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Scorpions

  • charles bukowski
  • 26. Januar 2010 um 19:28
  • who_dunnit????
    Giant Hogweed
    Beiträge
    5.611
    • 26. Januar 2010 um 21:30
    • #11

    endlich mal eine gute Nachricht von denen.
    Ich konnte mit denen nie was anfangen und seit dem Wall Konzert in Berlin ist das in total Abneigung gestiegen.

    Das total nervtötende Wind of Change hat dem ganzen den Rest gegeben.
    Ich weiss nicht ob mir deren selbstgefälliges Gelaber oder The Hoff seine Aussagen zum Mauerfall mehr auf die Nerven gehen.

    Oder doch ich bevorzuge The Hoff, das ist wenigstens noch zum Lachen...

    Ich wünsche ihnen alles gute nur keine Reue und damit die schreckliche Vorstellung einer Reunion.

    Ruhet in Frieden und am besten verbietet jegliche weitere Nutzung eurer Lieder

    ME

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 26. Januar 2010 um 21:39
    • Offizieller Beitrag
    • #12

    Sie waren von Anfang an peinlich und es ist mit den Jahren nur noch schlimmer geworden. Wind Of Change ist eine übel verkitschte Opportunisten-Nummer, wie sie im Buche steht, ähnlich wie Ein bisschen Frieden oder Candle in the wind ein paar Jahre davor. Leider funktioniert sowas verkaufszahlenmäßig ja immer - die Dummen fallen eben drauf rein und denken noch, das sei jetzt ein ganz besonderer Moment der Musikgeschichte. Klaus Meines Akzent war und ist barbarisch und seine Texte einfältigste Pennälerlyrik. Bühnenperformance: abgeschmackte Poser. Gesamtoriginalitätswert = 0. Für mich fallen sie damit in dieselbe Fremdschäm-Kategorie wie Rammstein oder Tokio Hotel - komischerweise haben gerade solche Bands Erfolg im Ausland.
    Das einzig positive, das sich über diese Truppe sagen lässt: sie hat Michael Schenker hervorgebracht, mit dessen Hilfe UFO ein paar akzeptable Platten gemacht haben.

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

    Einmal editiert, zuletzt von tom (26. Januar 2010 um 21:46)

    • Vorheriger offizieller Beitrag
    • Nächster offizieller Beitrag
  • mueslimaen
    Lurker
    Beiträge
    389
    • 26. Januar 2010 um 21:47
    • #13

    Schade das mal wieder eine Band auf einen Titel reduziert wird...Ich meine ein großer Fan war ich nie, aber wie gesagt das Frühwerk IST großartig....


    https://www.genesis-fanclub.de/www.facebook.c…513603945351476
    https://www.genesis-fanclub.de/www.youtube.com/user/mueslimaen
    https://www.genesis-fanclub.de/www.timeout-online.de

    https://www.genesis-fanclub.de/www.myspace.com/timeoutonline

  • reunion
    Intruder
    Beiträge
    97
    • 26. Januar 2010 um 21:59
    • #14
    Zitat von charles bukowski

    scorpions sind die erfolgreichste deutsche rockband mit fast 80 millionen verkauften tonträgern.

    Definierst Du Erfolg tatsächlich nur über verkaufte Tonträger?

    Ich habe leider keine Zahlen über Tonträgerverkäufe von Can, Amon Düül, Tangerine Dream, Frumpy, Kraan, Grobschnitt etc.

    Aber für mich waren die irgendwie erfoglreicher. Auf alle Fälle aber stilprägender!!!

    Manche Menschen sind zum komponieren geboren, andere spalten das Atom.

  • charles bukowski
    Gast
    • 26. Januar 2010 um 22:15
    • #15
    Zitat von TM Productions

    Sie waren von Anfang an peinlich und es ist mit den Jahren nur noch schlimmer geworden. Wind Of Change ist eine übel verkitschte Opportunisten-Nummer, wie sie im Buche steht, ähnlich wie Ein bisschen Frieden oder Candle in the wind ein paar Jahre davor. Leider funktioniert sowas verkaufszahlenmäßig ja immer - die Dummen fallen eben drauf rein und denken noch, das sei jetzt ein ganz besonderer Moment der Musikgeschichte. Klaus Meines Akzent war und ist barbarisch und seine Texte einfältigste Pennälerlyrik. Bühnenperformance: abgeschmackte Poser. Gesamtoriginalitätswert = 0. Für mich fallen sie damit in dieselbe Fremdschäm-Kategorie wie Rammstein oder Tokio Hotel - komischerweise haben gerade solche Bands Erfolg im Ausland.
    Das einzig positive, das sich über diese Truppe sagen lässt: sie hat Michael Schenker hervorgebracht, mit dessen Hilfe UFO ein paar akzeptable Platten gemacht haben.


