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Song der Woche Diskussionen über einen Song pro Woche aus der Genesis-Familie

Umfrageergebnis anzeigen: Bewertung des Tracks "The Rhythm Of The Heat" nach Schulnoten
14 Punkte - sehr gut (1) 18 38,30%
15 Punkte - überragend (1+) 14 29,79%
13 Punkte - sehr gut (1-) 8 17,02%
12 Punkte - gut (2+) 5 10,64%
0 Punkte - ungenügend (6) 1 2,13%
11 Punkte - gut (2) 1 2,13%
3 Punkte - mangelhaft (5+) 0 0%
2 Punkte - mangelhaft (5) 0 0%
4 Punkte - ausreichend (4-) 0 0%
1 Punkt - mangelhaft (5-) 0 0%
8 Punkte - befriedigend (3) 0 0%
10 Punkte - gut (2-) 0 0%
9 Punkte - befriedigend (3+) 0 0%
7 Punkte - befriedigend (3-) 0 0%
6 Punkte - ausreichend (4+) 0 0%
5 Punkte - ausreichend (4) 0 0%
Teilnehmer: 47. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Ungelesen 14.08.2017, 00:22   #1 (permalink)
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Benutzerbild von THOM
 
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Ort: Köln
Beiträge: 2.356
TotW: [11.09.-17.09.2017]: PETER GABRIEL - The Rhythm Of The Heat

Da Meister Gabriel bevorzugt im September neue Alben veröffentlicht und da mehrere Werke in Jahren erschienen sind, die auf 2 enden, gibt es dieses Jahr einige Jubiläen zu begehen. Wir werden die nächsten TotW diesem Reigen widmen und aus den betreffenden Alben je einen Song präsentieren.


Track Of The Week – 11.09.-17.09.2017

PETER GABRIEL - The Rhythm Of The Heat



Jahr:
1982
Album: IV / Security [Rezension]
Arbeitstitel: Jung in Africa
Credits: Peter Gabriel
Länge: 5:19
live gespielt: 1982, 1983, 1984, 2007, 2009, 2010, 2011, 2012, 2016
bekannte Coverversionen: keine, aber eine deutsche Fassung auf Deutsches Album mit dem Titel Der Rhythmus der Hitze.

Bemerkungen: Den Anfang des gabrielischen Jubiläumsreigens macht IV/Security das dieses Jahr 35stes feiert. Daraus wiederum der Eröffnungstrack.

Ein düster-geheimnisvoller Rhythmus, der zum Songanfang angekrochen kommt, geduckt aber zielstrebig, ein Ausbruch in einem Schrei, dann gesungene Betrachtungen über Staub, Schatten, Blut und vor allem Rhythmen. Rhythmen, die in einem stecken, Kontrolle übernehmen und in den Tanzkreis ziehen. Rhythmen der Hitze. Nach vierminütigem Abwehrkampf entlädt sich alles in einem orgiastischen Trommelfinale.

Der Song ist inspiriert von C.G. Jungs Reise nach Afrika, auf der er Angst bekam, den traditionellen Trommelgrooves zu erliegen und im Tanz-Trance jegliche Kontrolle über sich zu verlieren.
__________________
'
Damit das gewesene noch bleibt:
Meine Artikel von peter-gabriel.net
SMB • BBB • UP • LWH • OVO • SWL


---------------------------------------
Thomas Schrage: Theatertod
Kriminalroman
ISBN 978-3-8392-1439-8


Geändert von THOM (15.08.2017 um 19:02 Uhr).
THOM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.1981, 11:38 Nur für Gäste
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TotW: [11.09.-17.09.2017]: PETER GABRIEL - The Rhythm Of The Heat

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Ungelesen 11.09.2017, 11:49   #2 (permalink)
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Benutzerbild von Christian
 
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Beiträge: 14.312
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So, mal wieder ein Klassiker von Peter - los geht's
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Christian
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Ungelesen 11.09.2017, 13:41   #3 (permalink)
Zy
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Benutzerbild von Zy
 
Registriert seit: 24.10.2005
Ort: Schweiz
Beiträge: 2.457
Ich weiss noch, wie ich den Track zum ersten Mal gehört habe. Ich war ganz weg und fasziniert von der Fremdartigkeit und Ausdrucksstärke des Songs. Gänsehaut-Feeling pur. Dann haute Peter nochmal eins oben drauf mit San Jacinto, das darauf folgte.

Der Track ist ganz typisch Peter - ein ausdruckstarker Song, durch den sich ein kräftiger Rhythmus zieht, dazu sein spezieller Gesang und es passt alles zusammen. Der Song hat seine eigene 'Schönheit', steigert sich - es baut sich eine gewaltige Spannung auf - die sich schlussendlich im Trommel-Finale entlädt.

Die einzelnen Teile, Gesang, Drumming, Bass, Keyboard, usw. sind einzeln betrachtet nicht einmal speziell, es ist das Zusammenspiel, das die Wirkung erzielt.
Der Meister in seinem Element: 14 Punkte.
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Zy
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"The music is the true currency. It's more valuable than the accolades or the money. The relationship is with the invisible muse and you know if she's pleased or if she ain't." - Steve Hackett
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Ungelesen 11.09.2017, 14:46   #4 (permalink)
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Benutzerbild von dudi
 
Registriert seit: 27.03.2006
Ort: Lauterbach
Beiträge: 91
Habe den Song als Opener im Konzert in Offenbach Anfang 80iger gesehen. PG und Band kamen mit Handscheinwerfern mitten durchs Publikum auf die Bühne. War super....
dudi ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 11.09.2017, 17:02   #5 (permalink)
it-FORUM User
 
