Ich mag das "Calling All Stations" Album sehr, ist neben "We Can't Dance" das von mir am häufigsten gehörte (natürlich auch weil's eine der ersten CDs ist die ich von Genesis gekauft hab). Der Titelsong ist ein Höhepunkt auf dem Album, die düstere Stimmung gefällt mir sehr gut. Einzig das Ausblenden ist unschön. Die bisher beste Version hab ich 2007 live von Stiltskin gehört, sehr geradlinig ohne Keyboards (war ohnehin ein geiles Konzert). Also live gewinnt "Calling All Stations" nochmal, auch und gerade weil's dann ein richtiges Ende hat.
15 Punkte (für die Live Version, die Studio Version bekäme 14).
TotW [19.04.-25.04.2010]: GENESIS - Calling All Stations
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Das Teil habe ich schon ewig nicht mehr gehört.
Was mir in Erinnerung ist: Ein einfacher, schwerer, nichtssagender Beat, ein paar richtungslose Keyboardakkorde, konturlose Gesangslinien (hat Rutherford bei dem Stück eigentlich mitgespielt?).
Was mir nicht in Erinnerung ist: Inspiration, Esprit, zündende musikalische Ideen.
Wahrscheinlich würde ich das Fade Out noch als das Beste an dem Song ansehen.
CAS ist bei mir in tiefster Bedeutungslosigkeit versunken...Ist aber nicht schlimm, gibt ja auch so viel Schöneres!
(4 Erinnerungspunkte für einen halbgaren Versuch.) -
- Offizieller Beitrag
Calling All Stations war anno 1997 ein A-ha-Erlebnis. Die träge Grundstimmung, das monotone Schlagzeug, dazu das relativ krachende Gitarrenintro - und dann der klagende Gesang.
Es passte einiges zusammen in diesem Stück und auch Jahre später, als Ray das Stück solo spielte, war es immer noch kraftvoll.Im Konzert in Dortmund 1998 war es eines der Highlights und es ist schade, dass die Album-Version so abrupt endet - bzw in der Lautlosigkeit verschwindet.
13 Punkte für ein Rumpsteak Marke "gut durch"

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Bin ich wohl der Einzige, den das Fadeout nicht sonderlich stört.
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Bin ich wohl der Einzige, den das Fadeout nicht sonderlich stört.
Nein, wir sind mindestens zu zweit.
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Ein guter Song. Ich empfinde nicht, daß da keine Höhepunkte wären, ganz im Gegenteil.
Und auch der am Ende lauter werdende Gesang stört nicht, bringt recht deutlich Verzweiflung rüber.
Ein bischen paßt das Lied auch zu dem Bild welches sich mir beim Konzert bot.
Ray stand einsam da vorne und gab sein Bestes, aber von hinten kam wenig Resonanz. Alleingelassen. Tat mir leid der Kerl. Man hatte nicht das Gefühl. daß da viel Spaß bei der Sache war. Aber vielleicht lags ja auch am düsteren Thema der CD, daß kaum eine Regung in den Gesichtern der Anderen zu sehen war. Nun, es ging ja auch nicht lang gut.
Trotzdem ein tolles Konzert.
14 Punkte -
als ich das lied zum ersten mal gehört habe hat es mich recht wenig berührt. freunde haben mich dann eines tages (vor jahren) ins planetarium im Deutschen Museum in münchen eingeladen wo es eine Genesis-Lasershow gab, die es leider nciht lang gab. und du wurde das lied ebenfalls gespielt und da habe ich das lied wirklich kennen und mögen gelernt, und erst danach habe ich mir das album gekauft. lange habe ich mich davor geweigert weil ich es nicht mochte das phil die band verlassen hatte damals. gott sei dank durfte ich 2007 genesis mit ihm noch mal live erleben.
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eines der besseren stücke von dem sonst verzichtbaren cas-album. mit wohlwollen gebe ich mal 7 punkte.
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[quote='Christian','SdW [19.-25.04.10]: GENESIS - Calling All Stations']Album:
Arbeitstitel: Katmandu[B]Warum eigentlich Katmandu???
War Reinhold Messner zu Besuch?? -
Für mich 14 Punkte! Ich habe mir das Album damals direkt am Erscheinungstag gekauft und war vom Titelstück sofort überzeugt. Die düstere Stimmung, der Gesang und der Text haben mir auf Anhieb gefallen. Ich war zwar erst etwas verwundert, weil ich im Vorfeld irgendwo gelesen habe, dass Genesis auf dem Album wieder mehr wie in den 70ern klingen würden und kann diesen Vergleich auch bis heute nicht so ganz sehen. Aber trotzdem hat mir diese neue Seite der Band sehr gut gefallen. Der Song "Calling All Stations" war für mich viele Jahre lang sehr wichtig. Ich habe dieses Lied rauf und runter gehört und es gab in den Jahren nach der Veröffentlichung hin und wieder mal Situationen und Ereignisse, nach denen ich ein Stück mit so einer düsteren und depressiven Stimmung gebraucht habe. Und da gab es für mich lange Zeit fast gar nichts, was mit diesem Song mithalten konnte. Ein bisschen habe ich mich nach dem ersten Hören an "Kingdom Of Desire" von Toto erinnert gefühlt. Meine Lieblingsstücke auf dem Album sind neben dem Titelsong "There Must Be Some Other Way", "The Dividing Line", "One Man's Fool" und mittlerweile auch "Not About Us". Letzteres mochte ich am Anfang nicht so sehr. Durch Rays Akustik-Version bin ich aber auch da irgendwann auf den Geschmack gekommen. Die nervigen Fade Outs auf dem Album machen den roten Faden leider etwas kaputt und vermitteln schon irgendwie eine gewisse Ideenlosigkeit. Vielleicht auch ein Grund dafür, warum ich "Calling All Stations" als Album irgendwie für mich nicht so richtig in die restliche Genesis-Diskografie einordenen kann. Mir fällt es schwer, Stücke davon im Wechsel mit anderem Genesis-Material zu hören. Aber ganz losgelöst davon sehe ich diese Genesis-Phase mit Ray als Sänger schon sehr positiv. Es ist eine Menge guter Musik entstanden, die es ohne den Ausstieg von Phil nicht gegeben hätte und vermutlich wäre ich nie auf Ray Wilson als Solokünstler gestoßen, wenn mich dieses Album und auch das Konzert in der Westfalenhalle Dortmund damals nicht so überzeugt hätten. Wenn das nervige Fade Out nicht im Song wäre und die Gitarren- und Schlagzeugarbeit noch ein kleines bisschen "kräftiger" geraten wären (eben wie bei Steve Lukather und Jeff Porcaro in "Kingdom Of Desire") wären es unübertreffbare 15 Punkte für mich. So bleibe ich bei 14!

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