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Faz 28.2.07

  • DocFederfeld
  • 28. Februar 2007 um 07:01
  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 28. Februar 2007 um 13:12
    • #11
    Zitat von BBQ.Master


    Wenn das der Stand des aktuellen Musikjournalismus ist, dann aber gute Nacht. Das ist genauso schlecht wie dieser Quatsch im Rolling Stone. Getreu dem Motto: "Die Gruppe kennen wir nicht, Hitsingles bleiben auch aus, also: Mist! Hoch lebe die Intoleranz!"

    Es ging gar nicht um Intoleranz.

  • oceancloud
    Gast
    • 28. Februar 2007 um 13:24
    • #12
    Zitat von BBQ.Master

    Der Text ist dämlich. Besonders der Teil, in welchem der Autor sich über Peter Gabriel auslässt, ist wohl der absolute Tiefpunkt. Da wird eins klar: Es kann keine Hassliebe zu Genesis geben. Entweder, man mag die Musik, oder nicht. Aber alles dazwischen endet in einem konfusen Geschwafel, wie man es oben lesen kann. Und die 82er-Reunion wird nicht erwähnt. Ganz schwach.

    Wenn das der Stand des aktuellen Musikjournalismus ist, dann aber gute Nacht. Das ist genauso schlecht wie dieser Quatsch im Rolling Stone. Getreu dem Motto: "Die Gruppe kennen wir nicht, Hitsingles bleiben auch aus, also: Mist! Hoch lebe die Intoleranz!"

    Merkst du die Widersprüche? Gerade der beleidigte Aufschrei zeugt ja von Intoleranz, oder nicht? Wie siehst du das?
    Und wenn man gute Musik mag, kann man diverse Entwicklungen sehr wohl kritisch sehen. Vor allem wenn das die (leider nur noch vereinzelten) Großtaten einzelner Mitglieder rechtfertigen....Das Problem wird sein: Genesis in den siebzigern und die heutigen sind zwei völlig verschiedene Bands. Liest man den Artikel vorurteilsfrei, gibt es viele (unbequeme) Wahrheiten. Un die Reaktionen bestätigen das....

  • war-in-muenster
    Banjo Man
    Beiträge
    601
    • 28. Februar 2007 um 14:04
    • #13

    Im Maiers Artikel steckt viel Wahrheit.
    Es ist ja auch nichts abartiges dabei, wenn man von alten Zeiten träumt.

    Er versucht aber auch, persönliche Meinungen als Wahrheit zu verkaufen, und als älterer Fan (mit 2 live erlebten Lamb-Konzerten) muss ich sagen:

    Maier ist Teil einer Minderheit, nicht wir! :nanana:

    Einen Hauch von Trend-Wende bei Genesis konnte man schon zu Gabriel-Zeiten erahnen, ich glaube, vieles wäre auch mit PG so gelaufen, wie es eben gelaufen ist.

    Von Genesis der PG-Ära ist jedenfalls 'ne Menge mehr übrig geblieben als von manch anderer Band (man denke nur an Fleetwood Mac, bei denen nur noch ein mittelmäßiger Trommler (als Namensgeber) übrig geblieben war).

    Es gibt einen Haufen Stücke ab 1976, die sich auf Selling England oder Foxtrott nicht verstecken müssten, wenn sie 'drauf wären!

  • StefanK.
    Banjo Man
    Beiträge
    698
    • 28. Februar 2007 um 14:12
    • #14

    In dem Text von Andreas Maier stecken leider viele Wahrheiten. Genesis mit Collins sind nicht mehr die "alten Genesis", wobei aber die "we can't dance" auch nicht ganz so übel ist.
    Wenn der Autor des Textes allerdings die "politischen Lieder " von Gabriel nicht mag soll er sie doch einfach nicht hören ! Mir gefallen "don't give up", biko", "signal to noise", etc. gut. wem Popmusik und politisches Engagement nicht passen solle es sich einfach nicht anhören ! Popmusiker verändern zwar nicht die Welt, können aber einen winzigen Beitrag dazu leisten. Ich habe kein Problem damit. Ich mag auch U2 , R.E.M und einiges von Sting und mich stört deren politisches Engagement nicht, ganz im Gegenteil ! Zum Thema der Integration von "Ethnoelementen" in Gabriels Musik: Habe ich auch kein Problem damit. Wer gibt denn sonst diesen Musiker/innen eine Plattform, geschweige den das Geld für ihre Musik. Manchmal nerven zwar die Vorgruppen aus Usbekistan oder sonst wo her vor dem Konzert, aber es gibt schlimmeres ! :(

  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 28. Februar 2007 um 14:19
    • #15
    Zitat von StefanK.


