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Der große Equipment-Thread für alle Keyboarder!

  • Dominik
  • 19. Dezember 2006 um 15:47
1. offizieller Beitrag
  • Dominik
    Gast
    • 19. Dezember 2006 um 15:47
    • #1

    Analog-Equipment - was haltet ihr davon? 28

    1. Nette Sache! Die Originale sind mir aber zu teuer. (12) 43%
    2. Das einzig wahre! Emulationen sind doof. (10) 36%
    3. Iiieeh! Wo lebt ihr? Moderner Sound vor! (0) 0%
    4. Hier und da ein paar Mellotron-Samples, das reicht. (0) 0%
    5. Equipment wird eh überschätzt - ich hör da keinen Unterschied. (1) 4%
    6. Ich spiele Mundharmonika. (5) 18%

    Um den Thread über Earls Coverband vor dem totalen Off-Topic zu retten, starte ich einfach mal ein neues Thema, in dem Platz für all Fachsimpelei der hier anwesenden Keyboarder sein soll!

    Ich beginne einfach mit einer Liste meines Keyboard-Equipments:
    - Hammond TR-200 (300€; modifiziert, von einem netten Menschen aus dem Forum von analogorgel.de - Index)
    - Rhodes Mark I SeventyThree (300€, von einem Nachbar)
    - Korg Sigma (geschenkt, oder besser: geerbt...)
    - Elka Rhapsody (140€ bei eBay)
    - Crumar T3 (150€ bei eBay)
    - Roland PC-200 Mk II (80€ über Internet)
    - Miditech MT-61 Masterkeyboard (~50€ über eBay)
    - E-MU Proformance/1 (25€ von anderem Nachbar)
    - Yamaha EMT-10 (2,75€ bei eBay!!)
    - Roland JV-1010 (~100€ bei eBay)
    - Roland U-110 (~50€ über Internet)

    Meine Wunschliste:
    - Mellotron M400
    - Minimoog oder ARP Pro/Soloist

    Welche Instrumente besitzt/benutzt ihr, und welche hättet ihr gerne?
    Viel Spaß beim Fachsimpeln!

  • Tafelspitz
    Lurker
    Beiträge
    329
    • 20. Dezember 2006 um 09:22
    • #2

    Hm, ich habe jetzt an der Abstimmung nicht teilgenommen, weil mir da eine für mich passende Option fehlt 8-)
    Ich liebe analoges Equipment (siehe Voyager), bin aber auch kein Kostverächter, wenn es um gute digitale Instrumente geht.
    Bei mir steht die Praxis im Vordergrund - ein Mellotron und ne B3 wollt ich weder mit mir herumschleppen noch regelmässig warten müssen.
    Da greife ich dann lieber zu guten Samples.

    Aber hier mal meine Equipment-Liste im Detail:

    Die Tastenriege:
    - Korg 01/W pro
    - Roland JV-90 mit Vintage-Keys expansion board
    - Alesis Ion
    - Minimoog Voyager
    - Yamaha SY-55 (wird in Bälde entfernt)

    Dann im Rack:
    - Oberheim Matrix 1000
    - Korg Wavestation A/D
    - Korg Wavestation S/R
    - Miditemp Multistation (MIDI-Patchbay / Sample player) mit Mike Pinder's Mellotron Samples
    - Alesis Midiverb IV
    - Roland 16 Channel Rack Mixer
    - Monarch D/I Box

    Daneben besitze ich noch einen Moog Taurus II, den aber der Bassist in Arbeit hat.

    Wunschliste habe ich im Moment keine, da ich mir mit dem Minimoog den vorläufig letzten Traum erfüllt habe ;)
    Naja gut, die 01/W pro würde ich vielleicht mal gerne durch ein etwas kleineres und leichteres Teil ersetzten...

    Dieser Satz kein Verb.

  • Earl
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.856
    • 20. Dezember 2006 um 10:12
    • #3

    Ich schließe mich dem Dom Tafelspitz an - für mich fehlt eine passende Alternative, und ich würde es im Prinzip genauso ausdrücken wie Dom. Die möglichen Antworten sind mir zu Schwarz - Weiß. Die Mischung macht's!

