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Uriah Heep

  • charles bukowski
  • 22. September 2010 um 05:57
  • coldfire
    Lurker
    Beiträge
    781
    • 28. Januar 2011 um 23:04
    • #21
    Zitat von townman

    Ich bin ein paar Empfehlungen jetzt gefolgt (z.B. "The magician's birthday") und muss sagen, dass ich für Uriah Heep offensichtlich nicht die nötige Reife habe. Die Musik lässt mich kalt.
    Und der Sänger - geht bei mir gar nicht. Mir erscheint sein Gesangsstil als direkter Vorläufer dieser fürchterlichen Poser-Metalbands á la "Iron Maiden", "Manowar" und "Hammerfall". Jedem das Seine, meins ist's jedenfalls nicht. Trotzdem danke für die Empfehlungen.



    Nicht ohne Grund wurde Mr. Byron schon damals gerne zum größten Schreihals "ernannt".
    Ich stehe allerdings total auf die Scheiben aus seiner Zeit (70-76).

  • Warlord`s order
    Lurker
    Beiträge
    539
    • 29. Januar 2011 um 08:15
    • #22

    Ich glaube, wenn ich die alten UH-Songs aktuell kennenlernen würde, ließen sie mich auch kalt. Da sie aber während meiner Teeniejahre eine meiner Lieblingsbands waren, höre ich auch heute noch gerne mal rein. Irgendwie waren sie eine Übergangsband von Sweet, Slade etc. zu Genesis, Yes, King Crimson etc. hin.
    Nach den beiden Alben mit John Lawton als Sänger war dann aber engültig Schluß bei mir. Danach kenne ich keinen einzigen neuen Song der Band mehr.
    Übrigens: Ich habe mir in der letzten Woche das Album "Very `eavy, very `umble" nach ca. 25 Jahren mal wieder angehört, da es hier im Thread immer mal wieder erwähnt wird. Ich mochte das Album nie besonders gerne und finde es auch heute nicht besser.
    Ganz im Gegenteil: Hört sich Heep im Allgemeinen nach einer typischen 70er Jahre-Band an, dann klingt dieses Album für mich nach Steinzeit.

  • charles bukowski
    Gast
    • 3. Mai 2011 um 20:24
    • #23
    Zitat von Warlord`s order

    Ich glaube, wenn ich die alten UH-Songs aktuell kennenlernen würde, ließen sie mich auch kalt. Da sie aber während meiner Teeniejahre eine meiner Lieblingsbands waren, höre ich auch heute noch gerne mal rein. Irgendwie waren sie eine Übergangsband von Sweet, Slade etc. zu Genesis, Yes, King Crimson etc. hin.
    Nach den beiden Alben mit John Lawton als Sänger war dann aber engültig Schluß bei mir. Danach kenne ich keinen einzigen neuen Song der Band mehr.
    Übrigens: Ich habe mir in der letzten Woche das Album "Very `eavy, very `umble" nach ca. 25 Jahren mal wieder angehört, da es hier im Thread immer mal wieder erwähnt wird. Ich mochte das Album nie besonders gerne und finde es auch heute nicht besser.
    Ganz im Gegenteil: Hört sich Heep im Allgemeinen nach einer typischen 70er Jahre-Band an, dann klingt dieses Album für mich nach Steinzeit.


    Das war aber auch ihr erstes Album, "From Genesis to Revelation" hört ja auch kaum einer oder findet es gut. Jetzt lese ich gerade, dass eine CD "Spitfire Collection" rausgekommen ist. Hat die schon einer gehört? Lohnt sich das?

  • HoHoHo
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.297
    • 3. Mai 2011 um 22:05
    • #24
    Zitat von charles bukowski

    Jetzt lese ich gerade, dass eine CD "Spitfire Collection" rausgekommen ist. Hat die schon einer gehört? Lohnt sich das?



    Wenn ich das richtig sehe dann ist "The Definitive Spitfire Collection" (2009) bzw. "The Definitive Spitfire Years" (2010 Wiederveröffentlichung) eher eine Billig-Compilation mit neuerem Material und den üblichen Klassikern als neuere Live Aufnahmen. Eben die Zeit bei Spitfire. Da es nur 'ne 1CD ist lohnt's sicher nicht. Wenn Du 'ne neue Compilation suchst dann solltest Du die 2010er 2CD "On the Rebound: A Very 'eavy 40th Anniversary Collection" nehmen, die ist von der Band selbst zusammengestellt und/oder autorisiert.

    http://heepfiles.info/search2/compil.htm

  • charles bukowski
    Gast
    • 15. Juni 2011 um 19:45
    • #25
    Zitat von Aprilfrost

    Zu den Empfehlungen von CB ist noch Salisbury hinzuzufügen, zumindest das Titelstück. Und die Live 73 geht gut ab. Schon der Opener "Sunrise" macht gute Laune.


