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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW [27.09.-03.10.2010]: STEVE HACKETT - Mechanical Bride

  • Christian
  • 5. September 2010 um 10:36
1. offizieller Beitrag
  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.831
    • 5. September 2010 um 10:36
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Bewertung des Songs "Mechanical Bride" nach Schulnoten 56

    1. 15 Punkte (überragend) (0) 0%
    2. 14 Punkte (sehr gut) (1) 2%
    3. 13 Punkte - sehr gut (1-) (6) 11%
    4. 12 Punkte - gut (2+) (7) 13%
    5. 11 Punkte - gut (2) (4) 7%
    6. 10 Punkte - gut (2-) (4) 7%
    7. 9 Punkte - befriedigend (3+) (3) 5%
    8. 8 Punkte - befriedigend (3) (1) 2%
    9. 7 Punkte - befriedigend (3-) (4) 7%
    10. 6 Punkte - ausreichend (4+) (3) 5%
    11. 5 Punkte - ausreichend (4) (2) 4%
    12. 4 Punkte - schwach ausreichend (4-) (6) 11%
    13. 3 Punkte - mangelhaft (5+) (1) 2%
    14. 2 Punkte - mangelhaft (5) (3) 5%
    15. 1 Punkt - mangelhaft (5-) (1) 2%
    16. 0 Punkte - ungenügend (6) (0) 0%
    17. X - ich kenne den Song nicht (10) 18%

    STEVE HACKETT - Mechanical Bride

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    Jahr: 2003
    Album: To Watch The Storms [Rezension]
    Arbeitstitel: unbekannt
    Credits: Steve Hackett
    Länge: 6:40
    live gespielt: 2000-2004, 2009, 2010
    bekannte Coverversionen: keine

    Bemerkungen: Steve Hacketts "Spätphase" wird von vielen Fans als eine Art zweiter Frühling gesehen. Seit Jahren veröffentlich Steve beständig hochwertige Rockalben. Mechanical Bride ist ein typischer Track aus dieser Zeit.

    Christian
    it-Redaktion

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    2 Mal editiert, zuletzt von UK76 (1. Oktober 2025 um 19:16) aus folgendem Grund: TotW Remastered

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  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.831
    • 27. September 2010 um 00:01
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    So, dieses Mal geht es fast genau um Mitternacht los!

    Christian
    it-Redaktion

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  • Hotblack Desiato
    Slipperman
    Beiträge
    2.356
    • 27. September 2010 um 00:25
    • #3

    Ist ja witzig, ich kenne eigentlich nicht so viel von Steve, aber nach dem Konzert letztes Jahr (?) in der Fabrik ist mir genau dieser Song nachhaltig im Gedächtnis geblieben, vielleicht auch wg. der Darbietung, live, mit Stroboskop. Ich habe mir den Song dann bei itunes gezogen, aber dennoch keine 5x gehört. Am besten gefällt mir das "Thema", bzw. Refrain. Einige Phasen des Songs sind etwas schräg, vielleicht ähnlich wie Robert Fripp/ King Crimson. Diese Passagen gefallen mir nicht so gut, machen den Song jedoch als Ganzes interessant.
    Andere Passagen ähnlich tatsächlich Genesis, bzw. man erkennt, das Steve damals bei Genesis auch seine Spuren hinterlassen hat.
    Interessanter Song, man hört ihn trotzdem nicht oft. Stimmlich, naja, nicht so besonders.

    Also ingesamt 3+ , also 9 Punkte.

    H.D.

    I know a farmer who looks after the farm.
    With water clear, he cares for all his harvest.
    I know a fireman who looks after the fire.

