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  4. GENESIS - 1978 bis 1993

Historische Authentizität von Driving The Last Spike

  • townman
  • 26. März 2012 um 22:59
  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 26. März 2012 um 22:59
    • #1

    [Dieser Beitrag wurde ursprünglich im Thread zum Track der Woche 'Hold On My Heart' veröffentlicht. Der Ausdruck 'WCD-Betroffenheitskitsch' führte dort zu einem Exkurs, der in diesen separaten Thread verlagert wurde. townmans Beitrag ist der Vollständigkeit halber deshalb auch hier einkopiert worden. 27.3.2012 - martinus]


    Hold on my heart – ein bewegendes Liedchen

    Er bewegt wie kein anderer Genesis-Song: Die einen bewegen sich von ihm weg (Bier holen, pinkeln gehen), die anderen bewegen sich dazu (paarweise kuschelnd, schmusend, knutschend, vorspielend und eventuell auch weiterspielend), die nächsten fühlen sich ob Phils zehn zarter Splash-Beckenschläge im Mittelteil und der Romantik des Stücks innerlich tief bewegt und ich selbst schließlich bewegte 2007 – als das Liedchen im Hamburger Stadion anfing, mit dem Nieselregen um die Wette zu plätschern – meinen Kopf in Richtung meines Kumpels, um mir für die Kunstpause der Band eine Zigarette zu erbitten: Tote Zeit will ja schließlich für etwas Sinnvolles genutzt sein.
    Der Schmalzfaktor bewegt sich für meine Begriffe irgendwo zwischen George Michaels „Careless whisper“ und Chris de Burghs „Lady in red“. Ersteres mag ich noch etwas lieber wegen des Hammersaxophons und des unwiderstehlichen Tschakatschaka-Grooves, aber ich muss schon anerkennend sagen, dass „Hold on my heart“ eine echt gelungene Schnulze ist. Der Song ist absolut stimmig und konsequent, er funktioniert blendend (na ja, live nicht so, da ist er auch für mich ein Stimmungskiller gewesen).
    Tony spielt eine wirklich außergewöhnlich schöne Akkordfolge. Schade, dass sie für diesen Song verwendet wurde, denn man hätte aus ihr auch einen genialen Genesisbombast machen können (das habe ich mal irgendwann ausprobiert).
    Ich ziehe HOMH auch unbedingt dem fiesen WCD-Betroffenheitskitsch á la „Driving the last spike“ und „Tell me why“ vor – mal `ne harmlose Plastikschnulze zwischendurch tut mir längst nicht so weh wie jenes Pathos-Geseiere, im Gegenteil: Der Sound ist außerordentlich wohltuend, wenn man es dabei belässt, nicht so ganz intensiv zuzuhören. Mike schafft mit seinen paar Tönchen durchaus bemerkenswert viel Atmosphäre (minimaler Aufwand, maximaler Ertrag – das kann auch nicht jeder) und Phils Gesang ist angenehmerweise eher schlicht und sanft-säuselnd. So rangiert HOMH immerhin im WCD-Song-Ranking auf Platz 3 bei mir (6 Punkte).
    Den Sinn des Songtitels habe ich als Ignorant des Englischen immer nicht verstanden: „Halt an, mein Herz“? Hm, also so schlimm finde ich die Musik nun wirklich nicht. „Halt aus, mein Herz“? Schon eher, hört sich aber kacke an, da fehlt irgendwie die Dynamik, die Bewegung. Also lieber: „Geh aus, mein Herz…“ Klingt irgendwie volkstümlich. Aber so waren sie halt zu WCD-Zeiten.
    Ich begrabe hiermit meine Absichten, einen fundierten Beitrag schreiben zu wollen. Die Realität holt einen manchmal so ungemein gnadenlos auf den Boden zurück, schlimm ist das.


    Einmal editiert, zuletzt von martinus (27. März 2012 um 17:06) aus folgendem Grund: Abspaltungsbemerkung eingefügt

  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 27. März 2012 um 08:05
    • #2
    Zitat von townman

    Ich ziehe HOMH auch unbedingt dem fiesen WCD-Betroffenheitskitsch á la „Driving the last spike“ und „Tell me why“ vor – mal `ne harmlose Plastikschnulze zwischendurch tut mir längst nicht so weh wie jenes Pathos-Geseiere, [...]

    Warum ist das Betroffenheitskitsch? Warum kannst Du einem Charterhouseabsolventen nicht abnehmen, daß er sich mit der Situation der Eisenbahnbauer im neunzehnten Jahrhundert befaßt, zumal die Industrialisierung davon profitierte und die moderne Gesellschaft immer noch davon profitiert. Ist ein Stück wie Was alles in einer Mäusenacht geschieht oder Tonnen-Harold
    textanalytisch betrachtet, weniger kitschig?! Sag jetzt nicht “Ironie” oder so.