    wenn du also die scorpions auf "wind of change" oder auch "still loving you" reduzierst, dann hast du keine ahnung von der band. scorpions mit rammstein oder tokio hotel zu vergleichen ist genau so daneben wie collins-schmalzstücke mit dieter bohlen, roy black oder heintje zu vergleichen. was hat überhaupt rammstein mit den scorpions zu tun?:ratlos:. es gibt durchaus stücke der scorpions aus den 70-iger jahren, die sich mit stücken von deep purple, queen oder uriah heep messen können. hör dir mal ein paar fetzigere stücke von scorpions an, es gibt durchaus gute-laune und sehr gute rockstücke von der band, besonders aus den 70-iger jahren. ich mag "wind of change" auch nicht, aber die leute, die das stück mögen, als dumm abzuqualifizieren ist daneben und arrogant.

  • HoHoHo
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.294
    • 26. Januar 2010 um 22:22
    • #16
    Zitat von TM Productions

    Sie waren von Anfang an peinlich und es ist mit den Jahren nur noch schlimmer geworden. Wind Of Change ist eine übel verkitschte Opportunisten-Nummer, wie sie im Buche steht, ähnlich wie Ein bisschen Frieden oder Candle in the wind ein paar Jahre davor. Leider funktioniert sowas verkaufszahlenmäßig ja immer - die Dummen fallen eben drauf rein und denken noch, das sei jetzt ein ganz besonderer Moment der Musikgeschichte. Klaus Meines Akzent war und ist barbarisch und seine Texte einfältigste Pennälerlyrik. Bühnenperformance: abgeschmackte Poser.



    "Wind of Change" handelt von den Eindrücken der Scorpions Konzerte in Russland 1989, den Text kann man meinetwegen peinlich finden, ich find's durchaus in Ordnung. "Opportunisten-Nummer" - nein. Dass die Single dann mit dem deutschen Mauerfall zusammentraf war ja nicht von vornherein beabsichtigt. Jedenfalls finde ich dass dieses Lied eins der wenigen von den Scorpions mit tatsächlich ganz ordentlichem Text ist. Hat jedenfalls damals durchaus emotional auf mich gewirkt. Ich mag übrigens auch "Candle in the Wind", und das obwohl ich absolut kein MM Fan bin.

    Die Texte bei den Scorpions waren übrigens meist oder zumindest oft die Sache von Schlagzeuger Herman Rarebell, solange er dabei war. Meine hat allerdings gerade "Wind of Change" allein geschrieben.

    Zur Bühnenperformance geb ich Dir recht.

    Und Rudolf Schenker ist sicher eine der peinlichsten Persönlichkeiten der deutschen Musikszene überhaupt.

  • charles bukowski
    Gast
    • 26. Januar 2010 um 22:22
    • #17
    Zitat von reunion

    Definierst Du Erfolg tatsächlich nur über verkaufte Tonträger?

    Ich habe leider keine Zahlen über Tonträgerverkäufe von Can, Amon Düül, Tangerine Dream, Frumpy, Kraan, Grobschnitt etc.

    Aber für mich waren die irgendwie erfoglreicher. Auf alle Fälle aber stilprägender!!!


    auf keinen fall definiere ich erfolg über verkaufte tonträger. ich erwähnte das nur, weil es in dem von mir gelesenen artikel erwähnt wurde und es sollte keine wertung sein. die zahl von verkauften tonträgern sagt zunächst nichts über die qualität der entsprechenden musik aus. eine band heute-top-und morgen-flop könnte auch eine menge verkaufen- von heute bis übermorgen- aber die scorpions gehören nicht in diese kategorie.

  • Eric
    Squonk
    Beiträge
    4.755
    • 26. Januar 2010 um 23:02
    • #18
    Zitat von HoHoHo

    "Wind of Change" handelt von den Eindrücken der Scorpions Konzerte in Russland 1989, den Text kann man meinetwegen peinlich finden, ich find's durchaus in Ordnung. "Opportunisten-Nummer" - nein. Dass die Single dann mit dem deutschen Mauerfall zusammentraf war ja nicht von vornherein beabsichtigt.



