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Interview mit Tom Morgenstern über das neue Album der Ant Band
Vor der Veröffentlichung des Ant Band Albums "From Genesis To Reimagination" hatten wir Gelegenheit, mit Tom Morgenstern ein Interview zu führen.
Die Ant Band ist zurück. Mit From Genesis To Reimagination legt die Band nach A Light On The Hill (2021) ihr zweites Album vor (das Bonus-Album Bonus Bits & Blunders (2022) nicht mitgezählt). Es handelt sich um eine Neuinterpretation des Genesis Debüt-Albums From Genesis To Revelation in seiner ursprünglich angedachten Form. Die Hintergründe dazu haben wir mit dem Kopf der Band, Tom Morgenstern, in einem Interview diskutiert.
it: Dass die Ant Band ein neues Album aufnimmt, war ja schon lange bekannt. Warum hat das alles so lange gedauert?
Tom: Es gab hier keine Deadline wie beim ersten Album, das ja rechtzeitig zu Ants 70. Geburtstag fertig sein musste. Daher hatten wir keine große Eile. Es gab aber noch eine weitere Komplikation: bekannt ist ja inzwischen, dass From Genesis To Revelation bei Esoteric-Records, das ja auch Ants Plattenfirma ist, neu gemastert und vielleicht auch neu abgemischt, wiederveröffentlicht werden soll. Anfang 2024 bekam ich deshalb eine E-Mail von Mark Powell, dem Chef von Esoteric Records. Ant hatte ihn von unserem Projekt in Kenntnis gesetzt. Er riet mir dazu, unser Album erst nach dem Esoteric Re-Release zu veröffentlichen, da es seiner Meinung nach untergehen würde, wenn es kurz davor veröffentlicht werden sollte.
Damals strebten wir den September 2024 an; Esoteric plante für das vierte Quartal 2024. Eine Verschiebung kam uns zunächst durchaus gelegen, weil uns noch einige versprochene Zulieferungen fehlten. Später erfuhr ich dann, dass das Genesis-Management Esoteric um Aufschub gebeten hatte, weil ja im November 2024 ursprünglich die The Lamb Lies Down On Broadway Box erscheinen sollte. Die wurde jedoch anschließend mehrfach verschoben und damit wohl auch jedesmal die Esoteric-Box – und am Ende der Kette auch unser Album. Die Lamb-Box gibt es ja inzwischen, aber Esoteric hat bis heute immer noch kein Releasedatum angekündigt. Wir wollten jetzt aber nicht mehr länger warten. Es war allerdings gar nicht so einfach, nach über einem Jahr Pause die losen Fäden alle wieder aufzugreifen, denn das Leben war ja weitergegangen.
it: Wieso ausgerechnet eine Neueinspielung von From Genesis To Revelation?
Tom: Das zweite Album einer Band hat es immer etwas schwerer, wenn das erste erfolgreich war. Die beiden Alben werden miteinander verglichen und automatisch schneidet das zweite dann meist schlechter ab, weil man das Debüt ja viel öfter gehört hat und es daher besser kennt. Die Gefahr ist also geringer, wenn man sich mit dem Folgealbum auf etwas abseitigeres Terrain begibt. "Schwache Kopie des Debüts" kann uns jedenfalls nicht vorgeworfen werden.
Dabei sind die Anfangsvoraussetzungen beim Genesis-Debütalbum durchaus ähnlich wie bei den Anthony Phillips-Demos: Die Songs sind technisch suboptimal aufgenommen und nur wenig ausarrangiert – haben daher viel Potential zur Weiterentwicklung. Es ist jedoch ein sehr vielfältiges, abwechslungsreiches Album voller guter Songs, die damals leider keine echte Chance bekamen. Dabei sind es keinesfalls ganz simple Popsongs, wie vielfach behauptet oder sogar bemängelt wurde, denn sie haben einen relativ hohen Grad der harmonischen Komplexität. Oder einfacher gesagt, die Jungs haben deutlich mehr als nur die drei Standardakkorde der Popmusik verwendet und das so geschickt, dass es den meisten Hörern kaum aufgefallen sein dürfte. Uns hat das ehrlich gesagt auch ein wenig überrascht, als wir uns näher damit befasst hatten.
