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  4. Song der Woche / Track Of The Week

SdW [28.11.-04.12.11]: PETER GABRIEL - Mercy Street

  • Christian
  • 27. November 2011 um 22:45
  • Fripp
    Slipperman
    Beiträge
    2.069
    • 2. Dezember 2011 um 09:43
    • #31

    Ohne wenn und aber für mich 15 Punkte. Der dt. Rolling Stone sprach m. E. völlig zu recht von einem der besten Songtexte die je geschrieben worden sind. Gabriels Stärke grenzwertige Gefühlszustände pathosfrei und doch poetisch zu beschreiben, kommt in keinem seiner Songs so sehr zu tragen wie bei Mercy Street. Dazu noch eine Gesangsmelodie, die in nahezu jeder "Verpackung" funktioniert, siehe einige verschiedene Coverversionen, DER jAZZER Hancock hat eine gemacht, die Jazzsängerin Christy Baron auch. Ian Matthwes eine galaktische Folkversion.

  • nightporter
    Lurker
    Trophäen
    2
    Beiträge
    66
    • 2. Dezember 2011 um 19:29
    • #32

    Ein sanft dahin fließender Song, ein Stück, welches ähnlich wie "San Jacinto" für mich der musikalische Inbegriff von ruhiger, stetiger Vorwärtsbewegung ist. Bei mir wird unweigerlich das Bild einer Karawane heraufbeschworen - aber auch die Konzertumsetzung mit dem Boot illustriert die Musik sehr treffend und stimmig.

    Für mich einer der schönsten Gabriel-Songs.

  • Heisch
    Intruder
    Beiträge
    87
    • 3. Dezember 2011 um 18:43
    • #33

    ohne zu überlegen 15 Punkte... einer meiner absoluten Lieblingssongs!

  • kaden09
    Lurker
    Beiträge
    631
    • 10. Oktober 2013 um 21:16
    • #34
    Zitat von kaden09

    12 Punkte, hab den song erst vor kurzem, obwohl ich grosser Gabriel Fan bin, kennengelernt, gerade erst 5 mal gehoert :) Ist ein wirklich schoener song, ich finde die musik sehr athmosphaerisch und schoen ,kann aber definitiv verstehen warum jemand, wie revelation, das eher nervig finden wuerde, da es hier keine wirkliche instrumentale melodie gibt, wie so oft bei gabriel songs. Gabriels gesangsmelodie gleicht dies jedoch aus, da sie wirklich passt und gelungen ist, auch wenn der refrain doch stark abfaellt. Ein schoener song, aber hier fehlt wirklich noch eine art steigerung oder wendung, um das stueck in den status eines der Security songs zu heben. Auf So passt es als ruhepol jedoch hervorragend.

    Naja, was soll ich sagen, ich war damals noch jung :D Sind jetzt mindestens 13, eventuell sogar 14 Punkte, in der Richtung halt, is ja auch keine Mathematik...Der Refrain ist simpel und schön, kann aber nach wie vor nicht mit der grandiosen Gesangsmelodie in den Versen mithalten. Besonders die Textstelle 'vessing all the secret things in one velvet box ,to the Priest, he's a doctor, he can handle the shocks' ist unglaublich genial gesungen.:schock2: Dieser Song ist einer DER Höhepunkte in Gabriels Schaffen und das will bei dem Mann was heißen!

  • charles bukowski
    Giant Hogweed
    Beiträge
    5.634
    • 11. Oktober 2013 um 00:43
    • #35

    Sehr schönes Stück. Es ist hier in Brasilien sehr bekannt, da es das Titelstück der Telenovela O Sorriso do Lagarto, das Lächeln der Eidechse, war. 13 Punkte.

    Das Leben ist eine Illusion, hervorgerufen durch Alkoholmangel

    Charles Bukowski

  • RiverOfChange65
    Lurker
    Beiträge
    719
    • 11. Oktober 2013 um 16:12
    • #36
    Zitat von Intrud3r

    Muss gestehen, dass ich die "New Blood"-Version um einiges besser finde als die originale. Mehr Feinheiten, mehr Nuancen, besonders mit Kopfhörern ein Genuss! Ein Orchester passt irgendwie auch perfekt dazu, 15 Punkte!



    Auch mir geht´s mit der "Orchester-Fassung" ähnlich: Finde sie wie gemacht für diesen Song und lässt mich noch tiefer in seine "träumerische" Gesamtatmosphäre eintauchen...
    Sehr schöne 14 Punkte hierfür. :topp:

    "...A mother sreams and a baby cries, the memory gone before the blood has dried... - ...The options are ever viewer on the ground these days... - ...Credo, it don't mean nothin' to me!". FISH/ Credo

    Nordlichter Stargast ´2012 + 2013 !

