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  4. Song der Woche / Track Of The Week

TotW: [14.05.-20.05.2018]: STEVE HACKETT - In The Heart Of The City

  • UK76
  • 2. Mai 2018 um 21:42
1. offizieller Beitrag
  • UK76
    Moderator
    Beiträge
    5.945
    • 2. Mai 2018 um 21:42
    • Offizieller Beitrag
    • #1

    Bewertung des Tracks "In The Heart Of The City" nach Schulnoten 34

    1. 15 Punkte - überragend (1+) (0) 0%
    2. 14 Punkte - sehr gut (1) (0) 0%
    3. 13 Punkte - sehr gut (1-) (3) 9%
    4. 12 Punkte - gut (2+) (8) 24%
    5. 11 Punkte - gut (2) (5) 15%
    6. 10 Punkte - gut (2-) (5) 15%
    7. 9 Punkte - befriedigend (3+) (5) 15%
    8. 8 Punkte - befriedigend (3) (3) 9%
    9. 7 Punkte - befriedigend (3-) (1) 3%
    10. 6 Punkte - ausreichend (4+) (0) 0%
    11. 5 Punkte - ausreichend (4) (0) 0%
    12. 4 Punkte - ausreichend (4-) (1) 3%
    13. 3 Punkte - mangelhaft (5+) (0) 0%
    14. 2 Punkte - mangelhaft (5) (1) 3%
    15. 1 Punkt - mangelhaft (5-) (0) 0%
    16. 0 Punkte - ungenügend (6) (2) 6%

    Track Of The Week – 14.05.-20.05.2018

    STEVE HACKETT - In The Heart Of The City

    Jahr: aufgenommen: 1991-1993; veröffentlicht: Mai 1993
    Album: Guitar Noir [Rezension]
    Arbeitstitel: unbekannt
    Credits: Steve Hackett
    Länge: 4:35
    live gespielt: 1992, 1993
    bekannte Coverversionen: keine

    Link zum Anhören: https://www.youtube.com/watch?v=CLjbJRMiqAU

    Bemerkungen:
    Die Jubiläen nehmen 2018 schier kein Ende. In dieser Woche begehen wir ein Silberjubiläum: 25 Jahre Guitar Noir!

    In dieser Woche widmen wir uns zu diesem Anlass einem der mit Steves damals neuer Band aufgenommenen Tracks des Albums. Helmut Janisch konstatierte seiner Zeit in der it-Rezension (Link siehe oben) zu diesem Song: Eine totale Erfahrung in akustischer Klaustrophobie, Mann!

    Wie schätzt ihr dieses Stück ein?

    • Nächster offizieller Beitrag
  • UK76
    Moderator
    Beiträge
    5.945
    • 13. Mai 2018 um 19:57
    • Offizieller Beitrag
    • #2

    Wir wünschen ein schöne Woche mit dem nächsten Hackett-Jubiläum.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Online
    chandelier
    Giant Hogweed
    Trophäen
    1
    Beiträge
    5.963
    • 14. Mai 2018 um 10:39
    • #3

    Als ich dieses Stück zum ersten Mal hörte, erinnerten mich die Percussion-Elemente an Klangstrukturen, die ich so ähnlich schon mal vernommen habe. Es wollte mir nicht einfallen. Als ich mit dem Grübeln nicht aufhören konnte, war "In The Heart Of The City" schon vorbei. Nanu? Steve ist schnell, nach vier Minuten schon zu potte gekommen? Eine Überraschung! Kurz und knackig, ohne ausufernde, zerfasernde Ideenkonstrukte. Okay, der Vers mit dem Titel wird sehr oft, ein wenig nervig wiederholt, aber der Gesang gefällt, wie auf dem gesamten Album, übrigens. Verdammt, woran erinnerte mich die Xylophon-artige Percussionlinie, die nach knapp zwei Minuten in einen stampfenden Beat übergeht? Irgendwann hatte ich die Erleuchtung! An Peter Gabriels Rythmusexperimente auf seinem dritten Album, insbesondere auf "No Self Control". Hört euch die Lieder mal kurz hintereinander an! Hier bei Steve untermauert es den Herzschlag der Stadt, die Hektik, den Verkehr - eine Kakophonie, die den Alltag des (Arbeits-)Lebens widerspiegelt eine Kontrafunktion zur Einsamkeit, die dieses Leben in der Stadt, dieses ameisengleiche Funktionieren, mitsichbringen kann. Steve singt kurzatmig, spricht fast. Über die musikalische Hektik legt sich ein fanfarenartiges Keyboard, Steve´s Gitarre "jault" mit ihm im Duett. In den letzten Versen verdichtet sich das klaustrophobische Bild des Verlorenseins, des Ausgeliefertseins, der Nacktheit:
    "...You close a deal Thursday at 7:45
    The train home is empty you're the only man alive
    You throw away your clothes in a house of clouds
    The window is sealed the furniture in shrouds
    In the heart of the city"
    In der Aussage des Lieds trifft sich Steve auch mit Peter. Wenn Letzter es gesungen hätte....Wahnsinn! So bleiben 12 Punkte übrig.

  • Fripp
    Slipperman
    Beiträge
    2.067
    • 14. Mai 2018 um 15:49
    • #4

    Licht und Schatten bei diesem Song für mich. Der percussive Teil mit dem Sprechgesang packt mich überhaupt nicht, finde ich ziemlich inspirationslos, bzw. bringt ein Gabriel vergleichbares einfach überzeugender.
    Die letzten 2 Minuten sind für mich allerdings von geradezu hypnotischer Schönheit.

