Emma hatte sich inzwischen im Genlaboratorium ein neues Bein züchten und auch ihre Speiseröhre operativ wieder passierbar machen lassen. Sie übte wieder den Beruf der Bäckereifachverkäuferin aus und führte ein unauffälliges, bescheidenes Leben. Doch eines Tages öffnete sich die Tür der Backstube und
Never ending story
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Jonathan King trat ein. Er hatte kürzlich sein neuestes Werk veröffentlicht: "From Genesis to Revelation". Doch diesmal hielt der Inhalt, was der Titel versprach. Es handelte sich um eine Hörbuchversion der Bibel, unterlegt mit Streichern, Pauken und Trompeten. Diese Veröffentlichung führte zur Seligsprechung Jonathan Kings, der fortan ein elitäres, katholisches Knabeninternat leitete.
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Plötzlich öffnete sich die Tür der Backstube abermals. Cynthia sturzte herein, erhob ihren Schläger, enthauptete Jonathan King, bereitete ihn mit Curry und Paprikagewürz knusprig zu, ergriff Emma, warf sie auf ihr Polo-Pferd und ritt mit ihr von hinnen.
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Zumindest versuchte sie es. Was sie nämlich nicht bedachte war, dass sie ihren treuen Gaul im Halteverbot parkte und bei den derzeit chronisch leeren Staatskassen mussten die Politessen und andere Mitarbeiter der als Ordnungsamt getarnten Drückerkolonne (unbezahlte) Überstunden machen um Geld in den Haushalt zu pumpen. So kam es, dass Cynthias Pferd nicht nur mit Hufkrallen am raschen fortritt gehindert wurde, nein, man hatte ihr auch einen Strafzettel dort hineingeschoben, wo sonst nur was rauskommt.
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Also enthauptete Cynthia das Pferd, bereitete es mit Paprika und Currygewürz knusprig zu und spielte mit Emma Hüpfkästchen.
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Der Reverend verspürte einen kalten Windhauch auf seiner Stirn! Seine Gedanken drehten sich plötzlich um einen alten deutschen Schlager, der in seinem Kopf immer lauter wurde!
Nein, es war definitv kein Song von Gunter Gabriel - verflixt: "Tausend Mal berührt - und tausend Mal ist nix passiert!", von wem war das? Die Gläubigen und die Gesichter - ALLES -, vor denen er gerade noch gepredigt hatte, verschwammen ins Schemenhafte.
Er wusste nur eins, dies bedeutete: "The Story goes on!"
So schrie er laut aus: "I am a mad man!" -
Die Gläubigen wunderten sich, taten aber nichts. Sie waren es gewohnt, dass der Reverend aufgrund extrem harten Drogenkonsums öfters mal Unsinn aus seinem Mund poltern ließ und so gestattete man ihm fortzufahren. Natürlich nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, denn in diesem Rausch hätte er am Steuer nicht nur sein eigenes Leben gefährdet, sondern auch die zwanzig sturzbetrunkenen Halbstarken die voll wie tausend Strandhaubitzen über die Straße torkelten.
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Aus der Tasche eines der zwanzig sturzbetrunkenen Halbstarken lugte ein kleines, buckliges Männlein hervor und sprach zum Reverend: "Herzlichen Glückwunsch zum Tausendsten, Mad Man William! Die Zeiten des Rael sind Vergangenheit!" Dann pustete das Männlein ein ätzendes, glitzerndes Pulver in die Richtung des Reverends, der sich daraufhin vor den Augen der zwanzig sturzbetrunken Halbstarken langsam auflöste.
Gleiches widerfuhr im gleichen Moment auch den anderen Gefährten, die sich im nächsten Augenblick gemeinsam in der Beamstation von Reik Ja Viks altem Raumschiff wieder materialisierten. -
Reik Ja Vik sah sich den Haufen an und brüllte: "Wie seht Ihr denn aus? Ich wollte in Ruhe mein tausendsten mit meinen Verrückten Typen auf dem Versammlungsplatz feiern:...Wo ist das Curry- und Paprikagewürz?"
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Der Reverend sah Reik Ja Vik fragend an: "Komisch, ich war auch gerade noch auf dem Versammlungsplatz vor meiner Kapelle, da hat mir ein kleines buckliges Männlein, das aus der Tasche eines besoffenen Idioten hervorlugte, mir zum Tausendsten gratuliert und mich dann mit so komischem Pulver angepustet."
"Hä? War bei mir auch so!", warf Cynthia ein, die hektisch nach ihrem Curry und Paprikagewürz wühlte.
Plötzlich wurde mit Pauken und Trompeten auch Joking herbeigebeamt, der soeben noch auf dem Vorplatz seines Knabeninternates von einem kleinen, buckligen Männlein zur tausendsten Wiederveröffendlichung des FGTR-Albums beglückwünscht worden war. -