  • Synclavier
    Banjo Man
    Beiträge
    1.553
    • 26. April 2015 um 14:13
    • #37

    Hui, noch gar nicht zu diesem Song geschrieben. Ich mache es kurz: „Mercy Street“ bekommt von mir ohne wenn und aber 15 Punkte. Dieser Song ist wohl eine der ganz besonderen Perlen im Soloschaffen eines Peter Gabriels. Ich mag nicht nur die dichte, atmosphärische Musik sondern bin auch von diesem emotionalen und ergreifenden Text fasziniert. Komischerweise hat mich „Mercy Street“ ähnlich wie auch „Red Rain“ oder „Don’t Give Up“ sofort angesprochen. Ich höre das Album sowieso immer wieder gerne. „Mercy Street“ ist dort immer so etwas wie ein Ort der Ruhe, etwas zum Nachdenken (nach vier recht fordernden Songs..). Der „William Orbit Mix“ ist nicht so mein Geschmack, aber man kann es sich trotzdem mal anhören – stört nicht großartig. Die originale Studioversion und erst recht die verschiedensten Livevarianten sind da weitaus besser. Erwähnt werden sollte in diesem Zusamenhang die geniale Version auf der „Growing Up Live“ – sehr bewegend! ;)

    The girl from all those songs
    Who made everything feel right
    She came in like an angel, into your lonely life
    And filling your world with light
    Oh, and everybody told you "you're oh so lucky"
    ___
    Mein Iona-Thread: Iona

    Meine Musiksammlung: Discogs

    Mein Blog: http://earl-of-mar.blogspot.de/

  • SGU
    Banjo Man
    Beiträge
    1.520
    • 10. September 2018 um 06:39
    • #38

    Mir ist auch gerade aufgefallen, daß ich für diesen Track noch gar nicht abgestimmt habe. Aber ich bin ja nun auch noch nicht so lange hier im Forum...

    Von mir 13 Punkte.

    Sehr ergriffen war ich vor allem von Peters diesbezüglicher Darbietung bei der Back-to-Front Tour, als er sich da liegend on stage befand und nur die "Scheinwerfer-Kraken" über ihm kreisten. Das habe ich allerdings erst bei einer Videoaufzeichnung danach so richtig sehen können.

  • chandelier
    Giant Hogweed
    Trophäen
    1
    Beiträge
    5.963
    • 10. September 2018 um 14:44
    • #39
    Zitat von townman

    Was Peter hier für eine völlig unaufdringliche, stille und ernste Tiefe und extreme atmosphärische Dichte in einem Popsong geschaffen hat, ist für mich wirklich außergewöhnlich. "Mercy street" lässt für mich die Zeit still stehen und ist auch ein Lied, welches mich heute genau so erreichen kann wie vor 25 Jahren

    Der Song war ein Grund, warum ich mich mit Anne Sexton, der er ja gewidmet ist, beschäftigt habe: https://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Sexton ./. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9224504.html

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    Ja, Musik, die über Grenzen hinausgeht, die Verknüpfungen schafft, den Horizont erweitert, ist wunderbar. townman bringt es auf den Punkt, so dass ich nicht viel hinzufügen möchte.

    Wie ergreifend sind die Lyrics!:

    "...Dreaming of Mercy Street
    Where you're inside out
    Dreaming of mercy
    In your daddy's arms again
    Dreaming of Mercy Street
    Swear they moved that sign
    Looking for mercy
    In your daddy's arms..."

    Musik für die Ewigkeit - 15 Punkte

    Einmal editiert, zuletzt von chandelier (10. November 2024 um 17:24)

  • Virgil
    Slipperman
    Beiträge
    1.273
    • 10. November 2024 um 15:14
    • #40

    Hier fällt es mir sehr leicht, die vollen 15 Punkte zu geben. Ich bin erst im Frühjahr 1990 auf Peters Solowerke gestoßen, und "So" war dabei der Einstieg. Die damalige Freundin meines Bruders hatte sie ihm zu dieser Zeit auf Kassette aufgenommen, und schnell riss ich mir das gute Stück unter den Nagel (ich spreche von dem Tape! Reißt euch bitte zusammen!).

    Ich kannte natürlich aus Funk & Fernsehen "Big Time" und "Sledgehammer", aber so richtig begeistert hatte mich neben "Red Rain" sofort "Mercy Street". Peter gelingt es hier, die unter die Haut gehende Poesie in unnachahmlicher Weise musikalisch abzubilden. Hier wurde darüber in den vergangenen Jahren schon wunderbar sehr viel Treffendes geschrieben. Ich möchte vor allem herausstreichen, dass für mich die Qualität dieses Songs in der Tat auch daran zu erkennen ist, wie beeindruckend dieser obendrein sowohl in der Live-Version als auch in der "New Blood"-Klassikvariante gelingt. Bei Letzterer bevorzuge ich sogar noch die Instrumentalversion auf der Bonus-CD. Gänsehaut pur, vor allem ab 3:20 Min. haut es mich nach wie vor aus den Schuhen!

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    "Athens 1987" ist aus meiner Sicht bei den Live-Darbietungen nicht zu toppen. Hier gelingt es Gabriel, neben der vor allem in der Studioversion vorherrschenden Sanftheit und Zerbrechlichkeit auch sehr deutlich Verzeiflung und dunklere Momente auszudrücken. Ab 5:10 Min., als der "Hauptteil" bereits vorbei ist, wird es dort nochmal besonders intensiv, wenn er auf seine unverwechselbare Art "looking for mercy!" intoniert und immer verzweifelter klingende (Hilfe-?) Wehlaute folgen lässt.

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    Immer noch ein absolutes Highlight in seiner an Höhepunkten ohnehin extrem reichen Karriere!

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