ZitatAlles anzeigen1. TRESPASS - ein sonst so nirgendwo zu findender englischer,
elegischer Romantizismus, dominiert von Peters
noch soul- und bluesgeprägter, deutlich abgemischter
Stimme und von seinen Flötentupfern; von Tonys
piano-stakkato auf der Orgel; dem unvergleichlichen
Zusammenspiel von Mike und Ant auf den 12-saitigen;
so etwas gab's in dieser Form nie wieder. Am Ende hämmert
uns "The Knife" die Einzigartigkeit dieser Band in die Gehörgänge.
Einmalig.
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Sehr schön zusammengefasst, was ich an dem Album auch so überaus beeindruckend finde.
Die Produktion aber wirkt reif
Ja, empfinde ich auch so.
Aber ich bin mir im Moment garnicht sicher, ob "reif" für mich nur der kleine Bruder von "ohne Ecken und Kanten" und "langweilig", oder nicht sogar deckungsgleich damit ist.
Aber auch die Herren Banks, Collins und Rutherford sind "reifer" geworden über die Jahre. Und das muss man "We Can't Dance" lassen: es ist in sich stimmig: in Feeling, in Produktion, in Aussage, im Songwriting. Ja, die Einheit gibt es wohl tatsächlich.
Zumindest geben solche Alben einen Denkanstoß, ob und wenn ja, bis zu welchem Punkt, so eine "Einheit" überhaupt gut ist. Aber da scheiden sich wohl die Meinungen...