    Gibt in der Summe für mich eine 3

  • Zy
    Giant Hogweed
    Beiträge
    4.902
    • 14. Mai 2018 um 17:27
    • #5

    Schliesse mich Fripp an. Der rhytmische, etwas eintönige Beginn mit Steves Sprechgesang kann mich nicht so begeistern. Der Vollständigkeit halber muss ich aber anmerken, dass sein etwas monotoner Gesang hier gut zum Sound passt und er auch nicht den Fehler macht, dies endlos lang weiterzuziehen. Der darauffolgende Instrumentteil kommt mit einem coolen Übergang und ist der deutlich bessere Teil des Stücks. Auch hier wird es kurz und knackig gehalten und hat daher keine Überlänge. Etwas ideenlos ist der Fadeout.
    Insgesamt verpasst hier Steve knapp ein schwaches 'Gut' - daher nur 9 Punkte.

    Zy
    ------
    "The music is the true currency. It's more valuable than the accolades or the money. The relationship is with the invisible muse and you know if she's pleased or if she ain't." - Steve Hackett

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 14. Mai 2018 um 18:03
    • #6

    Oh schön, endlich mal wieder was von „Guitar Noir“. Ich habe ja schon vielfach geschrieben, dass ich das Album sehr mag. Zusammen mit „Voyage“, „Spectral Mornings“ und „Beyond the shrouded Horizon“ gehört es zu meinen Lieblingen im hackettschen Oeuvre. Das hier thematisierte „In The Heart Of The City“ hat mir auf Anhieb gefallen. Dabei beziehe ich mich allerdings vornehmlich auf den Instrumentalteil. Der erste mit dem Sprechgesang stört nicht weiter. In meiner Rezension zum Album schrieb ich seinerzeit:

    Zitat

    Nachdem man über 16 Minuten lang in elegisch-träumerischen Songs dahinschwebte, wird man mit „In the Heart of the City“ das erste Mal aus seinem Traum geweckt – dafür allerdings nicht zu unsanft. Der Song fängt interessant an, und wird zwischen den Strophen ungewöhnlich rockig, ehe es atmosphärisch weitergeht und schließlich
    Der fieberhaft-wirbelige Instrumentalteil schließt an die Klangmalereien der ersten drei Songs an und erinnert mich ein wenig an Pink Floyd. Auch hier schafft es Steve wieder eine dichte Stimmung zu erzeugen und den Hörer mit seinen bunten Collagen mitzureißen. „In the Heart of the City“ mag auf den ersten Blick etwas hektisch daherkommen, ist aber in Wirklichkeit ein sehr fantasievolles Stück Musik.

    Macht für mich umgerechnet 11 Punkte. Ich sollte das Album demnächst mal wieder hören, vielleicht am Sonntag…

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
    ___
    Mein Iona-Thread: Iona

    Meine Musiksammlung: Discogs

    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

  • pealmu
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.977
    • 14. Mai 2018 um 18:13
    • #7
    Zitat von chandelier

    (...) Verdammt, woran erinnerte mich die Xylophon-artige Percussionlinie, die nach knapp zwei Minuten in einen stampfenden Beat übergeht? Irgendwann hatte ich die Erleuchtung! An Peter Gabriels Rythmusexperimente auf seinem dritten Album, insbesondere auf "No Self Control". (...)

    Ich habe zuerst an sein eigenes "Clocks" gedacht und die perkussiven Flöten-Synths erinnern "San Jacinto" von Peter Gabriel. Die erste Hälfte ist typisch 80er-Jahre: sehr synth-lastig, sehr technisch und mit viel Hall versehen, aber das ist bei ihm immer noch beliebt. Sobald das Schlagzeug einsetzt, wird es auch prompt lebendiger. Die musikalische Idee passt ganz gut mit dem Text zusammen. Damals fand ich es interessanter als heute. Mit Herz: 9 Punkte.

    Gedankenrauschen – Da geht noch was!

  • HoHoHo
    Giant Hogweed
    Beiträge
    7.284
    • 14. Mai 2018 um 21:50
    • #8

    "In the Heart of the City" und das komplette "Guitar Noir" Album sind gute Gründe ein Hackett Fan zu werden, zählen für mich zu seinen Highlights. Einziges Manko ist sein Gesang, aber auch der ist hier zumindest ok. Statt "Genesis Revisited" wär's mal an der Zeit für "Guitar Noir Revisited" Konzerte...

    12 Punkte

  • Tipundtap
    Slipperman
    Beiträge
    2.591
    • 18. Mai 2018 um 16:29
    • #9

    Guitar noir ist mein liebstes Stück Hackett. Das Gesamtkonzept passt, ohne das einzelne Stücke im Mittelpunkt stehen. “In the heart of the city“ fügt sich gut ein. Take these pearls und There are many sides to the night meine Favoriten.

  • sunrise
    Banjo Man
    Beiträge
    1.365
    • 25. Mai 2018 um 05:32
    • #10

    8 Punkte, nicht schlecht, passt gut auf das Album, gehört aber dort nicht zu meinen Top-Tracks.


    Than the sun reflecting off my pillow bringing the warmth of new life

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