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Lambchop

  • DocFederfeld
  • 22. August 2006 um 18:12
  • DocFederfeld
    Gast
    • 22. August 2006 um 18:12
    • #1

    Kennt jemand die Band Lambchop? Ich bin seit vielen Jahren Fan. Die beste Kurzbeschreibung findet man bei laut.de:

    Zitat


    "If you haven't heard of them, you probably aren't from Nashville or France." Wenn du nicht von ihnen gehört hast, bist du wahrscheinlich nicht aus Nashville oder Frankreich. So heißt es mit einer Prise Ironie auf der Fanpage lambchop.net. Ein Satz, der für Deutschland nicht mehr zutrifft, spätestens seitdem Karl Bruckmeyer in der Süddeutschen Zeitung "Is A Woman" (2002) zu einem der zehn besten Alben aller Zeiten auserkoren hat.
    Lambchop ist eine mehr oder weniger stabile Gruppierung von bis zu fünfzehn Musikern, die sich um den Sänger/Songwriter Kurt Wagner schart. Ansässig in Nashville, der Wiege des Country, beginnt Wagners musikalische Karriere Mitte der 80er Jahre im Plattenladen seiner Ehefrau, wo er mit Freunden immer wieder Konzerte für verschiedene Acts eröffnet. Unter ihnen auch Vic Chesnutt.

    1993 benennt sich die Band aus Copyright-Gründen von Poster Child in Lambchop (Lammkotelett, umgangssprachlich auch: Koteletten) um und nimmt als Nebenact an der 94er Lollapalooza-Tour teil. Wegen der Anzahl der Mitglieder und deren beruflicher Tätigkeit - Wagner selbst gibt erst 1999 seinen Job als Holzbodenleger auf - sind Auftritte der Combo zunächst eher selten. In den ersten Jahren beschränkt sich ihre Aktivität im Wesentlichen aufs Studio.

    Der Gestaltungsprozess ihrer Stücke hält sich dabei an keine fixen Regeln. Meistens stellt Wagner ein grobes Gerüst vor, an dem herumgebastelt wird. Wer gerade zur Verfügung steht, leistet einen Beitrag, Aufnahmen stellen eher eine Bestandsaufnahme als ein fertiges Produkt dar. Ihre Musik deckt dadurch ein breites Spektrum ab. Sind sie mit ihren ersten Veröffentlichungen noch im Alternative-Country-Bereich angesiedelt, bringen sie ab "What Another Man Spills" (1998) immer wieder neue Elemente ein, von Disco über Soul bis zu orchestralen Arrangements mit Falsettostimme oder klavierbetontem Minimalismus.

    Das Album "Nixon" (2000) verschafft ihnen mit 60.000 verkauften Exemplaren europäische Popularität, der Nachfolger "Is A Woman" erntet zwei Jahre später einstimmiges Lob. Die Aufmerksamkeit ist hoch genug, um die Band für einige Auftritte aus den USA zu locken.

    In der Folgezeit sind Lambchop zunächst mit einer Filmmusik für den 1927 entstandenen "Sunrise" beschäftigt. Es war der erste Film, den der deutsche Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau ("Nosferatu", "Der Letzte Mann") in den USA drehte. Er erzählt die Geschichte eines jungen Bauern, der sich in eine dunkelhaarige Schöne aus der Stadt verliebt und von ihr aufgefordert wird, seine Gattin umzubringen. Der Film gilt wegen seiner ästhetischen Konstruktion, die sich durch eine "entfesselte" Kamera, durch Überblendungen und Doppelbelichtungen auszeichnet, als stilbildend und in dieser Form für viele Jahre als unerreicht.

    Lambchop, auch als leiseste Big Band unserer Tage bezeichnet, scheint den Machern des San Francisco International Film-Festivals die ideale Besetzung für eine Neuvertonung des alten Stoffes. Wagner, zum ersten Mal seit 30 Jahren für einige Monate Nichtraucher und in einer überaus kreativen Phase, sagt zu und wählt aus seinem Fundus die passenden 15 Stücke aus.