    Zitat von townman

    [B]Den Sinn des Songtitels habe ich als Ignorant des Englischen immer nicht verstanden: „Halt an, mein Herz“? Hm, also so schlimm finde ich die Musik nun wirklich nicht. „Halt aus, mein Herz“? Schon eher, hört sich aber kacke an, da fehlt irgendwie die Dynamik, die Bewegung. Also lieber: „Geh aus, mein Herz…“ Klingt irgendwie volkstümlich. Aber so waren sie halt zu WCD-Zeiten.
    .


    Und wo wir gerade bei Texten sind, glaubst Du, dass die anderen Bands besser sind? Zwei Beispiele von Klassikern:

    Wer im Wartesaal der Liebe steht,
    hofft es ist noch nicht zu spät,
    alles wird sich noch zum guten wenden

    Jsut another Train, another Day ; Abba oder

    Oh Rosie, Oh Mädchen,
    Stehle Dich lieber weg
    Der kleine Robert Anthony möchte mit Dir spielen
    :rolleyes:

    Nein das waren jetzt nicht Bonzo Dog Doo Dah Band, das war tatsächlich Led Zeppelin (How Many More Times). Selbst bei Iggy Pop oder Donald Fagen würde ich "schwülstiges" "Geseiere" finden, wenn ich wollte. Wir würden immer etwas derartiges finden.
    Die Möglichkeiten, “kacke”-Texte, um mit Deinen Worten zu reden, zu finden, sind mannigfaltig. Ich frage mich auch: einen Liebessong schreiben, ohne schwülstig zu sein, funktioniert das überhaupt?

    Unbd warum "Sinn" in der Liebe? Liebe und Sinn sind keine glücklichen Bettgenossen. Dann war er halt verknallt und peng. Na und?!

    We can help You

  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.491
    • 27. März 2012 um 10:21
    • #3
    Zitat von Mr. Plod

    Warum ist das Betroffenheitskitsch? Warum kannst Du einem Charterhouseabsolventen nicht abnehmen, daß er sich mit der Situation der Eisenbahnbauer im neunzehnten Jahrhundert befaßt, zumal die Industrialisierung davon profitierte und die moderne Gesellschaft immer noch davon profitiert.


    Zum Beispiel weil jemand, der wirklich am Thema interessiert ist, ordentlich recherchiert hätte. So wurden zu jener Zeit Nägel nur in den USA eingesetzt, während Collins von den Gleisbauarbeitern in England sang. In England, genau wie im Rest Europas wurden Gleise in ein Schotterbett gelegt und dann mit einer Schelle im Boden verankert. Hier noch ein Hinweis von MartinC, aus dessen Beitrag ich mir diese Infos rotzfrech zusammenklaubte. :D

    Zitat von MartinC

    Persönlicher Hinweis: Natürlich behaupte ich nicht, das selber vorher gewußt zu haben (bis es mir ein sehr wütender Eisenbahnveteran in England mal zusammen mit einer Schimpfkanonade über "pretentious rockbands" mitteilte). Aber die Frage ist schon erlaubt, ob es Genesis nicht zuzumuten gewesen wäre, fünf Minuten ihrer kostbaren Zeit für eine rudimentäre Recherche zu verwenden. Wenn man schon öffentlich in den eigenen Dokus behauptet, über die Zahl der Todesopfer der Eisenbahnpioniere *so* sehr betroffen zu sein, dann kann man sich ja auch mal minimal schlau machen, *worüber* man so erschüttert ist, gell!?

    Du siehst, Betroffenheitskitsch um sich am Elend anderer schadlos zu halten.

    Aber wenns nicht so offtopic wäre würde mich mal ernsthaft interessieren, was an Harold the Barrel oder All in a mouse's night betroffen sein soll? Und ja, beide Stücke gehen mit ihrem Thema weit ironischer um, ob du das nun hören magst oder nicht. :p

    Verdammt, jetzt muss mir noch was zum Thema einfallen, denn sonst ists total off-topic. Äh... ja, die Liveversion fand ich immer ganz schauerlich. Hatte ich damals leider nur auf VHS (TWWW Video halt). Wollte aber nicht das Band zerschandeln (hat der Rekorder dann irgendwann trotzdem fertig gebracht :rolleyes: ), so dass ich während dessen immer den Fernseher stummschaltete und in bester Livemanier dem Ruf der Natur folgte.

