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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW [12.11.-18.11.12]: GENESIS - Fading Lights

  • martinus
  • 5. November 2012 um 19:55
1. offizieller Beitrag
  • martinus
    Giant Hogweed
    Beiträge
    5.752
    • 5. November 2012 um 19:55
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Bewertung des Tracks "Fading Lights" nach Schulnoten 127

    1. 15 Punkte - überragend (52) 41%
    2. 14 Punkte - sehr gut (1) (19) 15%
    3. 13 Punkte - sehr gut (1-) (14) 11%
    4. 12 Punkte - gut (2+) (6) 5%
    5. 11 Punkte - gut (2) (9) 7%
    6. 10 Punkte - gut (2-) (7) 6%
    7. 9 Punkte - befriedigend (3+) (7) 6%
    8. 8 Punkte - befriedigend (3) (8) 6%
    9. 7 Punkte - befriedigend (3-) (2) 2%
    10. 6 Punkte - ausreichend (4+) (0) 0%
    11. 5 Punkte - ausreichend (4) (1) 1%
    12. 4 Punkte - schwach ausreichend (4-) (0) 0%
    13. 3 Punkte - mangelhaft (5+) (0) 0%
    14. 2 Punkte - mangelhaft (5) (1) 1%
    15. 1 Punkt - mangelhaft (5-) (0) 0%
    16. 0 Punkte - ungenügend (6) (1) 1%

    Track of the Week - 12.11.2012 - 18.11.2012

    GENESIS - Fading Lights

    Jahr: 1991
    Album: We Can't Dance [Rezension]
    Arbeitstitel: Nile
    Credits: Banks, Collins, Rutherford
    Lyrics: ja
    Länge: 10:27
    Musiker: Tony Banks, Phil Collins, Mike Rutherford

    live gespielt: 1992, 2021, 2022
    bekannte Coverversionen: keine

    totw_fadinglights.jpg

    Bemerkungen: Fading Lights ist nicht nur eine nachdenkliche Rückschau auf eine lange und erfolgreiche Karriere, sondern vor allem eine Liebeserklärung an den Progressive Rock. Fading Lights schafft das unmögliche, spannt den Bogen von den frühen Siebzigern bis hin zu We Can't Dance. Der instrumentale Mittelteil ist aller Ehren wert und selbst eingefleischte Prog-Fans, die die Collins-Ära meiden, können diesem Song viel abgewinnen. Dazu hat Fading Lights etwas Prophetisches - Tony Banks schrieb den Text quasi über das Ende von Genesis ...

    ... cried a voice in the crowd.

    Förderer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

    3 Mal editiert, zuletzt von martinus (28. Juli 2025 um 20:01) aus folgendem Grund: Angaben bei "live gespielt" ergänzt

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.831
    • 12. November 2012 um 08:32
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Ich lehne mich mal aus dem Fenster: In dieser Woche etwas ganz großes!

    Viel Spaß beim ausgiebigen Diskutieren...

    Christian
    it-Redaktion

    -------------

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  • wembley6642
    Lurker
    Beiträge
    114
    • 12. November 2012 um 08:44
    • #3

    ..........prophetisch wirkte das Lied definitiv auf den 1992 Konzerten, denn Chester und Daryl ließen die 3 "echten" Mitgliedern sich auf der Bühne alleine austoben. And then there were three! Das Lied hat den Platz von Afterglow im Set genommen und, wenn man die beiden Lieder vergleicht, merkt man, dass Afterglow einfach mehr Substanz hat. Fading Lights war wie viele Lieder von Abacab an, eine halb-gebackene Idee, die nicht richtig ausgearbeitet wurde. In den 70en hat die Gruppe die Lieder monatelang geprobt, bis 1992 wurden sie auf Sparflamme geprobt "der Spontanität zuliebe" und bliebe, wenn nicht in der "Demo" Form, dann als Blueprint. Das Lied hätte ein Meisterwerk werden können aber es fehlte irgendwie der Einsatz. Die Protagonisten waren vielleicht nicht mehr gewillt das Potenzial des Stückes richtig auszuquetschen.

  • al board
    Banjo Man
    Beiträge
    1.387
    • 12. November 2012 um 08:56
    • #4

    Mangelnder Einsatz? Potenzial nicht ausgeschöpft? Nicht ausgearbeitet? Na ja, es ist halt eine Meinung. Aber nicht meine.
    Ein eigentlich schlicht strulturiertes Lied so klingen zu lassen ist für mich schon große Kunst. Den Text finde ich immer wieder berührend, beschreibt er doch Momente des Abschiednehmens, die man ab einem gewissen Alter immer wieder selbst erlebt.

    Kurz: Ich LIEBE diese Nummer!
    15 Punkte...

    al's Lebensweisheiten:

    "Man muss sich seiner Arroganz schon bewusst sein, um sie genießen zu können."

  • t-laudi
    Gast
    • 12. November 2012 um 08:58
    • #5

    Super... mit das beste Stück der WCD !!! Volle Punktzahl von mir!