    Das 2004 erschienene "Aw C'mon / No You C'mon" beruht teilweise auf den Ideen der Filmmusik. Das Album erhält enthusiastische Kritiken, verkauft sich in Deutschland sehr gut und führt zu einer Monate langen Europa-Tour.

    Anschließend legen Wagner und Konsorten eine Pause ein. Im April 2006 erscheint mit "The Decline Of The Country & Western Civilisation" eine Sammlung mit B-Sides und Rarities aus den Jahren 1993 bis 1999.

    Alles anzeigen

    Gerade ist ein neues und wieder erstklassiges Album erschienen:

    Und die Band kommt auf Deutschland - Tour: Höchste Empfehlungsstufe für alle, die auch abseits des Prog noch Neues entdecken wollen.

    16.10.06 Mo 20:00 BERLIN (D) - Philharmonie
    17.10.06 Di 21:00 HAMBURG (D) - Fabrik
    18.10.06 Mi 21:00 HAMBURG (D) - Fabrik
    19.10.06 Do 20:00 DRESDEN (D) - Lukaskirche
    20.10.06 Fr 20:00 BREMEN (D) - Kesselhalle
    31.10.06 Di 21:00 BIELEFELD (D) - Forum
    01.11.06 Mi 20:00 DÜSSELDORF (D) - Savoy Theater
    04.11.06 Sa 20:00 KARLSRUHE (D) - Tollhaus
    18.11.06 Sa 20:00 SAARBRÜCKEN (D) - Garage
    19.11.06 So 20:00 KÖLN (D) - Theater am Tanzbrunnen
    21.11.06 Di 20:00 LÖRRACH (D) - Burghof

  • Fripp
    Slipperman
    Beiträge
    2.071
    • 23. August 2006 um 22:01
    • #2

    Ich bin auch seit langem Fan. Habe die Band vor ein paar Wochen in Nürnberg live gesehen.... Gänsehaut!

  • DocFederfeld
    Gast
    • 19. November 2006 um 14:52
    • #3

    War gestern auf dem Konzert von LAMBCHOP in Saarbrücken, mein zweites und wieder einmal großartig. Die Band ist dieses mal als Sextett aufgetreten, dazu zwei Elektroniktüftler, die sich "Hands Off Cuba" nennen und das Dafo Streichquartett. Der Sound war nicht ganz optimal, vor allem im Vergleich zu dem Auftritt in Mainz vor vier Jahren, dafür war Kurt Wagner sehr gut gelaunt und die Setliste war ganz nach meinem Geschmack:

    Intro – Instrumental (20 min):
    The Dafo String Quartet and Hands Off Cuba

    1.Paperback Bible
    2.Prepared [2]
    3.The Rise And Fall Of The Letter P
    4.Nothing But A Blur From A Bullet Train
    5.Nashville Parent
    6.I Would Have Waited Here All Day
    7.The Book I Haven’t Read
    8.Beers Before The Barbican
    9.My Blue Wave
    10.The Old Gold Shoe
    11.We Never Argue
    12.Crackers
    13.Four Pounds In Two Days
    14.Fear
    15.The Militant
    16.The Decline Of Country And Western Civilization

    Encore:
    17.Theöne
    18.Steve McQueen
    19.Give It
    ______________________________________

    1996 "How I Quit Smoking": 11,15,17
    2000 "Nixon": 5,7,10
    2002 "Is A Woman": 9
    2004 "Aw Cmon/No You Cmon": 4,13,18
    2006 "Damaged": 1,2,3,6,8,12,14,16
    2006 from “Makeshift Feelgood” [X-Press 2]
    ______________________________________

    Falls noch jemand hingeht - nur auf dem Konzert gibt es ein sehr gutes Livealbum der aktuellen Tour zu kaufen - "Succulence 09/08/06" - immerhin 70 Minuten lang :!:

  • BenniJustice
    Lurker
    Beiträge
    219
    • 19. November 2006 um 15:01
    • #4

    Mein Dad hat das "Is A Women-Album" im Schrank stehen. Habs mir aber noch net so angehört. Wie lang dauern denn so ihre Lieder und welches findet ihr, ist ihr bester Song?
    Kann man sagen, dass Lambchop fast schon an die Grenze zum Progressiven stößt?

