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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW: [09.12.-15.12.13]: MIKE RUTHERFORD - Maxine

  • Forum-Admin
  • 9. Dezember 2013 um 06:25
1. offizieller Beitrag
  • Forum-Admin
    Administrator
    Beiträge
    478
    • 9. Dezember 2013 um 06:25
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Bewertung des Tracks "Maxine" nach Schulnoten 22

    1. 15 Punkte (überragend) (0) 0%
    2. 14 Punkte (sehr gut) (1) 5%
    3. 13 Punkte - sehr gut (1-) (0) 0%
    4. 12 Punkte - gut (2+) (0) 0%
    5. 11 Punkte - gut (2) (3) 14%
    6. 10 Punkte - gut (2-) (2) 9%
    7. 9 Punkte - befriedigend (3+) (2) 9%
    8. 8 Punkte - befriedigend (3) (2) 9%
    9. 7 Punkte - befriedigend (3-) (4) 18%
    10. 6 Punkte - ausreichend (4+) (3) 14%
    11. 5 Punkte - ausreichend (4) (1) 5%
    12. 4 Punkte - schwach ausreichend (4-) (1) 5%
    13. 3 Punkte - mangelhaft (5+) (2) 9%
    14. 2 Punkte - mangelhaft (5) (0) 0%
    15. 1 Punkt - mangelhaft (5-) (0) 0%
    16. 0 Punkte - ungenügend (6) (1) 5%

    Track Of The Week - 09.12.2013 - 15.12.2013

    MIKE RUTHERFORD - Maxine

    Jahr: 1982
    Album: Acting Very Strange
    Arbeitstitel: unbekannt
    Credits: Rutherford
    Lyrics: ja
    Länge: 5:21
    live gespielt: nie
    bekannte Coverversionen: ---


    Bemerkungen: "Maxine!" schreit er. Rutherfords zweites Soloalbum genießt eine Art underground-Kultstatus bei vielen Fans. Er singt selbst und das klingt zuweilen gepresst, manchmal schräg, bestenfalls originell. Das Album ist ganz anders als sein Debüt als Solist. Es ist deutlich mehr 80er und Maxine? Unser Track Of The Week.

  • pealmu
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.977
    • 9. Dezember 2013 um 10:35
    • #2

    Vorab ein Link zum Hören: Mike Rutherford-Maxine - YouTube

    "Maxine" reiht sich mit seiner Wuchtigkeit in die Heavy-Songs von Mike ein, siehe:
    "Squonk", "Man Of Our Time" oder "Moonshine" (SMALLCREEPS DAY).
    Im Hintergrund singt auch noch deutlich Noel McCalla mit, der schon auf SMALLCREEPS DAY sang und später mal bei Manfred Mann's Earth Band am Mikrofon stand. Bei "Maxine" fordern der fette Moog Taurus Bass und die verzerrten Akkorde die Tieftöner heraus. Dazu ist "Maxine" auch noch ziemlich eingängig und ein stimmungsvoller Live-Song. Und er wurde deshalb auf der ersten Tour von Mike & The Mechanics 1986 auch tatsächlich live gespielt, denn mit nur dem ersten M&tM-Album fehlte für ein ganzes Konzert doch etwas Material:

    Mike and the Mechanics

    Damit haben M&tM genau genommen eine Coverversion von einem Mike-Rutherford-Song gespielt.

    Mir macht das Album ACTING VERY STRAGE sowieso ausgesprochen Spaß und es ist eines meiner liebsten Alben überhaupt. Wer genau hinhört, erkennt auch wie sich der Genesis-Sound von DUKE zu ABACAB veränderte, nämlich wie parallel von SMALLCREEPS DAY zu ACTING VERY STRANGE. Die Gitarrensynthesizer verschwanden mehr im Hintergrund und die E-Gitarren traten in den Vordergrund, Mike wurde gradliniger, etwas dreckiger, etwas poppig-rockiger.

    Ich mag auch Mikes Joe-Cocker-Gedächtnisgesang und finde es wirklich schade, dass Tony und Mike nicht deutlich mehr bei Genesis gesungen haben - zumindest im Hintergrund. Das wäre ein Kennzeichen für eine Band gewesen und eine Abgrenzung zu Collins solo.

    "Maxine" ist nicht der beste Song vom Album, aber gute 11 Punkte wert.


    NACHTRAG: Als Credits sind übrigens Rutherford/Bellotte angegeben.

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

    4 Mal editiert, zuletzt von pealmu (10. Dezember 2013 um 20:45) aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Blende-Jochen
    Lurker
    Beiträge
    156
    • 9. Dezember 2013 um 11:15
    • #3

    Hab den Song eben zum ersten Mal gehört und er geht gut ins Ohr. Von mir eine 2-.
    Vor allem die Drums im Phil-Gated-reverb-Sound sind cool. Ich hab mal bei Wikipedia geschaut, auf dem Album hat mein zweiter Lieblingsdrummer - nach Phil - Stewart Copeland mitgetrommelt. Sehr interessant...

