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Für die Nachwelt...

  • revelation
  • 28. Januar 2012 um 19:34
  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.744
    • 29. Januar 2012 um 18:15
    • #11

    Nun habe ich mir den ganzen Tag den Kopf zermartert und bin , wie Ihr, zu keinem ganz befriedigendem Ergebnis gekommen.

    Einige Vorschläge gehen schon in die richtige Richtung,finde ich.
    Als ich mir den Thread ausdachte, hatte ich übrigens auch Dodo/Lurker im Kopf,fand dann aber, dass das "stagnationmässig-akkustische"-zärtliche Element fehlt.
    Vieles auf TatT, wie Squonk vereint,was Genesis davor oder danach gemacht haben,aber: Absolut nichts,was auf "Invisible Touch" zu hören ist,klingt,wie irgendwas ,daß Genesis früher oder später gemacht haben. Um hier noch Übereinstimmungen zu finden, mussten wir das Kriterium Sound komplett streichen und das reine Songwriting zugrunde legen.

    Dann,meine ich, könnte "Time Table" ein Song sein,der auf jedem Album hätte vertreten sein können. zumindest von `67- `92. Jeweils natürlich nur dann, wenn kleine zeitgemässe Veränderungen vorgenommen würden.

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

    3 Mal editiert, zuletzt von revelation (30. Januar 2012 um 18:51)

  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 30. Januar 2012 um 11:35
    • #12
    Zitat von revelation

    Dann,meine ich, könnte "Time Table" ein Song sein,der auf jedem Album hätte vertreten sein können. zumindest von `67- `92. Jeweils natürlich nur dann, wenn kleine zeitgemässe Veränderungen vorgenommen würden.

    Jetzt stell Dir mal Timetable auf Abacab oder Invisible Touch vor...das klingt so schön weich und warm, das paßt doch überhaupt nicht auf dieses vielleicht außergewöhnlichste Genesisalbum und schon gar nicht auf diese Mitt-Achtziger-Electronics-Scheibe, oder?!

    We can help You

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.744
    • 30. Januar 2012 um 13:55
    • #13
    Zitat von Mr. Plod

    Jetzt stell Dir mal Timetable auf Abacab oder Invisible Touch vor...das klingt so schön weich und warm, das paßt doch überhaupt nicht auf dieses vielleicht außergewöhnlichste Genesisalbum und schon gar nicht auf diese Mitt-Achtziger-Electronics-Scheibe, oder?!


    Natürlich geht es nur um eine Annäherung,klar. Der Faktor Sound/Produktion müsste dabei unbeachtet bleiben.

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 30. Januar 2012 um 14:13
    • #14
    Zitat von revelation

    Natürlich geht es nur um eine Annäherung,klar.

    Für mich ist deine Frage an uns deswegen interessant, weil hier jeder mal den repräsentativen Kern des musikalischen Wesens von Genesis benennen müsste. Sich hier auf einen Song festzulegen, bedeutet eben, sein Verständnis dieses Kerns mal vor dem Hintergrund einer überspitzten Fragestellung anschaulich machen zu müssen.
    Finde ich schön, weil jeder, der sich beteiligt, so eine Art Selbstoffenbarung betreibt. Also ran an die Frage, Leute! Es geht nicht um DEN einen Titel (den es nicht geben kann), sondern um eure Auffassung des Wesens von Genesis.


  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.744
    • 30. Januar 2012 um 14:37
    • #15

    Angeregt durch townman erweitere ich hiermit mal die Fragestellung : Unter Beachtung des Eingangsposts- Welcher Genesis - Track beinhaltet für Dich (also natürlich rein Subjektiv ) das innerste Wesen der Musik von Genesis und ist dabei geeignet, in 1000 Jahren den Gehalt von Genesis einigermassen repräsentativ zu erklären?


    Zitat von Herma

    Hmm... mir würde da am ehesten Dodo/Lurker einfallen, welches meiner (alles andere als) bescheidenen Meinung nach wohl die gelungenste Synthese zwischen Prog und Pop ist. .

    Das unterschreibe ich sofort !

    Aber jetz `mal Butter bei die Fische! Ich lege mich hiermit fest auf....Trommelwirbel :Can-utility and the Coastliners

    Es ist ein mittellanges äusserst abwechslungsreiches und dabei kompaktes Stück,daß mich auf eine emotional zerrissene , aufregende,dynamische Reise entführt, und mich nach fünf Minuten in ein atemberaubendes Finale entlässt!

    Instrumental beinhaltet es alles,was Genesis zu bieten hatten: Akkustische Passagen,gewaltige Basspedalparts, sparsamen aber sehr effektiven und inteligenten Einsatz der Leadgitarre, Akkordschichten auf Grundtönen basierend,die eine ganz eigene "Melodie" erzählen ; Ein Basspiel,dass ebenso begleitend, wie eigene (harmonische)Akzente setzend ist; Ein Drumming , dass sowohl akzentuierend, als auch erzählend und spielerisch leicht vorantreibend ist.

