Ein nicht zu lösendes Dilemma:
- Weniger Familienzusammenhalt, weniger Großfamilien, also auch weniger Pflege innerhalb der Familien.
- Die Menschen werden statistisch immer älter und im Alter eben auch krank und pflegebedürftig.
- Immer mehr Krankheiten sind behandelbar - sicher 'ne nette Sache weil's die Lebenserwartung erhöht, aber es kostet auch.
- Die Zahl der Beitragszahler in Kranken- und Pflegekassen nimmt ab (wegen des demographischen Wandels).
Wir brauchen also immer mehr Pflegekräfte und haben immer weniger Geld um diese zu bezahlen.
Wie sollte man das lösen? Mehr Zuschüsse aus Steuermitteln an Kranken- und Pflegekassen? Aber wer zahlt dann diese Steuern, während ohnehin keiner über den Abbau der Staatsverschuldung redet. (Ich weiß nicht ob das keinem auffällt, aber es geht ja immer nur um die Reduzierung der Neuverschuldung, nie um die Reduzierung der Verschuldung.)
Ich glaube nicht dass sich da in absehbarer Zeit was wesentliches ändern wird.
(Und ganz grundsätzlich kann man schon mal drüber nachdenken warum "geistige" Arbeit in unserer Gesellschaft so viel besser bezahlt wird als "körperliche" Arbeit. Das gilt ja nicht nur für Pflegekräfte.)