Peter Gabriel: Setlist Dresden 25.06.2007
Folgende Songs spielte Peter Gabriel heute in Dresden:
The Rhythm Of The Heat
On The Air
Intruder
D.I.Y.
Blood Of Eden
I Don’t Remember
No Self Control (teilweise auf deutsch)
Lovetown
Schnappschuss (ein Familienfoto)
Steam
Mother Of Violence
Humdrum
Big Time
Not One Of Us / Du Bist Nicht Wie Wir
Lay Your Hands On Me
Solsbury Hill
Biko
Sledgehammer
In Your Eyes


Am 26. Juni 2007 um 12:59 Uhr
Der Gig war ganz ordentlich, konnte aber die bei mir wegen der bisher publizierten Setlists entstandene Erwartung bei weitem nicht erfüllen. Auch der Regen und die Tatsache, dass wegen der ausgefallenen Vorgruppe das Konzert früher und zu weiten Teilen im Hellen stattfand, war der Atmosphäre nicht gerade förderlich. Die Band legte sich dann zwar sichtlich ins Zeug und auch der Sound wurde immer besser, vorallem lauter! Es bleibt aber der schale Nachgeschmack, dass man zwar einige alte Perlen zu hören bekam, weitere Highlights wie Indigo oder Moribund jedoch solchen Langweilern wie Lovetown und Blood of Eden weichen mussten. Und Mel macht zwar als Backup-Sängerin/Musikerin eine gute Figur, hat aber weder Stimme noch Format, um Mother of Violence etwas Persönlichkeit einzuhauchen. Letzlich also ein netter Abend mit Onkel Peters Wunschkonzert, aber wer den Mann vor 24 Jahren zu denselben Songs über die Bühne hat fegen sehen, wurde doch etwas enttäucht. Bleibt zu hoffen, dass sich seine Ex-Kollegen nächste Woche im Olympia-Stadion besser aus der Affaire ziehen werden.
Am 26. Juni 2007 um 18:02 Uhr
Da kannst Du mal zu 100% von ausgehen, wenn der Meister ( Es kann nur einen geben ) und Seine Schüler Auftreten!
15.06.2007 Hamburg Das Geilste Konzert Aller Zeiten.
Am 26. Juni 2007 um 20:11 Uhr
Die Kritik von Tiber ist nicht ganz fair. Die Setlist war im gro0en und ganzen bekannt. Alleine dass er in Dresden “Biko” gespielt hat, macht das Konzert zu einem der besten Gabrielkonzerte. Keine große Trumherumshow, just Peter und seine Musik! Danke!
Am 27. Juni 2007 um 08:49 Uhr
Ich finde ebenfalls die Kritik von Tiber vollkommen unberechtigt. Das Konzert zu erleben (aus einer der vordersten Reihen) war einfach wunderbar. Die Stimmung zwischen Band und Publikum war toll und Peter Gabriel wirkte relaxed und authentisch. Ich verfolge seine Konzerte nun über 20 Jahre und mir ist ein etwas behäbiger und in die Jahre gekommener aber charismatischer und toller Sänger lieber als eine peinlicher Vertreter der Branche wie Mick Jagger. Dieses Konzert in Dresden gehörte auf jeden Fall zu den besten Konzerten meines Lebens und zu den besten Konzerten, die ich je von Peter Gabriel erleben konnte. Dazu empfehle ich den Kommentar und die Fotos von Tony Levin: www.tonylevin. com!
Am 27. Juni 2007 um 12:19 Uhr
ich bin der gleichen meinung, wie christian und dass blood of eden ein langweiler ist, kann ich null nachvollziehen. das lied ist genial, ok, die vortragsweise war nicht grad die beste, das kann er besser, aber trotzdem fand ich, war es ein gutes konzert. red rain hätte er ruhig spielen können =)
Am 27. Juni 2007 um 16:08 Uhr
Endlich war es soweit, den großen Meister einmal auf der Bühne zu sehen. Schon in DDR-Zeiten hatten wir davon geträumt, diesen großartigen Künstler einmal live zu erleben. Am Anfang hatte ich (mit meiner besseren Hälfte) ganz schön die Nase voll wegen des miserablen Wetters. Aber als Peter dann kam, hörte der strömende Regen auf einmal auf. Vielleicht war es ganz gut, dass die Vorgruppe nicht in Dresden ankam (Stau). Die meisten Zuschauer hatten sowieso mit sich zu tun zwecks nasser Kleidung. Ich finde auch die Kritik von Tiber nicht fair. Es war ein großartiges Konzert mit tollen Musikern. Wir waren total begeistert, es war für uns das beste Konzert, was wir je live gesehen haben. Wie er auch versucht, alles ins Deutsche zu übersetzen ist schon erstklassig, dieser Mann hat Niveau und Anstand. Auch die Titelauswahl war super, wir konnten nicht sagen, das irgendein Titel fehl am Platze wäre. Die Eintrittskarten waren zwar teuer, aber dieser Mann ist dieses Geld wert. Irgendwie ist ein Konzert im kleineren Kreis (als wie im Stadion) sowieso gemütlicher und persönlicher. Wir werden noch lange an diesen wunderbaren Abend denken, uns standen ganz schön die Tränen in den Augen. Danke!!!