    "Getting over overhanging trees,
    let them rape the forest..."

    - Yes, Dance of the Dawn

    Meine BlogSite: http://bennisprog.blog.de

  • DocFederfeld
    Gast
    • 20. November 2006 um 14:36
    • #5
    Zitat von BenniJustice

    Mein Dad hat das "Is A Women-Album" im Schrank stehen. Habs mir aber noch net so angehört. Wie lang dauern denn so ihre Lieder und welches findet ihr, ist ihr bester Song?
    Kann man sagen, dass Lambchop fast schon an die Grenze zum Progressiven stößt?

    Also Lambchop sind nicht progressiv im engeren Sinne - sie kommen aus Nashville und bezeichnen sich selbst, soweit ich weiß, als "Country Big Band" (aber sie klingen jetzt nicht gerade wie "Texas Lightning"). Es gibt durchaus auch längere Songs, auf dem neuen Album gibt es einen Song von über 8 Minuten, aber das alleine ist ja kein Kriterium für Prog (die Allman Brothers haben Stücke von über 30 Minuten, ohne das man sie als Progband bezeichnen würde).

    "Is A Woman" ist ein fast überirdisch schönes Album, das Du aber sicher mehr als fünf, sechs Mal hören musst, um es wirklich "zu verinnerlichen" - auf jeden fall kein schlechter Einstieg in die Musik der Band, falls Du Dich dafür interessierst.

    Ich liebe diese Musik jedenfalls.

  • DocFederfeld
    Gast
    • 25. September 2008 um 19:23
    • #6

    Info:


    Dem aktuellen ROLLING STONE (Oktober 2008) ist das nagelneue Album von Lambchop "OH (Ohio)" beigelegt.

    Gelegenheit, diese Band endlich kennenzulernen.

  • Hotblack Desiato
    Slipperman
    Beiträge
    2.356
    • 9. Februar 2017 um 23:37
    • #7

    Ein Interview mit Kurt Wagner von 2012 im "Freitag", über Rückenleiden, Songs über Liebe, die Malerei und seine Freundschaft zu Vic Chesnutt.

    Zitat


    So schön traurig
    Porträt
    Lambchop-Sänger Kurt Wagner hat es immer vermieden, in seinen Liedern das Wort „Liebe“ zu benutzen. Warum ist es jetzt doch passiert?

    In einem Berliner Hinterhof steht Kurt Wagner an einem kalten Morgen rauchend vor der Tür der Plattenfirma City Slang, einem Independent-Label, bei dem die Alben von Lambchop in Europa erscheinen. Wagners zerknautschtes Gesicht mit Walther-Matthau-Einschlag ziert eine eckige, schwarze Hornbrille. Auf dem Kopf trägt der Lambchop-Frontmann das obligatorische Baseball-Cap, ohne das man ihn nie sieht. Später im Konferenzraum bringt der Labelchef Espresso. Wagner hält seine Tasse die nächste Viertelstunde aber bloß in der Hand, ohne daraus zu trinken.

    Der Freitag: Mr. Wagner, Sie sitzen bei Konzerten ausschließlich. Wieso eigentlich?

    Kurt Wagner:

    Das liegt vor allem daran, wie ich Gitarrespielen gelernt habe. Nämlich im Sitzen, weil es für mich bequemer war. Normalerweise habe ich meinen Fuß immer noch auf einen kleinen Hocker gestellt, das tue ich nicht mehr. Aber sonst spiele ich auch heute noch so. Außerdem bin ich ein alter Mann, da sitzt man lieber.

