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  3. STEVE HACKETT
  4. STEVE HACKETT - Aktuelles und Allgemeines

Steve, einziger Verfechter der alten Genesis

  • little nick
  • 22. Juni 2011 um 20:33
  • Eric
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    • 24. Juni 2011 um 14:52
    • #21
    Zitat von Fripp

    Bin da über einen interessantes Interview gestossen, wo Hackett nochmal über die Umstände der Reunion spricht. Ich frag mich manchmal wirklich, ob Hackett seinen Ausstieg mittlerweile nicht bitter bereut hat.



    Guitarist Steve Hackett talks Live Rails and Genesis - Boston rock music | Examiner.com



    Ich kann mir schon vorstellen, dass er sich ein wenig ärgert. Die von ihm ersehnte künstlerische Freiheit, die bis 1977 mit seinen Pflichten als Mitglied von Genesis nicht vereinbar war, wäre ja nach ATTWT gekommen. Danach wurden die Pausen zwischen den Genesis-Alben länger und die Möglichkeit, Soloalben zu machen nahm zu (wurde ja von den 3 verbliebenen auch reichlich genutzt).

    Dann hätte Steve weiterhin bei Genesis bleiben können und trotzdem noch relativ regelmäßig Soloalben veröffentlichen und auf Tour gehen können. Musikalisch hätte er zumindest bis einschließlich Duke den Weg der Band auch problemlos mitgehen können. Ich kann mir auch vorstellen, dass er an Abacab seinen Spaß gehabt hätte. Und wenn ich daran denke, was Steve selbst so in den 80ern gemacht hat, dann wäre er sicherlich auch mit Shapes, IT und WCD warm geworden. Die Genesis-Veröffentlichungen wurden ohnehin immer seltener, da wäre ausreichend Zeit für ihn gewesen, sich solo mit anderen Sachen auszutoben.

    Hätte Hätte Fahrradkette :p

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    amyristom
    • 24. Juni 2011 um 15:08
    • Offizieller Beitrag
    • #22

    Naja wer weiß, wenn er wirklich gewollt hätte, hätten sie ihn sicher auch wieder aufgenommen (erst recht wenn er z.B. nach ATTWT oder Duke angeklopft hätte, also "zeitnah"). Wäre ja nicht der erste Fall, dass ausgestiegene Bandmitglieder später wieder zurückkommen (siehe z.B. Yes). Aber offensichtlich wollte er nicht.

    Aber wie bereits gesagt: Hätte hätte Fahrradkette... ^^

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  • Herma
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    • 24. Juni 2011 um 15:11
    • #23

    Bei soviel hätte und würde muss ich gleich mal mit konjunktivieren. :D

    Zunächst einmal muss man bedenken was sich (abgesehen vom Titel) alles geändert hätte, wenn Steve bei Genesis geblieben wäre. Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen das er mit Nummern wie "FYFM" oder In too deep warm geworden wäre. Außerdem steht zu bedenken, dass dieser Freiraum erst nach dem Backförmchenalbum gekommen wäre, denn man darf ja nicht nur die Abstände der einzelnen Alben berücksichtigen, sondern muss auch sehen, dass die Band zwischenzeitlich mal auf Tour gegangen ist. Das hieße also erst ganze sechs oder sieben Jahren nach seinem erfolgten Austritt bei Genesis hätte er seinen Freiraum gehabt. Das wäre ein längerer Zeitraum als er tatsächlich Mitglied von Genesis war. Und wenn man bedenkt, dass seine Kompositionen immer öfters übergangen bzw. nicht berücksichtigt wurden... Er wäre ein Daryl Stuermer für Album und Tour gewesen.

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  • YoungKingCole
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    • 24. Juni 2011 um 15:38
    • #24
    Zitat von Herma

    Außerdem steht zu bedenken, dass dieser Freiraum erst nach dem Backförmchenalbum...

    Aber Herma, das sind doch keine Backförmchen. Das sind doch die Teile vom "Steckspiel" Testbericht für Tupperware Kombi-Ball

    Phil Collins hat einmal gesagt, dass SH seine Solosachen dennoch hätte machen können (...)

