Rubin wäre wirklich eine erstklassige Wahl. Manchmal hat es für den zu produzierenden Künstler einen enormen Stilwechsel gebracht, fast immer aber eine Frischzellenkur. Genauso interessant fände ich Nigel Godrich.
99 Fragen an Phil Collins bei der Zeit
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Habe letztens mit einem Linkin Park Fan gesprochen. Der ist gar nicht gut auf Herrn Rubin zu sprechen.
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Was ist denn das für ein strunzbescheuertes Interview? Liest sich ehrlich gesagt wie ein Fragebogen, und die Interviewsituation hinzuerfunden (sowas passiert tatsächlich häufiger mal) - oder wie erklärt man sich fünf Folgefragen zu einem Thema, das Phil bereits mit der ersten Frage eigentlich schon erklärt oder zumindest abgehakt hat? Und die ganzen komplett uninformierten Fragen, das ständige Tätscheln und die peinlichen Glatzengeschichten sind nun wirklich absoluter Mist - eine solche Frage mit treffsicherer Antwort mag witzig sein, aber nicht zehn. Zum Glück habe ich die Zeit nie gelesen...
[Update mit verbesserter Rechtschreibung!] -
Unterirdisch. Eigentlich hatte ich das Gefühl, die PC-bashing-Jahrzehnte seien vorbei. Selbst wenn einem seine Musik nicht zusagt, ist Phils Leistung als Musiker anzuerkennen und zu respektieren.
meine Hoffnung ist nach wie vor ein Album mit Rick Rubin. Das wäre interessant.
Interessanter Gedanke. Der könnte aus Phil vielleicht ganz neue Seiten hervorbringen.
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... ich bewundere die Geduld, die Phil dem Interviewer gegenüber aufbringt.
Wenngleich beim Fragesteller stellenweise gutes Hintergrundwissen aufblitzt, hätte auch ich mir von der 'Zeit' eine etwas andere Herangehensweise erwartet. Die Fragen zum Thema Glatzen - für mich absolut unnötig.
Die Attribute frech und von oben herab kamen mir auch in den Sinn. -
Zum einen finde ich diese ganzen "Glatzen" und "Reichtums-" bzw. "Celebrity"-Fragen total dämlich, das hat doch nichts mit der Musik zu tun - bzw.weise könnte man einfach jedem halbwegs bekannten Popmusiker die gleichen Fragen stellen. Einmal auf die Glatze anzuspielen ist ja vielleicht ganz witzig, insbesondere in der Erwartung, das Phil irgendwie witzig darauf reagiert, aber ca. achtmal (hab' jetzt nicht noch mal nachgezählt ;-))? Und Hintergrundwissen... naja, mir kommt es so vor, als hätte da jemand ein paar Fakten für den Interviewer zusammengetragen, der aber selbst keinen Schimmer hatte: So wüsste man beispielsweise, dass Phil in den 70ern lange Haare und Bart hatte - die Frage ist also durch die Fakten schon ad absurdum geführt. Es gab noch zwei oder drei ähnliche Punkte, die meine anfangs ähnliche Reaktion dahingehend geändert haben; Fragen, bei denen man einfach Bescheid wissen könnte, wenn man das Hintergrundwissen tatsächlich selbst hätte.
Ich verstehe auch sowieso nicht, warum die Leute gerade auf ihm herumhacken, und nicht z.B. auf Madonna, Michael Jackson oder wem auch immer. Mir ist überhaupt nicht klar, warum z.B. Madonna oder Robbie Williams selbst unter "anspruchsvollen" Hörern oder Kritikern so beliebt sind, und andere Leute, die zumindest genauso handwerklich anspruchsvoll arbeiten, nicht. So wie die Frage nach der simplen Struktur von One More Night - wie viele Popsongs sind denn tatsächlich so viel anspruchsvoller? Ich meine, ich bin nun nicht gerade großer Fan von Phils Solosachen - und zwar gerade aus diesen Gründen , mir fehlt nunmal ein bisschen Abgefahrenes dazwischen, auch wenn ich gute Popsongs hin und wieder zu schätzen weiß (ist halt Geschmackssache!) - aber in dem Falle müssten ja all diese Kritiker nur Jazz und Prog zuhause hören. (Und auf keinen Fall Mozart, der ist jedenfalls von Akkordstrukturen meist auch nicht gerade anspruchsvoller als One More Night, insofern ist Phils Seitenhieb, Beethoven den Vorzug zu geben, ganz berechtigt ;-)). Lange Rede kurzer Sinn: Mag kann Phil mögen oder nicht, aber es hängt eher vom eigenen Geschmack ab. Wenn man Popmusik schon nach "musikalisch-handwerklichen" Maßstäben (wie musikalisches Können, Arrangieren etc.) beurteilen muss (was ich eigentlich nicht finde), dann ist Phil nicht gerade der, auf dem man rumhacken sollte.
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Also ich fand das Interview sehr enttäuschend, "Der Zeit" hätte ich mehr zugetraut. Die Fragen über das neue Album gehen in Ordnung und müssen ja wegen Promo auch sein. Was sollen diese Fragen über Glatzenprobleme? Warum fragen sie nicht gleich, ob Phil Schweissfüsse oder Potenzprobleme hat oder wie oft er im Monat mit einer Morgenlatte aufwacht? Wie heisst eigentlich Morgenlatte auf englisch?.
Jetzt weiss ich endlich, dass Michael Schumacher und Alain Delon Nachbarn von Phil sind. Meine Nachbarn heissen Ernani und Rosilene, was auch nicht wirklich interessiert.
Was würdet Ihr denn für Fragen stellen? 99 ernsthafte sind eine Menge. Man könnte die sammeln und Christian schickt die an Phil oder an sein Management. -
Wie heisst eigentlich Morgenlatte auf englisch?.
.In irgendeiner "House"-Folge nennt Wilson das "Morning Glory":)
Mist, das war

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@ March Hare
endlich spricht es mal jemand aus! Mir ist auch nicht klar weshalb gerade Phil aufgrund seiner Pop-Songs als langweiliger Schnulzenopa verteufelt wird und dabei sämtliche seiner Pop-Kollegen im Vergleich so geschont werden. Klar, der gute Phil hat auch selber seinen Anteil daran, aber warum sich dann aller Hass auf ihn und auf niemand anderen konzentriert fand ich schon immer etwas merkwürdig. Welcher Popkünstler wird denn heute sonst noch so angegriffen, von wegen Fahrstuhlmusik und den ganzen anderen Kram?? Ich denke, es ist einfach zur Gewohnheit geworden und wird daher immer wieder gerne hervorgeholt, nach dem Motto "Da kann man als Kritiker wenigstens nichts falsch machen"... -
In irgendeiner "House"-Folge nennt Wilson das "Morning Glory":)
Mist, das war
Danke, jetzt hat man endlich mal ein Gesprächsthema wenn man eine englischsprachige Frau kennenlernt:cool::)
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