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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW [18.-24.02.13]: GENESIS - Wot Gorilla?

  • Christian
  • 18. Februar 2013 um 18:34
1. offizieller Beitrag
  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.832
    • 18. Februar 2013 um 18:34
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Bewertung des Tracks "Wot Gorilla?" nach Schulnoten 88

    1. 15 Punkte (überragend) (7) 8%
    2. 14 Punkte (sehr gut) (20) 23%
    3. 13 Punkte - sehr gut (1-) (6) 7%
    4. 12 Punkte - gut (2+) (18) 20%
    5. 11 Punkte - gut (2) (12) 14%
    6. 10 Punkte - gut (2-) (8) 9%
    7. 9 Punkte - befriedigend (3+) (4) 5%
    8. 8 Punkte - befriedigend (3) (4) 5%
    9. 7 Punkte - befriedigend (3-) (2) 2%
    10. 6 Punkte - ausreichend (4+) (2) 2%
    11. 5 Punkte - ausreichend (4) (2) 2%
    12. 4 Punkte - schwach ausreichend (4-) (1) 1%
    13. 3 Punkte - mangelhaft (5+) (1) 1%
    14. 2 Punkte - mangelhaft (5) (1) 1%
    15. 1 Punkt - mangelhaft (5-) (0) 0%
    16. 0 Punkte - ungenügend (6) (0) 0%

    Track of the Week - 18.02.2013 - 24.02.2013

    GENESIS - Wot Gorilla?

    Jahr: 1976
    Album: Wind & Wuthering [Rezension]
    Arbeitstitel: unbekannt
    Credits: Banks/Collins
    Länge: 03:21
    Musiker: Banks, Collins, Hackett, Rutherford
    live gespielt: Genesis: 1977 | Phil Collins Big Band: 1996
    bekannte Coverversionen:



    Bemerkungen: Manchmal, da hat er sich einfach ausgetobt. Phil nutzte Brand X, um sein Fusion-Ventil mal ordentlich unter Volldampf zu setzen. Und wie schon bei Los Endos, so konnte er auch bei Wot Gorilla den anderen ein wenig den musikalischen Schneid abkaufen. Ein Kleinod, vielleicht - ein bemerkenswertes Stück Genesis-Geschichte? Ganz sicher.

    * Ergänzungen zu den Angaben bitte ggf per PN an Christian, Turn It On Again, Steffen oder martinus schicken.

    Bitte beachtet die Regeln für den SONG DER WOCHE (hier klicken)
    Kurzform: sachliche Beiträge | einmal posten - einmal antworten | Song bewerten

    Christian
    it-Redaktion

    -------------

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    3 Mal editiert, zuletzt von UK76 (14. März 2016 um 16:20) aus folgendem Grund: Live-Daten ergänzt.

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.743
    • 18. Februar 2013 um 19:16
    • #2

    Über 20 Jahre nach Die Affen rasen durch den Wald, Neun Jahre nach Planet der Affen und 13 Jahre vor Monkey Island stellt sich auch die zur flinken Jazzrockkombo beförderte Bombasttruppe die Frage: Welcher Gorilla???
    Da laust mich doch der Affe,könnte man ausrufen,angesichts der Tatsache,das es nur teilweise gelingt,diese Frage zu beantworten. Ich will mich zwar nicht zum Affen machen,möchte aber doch sagen,dass Collins wohl die Vorlage zu "das Tier" am Schlagzeug gewesen sein muss!

    Was die Band hier veranstaltet,ist schon ein köstliches Affentheater, lediglich Banks ist gelegentlich so steif,wie der Platzpavian,der sich seiner bisherigen Macht ein bischen zu sicher war.

    Insgesamt Affengeil!

    12 P

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

  • YoungKingCole
    Slipperman
    Beiträge
    2.555
    • 18. Februar 2013 um 19:32
    • #3

    Das Teil groovt einfach gesagt so ziemlich fett!

    Für mich das "Riding The Scree" der postgabriel-Phase, nur eben ohne Gesang!

    Rattenscharf und affengeil!

    14 Points!

    GENESIS

    1978 Saarbrücken Ludwigsparkstadion 1981 Frankfurt/M Festhalle

    1987 Mannheim Maimarktgelände

    1992 Hockenheim Motodrom - 2007 Stuttgart Gottlieb-Daimler-Stadion

    2022 Hannover Expo

  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
    Beiträge
    6.233
    • 18. Februar 2013 um 20:28
    • #4

    Eines der Stücke von Genesis, bei denen ich unabsichtlich nach kurzer Zeit weghöre, weil es langweilt wie eine der vielen Etuden Chopins. Man darf gerne anderer Meinung sein, aber mehr als 6 Punkte kann ich mir nicht abringen.

