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  4. GENESIS - 1996 bis 1999

"Calling All Stations"- ein schwaches Genesis-Album?

  • little nick
  • 25. März 2007 um 20:59
  • enh
    Lurker
    Beiträge
    686
    • 4. September 2008 um 20:12
    • #151

    Schon komisch dass viele mit CALLING ALL STATIONS so ihre Probleme haben und kaum jemand SHIPWRECKED mag. Für mich ist SHIPWRECKED ein Genesis-Lieblings-Song, gerade der Text spricht mich an. Ich weiss auch nicht warum. Auch sonst finde ich das Album klasse, es hat viele gute Songs. Die etwas düsterere Atmosphäre passt. Es gibt nur einen echten Kritikpunkt: die böde Ausblenderei.

    ...and my soul from out that shadow
    that lies floating on the floor
    shall be lifted
    nevermore.

  • Prophet
    Moderator
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    amyristom
    • 4. September 2008 um 23:19
    • Offizieller Beitrag
    • #152

    Seit ich Ray's Shipwrecked Story (die über Mike) kenne, muss ich bei dem Song immer lachen. Vorher hat mich der Song ehrlich gesagt einfach nur gelangweilt.

    Now our end has come so near
    But you’re still reminded
    On the way to loose our fear
    We walk – still we’re blinded

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • schraxx
    Lurker
    Beiträge
    668
    • 4. September 2008 um 23:49
    • #153

    Hab mir das Album auch mal angehört und so richtig gut ist eigentlich nur der Titelsong. Obwohl es eh vermessen ist da ich zur Zeit alles von 1970 bis 1976 höre und dagegen sich alles blass anhört. Bei Peter wurden halt noch richtige Geschichten erzählt was später fast völlig verloren gegangen ist.

    The ice-cold Knife has come to decorate the dead ... somehow

  • Max
    Banjo Man
    Beiträge
    1.904
    • 5. September 2008 um 10:28
    • #154

    Richtig, der Titelsong ist stark.

    So, let's drink some wine
    And have a good time.
    But if you really want to come through
    Let the good time, good time have you.
    It's what you've got to do.

  • charles bukowski
    Gast
    • 14. Dezember 2009 um 17:11
    • #155
    Zitat von Max

    Richtig, der Titelsong ist stark.


    sehr richtig, und auch noch "the dividing line". danach hört es für mich schon auf. auch ein noch so teuer produziertes video - congo- kann nicht darüber hinwegtäuschen, das der song nur schlechter und belangloser pop ist. besonders ärgerlich finde ich diese unmotivierten fade-outs, die sich durch das gesamte album ziehen. ich glaube tony und mike sind langsam die ideen ausgegangen.
    tony und mike erwähnten mal, dass es heutzutage schwierig sei im radio gespielt zu werden und man somit mit finanziellen verlusten rechnen müsste wenn das album erscheint. auf der anderen seite sagten sie auch, dass man zu den prog-wurzeln zurückkehren wolle. das widerspricht sich völlig. falls man wirklich zu den prog-wurzeln zurückgekehrt wäre, wären die stücke heutzutage nicht radiotauglich, und dieser abgelieferte mischmasch ist es auch nicht:confused:

  • landischorsch
    Banjo Man
    Beiträge
    780
    X
    landischorsch
    • 17. Mai 2026 um 06:44
    • #156

    Zum Thema "Wechsel von Collins zu Wilson/...Calling All Stations..." gibt es in diesem Forum bereits schon viele Fäden. Ich wusste daher nicht, welcher Faden hierfür der Geeignetste gewesen wäre, habe mich aber jetzt einmal für diesen entschieden.

    In dem folgenden Video, welches gestern bei YouTube hochgeladen wurde, geht es um das besagte letzte Studioalbum von 1997. Nach einer Einleitung insbesondere über Duke (1980), wahrscheinlich weil es ähnlich wie ...Calling All Stations... (1997) mit einem großen stilistischen Umbruch (Prog -> Mainstream) in Verbindung gebracht wird, wird hier ab 25:55 ausschließlich ...Calling All Stations... behandelt, mit überraschend interessanten Video-Interview-Ausschnitten von Ray Wilson. Er gibt hier unverblümte Einblicke in die damalige Situation, mit welcher er konfrontiert war, inklusive heutiger Reflexion dessen. Was ich besonders aufschlussreich finde ist, dass es bereits nach einem eher misslungenen Italien-Konzert während der besagten Tour (1998) beträchtliche bandinterne Zweifel über die Sinnhaftigkeit des Fortbestehens in jener Konstellation gab und Wilson sogar auf dem Weg zu einem der nachfolgenden Auftritte offen gegenüber der Band und dem Management angeboten hatte, unverzüglich auszusteigen, was damals jedoch noch abgewendet wurde.

    Insgesamt selbst für mich als bereits jahrzehntelanger Fan der Band sehr informativ an einigen Stellen:

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  • stick
    Lurker
    Beiträge
    498
    • 18. Mai 2026 um 10:42
    • #157
    Zitat von landischorsch

    Insgesamt selbst für mich als bereits jahrzehntelanger Fan der Band sehr informativ an einigen Stellen:

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    Ich finde vor allem interessant, dass Ray sagt, die Auswahl der Songs sei eines der Hauptprobleme von CaS gewesen. Dasselbe habe ich hier vor längerer Zeit einmal gepostet und würde dafür angegangen...

  • landischorsch
    Banjo Man
    Beiträge
    780
    X
    landischorsch
    • 18. Mai 2026 um 14:34
    • #158
    Zitat von stick

    Ich finde vor allem interessant, dass Ray sagt, die Auswahl der Songs sei eines der Hauptprobleme von CaS gewesen. Dasselbe habe ich hier vor längerer Zeit einmal gepostet und würde dafür angegangen...

    In diesem Interview wie auch bei anderen Gelegenheiten brachte Wilson zum Ausdruck, dass seiner Meinung nach speziell "Congo" als erste Single nicht die beste Wahl gewesen wäre. "Not About Us" hielt er für eine bessere Alternative.

    Was den Entstehungprozess des Albums betrifft, so scheint es selbsterklärend zu sein, dass er sicherlich gerne intensiver ins Songwriting eingebunden worden wäre.

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