    Mit der "Firma Genesis" hätte er sich m.E. ´ne güldene Nase verdienen und sich in der Restzeit seinen Solokünsten widmen können. Subjektiv gesehen hat er glaub ich einen karrieretechnischen Fehler begangen. Aber solange er gut von seinen Soloalben bzw. Tantiemen aus Genesistagen leben kann ist es eh egal. So what. :)

    GENESIS

    1978 Saarbrücken Ludwigsparkstadion 1981 Frankfurt/M Festhalle

    1987 Mannheim Maimarktgelände

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  • Eric
    Squonk
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    • 24. Juni 2011 um 17:09
    • #25
    Zitat von Herma


    Zunächst einmal muss man bedenken was sich (abgesehen vom Titel) alles geändert hätte, wenn Steve bei Genesis geblieben wäre. Ich kann mir irgendwie schwer vorstellen das er mit Nummern wie "FYFM" oder In too deep warm geworden wäre.


    Da sehe ich keine großen Probleme. Auch Steve hat mehrere Schnulzen und kommerzielle simple Songs.

    Zitat von Herma

    Außerdem steht zu bedenken, dass dieser Freiraum erst nach dem Backförmchenalbum gekommen wäre, denn man darf ja nicht nur die Abstände der einzelnen Alben berücksichtigen, sondern muss auch sehen, dass die Band zwischenzeitlich mal auf Tour gegangen ist. Das hieße also erst ganze sechs oder sieben Jahren nach seinem erfolgten Austritt bei Genesis hätte er seinen Freiraum gehabt. Das wäre ein längerer Zeitraum als er tatsächlich Mitglied von Genesis war.


    Zitat von Herma


    Nu ja, die Herren Banks, Collins und Rutherford haben in der Zeit zwischen ATTWT und dem Shapes-Album immerhin jeweils 2 Soloalben veröffentlicht. Freiraum war also schon da. Natürlich nicht ganz soviel, wie Steve in der Zeit gemacht hat, aber ab und zu mal was mit der Band zu machen, muss ja mal drin sein


    [quote='Herma','RE: Steve, einziger Verfechter der alten Genesis']Und wenn man bedenkt, dass seine Kompositionen immer öfters übergangen bzw. nicht berücksichtigt wurden... Er wäre ein Daryl Stuermer für Album und Tour gewesen.



    Das ist so ja auch nicht unbedingt richtig. Auf W&W ist mehr von Steves Sachen verwendet worden, als auf den vorherigen Genesis-Alben. In den ersten Jahren kam er ja kaum mit eigenen Songideen an und musste daher nun stärker darum kämpfen, seinen Kram unterzubringen als z.B. Banks und Rutherford, deren Songs ja ganz selbstverständlich immer den Großteil ausmachten. Das wäre sicherlich wohl auch so weitergegangen, aber Steves nteil wäre wohl auch nicht unbedingt geschrumpft, von daher passt der Vergleicht mit Stuermer auch nicht. Und wenn Steve ab und zu die Möglichkeit gehabt hätte, sich solo auszutoben, dann hätte er auch den geringeren Antzeil seiner Beiträge auf den Genesis-Alben akzeptiert. Wenn Genesis Steve gleich nach W&W ein Soloalbum hätten machen lassen, wäre er nicht gegangen. Und wenn er gewusst hätte, dass er nach einem weiteren Jahr die Möglichkeit gehabt hätte, tja... wer weiß?

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  • Herma
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    • 24. Juni 2011 um 17:33
    • #26

