizieller Beitrag
    • Nächster offizieller Beitrag
  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 18. Oktober 2011 um 13:07
    • #19
    Zitat von Zeb


    @ Doctordiper:
    Die Geschichte mit Tonys Wutanfall wusste ich nicht, woher ist das überliefert?

    Doch, das wurde soviel ich mich erinnern kann von Tony selber erzählt, werde diesbezüglich noch Bescheid geben um die Quelle zu nennen, wenn es nicht jemand anderer hier bestätigen kann.

    Zitat

    Also wieviel ist davon ein eigenständiger Song, für mich sind das eher Zitate aus anderen Lambsongs in einem Übergang


    Keinen was Riding The Scree angeht, es wurden aber Teile des Songs in Live Medleys wie Cage oder Cinema Show später verwendet.

    Zitat

    der Rhythmus ist hübsch vertrackt und das, was Tony da spielt, gehört zu seinen besten Soli überhaupt


    Der Rythmus ist voller Breaks die an den Aufbau anderer Soli's dienen, wie in Apocalypse, aus denen Banks sich einen Groove-Teppich für seine Key Motive bildet. Diese Groove-Breaks "missbraucht" aber Banks nicht systematisch, wie zum Beispiel in den Strofen von All In A Mouses Night, dort untermalt Banks eine eigene Songmelodie, verwendet diese Breaks lieber um eine diskrete Arp 2600 Sequenz ein zu bauen, über die Collins singt. Er hätte dieses "Groove" später im Song wiederum um ein Solo auf zu bauen ausnützen können, anstatt einer dritten Strophe.

    4 Mal editiert, zuletzt von doctordiper (18. Oktober 2011 um 13:21)

  • Prophet
    Moderator
    Trophäen
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    amyristom
    • 18. Oktober 2011 um 21:12
    • Offizieller Beitrag
    • #20

    So dann haue ich mal mit einer etwas konträreren Meinung dazwischen:
    Soooooooo dolle finde ich "Riding the Scree" nämlich gar nicht. Sicher, das Solo ist technisch anspruchsvoll, schön schnell, aber gleichzeitig auch in weiten Teilen unglaublich unoriginell. Größtenteils besteht es doch aus nicht viel mehr als schnell gespielten Wiuwiuwiu-Läufen (hörte man dann später im Dutzend auf diversen Neo-Progplatten) und langen Pitchbendings. Zudem gibts hier schon einige recht langweilige Aneinanderreihungen einzelner Noten zu hören, wie man es (viel) später dann auch auf den "Solos" von CAS zu hören bekam (vergleiche "There must be some other way"). Die einzige originelle Stelle, welche dann auch eine greifbare und hängenbleibende Melodie aufweist, ist genau die Stelle, welche Genesis dann später auch in ihre "Cage"-Medleys einbaute.

    Gabriels Gesangseinsatz reißt da auch nicht viel raus, ist er doch zu kurz und zu wenig ausgearbeitet. Klingt somit eher, als hätte er zwangsweise über die einzige kurze dafür einigermaßen geeignete Stelle singen müssen.

    Von allen Tony-Solos bis einschließlich "Duke" finde ich "Riding the scree" unterm Strich das mit am wenigsten überzeugendste.

    9 Punkte

    Now our end has come so near
    But you’re still reminded
    On the way to loose our fear
    We walk – still we’re blinded

    • Vorheriger offizieller Beitrag
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