  • Eric
    Squonk
    Beiträge
    4.755
    • 27. September 2010 um 00:32
    • #4

    Toller SdW! :topp:

    Dass in den Credits zu MB nur Hackett als Songwriter angegeben ist, ist ja eigentlich ein Witz. Der Song ist hinsichtlich Aufbau, Struktur und Arrangement eine Hommage an King Crimsons 21 Century Schizoid Man vom Debut In The Court Of The Crimson King. Der Text ist ein anderer und auch die Melodie ist zwar eine andere. Aber letztlich sind so viele Stilelemente dieses Songs 1:1 übernommen worden, dass Mechanical Bride mehr mit dem KC Klassiker gemeinsam hat als die meisten Songs auf Scratch My Back mit den Originalversionen.

    Hier mal das "Original" zum Vergleich:
    YouTube - king crimson - 21st century schizoid man

    und die "Kopie":
    YouTube - STEVE HACKETT / MECHANICAL BRIDE LUGANO 2009

    Hackett war schon immer bekennender Fand der KC-Frühphase und ist u.a. mit dem Saxophonisten Ian McDonald eng befreundet. Dass MB mehr als nur ein bisschen von KC geprägt ist, kann und will er gar nicht verleugnen.

    Wirklich originell ist der Song damit natürlich nicht. Spaß macht er aber trotzdem. MB ist ein echtes Brett und ein Highlight auf jedem Hackett Konzert. Hier präsentiert sich Hackett in ungewohnter Agressivität und Wildheit, die man dem sonst so beherrschten Engländer eigentlich nicht zutraut. Und ob nun abgekupfert oder nicht, Steve Hackett zeigt, dass er diesen Stil wirklich beherrscht.

    12 Punkte

    “THE NIGHT WE TRACKED DOWN PHIL COLLINS, BECAME BEST FRIENDS WITH HIM, AND TALKED HIM INTO REUNITING WITH PETER GABRIEL, AND THEN WE GOT TO SING BACKUP ON THE NEW GENESIS ALBUM AND IT WAS AWESOME!”

    — Barney Stinson, How I Met Your Mother, Season 7, Episode 21 ‘Now We’re Even’

  • Prophet
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    amyristom
    • 27. September 2010 um 00:40
    • Offizieller Beitrag
    • #5

    Hmm nee... fast hätte ich gesagt ein typischer Hackett halt. Man hört was er wollte, aber auch warums mal wieder nicht geklappt hat.
    Was hätten wir:
    - ein bedrohlicher Anfang, passende Stimmung wird aufgebaut
    - dann ruiniert Hackett mal wieder alles, weil er unbedingt selbst singen muss (manchmal passt sein Gesang - z.B. finde ich, dass er "Fountain of Salmacis" auf "Genesis Revisited" wirklich gut gesungen hatte -, aber hier wäre jeder andere Sänger passender gewesen)
    - in der Mitte folgt dann ein für Hackett typischer Frickelpart mit Jazzanleihen. Dummerweise hat dieser weder von der Stimmung noch von der Melodie auch nur irgendetwas mit den Parts davor zu tun. Kurz: er passt nicht und zerreißt das Stück genauso, wie es die neuen Zwischenstücke von Hackett in Songs wie "Los Endos" und bei "Fountain of Salmacis" auf "Genesis Revisited" tun - sie passen nicht, klingen gewollt eingesetzt.
    Da hilft es dann auch nicht mehr, wenn er am Ende zu den Anfangsparts zurückkehrt.

    Kurz: Gesang vergessen wir lieber, gute Parts drin, die aber durch unpassende (und noch dazu recht uninspiriert klingende) Frickelparts zerstört und zerrissen werden.

    4 Punkte nur von mir.

    Now our end has come so near
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  • Eric
    Squonk
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    • 27. September 2010 um 00:49
    • #6

    @ Prophet: Beim Gesang geb ich dir hier Recht. Besonders deine Einschätzung zu seinem Fountain-Cover teile ich. Das hat er erstaunlich gut gesungen. Aber die Frickelparts gehören nunmal in den Song rein, müssen da sogar rein, eben weil sie Im "Original" 21 Century Schizoid Man benefalls drin sind (siehe mein vorheriger Beitrag;)).

