Schon komisch dass viele mit CALLING ALL STATIONS so ihre Probleme haben und kaum jemand SHIPWRECKED mag. Für mich ist SHIPWRECKED ein Genesis-Lieblings-Song, gerade der Text spricht mich an. Ich weiss auch nicht warum. Auch sonst finde ich das Album klasse, es hat viele gute Songs. Die etwas düsterere Atmosphäre passt. Es gibt nur einen echten Kritikpunkt: die böde Ausblenderei.
"Calling All Stations"- ein schwaches Genesis-Album?
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- Offizieller Beitrag
Seit ich Ray's Shipwrecked Story (die über Mike) kenne, muss ich bei dem Song immer lachen. Vorher hat mich der Song ehrlich gesagt einfach nur gelangweilt.
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Hab mir das Album auch mal angehört und so richtig gut ist eigentlich nur der Titelsong. Obwohl es eh vermessen ist da ich zur Zeit alles von 1970 bis 1976 höre und dagegen sich alles blass anhört. Bei Peter wurden halt noch richtige Geschichten erzählt was später fast völlig verloren gegangen ist.
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Richtig, der Titelsong ist stark.
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Richtig, der Titelsong ist stark.
sehr richtig, und auch noch "the dividing line". danach hört es für mich schon auf. auch ein noch so teuer produziertes video - congo- kann nicht darüber hinwegtäuschen, das der song nur schlechter und belangloser pop ist. besonders ärgerlich finde ich diese unmotivierten fade-outs, die sich durch das gesamte album ziehen. ich glaube tony und mike sind langsam die ideen ausgegangen.
tony und mike erwähnten mal, dass es heutzutage schwierig sei im radio gespielt zu werden und man somit mit finanziellen verlusten rechnen müsste wenn das album erscheint. auf der anderen seite sagten sie auch, dass man zu den prog-wurzeln zurückkehren wolle. das widerspricht sich völlig. falls man wirklich zu den prog-wurzeln zurückgekehrt wäre, wären die stücke heutzutage nicht radiotauglich, und dieser abgelieferte mischmasch ist es auch nicht:confused: -
Zum Thema "Wechsel von Collins zu Wilson/...Calling All Stations..." gibt es in diesem Forum bereits schon viele Fäden. Ich wusste daher nicht, welcher Faden hierfür der Geeignetste gewesen wäre, habe mich aber jetzt einmal für diesen entschieden.
In dem folgenden Video, welches gestern bei YouTube hochgeladen wurde, geht es um das besagte letzte Studioalbum von 1997. Nach einer Einleitung insbesondere über Duke (1980), wahrscheinlich weil es ähnlich wie ...Calling All Stations... (1997) mit einem großen stilistischen Umbruch (Prog -> Mainstream) in Verbindung gebracht wird, wird hier ab 25:55 ausschließlich ...Calling All Stations... behandelt, mit überraschend interessanten Video-Interview-Ausschnitten von Ray Wilson. Er gibt hier unverblümte Einblicke in die damalige Situation, mit welcher er konfrontiert war, inklusive heutiger Reflexion dessen. Was ich besonders aufschlussreich finde ist, dass es bereits nach einem eher misslungenen Italien-Konzert während der besagten Tour (1998) beträchtliche bandinterne Zweifel über die Sinnhaftigkeit des Fortbestehens in jener Konstellation gab und Wilson sogar auf dem Weg zu einem der nachfolgenden Auftritte offen gegenüber der Band und dem Management angeboten hatte, unverzüglich auszusteigen, was damals jedoch noch abgewendet wurde.
Insgesamt selbst für mich als bereits jahrzehntelanger Fan der Band sehr informativ an einigen Stellen:
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Insgesamt selbst für mich als bereits jahrzehntelanger Fan der Band sehr informativ an einigen Stellen:
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Ich finde vor allem interessant, dass Ray sagt, die Auswahl der Songs sei eines der Hauptprobleme von CaS gewesen. Dasselbe habe ich hier vor längerer Zeit einmal gepostet und würde dafür angegangen...
In diesem Interview wie auch bei anderen Gelegenheiten brachte Wilson zum Ausdruck, dass seiner Meinung nach speziell "Congo" als erste Single nicht die beste Wahl gewesen wäre. "Not About Us" hielt er für eine bessere Alternative.
Was den Entstehungprozess des Albums betrifft, so scheint es selbsterklärend zu sein, dass er sicherlich gerne intensiver ins Songwriting eingebunden worden wäre.
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