  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 9. Dezember 2013 um 18:54
    • #4

    Gesanglich klingt Mike, als drückte man ihm bei der Performance den Hals zu. Unvermittelt fällt einem dazu die erste Session von Ray Wilson mit den Jungs und sein Erfahrungsbericht darüber ein. ("Oim...shippwrrreckd!")
    Ein schlependes, verstörendes Stück Popmusik. Das Album habe ich mir in Edinburgh beim Trödler für fifty pee gegönnt. Mehr ist davon nicht geblieben. Muß noch mal hören. Very strange actor, Mike.;)

    We can help You

  • VinylManiac
    Gast
    • 9. Dezember 2013 um 19:08
    • #5

    ...nach Diktat verreist...:ratlos::dumdi::dumdi:

    3 Mal editiert, zuletzt von VinylManiac (11. Februar 2014 um 20:04)

  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
    Beiträge
    6.233
    • 9. Dezember 2013 um 19:46
    • #6

    Achtziger Jahre Mucke ist nicht so mein Ding. Aber dieser Song ist witzig und erinnert noch ein bisschen an Smallcreep's Day. Daher 8 Punkte.
    (Das Lynchteam dürfte unterwegs sein, wo ich doch einem beliebten Gabriel-Song nur 2 Punkte gegeben habe - und nun das.)

  • sunrise
    Banjo Man
    Beiträge
    1.365
    • 9. Dezember 2013 um 21:43
    • #7

    ...irgendwie witzig! :cool:

    8 Punkte


    Than the sun reflecting off my pillow bringing the warmth of new life

  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 10. Dezember 2013 um 13:51
    • #8
    Zitat von VinylManiac

    ...sehr seltsam, letzte Woche habe ich
    mein Mint (= neuwertig) Exemplar
    nach Ausgrabungsarbeiten in meinem
    Vinylarchiv beim örtlichen 2nd Hand Dealer
    meines Vertrauens abgegeben, [...]

    Ich hätte es trotzdem genommen, meine Ausgabe ist nämlich alles andere als MINT.


    Pealmus Beitrag ist mit Leidenschaft und Fachwissen vorgetragen. Er regt zum Nachdenken an. Da für mich die Achtziger musikalisch immer zerrissen sind und zwischen unglaublichen (Plastik-)Popmüll und großen Sternstunden oszillieren, muß ich mit weiteren Anmerkungen passen, das kostet gerade zuviel Kraft. Ich mag Mike und freue mich über sein Output, aber meine Punktevergabe orientiere ich selten an persönlichen Befindlichkeiten, sondern versuche mich stets an der Einordnung in den Popkosmos. Daher leider nur

    Sechs Punkte.

    We can help You

  • pealmu
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.977
    • 10. Dezember 2013 um 20:43
    • #9
    Zitat von Mr. Plod

    Ich hätte es trotzdem genommen, meine Ausgabe ist nämlich alles andere als MINT.

    Pealmus Beitrag ist mit Leidenschaft und Fachwissen vorgetragen. Er regt zum Nachdenken an. (...)

    Ploddie, ein "like" hätte doch gereicht. ;) Ich habe wahrscheinlich in irgendeiner Ecke noch eine LP, die bis auf einen Cut-out wie neu ist. Beim nächsten mal in Berlin kannst Du mich ja mal besuchen.

    Es gab zu dem Album einen ca. 60 cm hohen verzerrenden, gebogenen Promo-Spiegel. Wenn man hinenschaut, sieht es aus wie mit den verzerrten Bildern vom Platten-Cover. Den habe ich mich auch nicht getraut aufzuhängen.

    Ich hoffe, ich habe bei den bisherigen Songs so abgestimmt, wie ich das Album jetzt einschätze:

    ACTING VERY STRANGE
    Who is Fooling Who = 13 P.
    Halfway There = 12 P.
    Maxine = 11 P.
    Hideaway = 10 P.
    Acting Very Strange = 9 P.
    I Don't Wanna Know = 8 P.
    Coudn't Get Arrested = 6 P.
    A Day To Remember = 6 P.

    Aber eigentlich wollte ich hiermit nur den Thread nach oben schieben. :p

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

  • Zy
    Giant Hogweed
    Beiträge
    4.902
    • 11. Dezember 2013 um 17:15
    • #10

    Kannte das Lied nicht, da wir damals die LP nie gekauft haben. Mein Bruder fand sie miserabel.
    Das Lied fängt schön wuchtig an, netter Rhythmus aufs erste Anhören, wird aber schnell monoton. Der Song hat einen dunklen Touch und erinnert mich verschiedentlich an gewisse Songs von Steve Hackett. Am Anfang geht das Ganze einem recht gut ins Ohr, doch schon beim zweiten Anhören geht's mir schon auf den Wecker - insbesondere dieser nicht sehr originelle Refrain. Hier wird wie bisweilen bei Steve eine brauchbare Idee bis zum Geht-nicht-mehr ausgelutscht. Auch der Gesang ist auf Hackett-Niveau - nur brauchbar, nicht gerade gut.
    Einzig die Bridge (do you remember) kurz nach der Mitte bricht diese Monotonie und danach gehts mit öden Refrain bis zum Schluss. Zum Glück bin ich jetzt mit der Kritik fertig - ein drittes Mal will ich mir den Song nicht mehr antun.
    Schwach ausreichend.

    Zy
    ------
    "The music is the true currency. It's more valuable than the accolades or the money. The relationship is with the invisible muse and you know if she's pleased or if she ain't." - Steve Hackett

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