    Immer diese Legendenbildung ;)

    Wind of Change erschien erst Ende 1990. In die Charts kam der Song erst '91. Zu dem Zeitpunkt war von der Mauer schon lange nichts mehr übrig :p . Also "opportunistisch" trifft es da meiner Ansicht nach ganz gut :p .

    Noch schlimmer als WoC fand ich aber White Dove, das war eine ganz schlimme Jammernummer, die im politisch-korrekten Gewand des Protestsongs daherkam und auf den Musiksendern damals leider rauf und runter genudelt wurde. Ich habs nie begriffen, ich empfand den Song einfach nur als entsetzliche Körperverletzung. Wahrscheinlich trägt Klaus Meine nur deshalb einen Hut, damit ihm nicht ständig Leute in den Nacken kotzen, die den Song genauso grässlich finden wie ich. :teufelgrins:

    Ansonsten kann ich über die Scorpions nicht urteilen, da ich außer den üblichen verdächtigen Singleerfolgen praktisch nichts von der Band kenne. Es gab für mich allerdings auch nie einen Anlass, mich näher mit der Truppe zu beschäftigen :rolleyes:.

    “THE NIGHT WE TRACKED DOWN PHIL COLLINS, BECAME BEST FRIENDS WITH HIM, AND TALKED HIM INTO REUNITING WITH PETER GABRIEL, AND THEN WE GOT TO SING BACKUP ON THE NEW GENESIS ALBUM AND IT WAS AWESOME!”

    — Barney Stinson, How I Met Your Mother, Season 7, Episode 21 ‘Now We’re Even’

  • RUSHFAN
    Lurker
    Beiträge
    211
    • 26. Januar 2010 um 23:03
    • #19

    Ich bin zwar auch kein fan von denen aber die Sachen wo der Uli Roth noch Gitarre gespielt hatte, da waren doch einige Knaller drauf, fly to the Rainbow, Speedys coming, Polar Nights usw ... wo er sogar mit seiner komischen Stimme gesungen hatte, mir hats gefallen
    und er hat ganz schön Töne aus seiner Gitarre geholt die ich cool finde und fande.

    warum auf Bands rumgehackt wird werde ich nie verstehen, entweder mag man ne band oder nicht aber jede hat seine Daseinsberchtigung so wie jeder mensch auch.

    Ich lasse mich nun zum Millionär umschulen, unten beim Arbeitsamt gibt es jetzt Kurse für.

  • HoHoHo
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.294
    • 26. Januar 2010 um 23:25
    • #20
    Zitat von Eric

    Immer diese Legendenbildung ;)

    Wind of Change erschien erst Ende 1990. In die Charts kam der Song erst '91. Zu dem Zeitpunkt war von der Mauer schon lange nichts mehr übrig :p . Also "opportunistisch" trifft es da meiner Ansicht nach ganz gut :p .



    Der Text von "Wind of Change" hat nix mit dem deutschen Mauerfall zu tun, muss man nur mal hören oder nachlesen. Ich glaube einfach mal dass der tatsächlich aufgrund der Russland-Reise 1989 geschrieben wurde, habe keinen Grund das anzuzweifeln. Diese Tour war 1988, 1989 kam noch das Moscow Peace Festival dazu. Das nächste Album kam dann aber erst 1990, daher wurde das Lied auch erst dann veröffentlicht. Die Tatsache dass man von "Wind of Change" auch eine russische Version aufgenommen & veröffentlicht hat spricht auch für die offizielle Version.

    Bzgl. der Veröffentlichung hast Du recht, das Album "Crazy World" wurde im November 1990 veröffentlicht, die Single "Wind of Change" im Frühjahr 1991.

    Aber: Sich von aktuellen gesellschaftlichen und/oder politischen Entwicklungen zu Songtexten inspirieren lassen halte ich nicht für opportunistisch. Es zeigt wohl eher dass der betreffende Musiker sich auch über wirklich relevante Themen Gedanken macht. Ob man den Text jetzt intelligent, emotional oder peinlich findet ist wieder was anderes.

    Wer "Wind of Change" opportunistisch findet muss das gleiche auch über alle Anti-Kriegs-Lieder der Vietnam-Zeit sagen, über "Sunday Bloody Sunday", "Land of Confusion", "Another Day in Paradise" usw. Auch Dylan hat sich an die in seiner Zeit und seiner Generation aktuellen Themen rangehängt. War das opportunistisch?

    2 Mal editiert, zuletzt von HoHoHo (26. Januar 2010 um 23:31)

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