Am 27. Juni 2007 um 20:41 Uhr
Irgendwie hatte ich die 2004er Tour und den damaligen Auftritt in Leipzig verpennt. Umso mehr wollte ich diesmal live dabei sein. Die Karten dafür hatten wir schon, da wusste Peter wahrscheinlich noch nicht mal, dass er in Dresden auftreten würde. Die Setlists der vorangegangenen Konzerte waren sehr vielversprechend. Damit konnte eigentlich fast nichts mehr schief gehen. Außer dem Wetter, welches leider nicht so recht mitspielen wollte. Aber egal, die Stimmung war fantastisch und der Großmeister und seine Jungs und Mädels waren sehr drauf. Einfach ein tolles Konzert mit vielen Höhepunkten, dass ich so schnell nicht vergessen werde. Die Hoffnung auf ein “The Lamb” mit Peter wurde ebenfalls durch ein “next time” von ihm bestärkt. Was will man mehr. Vielen Dank, Peter, für den wunderschönen Abend und auf ein (hoffentlich) baldiges Wiedersehen.
Am 28. Juni 2007 um 13:02 Uhr
Freut mich ja, wenns allen so gut gefallen hat. Finde nur, dass man bei dem Renomée des Mannes, bei der Qualität früherer Auftritte und den doch saftigen Eintrittspreisen von 70 EU auch durchaus ein wenig kritisch sein darf. Natürlich kann Gabriel nix für den Regen und den Ausfall der Vorgruppe, aber er kann dann vielleicht 2-3 Songs mehr spielen - im aktuellen Repertoire sind ja genügend Titel. Und natürlich muss er nicht Mick Jagger-mässig den ewigen Jungspunt simulieren, aber bis auf sporadische Einlagen als “Rampensau” und das auch schon 20 Jahre alten Tanztrio bei Sledgehammer blieb halt stets diese weite, leere Bühnenmitte (auch weil Levin und Rhodes unnötig weit hinten standen). Aber bevor sich das jetzt nach Verriss anhört: Es war toll, dass so viele grossartige alte Songs gespielt wurden und man hörte der Band den Spass auch an, den sie wohl selber hatten. Angie Pollock war eine echte Bereicherung, genauso wie die vielen kleinen feinen Beiträge von Richard Evans. Und natürlich kann man nicht bei jedem Konzert einen echten Regenbogen bewundern, während “der Meister” (tschuldigung, der “Großmeister”) Humdrum singt.
Am 29. Juni 2007 um 10:52 Uhr
Der Gig in Dresden war einfach geil. Wenn ich mir die Aufzeichnungen zu Biko noch einmal anschaue, krieg ich immer noch einen Erpelparker.
Auch der Rest, finde ich, war recht gut zusammen gestellt. Haben sich halt die Leute per Poll ausgesucht.
Gut, ich hätte mir auch noch ein paar mehr Kracher (Red Rain, San Jacinto, Secret World…) gewünscht, aber es ist halt nicht immer alles dabei, was man sich selber gerne wünscht.
Ich finde, es war ein guter Kontrast zu 2004, wo ich in Berlin dabei sein durfte. Da war mehr Effekt- Show, aber das geht halt nocht OA.
Alles in allem, eine 70€ Inverstition, die sich gelohnt hat. Schließlich ist sowas miterlebte Musikgeschichte, die unsere Enkel nicht mehr erleben dürfen!!!
