steve hackett WILD ORCHIDS
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... habe ich gerade auf dem Weg zur Arbeit gehört. Und dabei ist mir - wieder einmal - aufgefallen, dass sich Steve dort selbst zitiert (ca. 1:12 - 1:27). Das Zitat stammt aus seinem Klassiker Ace Of Wands (dort z.B. 2:01 - 2:12). Zwar ist es leicht verfremdet/angepasst, aber die Tonart ist witzigerweise identisch.
Zu meiner Verwunderung hat das hier (wenn ich richtig gesucht habe) noch niemand angesprochen. Kann sich jemand erklären, warum Steve das Zitat hier eingebaut hat? Gibt es vielleicht sogar eine Äußerung des Meisters selbst?
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So, habe es jetzt gehört. Hast Du gut herausdetuktiert.
Na ja, es ist ja eher ein Zitätchen als eine Tat, ein Akkord in einer,
denke ich, offenen Stimmung, der da gezupft wird; kein Melodielauf,
keine große Sache.Als Gitarrist liebst Du manche seltsame Akkorde einfach und baust
sie, bewußt oder unbewußt, auch immer wieder irgendwo mit ein.
Ich kann Dir nur sagen, dass Steve Howe von Yes das mit Melodie-Läufen
andauernd macht(e); bereits auf "Topographic Oceans" zitiert er das
Hauptthema von "Close To The Edge" (okay, 1 bis 2 andere Noten;
andere Tonart).
Daraufhin angesprochen sagte er, er hätte in dem
Moment, wo er es spielt, keine Wahrnehmung dafür gehabt;
dass es ja eine Reprise ist - und im übrigen wäre es ihm völlig egal.Na ja, ich mache mir ja oft Gedanken über derartige Zusammenhänge.
Nehmen wir den Fall Tony Banks: Vor seiner Zeit im Charterhouse
und auch während derselben hatte er Klavierunterricht; studierte
zum Beispiel Rubinstein (dessen zweihändige überkreuzte Technik,
die er jeute noch gerne verwendet; nebst Chopin usw).
Hört man - wie Tony - aber irgendwann auf, anspruchsvolle
Fremdkompositionen intensiv zu studieren, läuft man Gefahr, mit
dem erworbenen Wissen stehenzubleiben - und sich zu wiederholen.
Ersteinmal sprudelte ja die eigene Quelle wie wild, aber dann ...Das sehe ich auch bei Steve; der sich aber sicher intensiv mit
klassischer Gitarrenliteratur immer noch auseinandersetzt
(Bach, Barios, Villa-Lobos usw.)
Oft denke ich aber auch; Steve will den "alten" Fans ab und zu
solche Brücken - durch Selbstzitate- bauen, um sie in's Boot
zu holen; eben, damit wir sagen, wow! - ist ja wie bei Ace of
Wands, der alte Steve hat's noch drauf (funktioniert bei mir aber nicht).
Gerade diese kurzen Zitate, diese fragmentarischen Anklänge
an Früheres, 1 Minute akustische Gitarre, dann eine kurze
Mundisequenz, dann ein jazziger Touch im schnelleren Tempo
auf der elektrischen. kurze Flötenpassage, dann Vampirsound-Saxophon,
- irgendwie, kann mir auch nicht helfen, nervt es mich.Weiterhin denke ich, dass ein jeder Mensch (Komponist, in diesem Fall)
etwas Bestimmtes zu sagen hat; etwas Ureigenes, dass nur er sagen
kann. Hat er dieses ausgeschöpft, wiederholt er sich Zwangsweise und
mit Notwendigkeit.
Gustav Mahler, einer meiner Lieblings-Klassiker, wiederholt sich in jeder
Sinfonie aller 20 Takte.Aber "Waters Of The Wild" - was für eine großartige hommage an den
Sitar-Gitarrensound der Sixties - und speziell an "Tomorrow Never Knows",
egal, ob von Phil oder den Beatles.Übrigens: Titel 4 von WILD ORCHID, "Down Street", Minute 4.33 bis 5.07
ist das Hauptthema des Titels "Darktown", etwas beschwingter, leicht
modifiziert. Usw. usf. .. -
Hallo Hacketteers und kenner von Wild Orchids und Out of the Tunnel's Mouth, eure Hilfe wird gebraucht,
eine Quizzfrage über eine Melodie die in beiden Alben vorkommt
https://www.genesis-fanclub.de/it-forum/off-t…z-thread-8.html -
Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, dass Hackett sich gerne hin und wieder wiederholt. Ist nicht auch die Keyboardmelodie in den Strophen von Darktown und Fire On The Moon ähnlich? Ist 'ne ähnliche Tonfolge, die bei den jeweils letzten beiden Versen variiert wird...oder täusche ich mich da?
