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Falls ich jetzt jemandem auf dem Schlips stehe, sorry, ich gehe sofort wieder runter. Townman hat doch gar nicht so unrecht. Jeder muss Prioritäten setzen. Und wenn ich, sagen wir mal 15% (+/-) meines Einkommens in Musik (Tonträger, Konzerte, DVDs ...) umsetze, ist das meine Entscheidung. Dann bleibt weniger für Kino, Essen, Urlaub, Muckibude und was auch immer. Schlimm finde ich, dass es Menschen in unserem Land gibt, bei denen es nicht zum leben und nicht zum sterben reicht. Denn dann können keine Prioritäten mehr gesetzt werden. Wenn nicht mal mehr die unterste Stufe der Bedürnisse befriedigt werden kann, läuft etwas verdammt verkehrt. (s. dazu die Bedürfnispyramide)
Mir geht es in erster Linie (auch) um die Herausstellung der "Verteilungs-Schräglage" und (wo diese ihre Ursachen hat).
(Und ich ging bei dieser Diskussion davon aus, dass wir hier von Netto und nicht von Brutto-Einkommen sprechen).
Wie an anderer Stelle ("Pflege-Thread") bereits dargelegt, an versch. "Beispielen" ablesbar:
Z.B. die unterschiedliche, gesellschaftl. "Bewertung" (und damit einhergehende "Entlohnung", um nicht zu sagen "Gratifikation"), von bspw. "Kopf-" und "Handarbeit". ![]()
Wer ermisst/ bzw. "bewertet", was "Verantwortung" bedeutet (und ich glaube zu wissen wovon ich spreche)?! ![]()
Bemisst sich der "Wert" eines Menschen an der Höhe seines Kontostandes (oder im umgekehrten Sinne:
An der Höhe seiner Schulden)?! ![]()
Das "fungiert" ja (in den Zeiten des "Globalisierungs-technischen-Brutalo-Kapitalismus") tendenziell nach dem Motto:
(Persönl.) "Wert" bemisst sich anhand (entspr. erbrachter) "Leistung" (wie auch immer diese bewertet wird: Eben je nach "Sparte" bekanntermassen ja sehr unterschiedlich).
Und wer diese eben nicht erbringt (aus vielfältigen, bspw. von revelation genannten Ursachen), der hat ggf. "die-Arschkarte-gezogen" (und dass das in Zeiten von "Agenda 2010" ganz schnell gehen kann, dürfte inzw. auch allgem. bekannt sein...). ![]()
Soviel auch zum "Thema": Mehr Staat.
Auf wessen "Mist" die o.g. Agenda 2010 "gewachsen" ist, auch das ist "Allgemeingut".
Solange sich Politik durch lobbyistische Wirtschaftsinteressen lenken lässt, kann an "Staats-Lenkung" kein Gedanke sein...
"Gesellschaftliche-Teilhabe" ist da für mich z.B. ein (Wert-) Massstab: Auch an Bildung, Kultur und Gesundheitsversorgung (selbst Letzteres ist ja inzw. nicht mehr, im gleichem Masse für alle zur Verfügung gestellt), um nur einige Beispiele zu nennen.
Und mir geht´s dabei nun wirklich nicht um "die-Sozialneid-Debatte". Die wird- wie mir scheint- eh´vorzugsweise von jenen ins Feld geführt, die glauben (im Rahmen solcher Diskussionen), sich für ihr "vieles" in irgendeiner Weise "rechtfertigen" zu müssen....
(Im Übrigen arbeite ich durchschnittl. zw. 170- 180 Std. monatl..
...und ich habe hier nicht die "3000,-" angekreuzt....
Tja, das kommt davon, wenn man/ frau "nix-gescheit´s-gelernt" hat...!)
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P.S.: Habe auch längere Zeit in München gelebt und auch mal zeitweise im Handel gearbeitet.
Habe also auch "diesen-Vergleich"...