See you in Berlin on Tuesday!!! *freu*
Greetz ==> Lars
Am 30. Juni 2007 um 13:26 Uhr
Wir kamen zum Konzert zu spät und hatten uns schon gewundert, warum er so früh angefangen hatte; aber da erklärt sich ja vieles. Kein Parkplatz bekommen (Knöllchen später), Regen, meine Snacks durfte ich dann am Einlaß auch abgeben und als ob das nicht alles war, stand ich nachdem ich rein bin, vor einer Menschenmasse - und dafür 70 Eus!!! Und dann kam alles anders!! Ich kannte die Junge Garde noch nicht und als wir uns ein wenig Übersicht geschafft haben, standen wir doch in 7. Reihe seitlich und nachdem 1. Getränk kam ein Regenbogen nachdem anderen und der Meister direkt vor uns! Wir d.h. die Fans wurden für das Unwetter dann reichlich belohnt. Ich kann nur meinen Respekt zollen vor Peter und der Band!! Alleine die Tatsache, daß er alle Lieder auf deutsch erklärt und teilweise besingt ist fantastisch (Denke mal, er macht das auch in Finnland, Italien oder Mexico) Ich fand diese Club/Familienatmosphäre richtig gut!! Besser geht es nicht!! Dazu die schlichte “Bühnenshow” - im Gegensatz zu dem Konzert von 2004. Nun ja, die Musikauswahl - da kann man sich streiten. Kein Lied von der Crowing up, hätte mir auch red rain, secret world, come talk to me oder games without frontiers gewünscht, aber herjeh das war und ist kein Problem. Was ich mir gewünscht hätte, wäre (wie bei vielen seiner Konzerte), daß musikalische Vorstellen der Band mit dem Publikum!!
Dafür haben wir doch eine geniale Laola-Welle gezeugt!!
Gruß aus LEipzig - Lars
Am 1. Juli 2007 um 17:16 Uhr
Nach diesem grandiosen Konzert in Dresden habe ich lange über die Frage nachgedacht, ob es überhaupt Sinn hat, das Peter Gabriel wieder Genesis beitreten soll. Vielleicht wäre dies eine Frage an alle. Meine Antwort wäre NEIN. Auch ohne Genesis ist dieser Künstler einmalig. Auch seine Begleitmusiker, was will man mehr (Tony Levin, David Rhodes, …). Ich möchte aber jetzt um Gottes Willen nicht sagen, das Genesis schlechter ist, ich möchte mir auch keine Feinde machen, aber eine interessante Frage wäre es doch. Nach über dreißig Jahren ohne Genesis soll er doch so weiter machen wie jetzt. Er hat großes in der Musik geleistet
(natürlich auch Phil Collins, Mike Rutherford und Tony Banks), aber irgendwie kann ich mir es mir nicht so richtig vorstellen. Also denkt mal über die Frage nach.
Am 1. Juli 2007 um 19:47 Uhr
…..aber ich möchte doch so gern, vor allem für schlechte Zeiten, ein “The Lamb” auf DVD haben.da TMB ihre Version nicht veröffentlichen durften, und die Boots davon nicht unbedingt den HiFi Gaumen erfreuen, bleibt ja nur noch die Hoffnung auf eine “einmalige” Show mit seinen alten Kollegen. Auch wenn ich mir es, ehrlich gesagt, nicht mehr so richtig vorstellen kann. Aber es wäre halt mein Traum…
Am 3. Juli 2007 um 01:39 Uhr
War während der Deutschlandtour von Peter Gabriel in Urlaub. Fahre deshalb am 21.07.2007 nach Norfolk in England. Damit ich mir schon eine Vorstellung über das Konzert machen kann, verfolge ich soweit möglich die Kritiken und Setlists.
Ich würde mich freuen die Worte “…… Stephen Biko. September 77, Port Elisabeth……………” zu hören. Ich glaube es ist nicht so wichtig was er spielt, denn irgendetwas vermisst man immer. Ich habe seit 1987 mehrere Konzerte Live gesehen auch über WOMAD und viele im Fernsehen und auf DVD, ich bekomme immer wieder eine Gänsehaut. Ob mit oder ohne Bühnenshow, bisher war er immer ein absoluter Perfektionist. Mich interessiert das Konzert selber. War es eine Kopf- oder Center Bühne. War es mit oder ohne show. Kann mir vielleicht jemand einen kurzen überblick verschaffen. Aus der Presse konnte ich nichts entnehmen, da ich fast den ganzen Juni weg war.
Peter Gabriel und Genesis? Peter Gabriel ist Genesis. Mit dem Fortgang von Peter Gabriel und Steve Hackett, war Genesis eigentlich nur noch Phil Collins. Ich hatte Genesis 1992 Live gesehen. Es war nicht schlecht, aber nicht spektakulär. Phil Collins und Chester Thomson waren schon beeindruckend, aber nicht dauerhaft spannend, da man Phil Collins Solo und Genesis nicht mehr trennen konnte. Aber es sind alles klasse Musiker und auch Mike Rutherford, Toni Banks und Steve Hakett waren Solo nicht uninteressant. Ich freue mich schon auf das Konzert.