Ich war mir anfangs nicht ganz sicher, ob wir uns methodisch den Album-Songs auf gleiche Weise nähern konnten, also hatte ich zuerst mal ein Demo für mich gemacht, das habe ich dann intern vorgestellt und es hat bei den anderen ganz guten Anklang gefunden. Das war im September 2022. Wir hatten anschließend eine Video-Konferenz und da waren zwar nicht alle überzeugt, aber es gab keine große Diskussion mehr. Vielleicht auch, weil niemand eine bessere Idee hatte.
it: Unter Genesis-Fans ist das Album ja nicht wohlgelitten, viele betrachten es nicht einmal als zum Kanon der späteren Genesis-Alben gehörend.
Tom: Ja, es hat allgemein den Status einer Jugendsünde, viele belächeln die verstimmten Gitarren, die Chorknaben-artigen Backing Vocals und die spätpubertierenden Texte. Und die von Jonathan King nachträglich hinzugefügten Streicher und Bläser hatten das Album nicht nur für die Band selbst, sondern auch für viele Hörer komplett ruiniert. Das lag zum Teil auch an der damaligen Studiotechnik. Während die Beatles in den Abbey Road Studios ihr aktuelles ("Weißes") Album schon auf einer 8-Spur-Maschine aufnehmen konnten, gab es im Regent Sound nur eine betagte 4-Spur. Zudem war King kein George Martin, der die Möglichkeiten des Materials erkannt und das Maximum hätte herausholen können. Ich finde, man kann auch hören, dass die Studiosituation für die Band nicht optimal war, denn die Grundstimmung des Albums ist doch eher melancholisch-depressiv ausgefallen. Wir wollten gern wieder etwas Spaß hereinbringen – ohne es zu übertreiben natürlich, denn das wäre uns respektlos vorgekommen.
it: Wessen Idee war es, euer Album From Genesis to Reimagination zu nennen und wie kam es zu dem Cover?
Tom: Der Titel war Nina Morgensterns Idee, sieht gedruckt auch recht ähnlich aus wie im Original. Ich wollte auf jeden Fall weg von der großen langweiligen schwarzen Fläche und experimentierte ein wenig mit bildlichen Motiven herum. Schließlich kam ich auf den ungarisch-amerikanischen Jugendstilkünstler Willy Pogany, weil ja das Trespass-Cover von Paul Whitehead auf einer seiner Illustrationen aus dem Buch „Tannhäuser" basiert. Im Buch finden sich noch viele weitere interessante Motive, unter anderem das mit dem Held und dem Drachen. Die biblische Schlange wurde ja bis in die frühe Neuzeit üblicherweise als Drache bzw. "Lindwurm" dargestellt und daher steht der englische Begriff "Serpent" als Synonym auch für diese Sorte Fabeltiere. Die Illustration hab ich dann noch ein bisschen abgewandelt. Ant gefiel das gut, er ist ja Cricket-Fan.
it: Anthony Phillips war diesmal also von Anfang an eingeweiht?
Tom: Seit dem A Light On The Hill-Album bin ich regelmäßig in Kontakt mit ihm. Er hatte mich im August '22 eingeladen, ihn in London zu besuchen und beim Abendessen in einer nahegelegenen Pizzeria hatte ich ihm von den verschiedenen Ideen erzählt, wie es mit der Ant Band weitergehen könnte. From Genesis To Revelation komplett zu covern war die, von der er am wenigsten zu halten schien; er war jedenfalls nicht begeistert. Er sagte schließlich dennoch zu, uns mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Als wir einige Monate später Probleme mit den Klavierakkorden von A Place To Call My Own hatten, hatte er sich richtig Mühe gegeben, uns die ausführlich zu erklären.