    Mein Equipment:

    Roland Fantom-S (800 Euro über eBay)
    mit Expansion-Boards SRX-07 Ultimate Keys (60 € über eBay) und SRX-98 Analog Essentials (84 € über eBay)

    Roland JX-3P mit PG-200 (200 € über eBay, beides zusammen)

    Hammond XK-1 (1500 € neu im Laden)

    E-mu Vintage Pro (leider nicht mein eigener, aber ich bin derjenige, der ihn am meisten nutzt) (der Gitarrist sagt, er habe 300 € auf eBay dafür hingeblättert)

    ARP Pro Soloist (momentan defekt...) (120 €)

    Yamaha SY-35 (wird gerade entfernt) (ehm, weiß ich nicht mehr, is zu lange her und war noch in D-Mark-Zeiten)


    Wunschliste:
    Rhodes Mk. I oder II (unsicher, welches)
    Minimoog oder Voyager oder Little Phatty
    Alesis Ion
    Korg Trident oder ARP Quadra
    evtl. Waldorf MicroWave

    "Whenever sort of Spinal Tap is on or something, and you see these moments, you think, 'I've been in a band like that'...that's Genesis!'"
    Phil Collins in "Sum Of The Parts", 2014

  • Tafelspitz
    Lurker
    Beiträge
    329
    • 20. Dezember 2006 um 11:09
    • #4

    Sieht ja so aus, als wären die Yamaha SY-Synthesizer ziemlich auf der Abschussliste :)
    Der SY-55 war mein erster Synthesizer, den ich mir vor rund 18 Jahren gekauft habe. Funktioniert noch tadellos, aber der Sound... naja.
    Die Yamahas klingen für mich einfach etwas spitz und kühl. Eigentlich hatte ich ihn seit bald 10 Jahren nur noch als MIDI-Controller im Set. Jetzt muss er aber definitiv dem Voyager weichen, da ich nicht 5 Klaviaturen um mich rumstehen haben will. Vier sind genug. Meistens :)

    Das gleiche Schicksal widerfuhr übrigens meinem Roland D-20, der dem Ion weichen musste. Vom D-20 nutze ich nur einen einzigen Sound - eine Sinusorgel, die ich mit einer Röhre und Leslie-simulation verwendete. Der D-20 klingt ansonsten grauenhaft - weiss nicht, welcher Teufel mich damals ritt, als ich den - zum glück für wenig Geld - gebraucht gekauft hatte. Aber nun habe ich mich eben für den Ion an seiner Stelle entschieden. Was ich noch keine Nanosekunde bereut habe...

    Somit habe ich jetzt einen polyphonen und einen monophonen Analogsynth im Set (ja, ich weiss dass der Ion "nur" virtuell-Analog und deshalb für manche Bäh ist. Merkt man aber nicht 8-) ).
    Progrockherz, was willst du mehr? ;)

    Dieser Satz kein Verb.

  • Earl
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.856
    • 20. Dezember 2006 um 11:58
    • #5

    Ja, der SY-35 war damals einfach recht günstig, als Einsteigersynth aber auch nicht so richtig geeignet, weil man nix über subtraktive Synthese lernen konnte. Die Vektorsynthese war zwar interessant, aber das Grundmaterial an Sounds einfach nicht so doll (die FM-Sounds waren sehr simpel und klangen fies, die Samples waren einfach nicht gut genug, keine Filter etc.). Alles sehr dünn und kühl, und irgendwie fiepsig, die Klänge, da stimme ich zu. Seither habe ich mich auch für andere Yamaha-Synths nicht mehr so richtig erwärmen können. Allenfalls ein AN1x wäre interessant gewesen - wenn es nicht mittlerweile den Ion gäbe.

