Bin da über einen interessantes Interview gestossen, wo Hackett nochmal über die Umstände der Reunion spricht. Ich frag mich manchmal wirklich, ob Hackett seinen Ausstieg mittlerweile nicht bitter bereut hat.
Guitarist Steve Hackett talks Live Rails and Genesis - Boston rock music | Examiner.com
Ich kann mir schon vorstellen, dass er sich ein wenig ärgert. Die von ihm ersehnte künstlerische Freiheit, die bis 1977 mit seinen Pflichten als Mitglied von Genesis nicht vereinbar war, wäre ja nach ATTWT gekommen. Danach wurden die Pausen zwischen den Genesis-Alben länger und die Möglichkeit, Soloalben zu machen nahm zu (wurde ja von den 3 verbliebenen auch reichlich genutzt).
Dann hätte Steve weiterhin bei Genesis bleiben können und trotzdem noch relativ regelmäßig Soloalben veröffentlichen und auf Tour gehen können. Musikalisch hätte er zumindest bis einschließlich Duke den Weg der Band auch problemlos mitgehen können. Ich kann mir auch vorstellen, dass er an Abacab seinen Spaß gehabt hätte. Und wenn ich daran denke, was Steve selbst so in den 80ern gemacht hat, dann wäre er sicherlich auch mit Shapes, IT und WCD warm geworden. Die Genesis-Veröffentlichungen wurden ohnehin immer seltener, da wäre ausreichend Zeit für ihn gewesen, sich solo mit anderen Sachen auszutoben.
Hätte Hätte Fahrradkette :p