Und wenn ich schonmal dabei bin, hat mich auch für einen kurzen Moment In Memoriam passagenweise an Sleepers erinnert, wenn sich, jeweils im Schlusspart gut zu erkennen, Chor mit dem saxophon-ähnlichen (?) Sound bei IM, bzw. Gesang mit E-Gitarre bei Sleepers abwechseln.
Aber bei mehr als 20 Soloalben ist das kein Wunder, und ich finde gewisse Ähnlichkeiten auch völlig in Ordnung, oft sogar ziemlich reizvoll. Hackett ist eh ein genialer Komponist und ich freue mich schon auf's neue Album. -
Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, dass Hackett sich gerne hin und wieder wiederholt. Ist nicht auch die Keyboardmelodie in den Strophen von Darktown und Fire On The Moon ähnlich? Ist 'ne ähnliche Tonfolge, die bei den jeweils letzten beiden Versen variiert wird...oder täusche ich mich da?
Und wenn ich schonmal dabei bin, hat mich auch für einen kurzen Moment In Memoriam passagenweise an Sleepers erinnert, wenn sich, jeweils im Schlusspart gut zu erkennen, Chor mit dem saxophon-ähnlichen (?) Sound bei IM, bzw. Gesang mit E-Gitarre bei Sleepers abwechseln.
Aber bei mehr als 20 Soloalben ist das kein Wunder, und ich finde gewisse Ähnlichkeiten auch völlig in Ordnung, oft sogar ziemlich reizvoll. Hackett ist eh ein genialer Komponist und ich freue mich schon auf's neue Album.Hallo Munro,
ich diskutiere leidenschaftlich gerne über MUSIK, und da gibt es über Steve sehr viel zu sagen, es stimmt wie du beobachtest dass Darktown und FotM in einer ähnlichen Stuktur aufgebaut sind, dH Strophen gesungen, Refrain Instrumental dazwischen ein Leertakt oder Zwischenteil um das Drama hervor zu nehmen. Gleiches Shema findest du zB in den Song Shadow of Hierophant....oder auch.....Seven Stones....
Eine gemeinsame Struktur gibt es auch in den beiden Songs Sleepers und In Memoriam wie du bereits bemerkt hast, Chor-Antwort E-Gitarre, dass bei Steve auch sehr oft verwendet wird, wie in zahlreichen Songs von zB Highly Strung, oder auch Narnia, von denen die mir gerade einfallen.
Tja, da könntest du ja in meinen oben genannten Quiz sehr leicht mitmachen

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Ich finde auch, dass man bei Steve und seinem ganzen Material viel diskutieren kann. Seine Vielzahl an Werken sind ja teils sehr unterschiedlich und daher ist insgesamt Steves Stil, wenn man seine Musik gerade neu entdeckt, schwierig einzuschätzen. Ich bin mal gespannt, wie sich das neue Album in sein Gesamtwerk einordnen lässt. Ich finde aber, diese Wiederholungen beispielsweise sehr interessant, wie ein Melodiebogen oder bestimmte Stilmittel viele, viele Soloalben später, immer wieder aufgegriffen, und (leicht variiert) wieder verwendet werden.
Bei der aktuellen Quizfrage kann ich aber momentan leider auch nicht weiterhelfen, da ich nun gerade Wild Orchids nicht kenne:o. -
Ich finde auch, dass man bei Steve und seinem ganzen Material viel diskutieren kann. Seine Vielzahl an Werken sind ja teils sehr unterschiedlich und daher ist insgesamt Steves Stil, wenn man seine Musik gerade neu entdeckt, schwierig einzuschätzen. Ich bin mal gespannt, wie sich das neue Album in sein Gesamtwerk einordnen lässt. Ich finde aber, diese Wiederholungen beispielsweise sehr interessant, wie ein Melodiebogen oder bestimmte Stilmittel viele, viele Soloalben später, immer wieder aufgegriffen, und (leicht variiert) wieder verwendet werden.
Bei der aktuellen Quizfrage kann ich aber momentan leider auch nicht weiterhelfen, da ich nun gerade Wild Orchids nicht kenne:o.:poops ....du Glückspils
WO ist ein sehr vielfälltiges Album, leider zu wenig bekannt weil Steve es bedauerlicherweise nie auf Tour gebracht hat, er bedauert es selber am meisten!
ich werde diese Quizzfrage sicher auflösen damit weiter gespielt werden kann... -
tom
15. Oktober 2018 um 12:54 Hat das Thema aus dem Forum STEVE HACKETT - Aktuelles und Allgemeines nach STEVE HACKETT - Alben und Songs verschoben. -