Er schickte mir einige längere Sprachnachrichten, bei denen er manche Stellen sogar vorsang. Das war sehr hilfreich beim Abgleich mit Martin Brillas Aufzeichnungen, der schon mit dem Stück beschäftigt war. Im Sommer '23 traf ich mich erneut mit Ant, diesmal hatte ich ihm ein paar Wochen vorher unsere bis dahin gemachten Demos auf CD geschickt. Es fehlten damals noch vier Songs und die meisten Zwischenspiele, aber es war denke ich genug, um einen Eindruck von unserem Projekt zu bekommen. Er hatte sich dann viel Mühe gegeben und sich zu jedem der Songs etwas notiert, ähnlich wie er das 2014 auch in Welkers bei den Live-Auftritten gemacht hatte.
Etwas besorgt war ich, als er auf unsere Version von In Hiding zu sprechen kam, denn ich wusste, dass das sein Song war: „So, ihr habt also aus dem 3/4- einen 4/4-Takt gemacht", meinte er mit gerunzelter Stirn und legte eine dramatische Pause ein, „… und das funktioniert!", schob er dann mit breitem Grinsen nach. Diesmal schien er jedenfalls viel mehr von der Sache angetan zu sein und sein generelles "Daumen hoch" hatte uns sehr ermutigt, die eingeschlagene Richtung weiter zu verfolgen. Im August 2024 schickte ich ihm eine weitere Demo-CD mit den damals schon fast fertigen Mixen, denn er hatte sich bereit erklärt, die Liner Notes zu schreiben.
it: Haben alle, die beim ersten Album dabei waren, wieder mitgemacht?
Tom: Ein paar Leute sind uns ganz am Anfang oder später unterwegs aus verschiedenen Gründen abhanden gekommen, aber der Kern ist doch stabil geblieben. Zwei Neuzugänge gab es: Mein Bruder Roland Manns (Ex-"Reggatta de Blanc" und "Die Zinnförster"), spielt jetzt die Drums bei knapp der Hälfte der Songs und Christoph Piel von Dawnation konnte ich für ein tolles Gitarrensolo gewinnen.
Uns war von Anfang an klar, dass wir uns sehr viel vorgenommen hatten. Daher wollten wir uns die Zeit nehmen, die Demos von jedem Song zuerst intern zu diskutieren und gemeinsam weiter zu entwickeln, bevor wir mit den eigentlichen Aufnahmen beginnen. Sechs der Demos sind diesmal von Sascha Krieger und, wie auch schon bei A Light On The Hill, je eins von Peter Musto und Martin Brilla. Und wie beim ersten Album hatten wir ein paar "Regeln" grundlegend festgelegt:
Alle Songs und die Zwischenspiele nehmen wir in den Original-Tonarten auf. Die Übergänge zwischen Songs und Zwischenspielen sollen deutlich verbessert sein. Die Song-Strukturen sollen möglichst erhalten blieben, man soll die Songs auch wiedererkennen können. Die Tempi der Songs sollen sich an den Originalversionen orientieren und nur gelegentlich etwas anziehen. Wir machen keine Ausblenden, sondern denken uns richtige Schlüsse aus, da wo im Original geblendet wird.
Zunächst war es aber einige Arbeit, die Akkorde herauszufinden und alles aufzuschreiben. Dabei konnten wir in einigen Fällen auf Bernd Vormwald zurückgreifen, der zusammen mit Steffen Gerlach als Band Champagne Meadow beim Fanclub-Event 2005 einige Songs von From Genesis to Revelation im Arrangement der Genesis-Dreimann-Ära live gespielt hatten. Er hatte mir netterweise ein paar sorgfältig ausgefüllte Chord-Sheets geschickt.
it: Hast du Champagne Meadow damals gesehen?