Am 5. Juli 2007 um 22:01 Uhr
kann mir bitte einer sagen, wo ich die cd (Mitschnitt) des concerts in dresden herbekomme, welcher bei der
veranstaltung beworben wurde. das wäre wirklich ein sahne!
dietmar aus dresden
Am 9. Juli 2007 um 11:12 Uhr
Würde mir im Internetzeitalter doch größere Veränderungen in der Setlist wünschen. Vieles ist doch schon bekannt nach den ersten Auftritten. Warum gib es den keine Überraschungen. Eine kleine ungeplante Zugabe, in jeder Stadt etwas anders………..(wäre doch auch für diese ENCORE-CD´s sehr schön)
Am 11. Juli 2007 um 13:30 Uhr
Ich (m, 29) kannte die Konzerte von Peter Gabriel nur aus dem Fernsehen bzw. DVD. Hier in Dresden war es nun soweit, endlich mitten drin statt nur dabei. Das Konzert war anders. Keine ausgefallene Bühnenshow, keine wirkliche Centerbühne und insgesamt erweckte sich bei mir der Eindruck, dass wenig Aufwand betrieben wurde. Die Präsentation war also schlicht, aber ausgezeichnet. Ohne Glamour wurde dennoch eine eindrucksvolle Performance erreicht. Die Junge Garde stellte sich als imponierender Veranstaltungsort heraus. Unter http://www.das-neue-dresden.de/junge-garde.html findet Ihr einen Steckbrief zur Bühne samt aktuelle Architektur (Bild am Ende des Beitrages). Durch das familiäre Feeling, hervorgerufen durch die barocke, in sich schlüssige und kleine Architektur, bekam das Event eine sehr seltene aber genau auf Peter Gabriel passende Umrahmung. Mir persönlich hat es gut gefallen. Natürlich fehlten aus meiner Sicht auch einige Songs. Das tut dem Konzert aber keinen Abbruch. Die in deutschem Wort verlesenen Beschreibungen von Peter will ich nicht überbewerten. Der Grund: Die Karte hat 69 Euro gekostet. Also darf außer Musik auch ein wenig Unterhaltung erwartet werden. Ich stand direkt an der Bühne, einfach fantastisch. Keine großen Distanzen zu den Künstlern, Details an Instrumenten sowie Mimiken, Blicke und Gestiken der Hauptdarsteller setzen dem Event den iPunkt auf. Unklar bleibt für mich, dass eine ganze Latte von Fans schon vor dem Erscheinen von Peter kaum noch stehen konnte (Alkohol). Während des Konzertes wurde dem Konsum von Alkoholika weiterhin gefrönt. Wie kann man diese Kunst im Delirium genießen? Diese Musik ist nicht irgendein Kommerz, sonder aus meiner Sicht schlicht und erreifend Kunst. Einfach Schade, denn ich liebe eine charmante und attraktive Dame auch nicht nach acht Bier und einer Bulle Wein. Das bringt der Dame und mir nichts. Oder?
Beeindruckend fand ich die Stimme von Peter. Diese wird im Alter immer besser. Man wünscht sich fast, dass einige Alben neu aufgenommen werden. Peter ist behäbiger geworden. Ich bin auch keine 16 mehr, und schon damals Fan von Ihm. Also, wir sind beide älter geworden - kein Grund zur Kritik. Der Regenbogen war kurzzeitig Hauptdarsteller Nummer Eins. Peter gab sich viel Mühe, in allen Bereichen. Hervorzuheben ist das kurzfristige Einspringen für die abhanden gekommene Vorband. Einige Stücke waren aus meiner Sicht zu rockig gespielt (Schlagzeug zu laut). Für die extrem helle und unerwartete Lichtorgel bei Sledgehammer war es in Dresden noch ein wenig zu hell. Na gut, das Konzert begann halt wegen der Vorband eher als geplant. Melanie verzauberte mich nicht wirklich. Ihr Gesang füllte die kleine Kulisse kaum aus. Überhaupt, weibliche Stimmen kamen zu kurz.
Fazit: Tolles und einzigartiges Event mit sehr kleinen Schönheitsfehler (im Vergleich zu anderen Interpreten). Die komplette Band hatte Spaß. Auffällig war, dass die Band sehr viele Fotos von der Kulisse und den Fans gemacht hat. Ich bin auf den Mitschnitt gespannt.
Den Mitschnitt kann man unter der folgenden url bestellen (CD ab 25 Juli verfügbar) http://www.themusic.com/detail.cfm?id=9002489