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Homerecording

  • Starchaser
  • 13. April 2011 um 22:35
1. offizieller Beitrag
  • Starchaser
    Lurker
    Beiträge
    455
    • 13. April 2011 um 22:35
    • #1

    Wer von euch nimmt zu Hause Musik auf und möchte davon ein bisschen was erzählen ?

    Jetzt schon mal eingeladen als Spezial - Mod: TM Productions.

    >>>Hallo Tom, nimm doch Platz, möchtest Du einen Keks ?


    Ideen wären: Equipment, Software, Cover oder eigenes Material evtl mit Link, Genesis-verbundenes, ...


    Und los, seid nicht scheu !

    "Ich habe mal dieses Chess ausprobiert. Ich habe keine Ahnung von Schach, also habe ich einfach irgendwas gesetzt. Da kam da doch so ein König und nahm mir meinen Kegel weg.

    Aber irgendwie muss ich ihn doch sehr beeindruckt haben, denn er zog sich sofort wieder zurück."

  • Turn It On Again
    Gast
    • 13. April 2011 um 22:45
    • #2

    Hm, seltsamer Zufall, ich habe gestern Abend angefangen einen eigenen Song zu schreiben. Leider wird den wohl keiner je aufnehmen/singen, ich selber kann beides nicht. Überlege mir noch ob ich ihn eventuell mal veröffentliche.

  • Prophet
    Moderator
    Trophäen
    1
    Beiträge
    3.956
    Facebook
    amyristom
    • 13. April 2011 um 23:39
    • Offizieller Beitrag
    • #3

    Wir haben als Band vor einigen Jahren schon unseren Proberaum in ein kleines Studio umgebaut und uns das dafür nötige Equipment (PC, professionelle Abhöre=Monitore=Lautsprecher, Effektgeräte, Preamps, Mikrofone, Plugins) zugelegt. Die Überlegung zu diesem Schritt war primär, dass man als Band sonst immer auf ein externes Studio angewiesen ist. So hilfreich manchmal der externe kreative Input eines dortigen Produzenten oder Tontechniker ist, so bedeutet ein externes Studio unterm Strich doch immer relativ hohe Kosten bei gleichzeitig hohem Zeitdruck (kurz: Zeit ist Geld). Man ist aus finanziellem Gründen und natürlich auch aus Gründen des gebuchten Zeitslots gezwungen, das gewünschte Ergebnis in einem zeitlich stark festgelegten Rahmen zu erreichen (man kann nicht x Tage überziehen, weil das Studio dann schon anderweitig gebucht ist). Natürlich kann dies positive Effekte haben (konzentriertes Arbeiten, man hat eine Deadline, usw.), aber es verhindert auch, dass man sein eigenes "Produkt" so perfekt wie möglich hinkriegt, man alle Fehler ausmerzen kann und es verhindert zu einem gewissen Teil Experimente.

    Aus diesen Gründen haben wir unser eigenes Studio nur für uns eingerichtet. Man hat einmalig die Anschaffungskosten (vereinfacht gesprochen) und kann dann sehr günstig aufnehmen, soviel und vor allem wie lang und wann man will. Unser Vorteil hier war / ist ganz klar, dass wir innerhalb der Band tontechnisch fähige Leute haben, die sich das Wissen draufgeschafft und/oder es teilweise sogar studiert haben (und natürlich das Talent und das Ohr dafür besitzen).

    Ich möchte die aktuelle Situation nicht mehr missen. In keinem gebuchten Studio kann man sofort bei Entstehung einer Idee diese mit allen Instrumenten aufnehmen und ausarbeiten, damit kreativ spielen, an andere Stellen schieben oder sich den Luxus leisten, diese Idee am Ende dann doch wieder zu verwerfen und es noch einmal komplett anders zu versuchen (interessanterweise war dies ja auch einer der zentralen Punkte für Genesis, sich ein eigenes Studio einzurichten).


