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Uriah Heep

  • charles bukowski
  • 22. September 2010 um 05:57
  • Max
    Banjo Man
    Beiträge
    1.904
    • 22. September 2010 um 18:47
    • #11

    Uriah Heep sind sozusagen der Ursprung vom (poppigen) Heavy Metal, wie man ihn kennt: lange Haare, Leder, harte Gitarren, oft schnulzige Texte.

    Teilweise können Uriah Heep nichts dafür, weil andere Bands sie abgekupfert haben.
    "July Morning" ist textlich aber schon grenzwertig. :D

    Ich kenne "Salisbury" und "Look At Yourself" und finde beide Alben recht gut.
    "Lady In Black" ist einfach wahnsinnig gut, weil das einzige, was da geschieht, ganz dezente Arrangementwechsel sind; das Lied ist grundeinfach. Dann kommt das Mellotron rein, dann verschwinden alle Instrumente, dazu der "Ah"-Gesang, klasse!

    "Bird of Prey" und "The Park" sind auch wahnsinnig gut, wobei auf "Look At Yourself" die Verschmelzung von Pop und Metal begonnen hat. Überwiegend sind hier aber auch die tollen Stücke: Titelsong, "July Morning", "I Wanna Be Free" und besonders "Tears in my Eyes" gefallen mir. Was ich von "Shadows of Grief" halten soll, weiß ich noch nicht. :p

    So, let's drink some wine
    And have a good time.
    But if you really want to come through
    Let the good time, good time have you.
    It's what you've got to do.

  • Lamm1955
    Lurker
    Beiträge
    372
    • 22. September 2010 um 20:02
    • #12

    Habe UH 1977 ? in der Essener Grugahalle gesehen. Tut mir leid, ich fands einfach Sch...., zumindest was den optischen Teil anbelangt. Da war einfach nix ausser einem Poster (Schlangen?) hinter dem Schlagzeug.
    Kein Vergleich zu Genesis.

  • Warlord`s order
    Lurker
    Beiträge
    539
    • 30. September 2010 um 17:08
    • #13

    Habe gerade diesen Thread entdeckt.
    Ich war Anfang der 70er auch ein richtiger Heep-Fan. Bis ich dann Yes, Genesis, King Crimson etc. entdeckt habe. Das ging wahrscheinlich vielen zu dieser Zeit so. In meinem Bekanntenkreis war man entweder Heep- oder Deep Purple-Fan, beides schloß sich aus, warum auch immer. Als Teenager denkt man halt radikal.
    Wenn man sich die Bands heute so anhört, kann man die Konkurrenz kaum nachvollziehen. Die einzige Gemeinsamkeit, die mir auffällt, ist, daß sie zu jener Zeit die populärsten Bands waren, die harten Rock für junge Musikfans gemacht haben.
    Vor einem halben Jahr habe ich die alten LPs mal wieder durchgehört und war überrascht, daß mir die Scheiben von 71-73 (SALISBURY-LOOK AT YOURSELF-DEMONS AN WIZARDS-THE MAGICIANS BIRTHDAY-SWEET FREEDOM) wieder gut gefallen. Vor allem SWEET FREEDOM at sich gut gehalten. Was mir aufgefallen ist: Die Band hat 5 Studioalben innerhalb von 3 Jahren veröffenlicht und dazu noch ausgiebig getourt.
    Ich kann mich erinnern, daß auf jeder Fete damals die BEST OF von 75 rauf und runter lief. Zum Kennenlernen der frühen und wohl besten Jahre ein perfektes Album.

  • charles bukowski
    Gast
    • 1. Oktober 2010 um 19:52
    • #14
    Zitat von Warlord`s order

    Habe gerade diesen Thread entdeckt.
    Ich war Anfang der 70er auch ein richtiger Heep-Fan. Bis ich dann Yes, Genesis, King Crimson etc. entdeckt habe. Das ging wahrscheinlich vielen zu dieser Zeit so. In meinem Bekanntenkreis war man entweder Heep- oder Deep Purple-Fan, beides schloß sich aus, warum auch immer. Als Teenager denkt man halt radikal.
    Wenn man sich die Bands heute so anhört, kann man die Konkurrenz kaum nachvollziehen. Die einzige Gemeinsamkeit, die mir auffällt, ist, daß sie zu jener Zeit die populärsten Bands waren, die harten Rock für junge Musikfans gemacht haben.
    Vor einem halben Jahr habe ich die alten LPs mal wieder durchgehört und war überrascht, daß mir die Scheiben von 71-73 (SALISBURY-LOOK AT YOURSELF-DEMONS AN WIZARDS-THE MAGICIANS BIRTHDAY-SWEET FREEDOM) wieder gut gefallen. Vor allem SWEET FREEDOM at sich gut gehalten. Was mir aufgefallen ist: Die Band hat 5 Studioalben innerhalb von 3 Jahren veröffenlicht und dazu noch ausgiebig getourt.
    Ich kann mich erinnern, daß auf jeder Fete damals die BEST OF von 75 rauf und runter lief. Zum Kennenlernen der frühen und wohl besten Jahre ein perfektes Album.