    Ich dachte, es läge an Ihren chronischen Rückenschmerzen.
    Das ist auch ein Grund.

    Leiden Sie noch immer stark darunter?
    Ab und zu, aber es ist sehr viel besser geworden. Ich mache seit einigen Jahren Rückenübungen. Und solange ich die regelmäßig mache, ist alles gut. Schmerzmittel lehne ich grundsätzlich ab, genau****-so wie eine Operation. Aber meine Physiotherapeutin hat mir Übungen gezeigt für zu Hause. Die dauern nur 20 Minuten. Ich versuche, sie jeden Morgen nach dem Aufstehen zu machen.

    Das ist hart, direkt nach dem Aufwachen an Rücken****gymnastik zu denken.
    Ich dusche schon erst noch und trinke einen Kaffee. Heute habe ich auch noch nichts gemacht.

    Yoga soll helfen ...

    Alles anzeigen

    Das ganze Interview gibt es hier:

    Interview Kurt Wagner im Freitag

    I know a farmer who looks after the farm.
    With water clear, he cares for all his harvest.
    I know a fireman who looks after the fire.

    Einmal editiert, zuletzt von Hotblack Desiato (9. Februar 2017 um 23:40)

  • Hotblack Desiato
    Slipperman
    Beiträge
    2.356
    • 10. Februar 2017 um 00:01
    • #8
    Zitat von DocFederfeld

    Also Lambchop sind nicht progressiv im engeren Sinne - sie kommen aus Nashville und bezeichnen sich selbst, soweit ich weiß, als "Country Big Band" (aber sie klingen jetzt nicht gerade wie "Texas Lightning"). Es gibt durchaus auch längere Songs, auf dem neuen Album gibt es einen Song von über 8 Minuten, aber das alleine ist ja kein Kriterium für Prog (die Allman Brothers haben Stücke von über 30 Minuten, ohne das man sie als Progband bezeichnen würde).

    "Is A Woman" ist ein fast überirdisch schönes Album, das Du aber sicher mehr als fünf, sechs Mal hören musst, um es wirklich "zu verinnerlichen" - auf jeden fall kein schlechter Einstieg in die Musik der Band, falls Du Dich dafür interessierst.

    Ich liebe diese Musik jedenfalls.

    Ich liebe diese Musik auch :) und besser kann man sie nicht beschreiben.

    Das neueste Album Flotus ist allerdings stilistisch etwas anders ausgefallen, viel elektronischer vom Sound her, auch die Stimme Kurt Wagners ist verfremdet.
    Aber wie die letzten Vorgängeralben absolut spannend und abwechslungsreich, wenn man sich eingehört hat.
    Klare Empfehlung und außerdem ein leider vergessener Kandidat für die Liste Album des Jahres 2016..

    I know a farmer who looks after the farm.
    With water clear, he cares for all his harvest.
    I know a fireman who looks after the fire.

  • Hotblack Desiato
    Slipperman
    Beiträge
    2.356
    • 16. Februar 2017 um 10:52
    • #9

    1. München
    2. Leipzig

    Was aussieht wie die Tabellenspitze der Bundesliga, ist die Liste meiner Lambchop-Konzerte 2017. :)

    Gestern habe ich einen bezaubernden Abend in den Münchner Kammerspielen erlebt.
    Kurt Wagner kam 10 Minuten vor Beginn unbeachtet auf die Bühne der "Kammer 1" (= Bühne des Haupthauses) und stimmte seine Gitarre.
    Später wurde er frenetisch bejubelt.
    Er spielte alle Songs vom neuen Album "Flotus" (bis auf den Titelsong), außerdem drei Songs von anderen Alben und als Zugabe den Prince Song "When You Were Mine".
    (Flotus war eigentlich der Twitteracount von Michelle Obama (=First Lady Of The United States), heißt hier aber: For Love Often Turns Us Still)

    Setlist München (bin nicht ganz sicher...)