    Wenn der Autor des Textes allerdings die "politischen Lieder " von Gabriel nicht mag soll er sie doch einfach nicht hören ! Mir gefallen "don't give up",

    Zu dem ist die Thematik von Don't Give Up gar nicht soweit entfernt wie die von Get Em Out by Friday

    Peter Gabriel hat sich mehr engagiert, ist doch kein schlechter Punkt, oder?

  • DocFederfeld
    Gast
    • 28. Februar 2007 um 14:29
    • #16
    Zitat von BBQ.Master

    Der Text ist dämlich. Besonders der Teil, in welchem der Autor sich über Peter Gabriel auslässt, ist wohl der absolute Tiefpunkt. Da wird eins klar: Es kann keine Hassliebe zu Genesis geben. Entweder, man mag die Musik, oder nicht. Aber alles dazwischen endet in einem konfusen Geschwafel, wie man es oben lesen kann. Und die 82er-Reunion wird nicht erwähnt. Ganz schwach.

    Wenn das der Stand des aktuellen Musikjournalismus ist, dann aber gute Nacht. Das ist genauso schlecht wie dieser Quatsch im Rolling Stone. Getreu dem Motto: "Die Gruppe kennen wir nicht, Hitsingles bleiben auch aus, also: Mist! Hoch lebe die Intoleranz!"

    Ich habe heute morgen auch ein wenig geschluckt, als ich den Text zum Frühstück gelesen habe. Der wichtigste Punkt ist für mich - BBQ.Master - hier schreibt ein Schriftsteller, kein Musikjournalist einfach seine persönliche Meinung nieder. Der Text ist zweifellos provakativ und seine Meinung zu Gabriels Solokarriere kann ich nicht teilen und ich finde es auch nicht grundsätzlich verwerflich, daß Collins ein anderer Typus ist als Gabriel.

    Andererseits - eine Zeitung oder Zeitschrift, die nur meine eigene Meinung bestätigt, finde ich langweilig.

  • Dead Flower
    Gast
    • 28. Februar 2007 um 15:32
    • #17

    Also mir gefällt der Artikel nicht!

    Besonders was der Autor zu Gabriel sagt, oder, dass die Musiker von Genesis nicht zusammenpassten, ist doch wohl wirklich Schwachsinn, oder?

  • Sebastian
    Squonk
    Beiträge
    3.846
    • 28. Februar 2007 um 15:43
    • #18

    Ich finde den Artikel interessant! Nicht mehr und nicht weniger. Stellenweise merkt man aber, dass er Autor nicht viel Ahnung von der Genesis-Gabriel-Collins-Ecke hat. Er hat wohl noch nie was vom Reunion-Konzert 1982 gehört? Außerdem gefällt mir seine Verurteilung von Gabriels Solo-Schaffen nicht. Ich wette, er kennt kaum Alben von ihm. Und was er stellenweise zu TMB sagt passt mir auch nicht. Diese Teilnahmslosigkeit der seiner Meinung nach direkt aus der Kneipe stammenden Musiker ist doch nur die perfekte Imatation seiner großen Helden: Genesis in den frühen 70ern mit Peter Gabriel.

    Aber stellenweise hat er natürlich auch recht zum Beispiel was die Beurteilung von Genesis' Spätwerk angeht. Klar ist es provozierend geschrieben, aber der Kern seiner Aussagen passt schon ganz gut.

    Aber im Prinzip hab ich bei solchen Kritikern umd Meckerern immer das selbe Gefühl: Warum halten sie nicht einfach ihre Klappe und halten sich vom Genesis-Umfeld fern? Damit hat er seine Ruhe und wir Fans ebenso.

    1. Vorsitzender des Deutschen Mike Rutherford Fanclubs

    Pure Vernunft darf niemals siegen!

  • oceancloud
    Gast
    • 28. Februar 2007 um 15:58
    • #19
    Zitat von Matteo

    Also mir gefällt der Artikel nicht!

    Besonders was der Autor zu Gabriel sagt, oder, dass die Musiker von Genesis nicht zusammenpassten, ist doch wohl wirklich Schwachsinn, oder?

    ..und wenn es so wäre, wäre es ja auch kein Problem. Viele Bands die sehr kreativ waren hatten oft "Zusammenpassungsprobleme". (Deep Purple, Yes...)

  • Dead Flower
    Gast
    • 28. Februar 2007 um 16:02
    • #20
    Zitat von oceancloud

    ..und wenn es so wäre, wäre es ja auch kein Problem.


    Das mag sein, aber er setzt hier einfach was Falsches in die Welt!

    Oder sieht das hier jemand anders? Natürlich bezogen auf mein Posting...

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