    Der Song hat was ganz spezielles (wie Christian es schonn erwähnt hat)-eine ganz besondere Atmosphäre strahlt er aus! Ruhig und dramatisch (im Mittelteil), kraftvoll und melancholisch... finde ihn einfach nur gut und gelungen!!!

  • timonraphael
    Lurker
    Beiträge
    252
    • 12. November 2012 um 09:46
    • #6

    AAAAAHHHHHHH, wunderschön! Ich liebe dieses Stück von Anfang bis Ende. Es ist zeitlos, aber trotzdem nimmt es mich zurück in die Zeit anfangs der 90er und stimmt mich auch etwas sentimental...

    Einen Tick besser gefällt mir die Live-Version von The way we walk. Hat irgendwie noch mehr Power, Phil singt grandios und Mike's kurzes Gitarrensolo am Ende des Instrumentalteils kommt auch besser zur Geltung.

    Ich wünschte, sie hätten es 2007 im Set gehabt!

    No cloud, a sleepy calm
    Sunbaked earth that's cooled by gentle breeze
    And trees with rustling leaves
    Only endless days without a care
    Nothing must be done

  • pealmu
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.977
    • 12. November 2012 um 09:55
    • #7

    Ein großes Stück Musik und wieder einer von Tony Banks' "terminal songs".

    Eine echter live reproduzierbarer Trio-Track, eine melancholische Stimmung, von Phil einphilsam gesungen und ein instrumentaler Mittelteil, der die Melancholie aufbricht und eine gewisse "Süßlichkeit" vermeiden hilft. Von Ray Wilson gibt es eine Akustikgitarrenversion (ohne Mittelteil), die mir sehr gefällt, aber ohne Mittelteil fehlt mir eigenartigerweise etwas Spannung.

    Ich habe 13 Punkte gegeben, weil ich den Song liebe. Es ist auch mein Favorit auf We Can't Dance.

    Warum dann nur 13 Punkte? Genau dieser Instrumentalteil ist in meinen Augen zu schwach, um den Song perfekt zu machen. Die Aneinanderreihung der Jams ist mir zu wenig songdienlich, zu wenig ausgearbeitet, zu wenig komponiert. Heute könnte man die 80er-Jahre-Drumbox auch durch echte Percussion ersetzen, aber das wäre kein Grund für einen Punkteabzug.

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

    Einmal editiert, zuletzt von pealmu (12. November 2012 um 09:57)

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 12. November 2012 um 10:03
    • #8

    "Fading Lights" ist einer der besten Songs den Genesis in ihrer letzten klassischen Besetzung produziert haben. Noch dazu ist es neben "Dreaming While You Sleep", "No Son of mine" und "Driving the last Spike" der beste Song von "We Can't Dance".
    Der Song hat Atmosphäre, Tiefgang, eine Melancholie und dazu noch einen prophetischen Text - geschrieben von Tony Banks.
    Der Instrumentalteil ist aller erster Sahne. Einziger Kritigpunkt: Ich vermisse mehr Gitarrensounds.

    Eine Sache noch: Genesis hätten diesen Song 2007 spielen sollen, taten sie aber nicht. Schade!

    15 Punkte für einen meiner Favouriten.

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
    ___
    Mein Iona-Thread: Iona

    Meine Musiksammlung: Discogs

    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

    Einmal editiert, zuletzt von Synclavier (28. Januar 2013 um 13:50)

  • timonraphael
    Lurker
    Beiträge
    252
    • 12. November 2012 um 10:24
    • #9
    Zitat von pealmu

    Heute könnte man die 80er-Jahre-Drumbox auch durch echte Percussion ersetzen, aber das wäre kein Grund für einen Punkteabzug.



    Das wegen der Drummaschine hat Phil auf die Frage, wieso er als Drummer eine D-Machine benutzt, folgendermassen erklärt:

    Die Drummaschine, insbesondere dieser Sound, hat eine gewisse Unnachgiebigkeit, Unbarmherzigkeit ("er brauchte das Wort "relentlessness"), welche zum Kontrast steht zum live gespielten Schlagzeug. Ein "echter" Drummer/Percussionist würde sich langweilen, ein immer gleichbleibendes Muster zu spielen und würde anfangen, es auszubauen und zu "grooven". Dies würde jedoch eben diese "relentlessness" zerstören. (Quelle: DVD Classic Albums, FACE VALUE.)

    Finde ich einen interessanten Ansatz! Abgesehen davon ist es einfach ein Collins-typisches Mittel seit "In the air tonight" bzw. "Duchess". Love it!

    No cloud, a sleepy calm
    Sunbaked earth that's cooled by gentle breeze
    And trees with rustling leaves
    Only endless days without a care
    Nothing must be done

  • tamatze
    Lurker
    Beiträge
    304
    • 12. November 2012 um 10:41
    • #10

    Atmosphärisch, sinnlich, gewaltig (Mittelteil), melancholisch. Da ist alles drin, was man sich wünscht. Vor allem von Genesis. Ein Punkt Abzug, weil der Song live nicht mehr ganz die Stimmung transportieren konnte - aber das ist Meckern auf höchstem Niveau.
    14 Punkte.

    :genesis:

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