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GENESIS 1976 bis 1982 Diskussionen über Genesisn von A Trick Of The Tail bis Three Sides Live

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Ungelesen 22.07.2013, 19:29   #71 (permalink)
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Zitat von charles bukowski Beitrag anzeigen
Bei CAS hatten sie auch nicht die Eier einen Sologitarristen zu verpflichten. So kam es wie es kommen musste, inklusive die Alben ab "Wind and Wuthering": Seichte Mainstream-Popmusik welche einige Ausnahmen auch nicht retten können.
Was meint ihr?
Ich entdecke diesen Faden erst jetzt, weil er in mein "Sabbathjahr" fällt. Ich finde diese Eingangsthese sehr gewagt. Ich möchte, ohne die anschließende Debatte gelesen zu haben, einwenden, daß Genesis rein künstlerisch nicht noch länger existiert hätten, mit einem vierten Gitarristen z.B. (der nicht Steve Hackett hieße). Ihnen wäre ein Schicksal wie Yes beschieden. Genesis mußten sich dagegen verändern, sie spürten es, sie wollten die Band, ihr Baby, am Leben erhalten. Das ist spekulativ, aber nicht spekulativer als die Eingangsthese von Charles.

Bei aller Liebe und Wertschätzung zu Caravan, Yes oder Emerson, Lake & Palmer, diese Musik ist seit Mitte der Siebziger nicht mehr innovativ. Genesis waren es immer (zumindest bis 1991). Meine Meinung.

Und: was ist bitte "seichte Mainstream-Popmusik"? Das ist für mich Brian Adams, oder Elton John der Späte. Genesis ist es sicher nicht.
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Geändert von Mr. Plod (23.07.2013 um 12:14 Uhr).
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Ungelesen 11.10.2014, 21:03   #72 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Mr. Plod Beitrag anzeigen
Und: was ist bitte "seichte Mainstream-Popmusik"? Das ist für mich Brian Adams, oder Elton John der Späte. Genesis ist es sicher nicht.
Bryan Adams war für mich immer die etwas bessere und kreativere Alternative zu Bruce Springsteen (den ich aber auch gerne höre, bevor es wieder Proteste gibt! ). Zumindest bis Anfang der 90er gab es da echt geniale Sachen von im, allen voran die Alben "Cuts Like A Knife", "Reckless" und "Into The Fire", die alles andere als seicht sind. Auch auf "18 til I Die" von 1996 gab es noch den einen oder anderen Geistesblitz. Seitdem geht er aber wirklich traurigerweise den Weg, den leider auch Bon Jovi oder Phil Collins ("Testgeschrei", Grüße an Herma an dieser Stelle!) gegangen sind.

Elton John hatte für mich eher in den 80ern eine große Durststrecke (von "Too Low For Zero" mal abgesehen). Seit Ende der 80er geht es aber wieder aufwärts mit ihm. Sicher gefällt mir auch da nicht alles, für "Made In England", The Big Picture" und "Songs From the West Coast" kann ich aber eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen. Auch sein letztjähriges Album "The Diving Board" zeigt immer noch einen leidenschafltichen und ernstzunehmenden Musiker.

Zum eigentlichen Thema: Genesis waren auch schon vor Steve's Weggang vielleicht nicht überwiegend mit Pop, so aber für diese Verhältnisse doch ziemlich erfolgreich unterwegs: "Trespass", "Nursery Cryme" und "Foxtrot" waren allesamt die großen Reißer in Italien und Belgien, ab "Selling England..." waren sie auch in ihrem Heimatland stets unter den Top10 der Albumcharts. Und auch zu jener Zeit gab es immer wieder Versuche, auch mit Singles Hits zu landen, die aber allesamt scheiterten:

"Happy The Man", "I Know What I Like", "Counting Out Time", "The Carpet Crawlers", "A Trick Of The Tail", "Your Own Special Way", alles Songs, die nun wirklich nicht ausufernd, sondern von ergreifender Pop-Schlichtheit sind.