    Zwischenzeitlich hatte ich auch mal eine Korg Wavestation EX, die hat mir wesentlich besser gefallen, dann habe ich mal irgendwann das meiste Equipment aus Geldnot und Zeitmangel verkauft und nur einige Sachen behalten, ehe ich dann vor zwei, drei Jahren den Neuaufbau meiner Aufrüstung begonnen habe. Ich bin momentan auch ziemlich zufrieden:

    Eine sehr gute Orgel (ich liebe meine XK-1 - schon gemerkt? :-D) - ein polyphoner stimmstabiler Analogsynth - ein MODERNES digitales, sehr flexibles Rundumsorglosgerät mit guten Pianos, guten E-Pianos, guten Synthesizerklängen aller Art, der auch einige gute Analogemulationen hinkriegt - und einen monophonen Analogpresetsynthesizer (der hoffentlich bald wieder funktioniert). Das ist als Ausrüstung für Prog und Jazzrock, Jazz/Blues, also die Richtungen, die ich spiele, eine gute Basis. Ich will mich auf dem analogen Bereich noch erweitern, und werde evtl. ein paar Module über MIDI-Tastatur dazunehmen, aber das eilt nicht, je nachdem, aber für's Live-Setup brauche ich nicht viel mehr. Für zuhause/Studio/Soundtüfteleien hätte ich halt gerne ein paar interessante analoge Teile.

    "Whenever sort of Spinal Tap is on or something, and you see these moments, you think, 'I've been in a band like that'...that's Genesis!'"
    Phil Collins in "Sum Of The Parts", 2014

  • Yel
    Lurker
    Beiträge
    239
    • 20. Dezember 2006 um 14:11
    • #6

    Find ich toll, dass hier die letzten Tage so verstärkt gefachsimpelt wird. Ich verstehe zwar noch nicht alles, bin aber gerade ein ziemlicher Schwamm und sauge hier ordentlich was an neuem Wissen ein. :)

    Dafür, dass ich vorher bereits Diskussionen über Minimoogs und wasweißich angeregt habe, mag das jetzt mehr als traurig klingen: Ich kann überhaupt nicht spielen, *g*
    Mich interessieren halt einfach Tasteninstrumente, seitdem ich mit 15 glühender Purple (und vor allem Jon Lord) - Fan wurde. Habe mir vor zwei Jahren dann gedacht, es wäre langsam mal Zeit, mir was Nettes zu kaufen. Ist dann ein Roland RS-70 (600 €) geworden, nix Halbes und nix Ganzes. Naja, war halt recht günstig. Mein großes Problem ist einfach, dass ich immer gleich alles will (typisches Einzelkind? :mrgreen:). Ich dachte, wenn ich erst einmal ein Keyborad habe, lerne ich gleich Klavier und Orgel mit. Schön naiv, dazu auch noch ungeduldig und geizig - d.h kein Lehrer, sondern Lehrvideos. Als dann die ersten "Übungsstunden" vorm Fernseher entweder aus Kinderliedern oder "When the Saints go marching in" (fürchterlich...) bestanden, hab ich mein schönes neues Keyboard mit frustrierten Blicken gestraft und es nahezu zwei Jahre kaum angefasst ( Earl, ich weiß nicht, ob du dich noch an meine PN vor gut einem Jahr erinnerst - ich suchte eine gute Verkaufsadresse). Jetzt dürft ihr mit dem Kopf schütteln. :oops:

    Und nun? Tja, jetzt habe ich mir eigentlich vorgenommen, nach meiner Examensarbeit endlich richtig "einzusteigen". Mal sehen, obs was wird. Ich habe bislang immer noch gewisse Probleme, mich mit diesen typischen Soundflächen/Teppichen anzufreunden (ich hör die wohl gerne, aber spielen finde ich irgendwie noch langweilig), steh eher auf Solosynth (absoluter Fave: Tony Banks bei The Cinema Show). Deswegen habe ich schon überlegt, ob ich mir sowas wie den Roland SH-201 mal anschaue, aber ich denke, ich sollte erst einmal überhaupt lernen, zu spielen. :)

    Ich hoffe, ihr lasst mich ab und an trotzdem noch was in die Diskusion einwerfen, *g* Wie gesagt ich finds toll und spannend, mitzulesen.
    MfG Marcel

    PS: Bzgl. der möglichen Antworten zur Umfrage schließe ich mich den Vorrednern an.

    Master Builder, tell me how you make a temple ?
    Tools and moon stones,
    you don't really need them, you know...

    Master Builder, tell me what the temple's made of ?
    Deep inside you,
    you can build an invisible temple in your own imagination
    if you will...