    Nicht zu vergessen das erste Album "Very ´eavy, Very ´Umble". Da ist dann die Perle drauf "Come away Melinda", klingt vielleicht etwas schmalzig, aber ich finde das Stück Klasse. Ja, es gab die Deep Purple und die Uriah Heep Fraktion (in Deutschland). Wahrscheinlich fanden die Deep Purple-Fans Uriah Heep zu melodiös und nicht rockig genug, was den Uriah-Fans bei Deep Purple auf die Nüsse ging. Meine Einschätzung ohne Gewähr. Uriah Heep hat schon bis Ende der 70-iger Klassesongs gemacht: "Easy Living", Traveller in Time", "Paradise/The Spell", "Sunrise", "The Magicians Birthday", "The Pilgrim" etc. Schon lange nicht gehört, muss ich mir mal wieder reinziehen:cool:

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.038
    • 17. Januar 2011 um 21:50
    • #15
    Zitat von charles bukowski

    Ist das Uriah Heep-Zeug denn so komisch für Dich?;) Also dann mal Prost!!

    Hi Charles, ich verweise auf ein Posting aus diesem Thread, in welchem ich geschrieben habe...

    Zitat von townman

    dass ich außer "Lady in black" keinen einzigen (!) Song von denen kenne. Und dieser eine Song hat mich wahrscheinlich für immer abgeschreckt. Den fand ich schon als Kind extrem nervig.
    Nach dem, was ich über Uriah Heep gelesen habe, scheint er aber nicht unbedingt repräsentativ für deren musikalisches Wirken zu sein.

    Wie auch immer: Ich hole mir jetzt ein Bier, höre Who dunnit und erfreue mich des Älterwerdens. Prost!


  • charles bukowski
    Gast
    • 17. Januar 2011 um 22:17
    • #16
    Zitat von townman

    Hi Charles, ich verweise auf ein Posting aus diesem Thread, in welchem ich geschrieben habe...
    Wie auch immer: Ich hole mir jetzt ein Bier, höre Who dunnit und erfreue mich des Älterwerdens. Prost!


    Nein, nein, bitte nicht Who dunnit, da wird das Bier sauer und Du alterst 5 Jahre in 10 Minuten;):).
    Jetzt mal im Ernst. Ich empfehle dringend von Uriah Heep:

    Very `eavy very `umble
    The Magicians Birthday
    Demons and Wizards

    Du wirst einige Klassemusik zu hören bekommen. "Lady in Black" von Uriah ist etwa so wie "Throwing (my talent) = it all away" von Genesis. Glaube mir, die Scheiben lohnen sich.:huhu:

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.038
    • 17. Januar 2011 um 22:59
    • #17
    Zitat von charles bukowski

    Nein, nein, bitte nicht Who dunnit, da wird das Bier sauer und Du alterst 5 Jahre in 10 Minuten;):).
    Jetzt mal im Ernst. Ich empfehle dringend von Uriah Heep:

    Very `eavy very `umble
    The Magicians Birthday
    Demons and Wizards

    Du wirst einige Klassemusik zu hören bekommen. "Lady in Black" von Uriah ist etwa so wie "Throwing (my talent) = it all away" von Genesis. Glaube mir, die Scheiben lohnen sich.:huhu:

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    Fühle mich gerade ziemlich vergreist - muss an dem sauren Bier gelegen haben. Du scheinst Recht gehabt zu haben - also gut: Ich verspreche feierlich, dass ich mich in den nächsten Tagen mal um UH kümmern und berichten werde. Gute Nacht!


  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
    Beiträge
    6.235
    • 18. Januar 2011 um 07:05
    • #18

    Zu den Empfehlungen von CB ist noch Salisbury hinzuzufügen, zumindest das Titelstück. Und die Live 73 geht gut ab. Schon der Opener "Sunrise" macht gute Laune.

  • charles bukowski
    Gast
    • 18. Januar 2011 um 13:25
    • #19
    Zitat von Aprilfrost

    Zu den Empfehlungen von CB ist noch Salisbury hinzuzufügen, zumindest das Titelstück. Und die Live 73 geht gut ab. Schon der Opener "Sunrise" macht gute Laune.


    Da hast Du natürlich absolut recht. Ich habe Salisbury nicht erwähnt, da townman schrieb, das Stück "Lady in black" hätte ihn abgeschreckt. Na ja, das kann er dann ja regelmässig skippen:).

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.038
    • 28. Januar 2011 um 22:15
    • #20

    Ich bin ein paar Empfehlungen jetzt gefolgt (z.B. "The magician's birthday") und muss sagen, dass ich für Uriah Heep offensichtlich nicht die nötige Reife habe. Die Musik lässt mich kalt.
    Und der Sänger - geht bei mir gar nicht. Mir erscheint sein Gesangsstil als direkter Vorläufer dieser fürchterlichen Poser-Metalbands á la "Iron Maiden", "Manowar" und "Hammerfall". Jedem das Seine, meins ist's jedenfalls nicht. Trotzdem danke für die Empfehlungen.


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