    NIV
    The Hustle
    Directions to the Can
    Poor Bastard (von "Hank")
    Old Masters
    Writer
    In Care Of 8675309
    The New Cobweb Summer (von "Is A Woman")
    JFK
    Relatives #2
    Gone Tomorrow (von "Mr.M.")
    Howe
    Harbor Country

    Encore:
    When You Were Mine (Prince Cover)

    Die bisherigen Alben von Lambchop sind alle sehr ruhig und entspannend, die Bezeichnung "Entschleunigung" passt recht gut. Als Stil wird oft Alternative-Country angegeben, Country wahrscheinlich, weil die Band aus Nashville stammt. Ich würde die Musik lieber im Umfeld Folk bzw. Jazz ansiedeln.

    Doch beim neuen Album Flotus kommen wieder andere elektronische Einflüsse zum tragen. Die Stimme Kurt Wagners ist immer mit Vocoder eingespielt, also z.T. verzerrt oder mit Halleffekten.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das Publikum darauf vorbereitet war, dass nur 3 Songs mit unverzerrter Stimme gespielt wurden und damit war der Rest des Konzertes in einem komplett anderen Stil.
    Bei bisherigen Konzerten spielte Kurt Wagner immer im Sitzen, diesmal stand er bzw. wippte und tanzte, während er den Vocoder bediente.
    Als er die Gitarre stimmte, durfte Pianist Tony Crow sich einen kurzen verbalen humorvollen Schlagabtausch mit Kurt Wagner bieten und zwei Trumpwitze erzählen, um die Zeit zu überbrücken.

    War ein schönes Konzert, bin entspannt nach Hause gegangen und freue mich schon auf das nächste.
    Ist jemand in Leipzig dabei am 28.2. im Felsenkeller? :huhu:

    Tourkalender 2017

    10.2.17 Groningen at Oosterpoort
    11.2.17 Brussels at Botanique
    12.2.17 Mainz at Frankfurter Hof
    14.2.17 Vienna at WUK
    15.2.17 Munich at Kammerspiele
    16.2.17 Mulhouse at Festival Génériq (Temple)
    17.2.17 Dortmund at Konzerthaus
    18.2.17 Berlin at Heimathafen
    19.2.17 Berlin at Heimathafen
    20.2.17 Hannover at Capitol
    21.2.17 Cologne at Gloria
    22.2.17 Hamburg at Elbphilharmonie
    24.2.17 Malmö at Kulturbolaget
    25.2.17 Stockholm at Fasching
    26.2.17 Oslo at Parkteatret
    27.2.17 Copenhagen at Vega
    28.2.17 Leipzig at Felsenkeller
    01.3.17 Mannheim at Capitol

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    Einmal editiert, zuletzt von Hotblack Desiato (16. Februar 2017 um 13:44)

  • Hotblack Desiato
    Slipperman
    Beiträge
    2.356
    • 12. Juli 2018 um 23:13
    • #10

    Neues Interview mit Kurt Wagner

    Zitat

    Kurt Wagner, the Nashville-based leader of Lambchop and prolific songwriter, opens up about his 30-year career and his collaborations with Vic Chesnutt and Morcheeba

    Nashville’s Lambchop have never sounded quite like anyone else, and they’ve also never been known to repeat themselves. Over the last 30 years, they’ve combined rock with such genres as country, jazz, soul and (most recently) electronic music. The titles of some of their albums offer hints of their musical and thematic mashups: How I Quit Smoking, What Another Man Spills, Is a Woman, and Damaged.

    (...)

    Den Rest gibt's hier:

    Interview Kurt Wagner

    I know a farmer who looks after the farm.
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