    Zum genutzten Equipment nur kurz (weil es nicht DAS Equipment gibt). Der Kern des ganzen ist aktuell:
    - PC (AMD Dual-Core) mit aktuell noch Windows XP und 3 GB RAM
    - Cubase 5
    - diverse VST Plugins (Hall, Kompressoren, EQs, usw.)
    - Presonus FP10 Audio Interface
    - SPL GoldMike Mikrofon PreAmp

    Im Prinzip benutzen wir aktuell fast kein Outboard-Equipment mehr sondern fahren Produktionen (nachdem alles aufgenommen ist) nur noch komplett innerhalb des Rechners.

    Now our end has come so near
    But you’re still reminded
    On the way to loose our fear
    We walk – still we’re blinded

    • Nächster offizieller Beitrag
  • unifaun
    Banjo Man
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.244
    • 14. April 2011 um 00:13
    • #4

    Mein Hobby ist ebenfalls Homerecording, ich bin schon ein bisschen länger dabei, habe aber bisher noch nix Vernünftiges auf die Reihe bekommen. Also Profimusiker werde ich wohl nicht mehr ;)

    Mein Equipment:

    HP Notebook Core2duo 2x2,13 Ghz, XP Pro, 3 GB RAM, Steinberg MI4-Interface, Roland Fantom X-6 als Einspielkeyboard, Cubase 6 etc........

    Es ist also eigentlich alles da, nur an der nötigen Zeit fehlt es mir.

    Aber seit 2 Jahren spiele ich Keyboard in einer Rockband, da kann man die Sachen auch immer wieder gut gebrauchen.

    Wenn ich mal Rentner bin, bringe ich aber mein erstes Album heraus (zeitgleich mit Peters nächstem)!

    Can you tell me where my country lies
    said the unifaun to her true love's eyes

    2 Mal editiert, zuletzt von unifaun (15. April 2011 um 11:12)

  • Matze 13
    Slipperman
    Beiträge
    2.022
    • 14. April 2011 um 13:47
    • #5

    Ich nehme zurzeit mit NO23 Recorder meinen Gesang auf und lege danach eine Orignaltonspur drunter!
    Demnächst werde ich für die Songs dann noch selbst das Schlagzeug aufnehmen, aber dafür brauch ich erst mal ein paar Mikrofone!

    Eric Clapton: Hamburg Phil Collins: Köln (5x) , Hannover (2x) , Köln (2x) Genesis:15.06.2007 - Hamburg (AOL Arena) Peter Gabriel:18.10.2013 - Hamburg; 03.05.2014 - Hannover Steve Hackett:11.09.2015 - Hamburg, 23.04.2019 - Hamburg The Musical Box: 31.10.2014 - Bremen, 23.11.2018 Bremen Australian Pink Floyd Show: 5x (seit 2015) Roger Waters:14.05.2018 - Hamburg Nick Mason's A Saucerful of Secrets:13.09.2018 - Hamburg Queen+ Adam Lambert: 20.06.2018 - Hamburg Robbie Williams:11.07.2017 - Hannover

  • tom
    Moderator
    Beiträge
    7.991
    • 14. April 2011 um 18:05
    • Offizieller Beitrag
    • #6
    Zitat von Starchaser

    >>>Hallo Tom, nimm doch Platz, möchtest Du einen Keks ?

