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  5. Polls zu GENESIS

Schlechtestes Album von Genesis... ähem...

  • BenniJustice
  • 14. Mai 2006 um 17:09
  • Bert
    Lurker
    Trophäen
    1
    Beiträge
    588
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    dawnation.de
    • 22. Juli 2010 um 10:48
    • #171

    Nein, nein, auf jeeeeeden fall ist CAS das am wenigsten gelungenste Album. Schuld daran sind ein bißchen Mike und gaaanz doll Tony. Da hat er mal einfach schön verkackt (sorry). Hätte er sich mal umgehört, wäre ihm aufgefallen, daß zu dieser Zeit ein gewisser Rethroprog Touch durchaus im Kommen war und Bands wie Spocks Beard mit Rethro Touch und gutem Songwriting zu gefallen wußten. Warum spielt er Sounds, die wirklich kein Mensch, weder Rethrofreunde, noch moderne menschen ertragen können? Klavier,Hammond, Mellotron und alles wäre fein gewesen. Man spielt ja auch besser, wenn man gute Sounds unter den Fingern hat. Jeder Song wird ausgeblendet (glaub ich, so unglaublich lange hab ich das Album nicht mehr gehört). Schlagzeug klingt dermaßen gewollt nach Collins, aber nicht gekonnt.
    Einzig Ray Wilson macht nen verdammt guten Job und hat sogar ein paar schöne Songideen eingebracht. Zum Glück haben Tony oder Mike nicht versucht, zu singen.

    Amen

    "Sie machen Ihr Abitur in MATHEMATIK und nicht in PHIL COLLINS"
    Herbert Larisch, Lehrer für Mathematik 1994, nach einer verpassten Mathestunde aufgrund meines Besuches eines Phil Collins Konzertes in Berlin

    http://www.dawnation-band.de

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    https://www.genesis-fanclub.de/community/www.…lmysteryband.de

  • Eric
    Squonk
    Beiträge
    4.755
    • 22. Juli 2010 um 11:12
    • #172

    CAS ist aus den schon genannten Gründen (Fade-Outs, Songwriting ohne Einbindung eines Drummers etc.) sicher ein Kandidat auf das schwächste Album. Trotzdem mag ich die Scheibe irgendwie, da sie einige schöne und gute Momente hat und eben auch ein Stück weit eine Sonderstellung in der Genesis-Diskographie einnimmt. Jedenfalls hat das Album Hoffnungen geweckt, dass es mit Wilson in eine neue/alte Richtung gehen könnte. Leider sind diese Hoffnungen nicht mehr erfüllt worden.

    Shapes hab ich mal sehr gemocht, doch in den letzten Jahren fand ich das Album immer belangloser, auch wenn Mama und Home by the Sea herausstechen. Irgendwie hat dieses Album sehr viele für Genesis eher untypische Songs, die allesamt nicht schlecht sind. Aber irgendwie sind ist diese Art von Songs auch nicht der Grund, warum ich Genesis so mag. Versteht jemand, was ich meine?

    “THE NIGHT WE TRACKED DOWN PHIL COLLINS, BECAME BEST FRIENDS WITH HIM, AND TALKED HIM INTO REUNITING WITH PETER GABRIEL, AND THEN WE GOT TO SING BACKUP ON THE NEW GENESIS ALBUM AND IT WAS AWESOME!”

    — Barney Stinson, How I Met Your Mother, Season 7, Episode 21 ‘Now We’re Even’

  • chinwildchicken
    Slipperman
    Beiträge
    2.392
    • 22. Juli 2010 um 16:02
    • #173
    Zitat von Herma

    Vielleicht hat Tony seine Meinung auch über die Jahre hin geändert, soll ja vorkommen, das sich die Leute weiterentwickeln.


    YouTube - Tony's reaction to Wind & Wuthering Hat er auch, das ist die Antwort
    :cool:

    <!---

    The rain auditions at my window
    Its symphony echoes in my womb
    My gaze scans the walls of this apartment
    To rectify the confines of my tomb


    -->

  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.491
    • 22. Juli 2010 um 16:05
    • #174

    Das sah ich vorhins auch, als ich nach einem Interview von Tony betreffs W&W suchte. Na ja, vielleicht find ich mal ein diesbezügliches Interview. *bla*

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • charles bukowski
    Gast
    • 22. Juli 2010 um 20:54
    • #175

    ich glaube mike sagte mal, w&w wäre ein feminines album, also ohne eier. weiss aber nicht mehr, wo ich das gehört habe.

