Zitatschonmal die instrumentale bridge bei One For The Vine gehört?
In that quiet earth gehört? spannung ist der wechsel der stimmungen
und der aufbau von dramatik.
Das mag ja stimmen, aber wenn beim Hörer nichts davon ankommt, außer dass die stücke halt mal ein bisserl schneller und mal ein bisserl langsamer sind, dann ist da irgendwas falsch gelaufen.
ZitatDie akustischen Gitarren bei der
bridge von Eleventh. Earl of Mar! die dunkle bedrohung bei
Unquiet slumbers for the sleepers!
Besonders bei Unquiet slumber kann ich dir nicht folgen. Ich benutz das Lied ab und an um mich in den Schlaf zu wiegen, von dunkler Bedrohung hör ich da nichts. Und Eleventh Earl of Mar? Na ja, das wird vor der Bridge gemächlich langsamer und wo diese Bridge nun eben Spannung oder Reibung erzeugen soll, das will mir nicht ins Ohr.
ZitatHätte Gabriel das alles noch gesungen, würden wir hier ohne
Zweifel vom best Genesis-Album ever reden!
Hätte Gabriel es gesungen, würde jeder die Band fragen, warum sie Selling England zweimal aufgenommen haben.
Beide Alben sind zu rungelutscht (in meinen Ohren) und besonders bei "W&W" wirken die Synthies beinahe so monströs, das weniger wohlwollende Zeitgenossen dieses Album als Pathetic Prog abtun würden.
ZitatWir würden zusammensacken vor Anspannung, wären da nicht
auch die wunderbaren, entspannenden Momente!
Dummerweise sind da fast nur entspannende Momente drauf. Ich find das (ganz ohne Sarkasmus) gut, weil ich gern ein Album zum wegdösen habe und W&W dafür genau richtig ist, aber wenn man es "objektiv" betrachtet ist W&W doch ziemlich eintönig und definitiv zu keyboardlastig.
ZitatWobei ich nicht verstehe wie man Los Endos mit In that Quiet Earth vergleichen kann
Nicht In that quiet earth allein, sondern zusammen mit slumber
