Könnte jetzt noch einige Widersprüchlichkeiten aufzählen, aber vielleicht könntet ihr "Germanisten" (-; einem unbedarften Nordlicht wie mir euren Interpretationsansatz mitteilen...
Okay, du hast es so gewollt ![]()
Um das Interview, bzw. diesen Artikel angemessen zu interpretieren, müssen wir vor allem die vorherrschenden Dualismen in der Sprache beachten:
Das wäre die eine "restringierte" Seite (Collins, Rutherford) und auf der anderen Seite die gebundene und elaborierte Sprache von Tony Banks.
Von eminenter Bedeutung ist zudem der Finalduktus der Interview-Sequenz:
Diesem Finalduktus unterliegt der kämpferische, doch in seinen Partien wohlgefügte und geschlossene Dialog. Den Fährnissen von Isolation (Peter Gabriels) und unberechenbarer Spontaneität entziehen sich die Gesprächspartner, indem sie aus persönlichen Obliegenheiten (Phils Scheidung) emporsteigen und im Normativen das Allgemeine der Sentenz betonen.
Eine überwiegend hypotaktische Satzfügung stuft hier hierarchisch ab. Sie betont das Ganze, macht die Gesprächspartner zu Helden und fügt sie einer einheitlich durchgeführten Perspektive ein.
Der ambivalente Erzählungsstil tut sein übriges.
Negativ anzumerken sind allerdings die evident-ingeniösen Kontradiktionen, die allerdings marginal-peripher erschienen.