Tom: Leider nein, ich hatte später nur den Mitschnitt gehört und fand es erstaunlich, wie gut einige der Songs im Gewand der 80er und 90er funktionierten. Was an sich eine supercoole Idee war, aber auf mich auch ziemlich amüsant, beinahe schon parodistisch wirkte. Wir wollten die Songs lieber so nehmen wie sie sind, um sie aus sich heraus weiter zu entwickeln, ohne ihnen artfremde Arrangements als Zwangskorsett überzustülpen. Wir wussten ja, dass die Jungs Fans der Beatles und von Motown waren. Zum Beispiel drängte es sich bei The Conqueror geradezu auf, das Piano-Riff mit einer 12-saitigen Rickenbacker zu spielen und das Arrangement geht dann eher in die Sixties-Richtung, als diese Gitarre von den Byrds und den Beatles populär gemacht wurde.
Aber auch ein bisschen Oasis ist drin, denn wir erinnerten uns daran, dass Noel Gallagher dieses Stück einmal in einem Interview sehr gepriesen hatte. Auch andere Songs gehen eher in die Alternative-Richtung, eben weil es sich anbot, aber auch, weil einige von uns durchaus so einen Background haben. Sicher, ein paar Mal lag der Vergleich zu späteren Genesis-Songs auf der Hand und natürlich haben wir dann versucht, ein paar Ideen zu übertragen, die die Jungs eigentlich erst später hatten. Ein paar Reminiszenzen an die späteren Genesis sind also enthalten, aber ich will hier nicht zu viel verraten.
it: Warum die veränderte Tracklist?
Tom: Es gab einige Fragen, die ich ganz zu Anfang Jonathan Dann gestellt hatte. Zum Beispiel hatte ich nie verstanden, warum In The Beginning nicht der natürliche Opener war, sondern Where The Sour Turns to Sweet. Vor der Schöpfung kann ja eigentlich nichts gewesen sein.
Eine Kopie der Acetat-Single von Build Me A Mountain hatte mir auch schon lange zu denken gegeben. Die meisten der Songs auf From Genesis To Revelation haben ja spezielle instrumentale Einleitungen oder Zwischenspiele als Überleitung zwischen den Songs. Damit sollte wohl der Anschein eines durchgehenden Konzeptalbums erweckt werden, die 1968 ja schon groß in Mode waren. Build Me A Mountain wurde zwar als "Outtake" der Album-Session auf dem ersten "Archive"-Sampler von Genesis veröffentlicht, aber ohne sein instrumentales, bis heute offiziell unveröffentlichtes Intro: das "Schwanensee"-Thema von Tchaikovsky in einer Piano-Fassung von Tony Banks. Und ganz am Anfang der Acetat-Aufnahme dieses Intros kann man ganz schwach noch das Ende der Ausblende von The Conqueror erahnen. Untrügliches Indiz also, dass es eine Mastertape-Version gegeben haben musste, in der beide Songs mit dem "Swan Lake"-Zwischenspiel verbunden waren.
Jonathan bestätigte das nicht nur, sondern lieferte gleich auch die Tracklist dieses Ur-Masters, das wesentliche Unterschiede zur später veröffentlichten Version aufwies und für mich eine echte Überraschung war. Statt der Single Silent Sun, die ja irgendwie ein Fremdkörper auf dem Album ist, finden sich dort drei Songs, die später der Schere zum Opfer fielen: neben Build Me A Mountain das ebenfalls von Archive 1967-1975 bekannte Image Blown Out, sowie die Urversion von Visions Of Angels, das ja fast zwei Jahre später für Trespass neu aufgenommen wurde. Und für mich eine Erleuchtung: In The Beginning war selbstverständlich der Opener des Albums! Mit allen 15 Songs wäre das Album aber zu lang für zwei LP-Seiten geworden, daher ist klar, dass es sich bei diesem Ur-Master nicht um die finale Version handeln konnte.
it: Deshalb bleibt es bei der Vinylausgabe auch bei derselben Tracklist wie beim Originalalbum?
Tom: Für Vinyl hab ich mich erst spät entschieden, da ich alles andere als ein Fan dieser antiken Aufzeichnungstechnik bin, aber die Nachfrage ist leider groß. Leider passen nur 22 Minuten pro Seite auf eine LP, daher die verkürzte und umgestellte Tracklist. Ein bisschen schade, dass die drei Outtakes und das von Gereon Schoplick ganz wunderbar für Gitarre arrangierte Schwanensee-Intro wieder rausfliegen mussten.