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 27. März 2012 um 12:09
    • #4
    Zitat von Mr. Plod

    Warum ist das Betroffenheitskitsch? Warum kannst Du einem Charterhouseabsolventen nicht abnehmen, daß er sich mit der Situation der Eisenbahnbauer im neunzehnten Jahrhundert befaßt, zumal die Industrialisierung davon profitierte und die moderne Gesellschaft immer noch davon profitiert.



    Herma hat ja bereits die Diskussion um die Rechercheanstrengungen aufgegriffen. Ich kann dem Texter dessen ausreichende Beschäftigung mit dem Thema natürlich nicht abnehmen, da spielt dessen Bildungsgang auch überhaupt keine Rolle. Eher erscheint es so, als ob da jemand mal schnell einen rührseligen Text schreiben wollte, sich aber für den thematischen Gesamtzusammenhang wenig interessierte. Und bei der Länge des Textes bleibt mir die eingenommene Perspektive auch insgesamt zu einseitig im Bereich der subjektiven Befindlichkeiten.
    Hinzufügen möchte ich noch: Das "Was", also das Thema, macht den Kitsch nicht aus, sondern das "Wie", die Umsetzung.

    Zitat von Mr. Plod

    Und wo wir gerade bei Texten sind, glaubst Du, dass die anderen Bands besser sind? Zwei Beispiele von Klassikern:

    Wer im Wartesaal der Liebe steht,
    hofft es ist noch nicht zu spät,
    alles wird sich noch zum guten wenden

    Jsut another Train, another Day ; Abba oder

    Oh Rosie, Oh Mädchen,
    Stehle Dich lieber weg
    Der kleine Robert Anthony möchte mit Dir spielen :rolleyes:

    Nein das waren jetzt nicht Bonzo Dog Doo Dah Band, das war tatsächlich Led Zeppelin (How Many More Times). Selbst bei Iggy Pop oder Donald Fagen würde ich "schwülstiges" "Geseiere" finden, wenn ich wollte. Wir würden immer etwas derartiges finden.
    Die Möglichkeiten, “kacke”-Texte, um mit Deinen Worten zu reden, zu finden, sind mannigfaltig. Ich frage mich auch: einen Liebessong schreiben, ohne schwülstig zu sein, funktioniert das überhaupt?

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    Help me, Mr. Plod: Inwiefern meinst du mir hier zu widersprechen, da ich mich über den Sinn des Textes von HOMH gar nicht geäußert habe? Ich habe gar nicht im Bewusstsein, was für Peinlichkeiten dieser so bereit hält.
    Aber eines würde ich in jedem Falle sagen: Nur weil es überwiegend großen textlichen Mist in der Welt der Liebeslieder gibt, wird Genesis-Kitsch dadurch nicht besser. Bliebe fürchterlicher Schwulst nicht auch dann fürchterlicher Schwulst, wenn er in Massenproduktion hergestellt wird?
    Sicherlich ist es im Einzelfall aber immer diskussionswürdig / eine Geschmacksfrage, wo authentische, sublim versprachlichte Emotionalität umschlägt in unangenehme Sentimentalität.
    Hättest du mal Lust, Textstellen aus HOMH zu zitieren, die dir gefallen? Dann könnte ich deine Empfindungsweisen sicherlich besser verstehen.

    Zum "Sinn": Auch da habe ich den Eindruck, dass du an einen Gedanken anknüpfst, der nicht der meinige war.


  • stevx01
    Lurker
    Beiträge
    773
    • 27. März 2012 um 12:40
    • #5

    Sorry :ot:

    Zitat von Herma

    Zum Beispiel weil jemand, der wirklich am Thema interessiert ist, ordentlich recherchiert hätte. So wurden zu jener Zeit Nägel nur in den USA eingesetzt, während Collins von den Gleisbauarbeitern in England sang. In England, genau wie im Rest Europas wurden Gleise in ein Schotterbett gelegt und dann mit einer Schelle im Boden verankert. Hier noch ein Hinweis von MartinC, aus dessen Beitrag ich mir diese Infos rotzfrech zusammenklaubte. :D



    Ich kann nicht behaupten, dass da nicht ordentlich recherchiert wurde.
    Jedenfalls wurden zumindest Anfang des 19. Jahrhunderts auch in England noch Nägel beim Gleisbau benutzt! Die Information von MartinC kann ich nicht nachvollziehen.:gruebel:

    http://books.google.de/books?id=l3U5A…69%2C242&edge=0

    LG Stevx01 :huhu:

    Genesis
    1992 Hockenheim Motodrom
    2007 Stuttgart Gottlieb-Daimler-Stadion

    Phil Collins
    1994 Frankfurt Festhalle
    1997 Frankfurt Festhalle
    2017 Köln Lanxess Arena

    Peter Gabriel
    2013 Stuttgart Hanns-Martin-Schleyerhalle

    TMB
    2012 Frankfurt Jahrhunderthalle
    2013 Frankfurt Jahrhunderthalle

    Clubtag / Event in Welkers
    2012 Lamb Event Welkers
    2014 Anthony Pillips Event Welkers

  • Helge
    Gast
    • 27. März 2012 um 14:10
    • #6
    Zitat von townman

    Eher erscheint es so, als ob da jemand mal schnell einen rührseligen Text schreiben wollte, sich aber für den thematischen Gesamtzusammenhang wenig interessierte.