  • guardian eyes
    Lurker
    Beiträge
    318
    • 22. Juli 2010 um 22:53
    • #176

    Es ist nicht der Mix der W&W, der das Album für mich langweilig macht, sondern doch die Tatsache, daß kein einziger Titel einen Spannungsbogen (wie Herma so schön sagt) hat. Melodisch ist auch nichts herausragend. So wirkt das Ganze wie ein Abgesang des Alten und die Suche nach dem neuen Ufer. Plätschert wirklich so dahin, wie die Zwischenstücke-Lückenfüller des Lamb. Eigentlich klingt ja sogar das Lamb moderner als W&W. Letzters paßt überhaupt nicht in die zeitliche Reihe - oder eher, das Lamb war seiner Zeit voraus.
    Aus Euren freundlichen Erklärungsversuchen entnehme ich, daß es Euch zwar gefällt, aber auch nicht so richtig und da man nicht oft über dieses Album spricht, denke ich mir mal, es ist nicht der Rede wert.

  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.491
    • 22. Juli 2010 um 23:05
    • #177

    Nun ja, es gefällt mir schon "richtig". Klar, nicht so wie die Trespass, aber das trifft auch auf jedes andere Genesisalbum (außer Trespass natürlich) zu. Es ist ein langweiliges Album, ja und darum scheint es dir nicht zu gefallen, was auch ok ist. Aber ich für meinen Teil mag ab und an diese beschauliche Langeweile so sehr, dass ich über den fehlenden Spannungsbogen (wie ich so schön schrieb) hinwegsehen kann. Es ist schwer zu erklären. Ich kann jedem nachfühlen, warum er das Album nicht mag, aber gleichzeitig gefällts mir doch schon sehr, auch wenn es teils wie eine schwache Mischung aus ATOTT, Lamb und Selling wirkt.

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
    Beiträge
    6.234
    • 23. Juli 2010 um 07:14
    • #178

    Ich mag W&W auch sehr. Langweilig? Mag sein. Kein Spannungsbogen? Möglich. Ich finde es herrlich unangestrengt. Nicht so verkopft wie die Alben bis ATWTT (die ich auch sehr mag). Und es ist nicht so poppig wie spätere Alben, was auch nichts Schlechtes ist. Ansonsten schließe ich mich meinem Vor-Schreiber an.

  • Der Teemeister
    Gast
    • 23. Juli 2010 um 12:50
    • #179

    keine Spannungsbögen:ratlos: bei W & W??!!!:augenrollen:
    :schock2:wo bin ich denn hier??!!:aha:
    schonmal die instrumentale bridge bei One For The Vine gehört?
    In that quiet earth gehört? spannung ist der wechsel der stimmungen
    und der aufbau von dramatik. Die akustischen Gitarren bei der
    bridge von Eleventh. Earl of Mar! die dunkle bedrohung bei
    Unquiet slumbers for the sleepers!
    Hätte Gabriel das alles noch gesungen, würden wir hier ohne
    Zweifel vom best Genesis-Album ever reden!
    Auch das sogenannte Terzett bei Your Own Special Way
    baut Spannung auf. Afterglow ist Spannung!
    Wir würden zusammensacken vor Anspannung, wären da nicht
    auch die wunderbaren, entspannenden Momente!
    Natürlich ist das Album ein Abgesang auf die Jahre der Epik.
    Die Jahre mit Anthony und Steve.
    The Lamb bietet schon - vor allem durch die Art von Gabriels Gesang -
    einen quasi-Vorgeschmack auf Punk.

  • chinwildchicken
    Slipperman
    Beiträge
    2.392
    • 23. Juli 2010 um 12:57
    • #180

    @Teemeister
    Irgendwie hast du schon Recht, aber das kommt auf die einzelnen Songs im diesem Fall an.
    Als Ganzes Album hängen die Songs kaum miteinander zusammen.
    Das nach Special Way ein Gorilla kommt, finde ich schon bissel unpassend, und nach Slumbers wirkt der Einstieg in In that quiet Earth auch irgendwie uninspiriert, wobei dann ITQE selbst schon Hammer ist.
    :)
    Wobei ich nicht verstehe wie man Los Endos mit In that Quiet Earth vergleichen kann :D

    <!---

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