Weitere Änderungen gegenüber der CD-Ausgabe: Where The Sour ist am Schluss ein paar Takte kürzer, In The Wilderness ist ein ganz anderer, etwas kürzerer Mix mit Lead-Vocals von Nina statt Robin. A Place To Call My Own besteht nur aus dem Gesangspart, das Piano spielt aber Bert statt Martin, zusätzlich gibt es Bass und Drums von Sascha und Roland – also auch ein anderer Mix. Und Silent Sun ist natürlich auch dabei.
Eigentlich waren wir ja froh gewesen, dass es raus war, denn keiner konnte es so richtig leiden. Im August 2024 hatte Nina jedoch drei der vier frühen Genesis-Single-Tracks bei mir im Studio live mit Gitarre aufgenommen, darunter auch Silent Sun – diese Aufnahme konnte ich also verwenden. Allerdings sollte erkennbar bleiben, dass der Song für uns ein Fremdkörper auf dem Album ist, deshalb hab ich lange überlegt, wie ich das Arrangement gestalte. Einige werden vielleicht überrascht sein.
it: Auch Visions Of Angels dürfte für viele Fans eine kleine Überraschung sein, denn diesen Song assoziiert man ja mit Trespass.
Tom: Die Originalversion aus den From Genesis To Revelation-Sessions fehlt bisher leider auf allen Wiederveröffentlichungen, die sich mit dieser Phase der Band-Historie beschäftigen. Ein Grund dafür war sicher, dass Anthony Phillips diese Aufnahme schrecklich findet und bislang immer, wenn er gefragt wurde, sein Veto eingelegt hatte. Ant verriet mir jedoch, dass die Struktur recht ähnlich zur Trespass-Version sei und nur die langen Instrumentalpassagen fehlten. Daran haben wir uns orientiert, denn das passte ja gut zu den übrigen Songs. Auch der Text fügt sich nahtlos in das Album-Konzept mit seinen biblischen Motiven ein. Besser sogar als einige der Songs, die es auf das Album geschafft hatten wie z.B. Am I Very Wrong?, bei dem es um eine doch sehr weltliche Geburtstagsfeier geht.
it: A Place To Call My Own habt ihr nun zu einem Longtrack ausgebaut. Was war der Grund dafür?
Tom: Ant und Jonathan haben mir einiges über den Song erzählt. Daher wusste ich, dass die veröffentlichte Aufnahme von A Place To Call My Own nur der Schlussteil des ursprünglich über fünf Minuten langen Songs gewesen ist. Auf der Tape-Box des besagten Ur-Masters findet sich zu dem Track der handschriftliche Hinweis „being cut in half". Da die Aufnahme in der Version des „50 Years Ago"-Download-Releases von 2017 jedoch einen Einzähler („one, two, three, four") hat, muss schon vor den Album-Sessions entschieden worden sein, nur die letzten zwei Minuten aufzunehmen, von daher war das keine nachträgliche Kürzung.
Ant ging später in seinen Liner Notes zu unserem Album näher darauf ein: es sei ein wenig im Stil von MacArthur Park (1967) von Jimmy Webb und Richard Harris (dem späteren Dumbledore-Darsteller) und Eloise (1968) von Paul und Barry Ryan geschrieben gewesen.
Martin und ich haben schließlich die Idee entwickelt, den Schlusspart mit dem Da-da-da-Chor nach vorn zu verlegen. Die drei Minuten mussten natürlich gefüllt werden. Martin lieferte dann ein instrumentales Demo ab, das schon praktisch fertig war. Wir haben anschließend nur noch einige seiner Synthies durch echte Gitarren, Bässe und Drums ersetzt. So hat das Album jetzt auch ein richtiges Finale bekommen.
Interview: it-Redaktion
From Genesis To Reimagination von der Ant Band ist bei Bandcamp vorbestellbar.