Und auch Steve war nach seinem Ausstieg dem Mainstream-Pop durchaus nicht abgeneigt, siehe "Cured", GTR, "Feedback '86". Selbst "Your Own Special Way" hat er 1996 auf "Genesis Revisited" gemeinsam mit Paul Carrack in eine astreine AOR-Rock-Pop-Nummer umgewandelt. Wäre in dieser Version mit Mike & the Mechanics vielleicht sogar ein Hit, auf jeden Fall aber ein Radio-Dauerbrenner wie "Over My Shoulder", "Everybody Gets A Second Chance" oder "Another Cup of Coffee" geworden.

Und wir wollen auch nicht vergessen, dass auch die Solo-Arbeiten von Tony, Mike und Phil allesamt nun wirklich nicht proggy (bis auf ein paar Ausnahmen wie "Island In The Darkness" oder "Out In The Daylight") waren. Selbst zu Peter (der übrigens der allererste war, der sich sowohl musikalisch als auch textlich vom Prog verabschiedete) kam der Pop im Laufe der 80er ("Sledgehammer", "Big Time").

Nicht zuletzt spielte auch der musikalische Zeitgeist und die Spuren, die der Punk und der New Wave hinterlassen hatten, eine große Rolle bei den Stilwechseln in und um Genesis, so dass man mit den zigsten Neuauflagen von "Selling England..." und "Wind & Wuthering" ab Ende der 70er musikalisch nicht mehr ernst genommen, ja sogar zur Lachnummer und Karikatur seiner selbst verkommen wäre.

Alle sind sie also letztendlich den richtigen Weg gegangen, eben den von Christian erwähnten "River of Constant Change".
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31.10.1997 PHIL COLLINS (Hannover)
11.06.2004 PHIL COLLINS (Berlin)
15.06.2007 GENESIS (Hamburg)
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Geändert von sussudio (11.10.2014 um 21:48 Uhr).
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Ungelesen 11.10.2014, 21:49   #73 (permalink)
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Benutzerbild von schlagerfuzzi
 
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Zitat:
Zitat von sussudio Beitrag anzeigen
Alle sind sie also letztendlich den richtigen Weg gegangen, eben den von Christian erwähnten "River of Constant Change".
Vollste Zustimmung und Feedback 86 von Hackett ist die schlimmste Kommerzkacke aller Zeiten. Dagegen ist Invisible Touch Avantarde.
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Ungelesen 07.06.2016, 11:39   #74 (permalink)
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Steve äußerte sich vor kurzem selbst zur Post-Hackett-Genesis-Ära. Seiner Meinung nach hätte er wohl zu Alben wie "Abacab" und "Invisible Touch" nicht viel beisteuern können, obwohl er an sich nichts gegen den musikalischen Wandel der Band hat:

"I don’t think I could have added anything to that. I think that 'Abacab', for me, I probably would have played some slide guitar on it or something (...) I remember Mike Rutherford saying when Pete had a hit with 'Solsbury Hill', he said 'Oh, I would have liked to have played twelve-string on that.'"


Interessant auch seine Äußerungen zu "Calling All Stations":

"I did listen to it, and I thought the title track actually was very interesting. Funny enough, listening to it again when we did the 'R-Kive' box set, it cast a whole new light on things."


Quelle: Steve Hackett Speaks About Later-Period Genesis:
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Ungelesen 03.03.2017, 20:19   #75 (permalink)
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Benutzerbild von charles bukowski
 
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Zitat:
Zitat von sussudio Beitrag anzeigen
Steve äußerte sich vor kurzem selbst zur Post-Hackett-Genesis-Ära. Seiner Meinung nach hätte er wohl zu Alben wie "Abacab" und "Invisible Touch" nicht viel beisteuern können, obwohl er an sich nichts gegen den musikalischen Wandel der Band hat:

"I don’t think I could have added anything to that. I think that 'Abacab', for me, I probably would have played some slide guitar on it or something (...) I remember Mike Rutherford saying when Pete had a hit with 'Solsbury Hill', he said 'Oh, I would have liked to have played twelve-string on that.'"
Das glaube ich Steve aufs Wort. Überspitzt gesagt, Stücke von Roland Kaiser, Gitte, Roy Black, James Blunt, etc sind wirklich nicht dafür ausgelegt, filigrane Gitarrenarbeit oder sogar Soli einzubringen.
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Woody hatte immer Probleme mit seinen Frauen. Aber seine Frauen waren alle schön und intelligent, und sie hatten immer Zeit für lange Spaziergänge im Park und so Sachen. Und Woody hatte immer einen gut bezahlten Job, und wenn es mit einer schönen, intelligenten Frau Probleme gab, griff er einfach zum Telefon und rief eine andere schöne, intelligente Frau an. Millionen von Männern wünschten sich, sie hätten Woodys Probleme mit Frauen.
Charles Bukowski
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Ungelesen 03.03.2017, 20:54   #76 (permalink)
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Na ja, wenn ich mir so manches anhöre, was Steve so anstellte, dann ist der Kitsch- und Schmalzfaktor auch nur sehr wenig von dem eines Roland Kaisers oder Roy Black entfernt. Und das trotz filigraner Gitarren und Soli.
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Ich fühle Verlust, wenn wertige Sprache als Luftkissen missbraucht wird.
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Ungelesen 03.03.2017, 20:57   #77 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Herma Beitrag anzeigen
Na ja, wenn ich mir so manches anhöre, was Steve so anstellte, dann ist der Kitsch- und Schmalzfaktor auch nur sehr wenig von dem eines Roland Kaisers oder Roy Black entfernt. Und das trotz filigraner Gitarren und Soli.
Auf Anfrage liefere ich gerne Titel von Genesis mit Kitsch-, und Schmalzfaktor nach dem Ausstieg von Steve...... Aber dann ohne filigrane Gitarrenarbeit oder Soli, woher sollte das auch kommen
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Geändert von charles bukowski (03.03.2017 um 21:06 Uhr).
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Ungelesen 03.03.2017, 21:45   #78 (permalink)
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Das wird nicht nötig sein, denn diese kenne und verachte ich natürlich ebenso und zur genüge. Wenn man es jedoch auf den Prog ummünzt, so war Genesis 1973 auch alles andere als eine Band, die zu überraschen wusste. Ich schrieb dies anderswo bereits. Wenn man Trespass und Nursery gehört hat, kann man die nachfolgenden Stücke (bis einschließlich selling england) nur schwerlich überrascht werden. Ok, das mag kein Kitsch im eigentlichen Sinne sein (dem hat Hackett auf Solopfaden dafür umso mehr freien Lauf gelassen), aber als spannende Band würde ich Genesis seit 72 nicht mehr bezeichnen.
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Ungelesen 06.03.2017, 17:38   #79 (permalink)
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Zitat:
Zitat von charles bukowski Beitrag anzeigen
Das glaube ich Steve aufs Wort. Überspitzt gesagt, Stücke von Roland Kaiser, Gitte, Roy Black, James Blunt, etc sind wirklich nicht dafür ausgelegt, filigrane Gitarrenarbeit oder sogar Soli einzubringen.
Von Gitarren-Soli oder dergleichen habe ich überhaupt nicht gesprochen. Mag ja sein, dass Steve vielleicht nichts hätte beisteuern können (ich bin da teilweise anderer Meinung), aber wie gesagt, gegen den musikalischen Wandel von Geneis an sich hat er überhaupt nichts einzuwenden. Wäre ja auch angesichts Alben wie "Cured", "Feedback 86" oder dem GTR-Projekt verwunderlich.
Gegenüber IT sagte Steve in einem sogar mal sinngemäß: "I like Abacab a lot, it's so different!". Und hat bei den "Genesis revisited"-Konzerten sogar die Möglichkeit in Erwägung gezogen, den Titelsong live zu spielen.

Übrigens kurz Off-Topic: Gitte ist seit 2001 immer wieder mit diversen Jazz-Programmen unterwegs und veröffentlichte 2004 sogar ein Live-Album mit Aufnahmen davon. Schadet sicher nicht, dort mal reinzuhören. Aber vorsicht, es könnten eventuell Vorurteile über Bord gehen!

Ansonsten hinken die Vergleiche schlimmer als ein Einbeiniger in den Alpen.
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Ungelesen 06.03.2017, 17:54   #80 (permalink)
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Zitat von sussudio Beitrag anzeigen
Ansonsten hinken die Vergleiche schlimmer als ein Einbeiniger in den Alpen.
Das war damals doch normal, siehe Ötzi.....
Bei Gitte bezog ich mich auf diesen Schlagerkram, wenn sie jetzt Jazz macht, dann Daumen hoch.....
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