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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW [27.02.12-04.03.12]: TONY BANKS - Hero For An Hour

  • martinus
  • 22. Januar 2012 um 20:18
1. offizieller Beitrag
  • martinus
    Giant Hogweed
    Beiträge
    5.752
    • 22. Januar 2012 um 20:18
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Bewertung von "Hero For An Hour" nach Schulnoten 38

    1. 15 Punkte - überragend (0) 0%
    2. 14 Punkte - sehr gut (0) 0%
    3. 13 Punkte - sehr gut (1-) (0) 0%
    4. 12 Punkte - gut (2+) (2) 5%
    5. 11 Punkte - gut (2) (1) 3%
    6. 10 Punkte - gut (2-) (3) 8%
    7. 9 Punkte - befriedigend (3+) (3) 8%
    8. 8 Punkte - befriedigend (3) (6) 16%
    9. 7 Punkte - befriedigend (3-) (4) 11%
    10. 6 Punkte - ausreichend (4+) (0) 0%
    11. 5 Punkte - ausreichend (4) (4) 11%
    12. 4 Punkte - ausreichend (4-) (1) 3%
    13. 3 Punkte - mangelhaft (5+) (6) 16%
    14. 2 Punkte - mangelhaft (5) (4) 11%
    15. 1 Punkt - mangelhaft (5-) (1) 3%
    16. 0 Punkte - ungenügend (6) (3) 8%

    Track of the Week - 27.02.2012 - 04.03.2012

    TONY BANKS - Hero For An Hour

    Jahr: 1991
    Album: Still [Rezension lesen]
    Arbeitstitel: unbekannt
    Credits:
    Banks
    Lyrics: ja
    Länge: 04:55
    Musiker: Banks, Pino Palladino, Daryl Stuermer
    live gespielt: nie
    bekannte Coverversionen: keine

    Bemerkungen:: Tony wagte 1991 kurz vor dem weltweiten Erfolg von We Can't Dance einen weiteren Versuch, auch Solo seine Spuren zu hinterlassen. Auf dem Album wirkten diverse Musiker und vor allem Gastsänger mit, aber nur einen Song sang er selbst - Hero For An Hour.

    * Ergänzungen zu den Angaben bitte ggf per PN an Christian, Turn It On Again, Steffen oder martinus schicken.

    Bitte beachtet die Regeln für den SONG DER WOCHE (hier klicken)
    Kurzform: sachliche Beiträge | einmal posten - einmal antworten | Song bewerten

    ... cried a voice in the crowd.

    Förderer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

    4 Mal editiert, zuletzt von Turn It On Again (5. März 2012 um 19:37)

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Christian
    Administrator
    Beiträge
    22.831
    • 27. Februar 2012 um 09:34
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Den hat hier offenbar noch keiner entdeckt ;)

    Wollen wir mal schauen, wie dieses mal ein Solo-Song von Banks zerrissen wird :o

    Hinweis: Es ist der erklärte Lieblingssong von Helmuts Sohn

    Christian
    it-Redaktion

    -------------

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  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 27. Februar 2012 um 09:46
    • #3

    Herrlich! Ehrlich! Er singt zwar etwas gequält, aber seine Stimme ist ja immer so.:)

    Eine typisch Bankssche Geschichte, etwas zwischen "pigeons" und "I can´t dance" Ein Späßchen, ein nettes kleines Liedchen mit Besen "untermalt", es hat mir immer schon gefallen. Noel Coward läßt grüßen (Alle Briten liebe Noel Coward).
    Ein Song für unkonventionelle Hörer.
    Eine Drei ist bestimmt drin, vielleicht mehr.:)

    We can help You

  • pealmu
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.977
    • 27. Februar 2012 um 09:49
    • #4

    Ein kleines nettes Liedchen, das der Herr Banks auch selbst singt. Man merkt seine Ungeübtheit im Gesang, aber dadurch ist es auch charmant. Auf jeden Fall ist es die beste Wahl für ihn als Sänger, wenn man sich die anderen Songs auf "Still" so anschaut - und "Still" ist allein wegen der drei Nik-Kershaw-Kollaborationen schon ein tolles Album von ihm.

    Die Rythmusabteilung könnte ein Bruder der Hip-Hop-Brushes aus "Living Forever" sein.

    Ich finde, Tony schlägt sicht achtbar, was auch zu meiner Note führt: 8 Punkte.

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

  • Zy
    Giant Hogweed
    Beiträge
    4.902
    • 27. Februar 2012 um 12:52
    • #5

    Tony singt nicht schlecht - aber gut kann man es halt auch nicht nennen. Da hätte er besser einen anderen genommen.

    Auch hier wieder der Punkt, der mir immer wieder auffällt bei Tonys Versuchen eingängige Popsongs zu machen: Es wird einfach zu lang auf dem Hauptthema herumgespielt - und das ist erst noch etwas langweilig.

    Es ist verständlich, dass auf einem Tony Banks Albums die Keyboards dominieren sollten, aber hier wird alles andere in den Hintergrund gedrückt.

    Das Drumming ist äusserst fad. Pinos Basskünste sind unauffindbar und auch Daryll ist sozusagen unhörbar. Grad noch ausreichend - 5 punkte.

    Das kann Tony deutlich besser.

    Zy
    ------
    "The music is the true currency. It's more valuable than the accolades or the money. The relationship is with the invisible muse and you know if she's pleased or if she ain't." - Steve Hackett

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.740
    • 27. Februar 2012 um 13:44
    • #6
    Zitat von Christian


    Wollen wir mal schauen, wie dieses mal ein Solo-Song von Banks zerrissen wird :o

    Zitat von Christian

    Es ist der erklärte Lieblingssong von Helmuts Sohn


    Dann wolln wir `mal: Hätte Helmuts Sohn den Song geschrieben und gesungen, hätte ich eine gewisse Hochachtung empfunden.