  • Father Tiresias
    Lurker
    Beiträge
    485
    • 18. Februar 2013 um 20:55
    • #5

    Die Nummer hat mir immer recht gut gefallen, weil

    a) der Rhythmus einfach spitze ist

    b) das Thema des instrumentalen Mittelteils von "One for the Vine" wieder aufgegriffen wird und die gesamte W&W somit thematisch noch geschlossener wirkt und

    c) die harmonischen Wechsel recht interessant sind.

    Das ist mir 14 Punkte wert.

    Christian: Wot Gorilla wurde 1 mal live gespielt, und zwar am 01.01.1977 im Rainbow Theatre, London im Medley mit "Lilywhite Lilith" und "Waiting Room". Vielleicht kannst du das ja noch ergänzen

    If there is one person that I have to select as a living genius of pop music, I would choose Brian Wilson.
    (George Martin)


    check out for great music:
    https://www.genesis-fanclub.de/www.myspace.com/dettawalker
    https://www.genesis-fanclub.de/www.dettawalker.com
    https://www.genesis-fanclub.de/www.purevolume.com/dettawalker

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 18. Februar 2013 um 21:34
    • #6

    Ich mag "Wind and Wuthering" zwar sehr, jedoch empfand ich dieses kleine Instrumental immer als belanglos und wurde daher auch nie weiter beachtet. Andere mögen dem Stück vlt. mehr Begeisterung schenken, bei mir sinds aber nur 10 Punkte.

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
    ___
    Mein Iona-Thread: Iona

    Meine Musiksammlung: Discogs

    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

  • RiverOfChange65
    Lurker
    Beiträge
    719
    • 18. Februar 2013 um 22:56
    • #7

    ...auch hier.
    Da mir dieses kleine instrumentale-Intermezzo recht gut gefällt/ bzw. im Album-Kontext an gerade dieser Stelle recht "passend" erscheint: 12 Punkte von mir! ;)

    "...A mother sreams and a baby cries, the memory gone before the blood has dried... - ...The options are ever viewer on the ground these days... - ...Credo, it don't mean nothin' to me!". FISH/ Credo

    Nordlichter Stargast ´2012 + 2013 !

  • chinwildchicken
    Slipperman
    Beiträge
    2.392
    • 19. Februar 2013 um 00:10
    • #8

    Ich gebe mal 12 Punkte, weil Wot Gorilla sehr gut zu Wind & Wuthering passt, insbesondere zur Produktion. Man vergleiche einfach One For The Vine Studio und Live Version. Steve vermischte sich 77 sehr stark mit dem Keyboard und gerade W&W ist größtenteils stark von Keyboards überladen. Blood On The Rooftops und Wot Gorilla bilden da für mich eine gelungene Ausnahme, gerade weil Steve sich hier nicht so stark mit Tony vermischt.

    Das hat durchaus Stil und das Lied passt sehr gut zum Winter und allgemein zur etwas kühlen Stimmung des Albums. Gerade die früheren Genesis Alben intepretiere ich sehr mit Winter und Schnee und Wot Gorilla fügt sich problemlos hier ein. Allerdings ist der Song auf der einen Seite unspektakulär, auf der anderen Seite ist er genau deswegen so besonders. Er ist nichts besonderes, aber eben doch!

    Wie soll ich das nur erklären...

    Es beginnt erstmal unscheinbar mit ein paar Keyboardflächen bevor Phil einsteigt. Die Soundeffekte täuschen dem Kopf einen Hügel vor, voller Schnee, ein Rasseln eines Schlittens, der Hörer wird DIREKT in die Situation eingelassen.
    Dann beginnt der Spaß,sagen wir mal, es ist wie eine Schneeballschlacht, ab ca 1:10 beginnt Tony mit dem Keyboard zu reden. Bzw er lässt das Keyboard sprechen. Als ob jemand etwas zu seinem Gegenüber sagen würde.

    Der Song ändert kurz seine Struktur, ein kleiner Break schleicht sich ein, es geht aber kurz gewohnt weiter, bis dann plötzlich...
    Ja, bei 1:37 scheint es plötzlich so, als ob es dramatisch werden würde, es folgt eine Steigerung, man denkt, es geht bissel auf dem Höhepunkt zu.
    Die wird aber seehr schnell fallengelassen, um zum Hauptmotiv zu wechseln, denn der Song soll ja nicht lang und dramatisch werden, sondern mehr eine Art Jam Session. Und bei 2:02 gibts dann zusätzlich zum Hauptthema als kleine Zwischeneinspielung eine Art Silvesterrakete, Neujahr steht vor der Tür und der Schneeschlitten verschwindet langsam.