  • Tafelspitz
    Lurker
    Beiträge
    329
    • 20. Dezember 2006 um 14:22
    • #7
    Zitat von Earl

    Ja, der SY-35 war damals einfach recht günstig, als Einsteigersynth aber auch nicht so richtig geeignet, weil man nix über subtraktive Synthese lernen konnte. Die Vektorsynthese war zwar interessant, aber das Grundmaterial an Sounds einfach nicht so doll (die FM-Sounds waren sehr simpel und klangen fies, die Samples waren einfach nicht gut genug, keine Filter etc.).


    Ahja, der SY-35 war ja von der Architektur her ähnlich wie der SY-25, nicht? Der SY-55 hat keine FM- und Vektor-Synthese... eigentlich seltsam, dass sich innerhalb der SY - Baureihe dermassen unterschiedliche Konzepte finden. Aber wir scheinen da zumindest ziemlich konform zu gehen, was den Sound der Yamaha-Synths angeht.

    Zitat von Earl

    Allenfalls ein AN1x wäre interessant gewesen - wenn es nicht mittlerweile den Ion gäbe.

    Ich sehe, du hast also das gute Stück in deine engere Wahl genommen. Kann dich da nur bekräftigen. Das Teil klingt und verhält sich von A bis Z warm und analog, ob man's glaubt oder nicht...

    Zitat von Earl

    Eine sehr gute Orgel (ich liebe meine XK-1 - schon gemerkt?


    Nein, ist mir noch nicht aufgefallen :D
    Mit Orgeln kenn ich mich halt nicht so aus, aber es ist doch schön, wenn man ein Instrument hat, dass einem voll und ganz zusagt!

    Was fehlt denn eigentlich deinem ARP? Hoffentlich nichts ernstes...?

    Liebe Grüsse,
    Dom

    Dieser Satz kein Verb.

  • Earl
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.856
    • 20. Dezember 2006 um 14:42
    • #8
    Zitat von Yel

    Earl, ich weiß nicht, ob du dich noch an meine PN vor gut einem Jahr erinnerst - ich suchte eine gute Verkaufsadresse.

    Klar, wenn Du Dich auch noch an meine damalige Ratlosigkeit erinnerst...:oops: Bist Du das Teil losgeworden?

    Zitat von Yel

    Deswegen habe ich schon überlegt, ob ich mir sowas wie den Roland SH-201 mal anschaue, aber ich denke, ich sollte erst einmal überhaupt lernen, zu spielen. :)

    Um zu lernen, wie subtraktive Synthese funktioniert, ist der 201 vorbildlich, besser geht's kaum, weil es einfach ganz deutlich und nachvollziehbar ist, geradezu von der grafischen und ergonomischen Gestaltung der Benutzeroberfläche. Ich hab den 201 mal im Laden angespielt und fand, er klang richtig gut, etwas rotzig bisweilen, aber das macht ja nix. Also, als Einstieg, gerade, wenn Du mehr kapieren willst vom Funktionieren von Synthesizern und der wohl weitest verbreiteten Form, der subtraktiven Synthese, ist es eine echte Empfehlung. Vielleicht gibt es mal irgendwo ein günstiges Angebot, nicht nur bei Just Music/Sound & Drumland gucken.

    Zitat von Yel

    Ich hoffe, ihr lasst mich ab und an trotzdem noch was in die Diskusion einwerfen, *g* Wie gesagt ich finds toll und spannend, mitzulesen.

    He, ich will hier überhaupt kein Gefälle entstehen sehen, wir sind alle Experten, jeder halt auf seine Weise. Ich glaube, der Austausch macht's, der eine hat mehr Erfahrung, die andere weniger, aber man lernt in jedem Fall. Wenn ich versuche, etwas zu erklären, ist das auch Lernen für mich - schließlich bin ich nicht Redakteur bei der Keyboards und mache das tagtäglich. Ich denke auch, Du wirst, wenn Du Synthies mehr entdeckst, womöglich ganz andere Schwerpunkte setzen als Tafelspitz oder Dominik oder ich. Vielleicht bist Du mehr der Synthese-Techniker, wer weiß?