    Und hier haben wir ihn:

    YouTube - ‪Uriah Heep - Sunrise - Live 1973‬‏

  • charles bukowski
    Gast
    • 30. Juni 2011 um 22:01
    • #26

    Noch was Nettes:
    YouTube - ‪Uriah Heep - Traveller In Time - Live 1973‬‏

    Einmal editiert, zuletzt von charles bukowski (30. Juni 2011 um 22:06)

  • charles bukowski
    Gast
    • 14. September 2011 um 19:23
    • #27

    Ich glaube, dass fast jede Band ihr eigenes "Who dunnit" hat, bei Uriah Heep ist es meiner Meinung nach "Seven Stars" vom Album "Sweet Freedom". Da werden im letzten Refrain einfach alle Buchstaben des Alphabets chronologisch runtergesungen. So ein Scheiss. Na ja, der Text von "Who dunnit" ist genauso daneben.

  • Aprilfrost
    Giant Hogweed
    Beiträge
    6.235
    • 14. September 2011 um 21:09
    • #28
    Zitat von charles bukowski

    Ich glaube, dass fast jede Band ihr eigenes "Who dunnit" hat, bei Uriah Heep ist es meiner Meinung nach "Seven Stars" vom Album "Sweet Freedom". Da werden im letzten Refrain einfach alle Buchstaben des Alphabets chronologisch runtergesungen. So ein Scheiss. Na ja, der Text von "Who dunnit" ist genauso daneben.

    So dramatisch sehe ich das nicht mit den 7 Steinen. Wie sangen schon die Beatles "1 2 3 4 5 6 7 all good children go to heaven" (auf Abbey Road). Ich glaube, die wollten nur spielen.
    Meiner Ansicht nach waren die Heeps eher Handwerker als Künstler. Redlich bemüht und irgendwie ja auch erfolgreich. Byrons Sangeskünste sind für heutige Verhältnisse eher ... äh ... Dritte Liga; was Box an der Gitarre liefert ist ... Dritte Liga (?) ... Kerslake konnte immerhin ganz gut den Takt halten. Hensley war wohl ein ganz fähiger Musiker, aber nicht unbedingt ein begnadeter Komponist (wenn man sich seine Solowerke mal anhört). Und die Texte ... wer hat denn in den 70er Jahren auf so etwas geachtet?
    Ich lege die Heep-Alben trotzdem hin und wieder gerne auf. Ssssscccchhhhhtiiiiiiieehlin! Wenn das nicht rockt!

  • charles bukowski
    Gast
    • 14. September 2011 um 23:50
    • #29
    Zitat von Aprilfrost

    So dramatisch sehe ich das nicht mit den 7 Steinen. Wie sangen schon die Beatles "1 2 3 4 5 6 7 all good children go to heaven" (auf Abbey Road). Ich glaube, die wollten nur spielen.
    Meiner Ansicht nach waren die Heeps eher Handwerker als Künstler. Redlich bemüht und irgendwie ja auch erfolgreich. Byrons Sangeskünste sind für heutige Verhältnisse eher ... äh ... Dritte Liga; was Box an der Gitarre liefert ist ... Dritte Liga (?) ... Kerslake konnte immerhin ganz gut den Takt halten. Hensley war wohl ein ganz fähiger Musiker, aber nicht unbedingt ein begnadeter Komponist (wenn man sich seine Solowerke mal anhört). Und die Texte ... wer hat denn in den 70er Jahren auf so etwas geachtet?
    Ich lege die Heep-Alben trotzdem hin und wieder gerne auf. Ssssscccchhhhhtiiiiiiieehlin! Wenn das nicht rockt!



    Na ja, "Who dunnit?" ist natürlich noch einen Tick schlechter. Byron ist auch für mich nicht dritte Liga, und Mick Box halte ich für einen ausgezeichneten Gitaristen. Siehe zum Beispiel hier: :):huhu:
    Uriah heep - Pilgrim - live 2003 - YouTube

  • Atalantia
    Lurker
    Beiträge
    159
    • 12. Dezember 2011 um 05:09
    • #30

    Hab nach 30 Jahren wiedermal mein Ohr reingehängt und siehe da... ganz ertaunliches ist da zu hören, nicht wirklich viel aber das Album "Wake the Sleeper" hat es in sich. Speziell "Book of Lies" und "Overload" sind Rockstücke von denen andere Bänds nur träumen können.

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