    Man kann es ungefähr so ausdrücken:

    Wot Gorilla ist ein kindliches gehaltenes Lied und das nicht nur weil es bunt gehalten ist.
    Der Song personifiziert sozusagen die Freuden eines Winters.
    Beim Intro merkt man, das die ersten Schneeflocken fallen, langsam kommt sozusagen der Weihnachtsmann. Die Kinder freuen sich, bissel auf Spaß, Unbeschwertheit. Bei der Schneeballschlacht gehts natürlich heiß her.
    Alle schrecken auf, Eltern und Onkels erzählen die Geschichten über Yetis. Kinder sind halt voller Fantasie, und der Yeti ist ein Fantasiewesen. Es gibt eine kleine Wendung, eben jene in 1:10, wo nun alle bissel aufhorchen.
    Genauso gut kann auch sein, das die Kinder Schneebälle gegen Nachbars Fensterscheiben werfen, der sich natürlich auch verarscht vorkommt. Der stellt sich natürlich dann auch die Frage "Was das Affentheater denn soll", die Kinder bekommen Angst erwischt zu Werden und hauen langsam ab, es wird brenzlig, was wenn die Eltern was erfahren? (1:37)

    Aber es löst sich alles zum Guten, Neujahr beginnt, Raketen fliegen hoch und der Schlitten, der WInterzauber, beginnt langsam zu vorbeizuziehen. Da eignet sich das Fadeout durchaus gut für.


    Und ein für alle Male kurz in 2 Sätzen zusammengefasst:

    Wot Gorilla ist kurzes Intermezzo, das nach all den etwas schwergängigen Songs davor für eine gelungene Invertierung sorgt, in der es eine "warme" Kälte gibt. Es zeigt das die kalte Jahreszeit nach den, sage ich mal ganz salopp "Kriegs-Helden-Songs" wie 11th Earl Of Mar und One For The Vine auch unbeschwerte Kriegereien Beinhalten wie Schneeballschlachten und in der Konsequenzen nicht dafür sorgen, das man sich in Luft auflöst wie in One For The Vine, sondern höchstens in Stubenarrest enden.

    Mamma Mia, was habe ich hier nur für einen Stuss geschrieben.

    martinus, Übernehmen Sie Bitte! :huhu:

    <!---

    The rain auditions at my window
    Its symphony echoes in my womb
    My gaze scans the walls of this apartment
    To rectify the confines of my tomb


    -->

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 19. Februar 2013 um 00:35
    • #9
    Zitat von chinwildchicken


    Man kann es ungefähr so ausdrücken:

    Wot Gorilla ist ein kindliches gehaltenes Lied und das nicht nur weil es bunt gehalten ist.
    Der Song personifiziert sozusagen die Freuden eines Winters.
    Beim Intro merkt man, das die ersten Schneeflocken fallen, langsam kommt sozusagen der Weihnachtsmann. Die Kinder freuen sich, bissel auf Spaß, Unbeschwertheit. Bei der Schneeballschlacht gehts natürlich heiß her.
    Alle schrecken auf, Eltern und Onkels erzählen die Geschichten über Yetis. Kinder sind halt voller Fantasie, und der Yeti ist ein Fantasiewesen. Es gibt eine kleine Wendung, eben jene in 1:10, wo nun alle bissel aufhorchen.
    Genauso gut kann auch sein, das die Kinder Schneebälle gegen Nachbars Fensterscheiben werfen, der sich natürlich auch verarscht vorkommt. Der stellt sich natürlich dann auch die Frage "Was das Affentheater denn soll", die Kinder bekommen Angst erwischt zu Werden und hauen langsam ab, es wird brenzlig, was wenn die Eltern was erfahren? (1:37)

    Mensch bist ja richtig kreativ geworden, Du bekommst von mir den Nachwuchspreis in Musik-Interpretation ^^ Nein ersthaft: gefällt mir! :mrgreen:

    The girl from all those songs
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  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
    Beiträge
    6.233
    • 19. Februar 2013 um 07:08
    • #10
    Zitat von chinwildchicken


    Mamma Mia, was habe ich hier nur für einen Stuss geschrieben.


    Nix Stuss. Auch wenn ich mich in Deine Interpretation nicht einhören kann, es macht Spaß sie zu lesen und sie ist in sich stimmig. Double Points for Chin!

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