    Dazu wird in unter sechs Minuten eine musikalische Geschichte erzählt, für die andere doppelt so lange brauchen. Die Ereignisdichte ist unheimlich gross und es ist an keiner Stelle ein Tönchen zu viel. Jedes neue musikalische Motiv wird eben genau so lange eingeleitet, wie nötig und schon baut sich eine enorme Spannung auf, die wieder aufgelöst wird,bevor kurz danach in ein neues Motiv überführt wird-dennoch wirkt das gesamte Werk in sich gebunden und verfolgt einen musikalischen Faden.

    In diesem Werk zeigen Genesis alles, was sie können,alles,was Sie ausmacht(auch vieles,was sie noch Jahrzehnte später konnten, aber selten alles in einem Stück). Hier sind Genesis für mich absolut Urtypisch !

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

    9 Mal editiert, zuletzt von revelation (30. Januar 2012 um 18:54)

  • charles bukowski
    Gast
    • 30. Januar 2012 um 18:14
    • #16

    Also, ich stimme zu, dass man Genesis nicht an einem Stück festmachen kann. Prog, Prog Pop, und Pop. Jetzt müsste man ein Stück finden, was diese 3 Kriterien erfüllt. Ab "And then.." müsste man also ein Stück finden welches etwas Prog enthält und auch diesen Keyboard-Bombast, den Genesis ja schon immer auszeichnete. So etwas existiert nicht. Man kann aber Genesis festmachen an ihren Epochen. Bis The Lamb das Stück, bis vor And Then.. dieses, und ab dann jenes.

  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 30. Januar 2012 um 20:34
    • #17
    Zitat von townman

    Es geht nicht um DEN einen Titel (den es nicht geben kann), sondern um eure Auffassung des Wesens von Genesis.

    Genau das geht immer noch nicht: was sagt Ihr, wenn Ich sage: Die Essenz von Genesis wird beschrieben in den Songs Supper´s Ready, Hold On My Heart und Whodunnit? Was sagt Ihr dann?
    "Der A...rmleuchter"!

    Also Pistole auf die Brust? Ja guttähh, dann würde ich nehmen, ning ning
    klackklackklack...42 --- sagen wir...
    Dancing With The Moonlit Knight


    Soll ich´s noch begründen?

    We can help You

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.744
    • 30. Januar 2012 um 20:35
    • #18
    Zitat von Mr. Plod

    Soll ich´s noch begründen?

    So is das hier gedacht,ja!

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 30. Januar 2012 um 21:09
    • #19
    Zitat von revelation

    So is das hier gedacht,ja!

    Oh ähm, bin übermüdet, nun ja, tschulligung:

    Das ist ein classic track, ich habe mich bewußt gegen was neueres entschieden, weil dieses Album sicher das Zeug zum Klassiker hat (die meisten Genesisfans lieben es und allen, denen man es sonst so vorspielt, finden es auch klasse), alle fünf wichtigsten Musiker mitspielen (gut, es fehlt Mr. Phillips = kleiner Makel), dieses Lied insbesondere Melodien und Harmonien aufweist, die für mich einen typischen Genesissound ausmachen, es typisch schrullig-absurde Lyrics hat, schön lang ist, aber nicht zu lang, es heute noch gut klingt (nicht nach verstaubtem progrock-Geseiere),der Sänger Akzente setzt, es hat etwas majestätisches, der klassischen Musik anverwandtes (Anfang) und zugleich Rockiges (z.B: späterer Teil oder Gitarrensolo). Es lebt von Überraschungen (Zusammenspiel der Instrumente/ Einsatz des Mellotrons/ Taktwechsel/Rhythmuswechsel, Hard Rock und Ballade in einem), aber nicht zu perfekt wie die Songs ab 1980, die ganz spezielle Chemie zwischen seinen Musikern ist deutlich heraushörbar, es beginnt zart und leise, endet auch so, dazwischen bzw. kurz gesagt: Genesis in ihrer ganzen Schönheit und Deutlichkeit…

    und: weil Du nur einen Song haben wolltest!

    (Noch ein Geheimnis:): es ist nicht mein Lieblingssong und auch nicht von meinem Lieblingsalbum)

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  • Robin Lionheart
    Intruder
    Beiträge
    43
    • 30. Januar 2012 um 21:55
    • #20

    Ich halte "Home by the Sea" für das missing link (ach nee, ist ja nicht missing) zwischen Genesis prog und Genesis pop. Das kann man doch auch noch Leuten in hundert Jahren zumuten. Vielleicht verstehn sie es sogar.

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