Als der Song aktueller Song der Woche war habe ich 11 Punkte vergeben weil er bis dato für mich unauffällig war. Nachdem ich ihn jetzt allerdings mal sowohl im Original als auch in der Live-Fassung der Serious-Tour im Detail mit Text zum Mitlesen gehört habe korrigiere ich hiermit einen fast unverzeihlichen Fehler und gehe auf 15 Punkte. Ganz starker Song der sich insbesondere in der noch etwas stärkeren Fassung der Serious-Tour zum gleichzeitigen Stressabbau und Genießen einer starken Gesangsleistung eignet.
SdW [04.07.-10.07.11]: PHIL COLLINS - The Roof Is Leaking
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Warum habe ich noch garnichts zu diesem Kunstwerk geschrieben ?
15 Punkte auch von mir, aber das liegt auch vor allem an dieser schönen Atmosphäre die der Song rüberbringt, das Grillenzirpen trägt wirklich sehr dazu bei.
Und so toll die Live Version von 1990 mit Daryls Solo ist, ich bevorzuge die Album Version
Das meiste wurde zu diesem Song schon gesagt, und ich kann mich da echt nur anschließn : Schade das Phil seitdem kaum noch experimentiert hat, Jedenfalls habe ich was experimentelles erst wieder auf Both Sides entdeckt, und das war "Sons of our Fathers" mit dem Country-Feeling : D
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13 Punkte für einen meiner Lieblingssongs auf dem sehr abwechslungsreichen und zurecht gefeierten "Face Value". Ich habe dieses Lied 1987 als damals 11jähriger kennengelernt und fand es direkt wunderbar. Nicht nur weht hier ein Hauch "früher PG auf Solopfaden" mit hinein - nein, auch erinnert mich das Stück streckenweise an das von mir ebenfalls geschätzte (das wird jetzt überraschend kommen!) Genesis-Stück "Me And Virgil". Vor allem in diesen Passagen:
"Ma and Pa lived here, and theirs before them
Tried their hardest to make it a home
Seems so long now since they passed over
Hope my children will try to make it their own"(The Roof Is Leaking)
"And then the winter came
I'd never known it colder
Ooh it seemed the worst for years
And the night she died I swear I saw her smiling
Saying I was a big boy now, no tears"(Me And Virgil)
Bei beiden spürt man die Kälte und die Trauer des Protagonisten regelrecht körperlich. Jedes Mal stelle ich mir beim Hören seinen sichtbaren Atem beim Singen vor. Das liegt neben dem Text über den Tod der Eltern bzw. eines Elternteils auch an der sehr ähnlichen Mikrofontechnik- bzw. Abmischung.
Es überrascht mich nicht, dass beide Songs (zumindest offiziell) aus demselben Jahre stammen. Phils Stimme war nie besser und eindringlicher. Mittlerweile kann man bei dem Stück sicherlich mit Fug und Recht von einem echten "Klassiker" sprechen.
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Ein Song von PC, den ich sehr mag. Vielleicht weil er sehr ungeschliffen, fragil und unkitschig daherkommt. Dies in Verbindung mit der Melancholie der leicht countryesken Melodie macht es für mich zu einem der schönsten Songs auf Face Value. 14 Punkte.
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Als Mitläufer gebe ich auch 13
. Es war Wendezeit und im Radio lief Genesis rauf und runter. Als Wanst wusste ich irgendwie, dass da olle Phillie singt. Also hab ich mir von meinen Eltern eine Phil Collins Kassette gewünscht (ihr wisst schon, das Ding mit dem Bleistift
). Weiß der Geier, warum Phil und nicht Genesis... Ich bekam zu meinem 9. Geburtstag also die Face Value. Damit begann der Salat. Und je mehr ich mich über die folgenden Jahre dann rückwärts hörte, desto besser wurde es. Natürlich nicht bei Phil solo, war ja sein erstes und ist für mich sein bestes Album. Egal. Es gab 3 Songs, die mich auf Anhieb gefesselt haben. In the air tonight, Droned und The roof is leaking. Es ist die Atmosphäre und es sind die schönen Erinnerungen, die diesen Song zu einem meiner Highlights machen. -
Ich hatte 14 Punkte gegeben, aber nichts dazu geschrieben. Für mich einer der besten Solo-Songs von Phil. Diese relativ ruhige, verspielte Perle erzeugt eine wundervolle Stimmung, die aus dem Album hervorsticht. Kein Trennungsverarbeitungssong, sondern ein sozialkritisches Stück über Armut, Hoffnung, Resignation und unerschütterliche Liebe. Es ist durchaus mit Peters Don‘t Give Up verwandt, aber leiser, ja zärtlicher. Es bringt ein souliges Südstaatenfeeling rüber. Dazu tragen die „exotischen“ Instrumente Banjo und Dobro bei, die mit dem hämmernden Piano musizieren. Der traurige, resignative Beginn wird von einem fast fröhlichen Sommerfeeling abgelöst, nur um zum Schluss wieder in den Beginn zurückzufallen. Die eisigen Winterkälte, die durch das Dach dringt, hält wieder Einzug. Vorbei der warme Banjoklang, vorbei das Geplinker des Barpiano, vorbei auch die menschliche Wärme? Dazu Phil’s Stimme!, die empathisch durch den Zyklus der Jahreszeiten führt. Ach, ist das schön! Ich brauchte einige Zeit, um nach der Veröffentlichung diese Musik, die so weit von Genesis weg zu sein scheint, richtig wertzuschätzen. Ich leiste hiermit Abbitte. Warum habe ich denn nicht die volle Punktzahl gegeben? Keine Ahnung…
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Ich LIEBE diese Version! Hatte die CD mal in einer Krabbelkiste für super kleines Geld gefunden ... und war geflasht! Gänsehaut pur!
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... wusste gar nicht, dass der Auftritt auch gefilmt wurde:
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