    Danke, da fühlt man sich ja gleich wie zuhause... :D
    Aber was soll ich erzählen, hab damit vor gefühlt 100 Jahren angefangen, als Bandmaschinen noch die Krone der Schöpfung und alles unsagbar teuer war. Mein heutiges Equipment ist ziemlich unspektakulär und überwiegend virtuell vorhanden (da fast alles am PC passiert). Könnte ja mal eine langweilige Liste posten aber ich zeig lieber mal ein Bild von der legendären Maschine, mit der 1978 bei mir alles angefangen hat:

    So eine hatte mein Onkel, der sie mir gern auch für Monate lieh. Mikrofonvorverstärker und kleiner Mixer waren integriert. 2 Spuren, die man auch unabhängig aufnehmen konnte und auch von einer Spur auf die andere kopieren - und dabei ein neues Signal hinzufügen konnte. Das war der Wahnsinn damals. Fast so gut wie eine Mehrspur. Ich sag nur Multiplay! :)

    Mein Blog: Rockworte
    Mein Solo-Album: "Geduld, meine Herren, Geduld! (Die Grundig-Demos 1980-83)"

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  • Lamm1955
    Lurker
    Beiträge
    372
    • 14. April 2011 um 20:32
    • #7

    Habe in jungen Jahren in einer Rockband Bass gespielt und später mehr schlecht als recht in einer Jazzband ohne Namen.
    Mein erstes eigenes Stück habe ich am Atari mit Steinberg-TwentyFour gemacht, eingespielt mit einer MIDI-Gitarre und einem Roland-Soundmodul.
    Vorher hatte ich ein wenig mit TR-606, TB-303 und CR78 herumgespielt (gehörten mir leider nicht).
    Seit Jahren mache ich nun ab und an mit Cubase ein wenig herum, um meine Ideen festzuhalten.
    Meistens bestehen diese Ideen aus wenigen Takten, die teilweise an Hintergrundmusik erinnern, da ohne Gesang.
    Häufig versuche ich mich an Passagen der "alte Stücke" wie z.B. Teile von Lamb oder Trick, oft unter zuhilfenahme diverser MIDI-Dateien.
    Diese werden in Cubase geladen und die einzelnen Spuren auf diverse VST's geroutet wie z.B. M-Tron, B4, usw. und der Sound entsprechend angepasst.
    Einige Keyboardpassagen oder Gitarren werden auch manuell eingespielt :).

    Zum Schluß wird ein Audioexport gemacht, der in meinem Archiv landet, welches ich mir ab und zu anhöre.
    Letztendlich ist dies nur für meinen persönlichen Gebrauch ohne Anspruch auf Perfektion, macht aber Spass.

  • Turn It On Again
    Gast
    • 14. April 2011 um 21:43
    • #8

    Eine kurze Verständnisfrage, geht es hier nur um das Aufnehmen von Musik oder gilt dieser Thread auch für eigene Texte? Möchte vermeiden hier off-topic zu werden.

  • chinwildchicken
    Slipperman
    Beiträge
    2.392
    • 14. April 2011 um 23:00
    • #9

    Eigentlich egal, Hauptsache eigene Musik.

    Was der eigenen Musik angeht, Ich persönlich hatte zwar mal Ideen, aber die umzusetzen ist schwierig.

    Was ich bisher mehr oder weniger geschafft habe, war ein ganz kleines Instrumentalstück, ohne Gitarrenparts, Drums oder sowas, wirkt so Scifi-Mäßig, hier könnt ihr es euch anhören :)

    Habe hier einen Link für euch

    ein Kleiner Instrumentalsong von mir.mp3 - DivShare

    An was ich gedacht habe, Womöglich will ich mir Mundharmonika bissel beinbringen selbst, ist immerhin das günstigste und kleinste Instrument, das man sich holen kann :D

    Dabei kam mir auch in den Sinn, mir eine gute Einstiegsgitarre zu holen, E Gitarre.
    Hab ja gehört, das die auch noch etwas leichter zu spielen sind als Akustikgitarren :)

    Das wäre dann diese hier

    Rocktile Banger's Pack E-Gitarren Set, 7-teilig sunburst: Amazon.de: Musikinstrumente

    Als Musikprogramm nutze ich bisher lmms, ist Open Source, d.h Frei verfügbar.