    Ich wollte Dir noch dringend empfehlen, Dir den SH-201 oder ein anderes günstiges Einsteigergerät, das ähnlich gut zu verstehen ist, zuzulegen und einfach drauf los zu spielen. Und zwar nicht "When The Saints...", sondern Musik, die DIR gefällt. Ich kann das Cinema-Show-Solo auch nicht nachspielen, ich soll es auf Wunsch meiner Bandkollegen jetzt einstudieren :rollen: - also, es gibt für jeden von uns hier Herausforderungen, die auf uns warten, wir sind alle keine Profis. Jedenfalls: Schieb das Spielen nicht hinaus, fang einfach damit an, denn sonst denkst Du immer: "na, da bin ich doch noch nicht gut genug dafür...", und such Dir Leute, mit denen Du eine kleine Band bilden kannst. Auch wenn es musikalisch noch nicht der Sechser im Lotto ist - einfach irgendwo anfangen, um Erfahrungen zu sammeln!

    "Whenever sort of Spinal Tap is on or something, and you see these moments, you think, 'I've been in a band like that'...that's Genesis!'"
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  • Earl
    Slipperman
    Trophäen
    1
    Beiträge
    1.856
    • 20. Dezember 2006 um 14:50
    • #9
    Zitat von Tafelspitz

    Ahja, der SY-35 war ja von der Architektur her ähnlich wie der SY-25, nicht? Der SY-55 hat keine FM- und Vektor-Synthese... eigentlich seltsam, dass sich innerhalb der SY - Baureihe dermassen unterschiedliche Konzepte finden. Aber wir scheinen da zumindest ziemlich konform zu gehen, was den Sound der Yamaha-Synths angeht.

    Ja, wenn man sich die Bandbreite ansieht der SY-Baureihe, stimmt, der SY-77 und SY-99 waren auch wieder ganz andere Schlachtschiffe. Der Vorgänger des SY-35 war übrigens der SY-22, den es als Desktopmodul unter dem Namen TG-33 gab. Der -35 war eigentlich nur eine leicht überarbeitete Version des -22, glaube ich. Soundmäßig nur dann interessant, wenn man abgefahrenere Sachen, so Richtung Industrial o.ä. hinkriegen wollte, aber die simpelsten Synth-Standards waren kaum damit hinzubekommen...ein Filter-Sweep war unmöglich (bei fehlenden Filtern kein Wunder). Ich hatte wohl etwas falsche Erwartungen damals und keine richtige Kaufberatung. OK, ich war 15 oder so.:lol:

    Zitat von Tafelspitz

    Ich sehe, du hast also das gute Stück in deine engere Wahl genommen. Kann dich da nur bekräftigen. Das Teil klingt und verhält sich von A bis Z warm und analog, ob man's glaubt oder nicht...


    Ja, jetzt wird gespart und die e-Bucht durchsucht. Der Ion wurde ja nur erstaunlich kurze Zeit hergestellt - warum nur?

    Zitat von Earl

    Eine sehr gute Orgel (ich liebe meine XK-1 - schon gemerkt?

    Zitat von Tafelspitz

    Nein, ist mir noch nicht aufgefallen :D
    Mit Orgeln kenn ich mich halt nicht so aus, aber es ist doch schön, wenn man ein Instrument hat, dass einem voll und ganz zusagt!

    Ja, ich mein, Hammondsound überhaupt und dann auch noch ein guter ist eine wichtige Sache für mich - es ist auch eine geniale Möglichkeit, als Keyboarder etwas heftiger abzurocken :D . Und die Hammond kommt in ganz vielen Songs (eigene und gecoverte) zum Einsatz.

    Zitat von Tafelspitz

    Was fehlt denn eigentlich deinem ARP? Hoffentlich nichts ernstes...?

    Tja, Strom zieht er, aber er gibt keinen Ton von sich. Ich hab hier einen klasse Typen in Berlin, der kennt sich mit so etwas aus, der kriegt den im neuen Jahr vorbeigebracht, um ihn wiederherzustellen.