    Das ist alles natürlich nicht ganz falsch, dennoch bliebe immer noch die Tatsache, dass das Trio Rutherford, Banks, Collins schon auf ATOTT gemerkt hat, dass sie als Trio wunderbar harmonieren. Einer von den dreien bemerkte mal so etwas bezüglich Dance on a Volcano, wo sie die Komposition wohl schon fertig hatten, während Steve anderweitig beschäftigt war. Jetzt kann man natürlich sagen: "Ok, dann muss er halt mehr für seine Kompositionen kämpfen", aber mal ehrlich, wenn ich jedes meiner Stücke erst verteidigen müsste wie eine Doktorarbeit, dann hätte ich sicherlich auch irgendwann die Schnauze voll. Es ist auch richtig, das Phil später behauptete, Steve hätte soviel Solokram machen können wie er will (siehe Genesis - A History) und das sie halt alle gestresst waren von der Tour, aber wenn ich mich über zwei Jahre in der Band unwohl fühle, dann wird es halt irgendwann Zeit die Nothupe zu drücken, oder so. Außerdem erinner ich mich an Rutherfords Kommentar zu Steve, dass dieser ein bessere Gitarrist als Komponist war, von daher wären auch in dieser Hinsicht immer Reibungen aufgetreten. Nee, sowas muss man sich nicht antun, da kann ich den (damaligen) Steve schon verstehen. Das er jetzt der Zeit hinterhertrauert ist wohl eher eine Art Alterssentimentalität oder Geldnot. :D Er selbst hat ja mal behauptet, dass sein Konto langsam an Fülle verliert.

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    amyristom
    • 24. Juni 2011 um 17:54
    • Offizieller Beitrag
    • #27
    Zitat von Herma

    Außerdem erinner ich mich an Rutherfords Kommentar zu Steve, dass dieser ein bessere Gitarrist als Komponist war


    Ähm so ganz Unrecht hat der Mr. Ruderfurz aber nun auch nicht mit seiner Behauptung. ;)

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  • Herma
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    • 24. Juni 2011 um 20:03
    • #28

    Na ja, von jemandem der Your own special way, Snowbound und anderen musikalischen Unrat produziert hat ist solch eine Aussage schon ein wenig verwegen. ;) Was dann wieder den Punkt aufwirft, wenn er ein so schlechter Komponist ist, warum sollte Steve sich an der Band beteiligen? Da ist jemand wie Stuermer dann doch die bessere Wahl, wenn der nur das spielen soll was Mike da zwischen zwei Tellern Erbsensuppe durchs Hirn geblubbert ist. :D

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    Einmal editiert, zuletzt von Herma (24. Juni 2011 um 20:23)

  • Eric
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    • 24. Juni 2011 um 20:20
    • #29
    Zitat von Prophet

    Ähm so ganz Unrecht hat der Mr. Ruderfurz aber nun auch nicht mit seiner Behauptung. ;)

    Ich finde, dass er ziemlich Unrecht hat :huhu:!

    Da brauche ich mir nur die Please Don't Touch anzuhören, die von tollen Kompositionen nur so strotzt. Klar hat er auch eine ganze Menge belangloses Zeugs komponiert (er hat ja im Vergleich zu seinen Kollegen auch ziemlich viel komponiert und veröffentlicht.) Wenn man das mal alles zusammenstreichen und auf z.B. 8 Alben zusammenkürzen würde, dem STeve jemanden zur Seite stellt, der ihm sagt, wenn er sich mal wieder verliert in zu vielen musikalischen Wirrungen und er öfters mal einen guten Gastsänger ans Mikro lassen würde, dann wäre Steve ganz weit vorn und würde Banks und Rutherford mit ihren Soloalben ganz weit hinter sich lassen.

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    • 24. Juni 2011 um 20:53
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    • #30
    Zitat von Eric

    Ich finde, dass er ziemlich Unrecht hat :huhu:!

    Najaa, wie gesagt das ist jetzt meine ganz persönliche Meinung: Steve ist Meister im "ich komponiere wirklich tolle Songparts, aber ich stöpsel dann Parts, die nicht zusammengehören wollen trotzdem irgendwie zusammen und nenn das dann einen Song". Oder kurz: wunderbare, echt tolle Einzelparts und Fragmente, aber wirklich durchgängig stimmige Gesamtsongs gelingen ihm dann doch eher selten.

    Ist wie gesagt mein persönliches Empfinden und dahingehend gebe ich Rutherford Recht: Hackett spielt besser Gitarre (nicht nur technisch, sondern auch in Hinblick auf seinen unnachahmlichen Stil und sein Gespür für Melodien), als dass er komplette Songs stimmig komponieren kann.

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