    Kann wohl kaum mit Cubase oder so mithalten, aber es reicht, damit habe ich auch mein Instrumentaltrack produziert :D

    Was mir auch in den Sinn kam, da ja Akustische Drums für eine Mietwohnung nicht in Frage kämen und E Drum Kits meistens bei 250€ und mehr anfangen, wie wäre es mit einem kleinem Drumpad?

    Denn Alles kann man natürlich nicht mit einem Programm machen, gerade Drums.

    Für 80€ kann man auch solche Pads finden ;)

    Jedenfalls , Gitarre n Hunderter, Drumpad auch gut 80€, Noch dazu beides keine Profisachen, macht schon allein 180 Euro.

    Ich spare aktuell noch Geld für einen neuen PC, wenn ich den Habe, dann wird mein Alter verkauft, meine Kamera ebenso. Dann hole ich mir einen besseren Camcorder und vom Restgeld die Drumpads.

    Keyboard habe ich ja, meine Tastatur :D

    <!---

    The rain auditions at my window
    Its symphony echoes in my womb
    My gaze scans the walls of this apartment
    To rectify the confines of my tomb


    -->

  • Prophet
    Moderator
    Trophäen
    1
    Beiträge
    3.956
    Facebook
    amyristom
    • 15. April 2011 um 00:04
    • Offizieller Beitrag
    • #10
    Zitat von chinwildchicken

    Dabei kam mir auch in den Sinn, mir eine gute Einstiegsgitarre zu holen, E Gitarre.
    Hab ja gehört, das die auch noch etwas leichter zu spielen sind als Akustikgitarren :)

    Was mir auch in den Sinn kam, da ja Akustische Drums für eine Mietwohnung nicht in Frage kämen und E Drum Kits meistens bei 250€ und mehr anfangen, wie wäre es mit einem kleinem Drumpad?

    Denn Alles kann man natürlich nicht mit einem Programm machen, gerade Drums.

    Für 80€ kann man auch solche Pads finden ;)

    Jedenfalls , Gitarre n Hunderter, Drumpad auch gut 80€, Noch dazu beides keine Profisachen, macht schon allein 180 Euro.

    Die Primärfrage, die ich mir bei deiner Auflistung stelle:
    Kannst du die besagten Instrumente denn auch spielen? Also Gitarre und Drums? Wenn nein, ist es die totale Geldverschwendung und bringt dich selbst keinen Schritt weiter:

    - Gitarre: Zum einen ist es ziemlich illusorisch eine gut klingende und sauber stimmbare E-Gitarre inkl. Verstärker für einen Hunderter zu bekommen. Kann man kaufen ja, aber gut klingen, speziell für Recording ist dann schon was anderes. Wichtiger: Wenn man bis dato mit einer Gitarre noch keinen oder kaum Kontakt hatte, ist es ggf. auch etwas naiv mit der Vorstellung "ich kauf mir jetzt ne Gitarre und klampf dann mal was schönes zu meinen Ideen" dran zu gehen. Weiter in jeglicher qualitativer Hinsicht bringt es einen hier, für solche Zwecke einen richtigen Gitarristen heranzuziehen (sofern man im Freundes- und Bekanntenkreis jemanden kennt). Das klingt 1000x besser und wichtig es bringt auch einen gewissen externen Input ein, der dem Ergebnis meist eher zuträglich als abträglich ist.

    - Drumpad: auch das bringt nur dann wirklich etwas, wenn man Schlagzeugspielen kann, Taktgefühl und Talent dazu hat. Ansonsten sind die Ergebnisse mit suboptimal noch positiv umschrieben. Hier bringt es den normalen Hobbymusiker eher weiter und klingt dann auch viel professioneller und eher nach "Schlagzeuger", sich z.B. eine Drumlibrary zu kaufen oder die Drumsounds des eigenen Keyboards zu benutzen (sofern die aktzeptabel klingen, was bei heutigen Workstations definitiv der Fall ist) und die Drumparts im Sequenzer zu programmieren.

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