Benutzerbild von chandelier
 
Registriert seit: 24.01.2006
Ort: Berlin
Beiträge: 1.467
Zitat:
Zitat von Zy Beitrag anzeigen
Die einzelnen Teile, Gesang, Drumming, Bass, Keyboard, usw. sind einzeln betrachtet nicht einmal speziell, es ist das Zusammenspiel, das die Wirkung erzielt.
Der Meister in seinem Element: 14 Punkte.
Ja, dafür liebe ich Peter. Ihm gelingt es wunderbar eine Atmosphäre zu erzeugen, die den Zuhörer magisch mitreißt. Jungs Ängste, die Kontrolle verlierend vom Rythmus der Trommeln in eine mystische Welt gezogen zu werden, hat Peter wunderbar realisiert. Er flüstert, wispert, singt zunächst lakonisch kontrolliert bis die Trommeln ihn endlich fortreißen in einen markerschütternden Schrei, der mich auch heute noch erschreckt. Es ist verrückt, ich weiss genau, wann er kommt, aber das rationale Wissen nützt nichts. Die Gefühle überwiegen und spülen das Denken davon - ganz ohne Drogen. Um mit Jung zu sprechen: Das Unbewußte erlangt die Oberhand. Dieses Stück Musik ist einzigartig und so herrlich weit weg von der (proggigen) Kopfmusik, die Peter vor allem mit Genesis machte.
Apropos Prog: Ist diese Musik, in der europäisches, westliches Denken und Musikmachen mit dem archaischen rythmusbetonten Musizieren Afrikas kongenial verwoben wird, nicht progressiv?
Ein fantastischer Opener eines ebenso fantastischen Albums. Es kann für mich nur 15 Punkte geben.

P. S. @dudi: War das nicht bei Intruder am 15.09.1980? In Berlin am 04.09.1980 war es so....1983 spielte er meines Wissens nicht in Offenbach.
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Ungelesen 11.09.2017, 19:47   #6 (permalink)
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Benutzerbild von charles bukowski
 
Registriert seit: 19.04.2013
Ort: Rio de Janeiro
Beiträge: 5.503
Zitat:
Zitat von Zy Beitrag anzeigen
Die einzelnen Teile, Gesang, Drumming, Bass, Keyboard, usw. sind einzeln betrachtet nicht einmal speziell, es ist das Zusammenspiel, das die Wirkung erzielt.
Der Meister in seinem Element: 14 Punkte.
Jau, so sehe ich es auch. Ich kann aber nur 13 Punkte geben, da es für mich bessere Stücke von Peter gibt, zum Beispiel dein zitiertes San Jacinto.
__________________
Woody hatte immer Probleme mit seinen Frauen. Aber seine Frauen waren alle schön und intelligent, und sie hatten immer Zeit für lange Spaziergänge im Park und so Sachen. Und Woody hatte immer einen gut bezahlten Job, und wenn es mit einer schönen, intelligenten Frau Probleme gab, griff er einfach zum Telefon und rief eine andere schöne, intelligente Frau an. Millionen von Männern wünschten sich, sie hätten Woodys Probleme mit Frauen.
Charles Bukowski
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Ungelesen 11.09.2017, 21:20   #7 (permalink)
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Benutzerbild von kaden09
 
Registriert seit: 24.09.2009
Beiträge: 910
Frage mich schon seit Jahren, wann dieser geniale Track endlich mal ausgewählt wird! Glatte 14 Punkte für diesen starken Opener meines Lieblings-Albums von Peter. Wieder ein Stück, das ich von Anfang an genial fand. Schon das spärliche Intro baut eine Wahnsinns-Atmosphäre auf, da denke ich irgendwie immer an eine Wüste unter sengender Sonne. Die Stimme von Gabriel verstärkt dann die fast schon psychotische Atmosphäre des Stückes. Und mit der folgenden Stelle 'Drawn into the placelands, to a place that is higher, drawn into the circle, that dances round the fire') kommt noch eine starke Gesangsmelodie hinzu. Zuletzt hört man noch mit einen der stärksten Momente von Petes Stimme und das Finale bricht herein.

Ganz klar: Ein Meisterwerk dass dieses düstere, eigenartige Feeling der Security von Anfang an einfängt. San Jacinto ist dann die nicht minder starke Fortsetzung. Und wirklich ein cooler Trick: Der erste Track ist aus Sicht eines Eindringlings gesungen, der eine alte Kultur betrachtet; der zweite Track aus Sicht eines Mannes einer solchen alten Kultur, der Eindringlinge in sein Land kommen sieht.

Einer der Gründe, warum die Solo-Karriere von Peter die wohl stärkste aller Genesis-Kollegen für mich darstellt.
Zy, kabuki, townman and 1 others like this.
kaden09 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 12.09.2017, 12:30   #8 (permalink)
it-FORUM User
 
Benutzerbild von Blende-Jochen
 
Registriert seit: 07.05.2009
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 145
Guter Opener, der den Hörer schon direkt in die richtige Stimmung versetzt. Starkes Album...
Blende-Jochen ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 12.09.2017, 16:58   #9 (permalink)
it-FORUM User
 
Benutzerbild von Lamm1955
 
Registriert seit: 05.02.2006
Beiträge: 253
Faszinierend.
Mich würde mal interessieren, wie PG das Flötenintro hinbekommen hat.
Lamm1955 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 12.09.2017, 23:19   #10 (permalink)
it-FORUM User
 
Benutzerbild von Igel
 
Registriert seit: 08.05.2007
Ort: Homburg
Beiträge: 107
Ich habe es live in der Alten Oper in Frankfurt damals gesehen, wie alle Bandmitglieder mit einer Trommel umgehängt auf die Bühne kamen - genialer Opener, geniales Konzert!
Igel ist offline   Mit Zitat antworten
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