    Da es aber ein sehr begabter Komponist war,der hier "confused" auf "missused" reimt und den Hörer bis zum lange ersehnten Fadeout mit gar fürchterlichen Klängen quält und dabei nicht `mal guten Geschmack für die Soundauswahl beweist, vergebe ich heute (ich hatte es ja anderswo schon "angedroht"):

    0 P

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

    3 Mal editiert, zuletzt von revelation (27. Februar 2012 um 13:54)

  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 27. Februar 2012 um 14:02
    • #7

    Für mich ein gut geschriebener Tony Banks Song, nur etwas minimal oder oberflächlich arrangiert.
    Im 6/8 Tempo, nicht so rockig wie The Knife, eher minimales, fast lächerliches Brushes Programming, aber das ist ja das eigenartige in den Song, wie Pealmu es bemerkt kommt das noch in Living Forever vor.

    Aber der Song hat mehrere interressante Parts, wäre sozusagen eine ABCDEFABCDEF Struktur die laut Story sicher effizeint eingesetzt ist. Keine Intro, Tony singt mit nervöser Stimme "à la Duke-Collins" gleich am ersten Takt, und das bis zum Ende des Songs, auch keine Intrumentale Passage ausser ein Synth Bridge aus 3 Takten.
    Also absichtlich Bescheiden von Storyteller Songs gehalten, obwhol der Song Ausarbeitungspotential gehabt hätte.
    Schlussendlich erinnert mich Hero for an Hour ziemlich an den Song Trick of the Tail, in der Melodie und in den reichen Songabschnitten, leider für mich etwas zu hektisch dargestellt.

    Trotzdem ein 9 für mich.

  • Mr. Plod
    Banjo Man
    Beiträge
    1.932
    • 27. Februar 2012 um 14:10
    • #8
    Zitat von revelation

    Da es aber ein sehr begabter Komponist war,der hier "confused" auf "missused" reimt und den Hörer bis zum lange ersehnten Fadeout mit gar fürchterlichen Klängen quält und dabei nicht `mal guten Geschmack für die Soundauswahl beweist, vergebe ich heute (ich hatte es ja anderswo schon "angedroht"):

    0 P

    Womit wir wieder bei der Diskussion um Whodunnit angelangt wären? Ich wundere mich, aber nur, daß Du nicht die musikalische Parodie darin siehst? Ich höre das Watscheln des Heldes heraus (das Vinnie Colaiuta mit den Besen herrlich akustisch beschreibt). Der Protagonist ist eben ein Pantoffelheld, der rennt, wenn es ernst wird und den die Tabloids nicht lieben. Er möchte aber von ihnen gefeiert werden. Das ist meine Interpretation. Der spießige Popmuff der Achtziger wird von den Keyboards konterkariert. Sollte Tony das wirklich ernst gemeint haben, habe ich den Song nicht verstanden.:gruebel:
    Daß Tony in der ersten Person Singular singt, finde ich noch besser (Wir = ich bin/sind doch alles Hasenfüße). passend dazu seine geschlechtslose Stimme (Singt hier ein Mann oder Männchen?)
    Klar er macht einen auf "moralisch", aber welcher Popmusiker macht das zuweilen nicht?

    Zitat von doctordiper

    Schlussendlich erinnert mich Hero for an Hour ziemlich an den Song Trick of the Tail, in der Melodie und in den reichen Songabschnitten, leider für mich etwas zu hektisch dargestellt.

    Genau: Denn Tony Banks ist hektisch! Zumindest redet er so!

    Mit breiter Hühnerbrust vergebe ich (übrigens) feierlich
    Zehn Punkte!

    We can help You

    Einmal editiert, zuletzt von Mr. Plod (27. Februar 2012 um 14:13)

  • revelation
    Squonk
    Beiträge
    3.740
    • 27. Februar 2012 um 14:26
    • #9

    Gute Beiträge,Doc&Plod.Pointiert argumentiert.

    Aber was nützt mir die Kunst,wenn sie mich nicht erreicht.

    Zitat

    „Die Kunst ist unnütz,(...)"


    Eugène Ionesco (1912-94), rumän.-frz. Schriftsteller


    In diesem Sinne! Nix für mich.

    Hier steht nichts Wichtiges! Trotzdem danke fürs Lesen.

  • doctordiper
    Slipperman
    Beiträge
    2.993
    • 27. Februar 2012 um 14:50
    • #10
    Zitat von revelation

    Gute Beiträge,Doc&Plod.Pointiert argumentiert.

    Aber was nützt mir die Kunst,wenn sie mich nicht erreicht.


    Eugène Ionesco (1912-94), rumän.-frz. Schriftsteller


    In diesem Sinne! Nix für mich.

    Alles anzeigen

    Revelation, ich nehme an du spielst auch Musik? Keyboards?
    Nehme die mal den Song nüchtern vor, so nach Gehör, und du wirst merken was da rein in den "Griffen" und den Akkorfolgen los geht: es dauert keine 10 Minuten würdest du nur aus ein kurzen Teil davon ein einziger Song basteln können.
    Nicht der Inhalt ist das Problem in Hero fo an Hour, sondern die Form.
    Fragt sich ob in manchen Fällen das Arrangement nicht absichtlich komplexe Stukturen verschwimmen soll damit der Song "Poppiger" tönt...

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