    "Whenever sort of Spinal Tap is on or something, and you see these moments, you think, 'I've been in a band like that'...that's Genesis!'"
    Phil Collins in "Sum Of The Parts", 2014

  • Tafelspitz
    Lurker
    Beiträge
    329
    • 20. Dezember 2006 um 14:51
    • #10
    Zitat von Yel

    Dafür, dass ich vorher bereits Diskussionen über Minimoogs und wasweißich angeregt habe, mag das jetzt mehr als traurig klingen: Ich kann überhaupt nicht spielen, *g*
    ...
    Als dann die ersten "Übungsstunden" vorm Fernseher entweder aus Kinderliedern oder "When the Saints go marching in" (fürchterlich...) bestanden, hab ich mein schönes neues Keyboard mit frustrierten Blicken gestraft und es nahezu zwei Jahre kaum angefasst

    Deine Situation kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch ich war anfangs einfach nur fasziniert von diesen tollen Tasteninstrumenten, als ich vor nunmehr wohl 18 Jahren oder so das 3SL-Video mit Tonys Tastenburg mit offenem Mund angesehen habe.
    Habe mir dann auch ein Keyboard gekauft und ein paar Jahre Keyboardunterricht genommen - anfangs halt auch mit Jingle Bells, When the Saints go marching in und Konsorten... mein Lehrer war aber glücklicherweise nicht so konservativ und hat auch schon mal Wünsche erfüllt (Groovy Kind of Love, z.B. :lol: ).
    Irgendwann reichte es mir aber mit seichter Unterhaltungsmusik und ich wollte was "richtiges" machen.
    Also suchte ich per Inserat Gleichgesinnte und hab ne Band gegründet.
    Tja, und so habe ich spielen gelernt (gut, ich hab auch mal e bissl Musiktheorie genommen, aber das war nicht so wichtig).

    Was ich damit sagen will - wenn du mal ein paar esentielle grundlagen beherrschst, dann zieh dein eigenes Ding durch und mache das, was dir am meisten Spass macht. Richtig Autofahren lernt man ja schliesslich auch erst nach der Prüfung...
    Ein perlendes Banks - 16tel - Solo in 9/8 bei 140 bpm wirst du vermutlich noch nicht nach einem Jahr perfekt hinbekommen ( ;) ), aber wie Earl schon anderswo so goldrichtig geschrieben hat: man wächst an seinen Anforderungen.

    Vielleicht findest du ja auch Gleichgesinnte, die ungefähr deinen Musikgeschmack teilen und etwa auf deiner Stufe - oder auch ein bisschen besser - sind. Man motiviert sich in einer Band halt gegenseitig besser, als wenn man nur gegen einen Sequenzer dudelt. Finde ich jedenfalls.

    Zitat von Yel

    Mal sehen, obs was wird. Ich habe bislang immer noch gewisse Probleme, mich mit diesen typischen Soundflächen/Teppichen anzufreunden (ich hör die wohl gerne, aber spielen finde ich irgendwie noch langweilig), steh eher auf Solosynth (absoluter Fave: Tony Banks bei The Cinema Show). Deswegen habe ich schon überlegt, ob ich mir sowas wie den Roland SH-201 mal anschaue, aber ich denke, ich sollte erst einmal überhaupt lernen, zu spielen. :)


    Nun, das richtige Equipment hilft natürlich schon. Progrock nur mit einem Klavier wäre - mal als Extrembeispiel - wohl etwas schwierig, genauso wie Boogy-Woogie mit einem Monosynth nicht wirklich das Erlebnis wird.
    Klassischerweise ist der Prog-Keyboarder für Flächen mit der linken Hand und gleichzeitig einem Solo mit der rechten Hand zuständig - setzt also schonmal zwei Keyboards voraus (oder ein grosses, das sich splitten lässt).

    Und dann schadet es natürlich nicht, wenn man sich mit der Zeit auf dem Synthesizer seine eigenen Sounds basteln oder bestehende abändern kann, damit man nicht nur auf den Presets herumgurken muss.
    Ein gesundes Mass an Technikinteresse sollte man also als Keyboarder schon mitbringen... aber ich sehe ja, dass du interessiert bist, das ist ja schon die beste Voraussetzung.

    Zitat von Yel

    Ich hoffe, ihr lasst mich ab und an trotzdem noch was in die Diskusion einwerfen, *g* Wie gesagt ich finds toll und spannend, mitzulesen.

    Aber unbedingt! Nicht nur mitlesen, mitmachen ist angesagt! Dafür sind Foren wie dieses schliesslich da!

    In diesem Sinne frohes in die Tasten greifen!

    Dom

    Dieser Satz kein Verb.

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