    Von "mal schnell" kann sicher nicht die Rede sein.
    So weit wie ich weiß, schrieben die drei ca. ein halbes Jahr an dem Album... :-p

    Ich finde es auch völlig mies, sich an diesen Nägeln aufzugeilen, egal OB oder OB NICHT sie in England verwendet wurden.
    Letztlich wollen GENESIS eine Geschichte erzählen. Die Inszienierung und Live-Darbietung dessen kann man durchaus als gelungen bezeichnen.

  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.491
    • 27. März 2012 um 14:23
    • #7

    Auch wenn Felix gleich der Hals platzt, obwohl, wir haben ja seine Erlaubnis...

    Für mich ist das sehr wichtig, denn es zeigt ob der Band das Thema wirklich nahegeht, bzw. ob sie dem Thema genügend Respekt entgegen bringt. Und ordentliche Recherche gehört für mich da einfach dazu. Aber eventuell könnte der eine oder andere Mod dies zu einem Extrathread verzaubern, denn mit HOMH hat das nun alles nicht wirklich mehr zu tun.

    Und ein halbes Jahr geschrieben... Naja, die Musik muss ja auch irgendwo her kommen. An Trespass hamse 9 Monate gebastelt und das hat weniger Tracks. ;)

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • Helge
    Gast
    • 27. März 2012 um 17:44
    • #8

    Hmm, gibt doch schon n Thread genau zu dieser Geschichte...

  • Herma
    Giant Hogweed
    Beiträge
    8.491
    • 27. März 2012 um 17:45
    • #9

    Und der ist grade mal sechs Jahre alt. :D

    🦄Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.🦄

  • townman
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.036
    • 27. März 2012 um 17:53
    • #10
    Zitat von Helge

    Von "mal schnell" kann sicher nicht die Rede sein.
    So weit wie ich weiß, schrieben die drei ca. ein halbes Jahr an dem Album... :-p

    Helge, ich habe ja nichts zur tatsächlichen Zeitdauer des Verfassens des Textes geschrieben, die mir auch grundsätzlich völlig egal ist. Die Beschaffenheit des Textes selbst erweckt aber in mir den Eindruck, als sei er ohne größeren Aufwand und entsprechendes Wissen um das Thema entstanden. Und das empfinde ich hier bei diesem Lied sicherlich als Defizit.

    Zitat von Helge

    Ich finde es auch völlig mies, sich an diesen Nägeln aufzugeilen, egal OB oder OB NICHT sie in England verwendet wurden.
    Letztlich wollen GENESIS eine Geschichte erzählen. Die Inszienierung und Live-Darbietung dessen kann man durchaus als gelungen bezeichnen.

    Warum man es "völlig mies" finden muss, ob oder dass ein anderer sich an was auch immer aufgeilt, finde ich ehrlich gesagt bedenklich - irgendwie macht das so einen intoleranten Eindruck auf mich.

    Aber ich stimme dir sicherlich darin zu, dass diese Frage, ob Nägel oder ob nicht, nicht so richtig entscheidend ist. Wenn für den Text in diesem Detail nicht richtig recherchiert worden sein sollte (Hä? Ist das überhaupt richtig?), dann könnte man es lediglich als ein mögliches Indiz für die inhaltliche Nachlässigkeit ansehen, mit der der Texter ans Werk gegangen ist.

    Viel bescheuerter finde ich die Beliebigkeit der Darstellung des Themas - ich möchte bei einem solch problematischen Lebensausschnitt bei dieser Textlänge bitte auch eintauchen in eine verdichtete, gehaltvolle, individuelle Fiktion. Diese Welt der Eisenbahnarbeiter ist textlich äußerst oberflächlich und lieblos-plakativ vermittelt. Und auch die Innenperspektive des Sprechers wirkt banal - durch die Beliebigkeit der Sätze und die Gewöhnlichkeit der sprachlichen Gestaltung entsteht da weder ein ästhetisches Reizniveau noch inhaltliches Interesse am inneren Erleben des Mannes. Es fehlt das Besondere, das Überraschende, der ungewöhnliche Blick auf die Welt der Arbeiter.


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