    Tatsächlich lernte ich den KC-Song erst Jahre später kennen und dachte beim ersten Hören "wieso spielen KC denn Mechanical Bride? :eek::p"
    Die Frickelparts hatten mir aber vorher schon immer gut gefallen. Also zumindest für meine Ohren passen sie gut zum Song. ;)

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  • Prophet
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    • 27. September 2010 um 00:52
    • Offizieller Beitrag
    • #7

    Jedem das seine. Wenn er dir gefällt ist doch toll. Ich finde ihn halt zu zerrissen und aus zuvielen nicht zusammenpassenden Parts zu gewollt zusammengesetzt, als dass er mir etwas geben würde. Klarer Fall von Geschmackssache. :)

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  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
    Beiträge
    6.233
    • 27. September 2010 um 09:12
    • #8

    Dieser Song hätte genau so auf die "Please don't Touch" gepasst. Die Musik klingt frisch und lebendig, und obwohl mir die harmonischen Stücke von SH eigentlich besser gefallen, finde ich die mechanische Braut ausgeprochen witzig, kurzweilig und - es wurde schon geschrieben - crimson.
    Vor zwanzig Jahren hätte ich solchen Hackett-Escapaden vielleicht auch nur 4 Punkte gegeben. Prophet, lass das Teil mal ein paar Jahre reifen, vielleicht machst Du dann auch noch den einen oder anderen Punkt mehr locker.

  • mtv16
    Lurker
    Beiträge
    271
    • 27. September 2010 um 10:05
    • #9

    Ein Hoch auf die Institution "Song der Woche" - habe nach ewigen Zeiten mal wieder die "To Watch the Storms" ausgegraben und festgestellt, dass sie es nicht auf mein persönliches Hackett-Siegertreppchen schaffen wird, aber auch da ist die ein oder andere Perle drauf (zB empfind ich die Kombi "Wind, Sand & Stars / Brand New" klasse).

    Aber jetzt zu "Mechanical Bride":
    Es begab sich anno 2009 auf der Loreley, ich war tierisch genervt, weil unmittelbar davor Pendragon, eigentlich eine meiner Top10 Bands der letzten 20 Jahre uns mit aller Gewalt weismachen wollten, dass sie in Wirklichkeit ne schnöde Hardrockband sind (schreckliches Konzert !)

    Also, dann freuen wir uns eben auf den guten Steve, der zeigt uns bestimmt, dass er ein guter Gitarrist und (trotzdem ?) in der Lage ist, Atmosphäre zu schaffen...
    Und dann: dann haut der uns als Opener die mechanische Braut um die Ohren - was für ein wirrer Müll, was für ein strukturloses Aneinanderreihen von (mehr oder) weniger zusammenpasenden Noten. Offenbar gabs dabei auch noch technische Probleme (wen wunderts, ich als Mischpult hätte mich bei dem Song auch erstmal übergeben !), aber das hat perfekt zum schrecklichen Gesamteindruck beigetragen.

    Also lieber aprilfrost :huhu:, ich bin jetzt 48 und hoffe, dass ich nie so alt werde, dass ich "solchen Hackett-Eskapaden" ordentlich Punkte gebe...
    Mit meinem heutigen (beschränkten) Musikverständnis geb ich 2 Punkte.
    Warum 2 ?
    Na, für Lady Gaga und Hansi Hinterseher muss ja noch Luft nach unten bleiben !

    Einmal editiert, zuletzt von mtv16 (27. September 2010 um 11:24)

  • schraxx
    Lurker
    Beiträge
    668
    • 27. September 2010 um 11:00
    • #10

    Das Ding gibt mir garnichts ... habe zwar nur die Liveversion gehört aber das reicht mir. Überhaupt keine Songstruktur zu erkennen. Wahrscheinlich sollte der Song einfach nur lang sein damit er halt lang ist.

    4 Punkte

    The ice-cold Knife has come to decorate the dead ... somehow

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